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Hans1000

Langzeitwirkung Biologika

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Hans1000

Hallo,

anbei ein Link mit einem Artikel zur Langzeitwirkung von Biologikas. Der Artiekl bezieht sich zwar primär auf die Anwendung bei Rheuma, liefert aber auch für den Psoriatiker Informationen:

http://www.medizinau...ka_12_08_12.php

Gruß Hans

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Rosenfreak

Wenn ich das lese gehts mir kalt den Rücken runter. Haben wir denn so eine kurze Lebenserwartung ?

Gibts da irgendwelche Statistiken ?

Edited by Rosenfreak

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Hans1000

Hallo,

Wenn ich das lese gehts mir kalt den Rücken runter. Haben wir denn so eine kurze Lebenserwartung ?

Gibts da irgendwelche Statistiken ?

Keine kurze, sondern statistisch eine geringere :)

Die Verringerung beträgt bei rheumatoider Arthritis irgendwas im Bereich 5-10 Jahre und dürfte bei Psoriasis ähnlich sein. Ursache dafür sind die entzündlichen Prozesse, die eben auch das Herz-Kreislaufsystem beeinträchtigen. Dies war in der Vergangenheit auch nicht bekannt und man hat lediglich die sichtbareren Auswirkungen für Haut und Gelenken im Auge.

Ich hatte übrigens eine ganz andere Wahrnehmung von dem Artikel: Für mich ist die Kernaussage, daß es laut den Daten des Biologika-Registers bisher keinerlei Hinweise gibt, die nahelegen, daß Patienten ein erhöhtes Risiko für Krebs haben. Auch sei die Lebenserwartung durch den Einsatz der Biologika gesteigert worden

Für mich zeigt sich, daß Biologika sinnvolle Medikamente sind und auch die negativen Langzeitwirkungen bisher ausgeblieben sind. Gerade die Langzeitwirkung ist ja das, was uns bei dieser jungen Medikamentengattung Angst bereitet,

Gruß Hans

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    • defi
      By defi
      Hallöchen,
      ich lese hier schon seit einigen Jahren und hab mir einige tipps von euch abgeschaut und jetzt dachte ich meld ich mich hier doch auch mal und schreib ein paar takte, Schaden kann es nicht.
      Erstmal ein wenig über mich selbst, ich heiße Kevin bin 23 Jahre jung und komme aus Ba-Wü, ich hab eine abgeschlossene Lehre als Zimmermann hinter mir und arbeite nach wie vor auch noch begeistert in diesem Beruf.
      Da ihr alle selbst ganz gut bescheid wisst wie PSO das Leben beeinflusst und der großteil von euch das selbst schon durchgemacht haben spare ich mir einfach mal den "mimimi" teil und komm direkt mal zu meinen bisherigen Behandlungen.
      - Bestrahlungstherapie (Kaum machbar wärend der Arbeit)
      - Verschiedene Salben und äuserliche behandlungen (bei einem 10 stunden tag im dreck?)
      - Fumaderm (hat 1 Jahr gut geholfen danach andauernder Flash & Magenkrämpfe)
      - Ciclosporin (schreibt man das so?? ^^)
      - MTX (Abgebrochen wegen sehr hohen Leberwerte)
      Bevor ich mir das anhören muss: Nein ich trinke keinen Alkohol wärend einer Therapie
      In den Pausen gönn ich mir jedoch mal nen glaß Jacky <3
      Das ganze hat sich etwa über 4 Jahre so hingezogen und war eine üble Achterbahnfahrt,
      zum teil war ich zu stur um einfach mal später zur arbeit zu gehen zum anderen war es mir auch
      nicht immer möglich die Dinge zu beeinflussen. Sprich den ganzen Tag auf der Baustelle abends dan noch eventuelle lange Fahrzeiten wegen auswärts Baustelle dan hat der Doc eben schon zu
      Auch zu anfang dachte ich "achwas bischen haut das ist halt ausschlag das geht schon wieder weg" und hab die ganze sache mehr oder weniger ignoriert bis ich dan mal endlich zum Hautarzt bin.
      Zu stolz, zu dickköpfig, viel zu stur ... und jetzt bereue ich es, zu lange gewartet, zu lange nichts getan, zu lange gedacht "Der Herr gibt es, und der Herr nimmt es"
      Mein aktueller stand ist recht schwammig, ich warte derzeit auf meine Blut ergebnisse bzw. auch auf das "okay" von der Krankenkasse um endlich Biologics zu bekommen. Ich denke Stelara wird es werden, Ich hoffe nächste woche kann es dan los gehen (zwangspause wegen MTX) bis dahin hänge ich etwas in der Luft. Krank geschrieben und am Langeweile schieben
      Ich habe auch geplant hier im Forum ein kleines Biologic Tagebuch zu führen, ich weiß nicht ob das jemand helfen könnte, aber mir hilft es bestimmt das aufzuschreiben um es einfach losgeworden zu sein.
      Falls noch fragen im raum stehen immer raus damit, ich freue mich immer über Post
      mfg Kevin
    • marie151
      By marie151
      Hallo!
      Ich bin neu hier und brauche dringend Rat. Ich leide seit 12 Jahren an schwerer psoriasis vulgaris.
      Kurz zur Vorgeschichte: Im Alter von 8 Jahren erkrankte ich an ALL (akute lymphatische Leukämie), welche ich dank Chemo erfolgreich besiegt habe. Seitdem ist mein Immunsystem sehr geschwächt, weshalb kurz nach Abschluss der Chemo auch die pso ausbrach, bin auch sehr oft erkältet etc.
      Ich habe schon 3 Balneophototherapien und unzählige Salben, Cortison etc hinter mir, welche ich leider sehr schlecht vertragen habe (unzählige Nebenwirkungen) und deshalb die letzten 4 Jahre gar nichts mehr gegen die pso gemacht habe.
      Gestern war ich das erste Mal seit langem wieder bei einem HA, in der Hoffnung, etwas einigermaßen verträgliches dagegen tun zu können.
      Er möchte allerdings, obwohl ich ihm ausdrücklich meine Vorgeschichte erklärt habe, dass ich sofort mit einer Kombination aus PUVA und Skilarence Therapie beginne!
      1. wurde ich von ihm nicht ausreichend über Wirkung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt (nur über flush und Magenprobleme)
      2. habe ich dem Beipackzettel entnommen, dass Skilarence das Immunsystem schwächt und das Blutbild negativ verändern kann, was ich bei meiner Vorgeschichte absolut nicht gebrauchen kann
      3. gibt es ein (wenn auch geringes) Risiko, durch die Einnahme an Leukämie zu Erkranken (wer weiß, ob das Risiko für Ehemalige Krebspatienten nicht höher ist?)
      Diese Fakten haben mich sehr verunsichert und ich frage mich, wieso der Hautarzt Skilarence so verharmlost, obwohl er weiß, dass ich immungeschwächt bin ... 
      Mal davon abgesehen, dass zwei Therapien auf einmal doch zu viel sind, oder?
      Ich habe mir heute eine zweite Meinung bei meinem Hausarzt, der meine komplette Vorgeschichte kennt, geholt und er rät mir auf jeden Fall davon ab, Skilarence einzunehmen!
      Habe beim HA gestern natürlich schon unterschrieben, bevor ich das wusste .. bin auch erst wieder am Montag dort, da soll nämlich die PUVA losgehen ... ich werde auf jeden Fall noch einmal mit ihm darüber sprechen, tendiere aber dazu, Skilarence abzusagen und erstmal PUVA zu machen, weil mir das doch zu heikel ist...
       
      Hat hier noch jemand ein geschwächtes Immunsystem oder ist vielleicht sogar ehemaliger Krebspatient und hat eine Skilarence Therapie gegen die pso gemacht?
      Was würdet ihr tun?
      Wäre für Erfahrungen dankbar.
      LG Marie
    • PSOnkel
      By PSOnkel
      Seit Donnerstag leide ich unter einer Virusinfektion. Herpes Zoster / Gürtelrose. Seit Freitag erhalte ich zur Behandlung den Wirkstoff Aciclovir.
      Seit 7 Jahren nehme ich zur Behandlung meiner Pso nun schon erfolgreich Enbrel.
      Kann mir jemand von Euch etwas zu Thema Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Verträglichkeit zur Einnahme von Enbrel bei einer Viruserkrankung wie dem Herpes Zoster sagen?
      In einer ärztlichen Fachinformation von Pfizer zu Enbrel lese ich, dass Patienten mit einer signifikanten Varizella-Viren-Exposition vorübergehend unterbrechen sollten.
      Gibt es zwischen den Varizella-Viren und einem Herpes Zoster Gemeinsamkeiten oder Parallelen?
      Wie lassen sich Viren dieser Art nachweisen?
      Was heißt „signifikant“?
      Sollte tatsächlich bei einem Herpes mit Enbrel unterbrochen werden, und falls ja, wie lange?
       
      Wer von Euch hat Erfahrungen oder Hinweise, kennt sich mit dem Thema aus? Bitte um Hilfe und/Unterstützung. Vielen lieben Dank.
       
       
       
       
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