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matlocke

Borkum Riff contra Knappschaftsklinik Borkum

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matlocke

Meine erste ReHa Maßnahme fand 2001 in der Klinik Borkum Riff statt. Zur damaligen Zeit nannte man die dortige Klinik auch Alcatraz. Während meines Aufenthaltes ( 3 Wochen ohne Verlängerung obwohl ich mit einem relativ starken Schub ankam ) bemerkte ich, daß es sich hier leider nicht um einen Fehler in der Namensgebung handelte. Mit Erwachsenenbildung hatte das sehr wenig zu tun.

Im Jahr 2012 war ich nach einer Trennung / Scheidung und einem Krankenhausaufenthalt wieder dort und war ( auch im Nachhinein gesehen!) positiv überrascht! Ein angenehmes Klima erwartete mich. In der Bildung war man einige Schritte weiter und fragte Patienten auch nach ihren persönlichen Erfahrungen und ließ diese vor allem auch gelten! Daß ich damals einen Besuch auf dieser Insel psychisch nicht aushalten würde wußte im Vorfeld niemand! Es war auch nicht das Verschulden der Klinik daß ich mich abkapselte! Nach der nicht überwundenen Trennung hatte ich damals eine neue Partnerschaft ( habe dieselbe immer noch :daumenhoch: ) und große Angst meine Partnerin zu verlieren! Hinzu kam daß ich beim ersten ReHa Aufenthalt einen "Schatten" gehabt hatte, der beinahe meine "Ehe" zerstört hatte ( nicht der Schatten sondern die damit verbundene Aktion :D ). Durch diese Ängste brach ich meine ReHa die zwar um eine Woche verlängert worden war obwohl ich beinahe beschwerdefrei eintraf nach 10 Tagen ohne für die Klinik erkennbaren Grund ab. Leider hat der Psychologe meine Ängste nicht erkennen können oder wollen :(

Danach war ich zweimal im Klinikum Bochum ( mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen! Dr. Kreuter ist jetzt in Oberhausen zu finden :daumenhoch: !) und stellte einen neuen ReHa Antrag. Lt. klinikentlassung wurde dieser auch ausdrücklich befürwortet mit Hochseeklima wie beispielsweise Fachklinikum Borkum.

Bereits nach weniger als zwei Wochen hielt ich den Bewilligungsbescheid des DRV in den Händen. Es wurde eine ReHa bewilligt in Ex-Tomesa Bad Salzschlirf binnen der nächsten 14 Tage. Ich legte sofort Widerspruch ein mit Hinweis auf den Entlassungsbericht des Krankenhauses Bochum. Wieder rund 2 Wochen später hielt ich den Änderungsbescheid in den Händen: Bewilligt wurde die Knappschaftsklinik auf Borkum.

Anreise wird am 21. oder 22. Mai 2013 sein.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Klinik? Hat jemand einen Vergleich zwischen Riff und der Knappschaft gemacht dadurch er / sie in der jüngeren Vergangenheit dort gewesen ist? Gibt es Fernsehen auf den Zimmern? Gibt es Internetanschlüsse für einen eigenen Schlepptop? Diese letzten Fragen bewegen mich allerdings weniger da ich mich keinesfalls wieder abkapseln will!

Mein Krankheitsbild ist mit Pso ja noch recht überschaubar. Allerdings kommt ja die angeknackste Psyche hinzu ( aktuell ungefähr 50% meiner Kurzzeittherapie vorbei) die einem womöglich einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Wie ist hier die psychotherapeutische Betreuung in der Knappschaft?

Zuletzt muß ich einfach sagen: Bereits jetzt freue ich mich riesig auf meinen Aufenthalt dem ich entgegenfiebere!

Für alle gemachten Erfahrungen bin ich sehr dankbar da mehrere postings sicherlich ein anderes Bild zeichnen als ein einzelnes. Es gibt immer für und wider! Es gibt welche die sind mit einem Glas Wasser glücklich zu machen während andere eine komplette Bespaßung für die Zeit erwarten und selbst dann noch über die dargebotene Qualität derselben negativ berichten würden! Bitte bleibt also einfach objektiv.

Herzlichen Dank und herzliche Grüße,

matlocke

Edited by matlocke

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      By UrmelSC
      Hallo in die Runde,
      Ich bin seit etwa drei Jahren mit sehr wechselvollen Erfolgen wegen PSA in Behandlung. Bei mir steht vor allen Dingen der Befall der Sehnen und Sehnenansätze im Vordergrund. Leider wird die Krankheitsaktivität vom behandelnden Rheumatologen immer sehr heruntergespielt und die Schmerzen in den Sehnen als sekundäre Fybromyalgie hingestellt. Ich habe mich daraufhin an einen, von meinem Rheumatologen selbst empfohlenen Schmerzarzt gewandt. Dieser bestätigte die Fibromaylgie nicht, meinte aber, die Sehnenproblematik wäre schwer zu behandeln und empfahl mir eine Kur, bei der ich ordentlich Physiotherapie bekomme und mit den Schmerzen umgehen lerne. Ich hatte zwar keine Hoffnung, dass es mit der Kur klappt, da meine letzte Reha erst 3 Jahre her ist, aber ich bekam doch eine Bewilligung. Doch nun der Schock … es soll in eine Klinik für hauptsächlich psychische Krankheiten gehen, nach Bad Berleburg!!! Das ist eigentlich das letzte was ich brauche !
      Die Klinik hat folgende Indikationen zur Einweisung…
      Im Rahmen einer Rehabilitationsbehandlung werden Patienten mit diesen Krankheitsbildern aufgenommen:
       
      Psychische Erkrankungen
      Depressionen, Angsterkrankungen, Burnout-Syndrom, Panikattacken, Phobien, Überlastungsreaktionen, Anpassungsstörungen u.a. Somatoforme Störungen
      Funktionelle Störungen (Herz, Darm, Haut etc.), Erschöpfungszustand Essstörungen
      Anorexia nervosa, Bulimie, binge-eating, extremes Übergewicht Hauterkrankungen
      bei deren Auslösung oder für deren Bewältigung psychische und soziale Faktoren eine maßgebliche Bedeutung haben  oder wo eine psychische Komorbidität besteht. Persönlichkeitsstörungen,
      insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörung. Psychiatrische Erkrankungen
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      By *Birgit*
      Hallo,
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