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Arzt im Urlaub - Alternative zu Tomesa

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Hallo, 

endlich schlägt meine Balneophototherapie an, meine Haut schuppt und juckt nicht mehr und ich sehe eine deutliche Verbesserung des Hautbilds - und dann geht meine Hautärztin 2 Wochen in den Urlaub (was ich ihr von Herzen gönne). 

Jetzt hab ich natürlich Angst, dass sich in den 2 Wochen wieder alles verschlechtert und suche nach Alternativen bzw. Möglichkeiten, den Erfolg zumindest zu erhalten. 

Bitte lacht mich nicht aus oder haltet mich für doof, aber ich hab überlegt, mir mit Tomesa eine Lösung zu mischen, diese auf den Pso-Herden zu verteilen und dann ins Solarium zu gehen bzw. (falls das Wetter mitspielt) mich damit in die Sonne zu legen. 

Denkt ihr, das hilft bzw. bringt was?

Habt ihr andere Vorschläge?

Wie macht ihr das, wenn eure Ärzte im Urlaub sind?

Viele Grüße

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Tenorsaxofon

Hat deine Hautärztin keine Urlaubsvertretung? Mit meinen Medikamenten decke ich mich schon vorher ein und sollte irgend etwas sein, gehe ich zur Urlaubsvertretung. Wird meistens auch vom Band angesagt.

Gruß Anne

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pso-life

Hallo Anne,

doch eine Urlaubsvertretung schon, aber diese bietet das Tomesa-Bad leider nicht an. Meine Ärztin ist die Einzige in meiner Nähe. Medikamente nehme ich keine, mir geht es lediglich um die Bäder.

Viele Grüße

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Claudia

Das UV-Spektrum im Solarium ist ein anderes als beim Hautarzt, zumindest bei Psoriasis. Wenn du für zwei Wochen eine Minimalvariante machen willst, könntest du dich auch von deinem Hautarzt zu einem anderen Hautarzt mit einem UV-B-Ganzkörper-Gerät überweisen lassen, damit du wenigstens die Bestrahlung bekommst.

Dann kannst du immer noch überlegen, ob du vorher die Sole- bzw. Tomesa-Lösung anwendest.

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    • marie151
      By marie151
      Hallo!
      Ich bin neu hier und brauche dringend Rat. Ich leide seit 12 Jahren an schwerer psoriasis vulgaris.
      Kurz zur Vorgeschichte: Im Alter von 8 Jahren erkrankte ich an ALL (akute lymphatische Leukämie), welche ich dank Chemo erfolgreich besiegt habe. Seitdem ist mein Immunsystem sehr geschwächt, weshalb kurz nach Abschluss der Chemo auch die pso ausbrach, bin auch sehr oft erkältet etc.
      Ich habe schon 3 Balneophototherapien und unzählige Salben, Cortison etc hinter mir, welche ich leider sehr schlecht vertragen habe (unzählige Nebenwirkungen) und deshalb die letzten 4 Jahre gar nichts mehr gegen die pso gemacht habe.
      Gestern war ich das erste Mal seit langem wieder bei einem HA, in der Hoffnung, etwas einigermaßen verträgliches dagegen tun zu können.
      Er möchte allerdings, obwohl ich ihm ausdrücklich meine Vorgeschichte erklärt habe, dass ich sofort mit einer Kombination aus PUVA und Skilarence Therapie beginne!
      1. wurde ich von ihm nicht ausreichend über Wirkung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt (nur über flush und Magenprobleme)
      2. habe ich dem Beipackzettel entnommen, dass Skilarence das Immunsystem schwächt und das Blutbild negativ verändern kann, was ich bei meiner Vorgeschichte absolut nicht gebrauchen kann
      3. gibt es ein (wenn auch geringes) Risiko, durch die Einnahme an Leukämie zu Erkranken (wer weiß, ob das Risiko für Ehemalige Krebspatienten nicht höher ist?)
      Diese Fakten haben mich sehr verunsichert und ich frage mich, wieso der Hautarzt Skilarence so verharmlost, obwohl er weiß, dass ich immungeschwächt bin ... 
      Mal davon abgesehen, dass zwei Therapien auf einmal doch zu viel sind, oder?
      Ich habe mir heute eine zweite Meinung bei meinem Hausarzt, der meine komplette Vorgeschichte kennt, geholt und er rät mir auf jeden Fall davon ab, Skilarence einzunehmen!
      Habe beim HA gestern natürlich schon unterschrieben, bevor ich das wusste .. bin auch erst wieder am Montag dort, da soll nämlich die PUVA losgehen ... ich werde auf jeden Fall noch einmal mit ihm darüber sprechen, tendiere aber dazu, Skilarence abzusagen und erstmal PUVA zu machen, weil mir das doch zu heikel ist...
       
      Hat hier noch jemand ein geschwächtes Immunsystem oder ist vielleicht sogar ehemaliger Krebspatient und hat eine Skilarence Therapie gegen die pso gemacht?
      Was würdet ihr tun?
      Wäre für Erfahrungen dankbar.
      LG Marie
    • Lukrezia123
      By Lukrezia123
      Hallo ihr Lieben,
      die Banleo-Photo-Terhapie wird ja wohl auf zwei Arten durchgeführt: Ein mal TOMESA, wo man im Wasser liegt und gleichzeitig bestrahlt wird und dann die Folien-Wickel-Methode. Ich war bei meiner letzten Balneo-Photo bei einem Hautarzt in Spandau, das war der einzige, auf den ich gestoßen bin, der die Folienmethode anwendet. Allerdings ist das von mir aus (Nähe Ku'damm) recht weit zu fahren und ich wollte fragen, ob ihr mir vielleicht einen Arzt im Stadtbereich nennen könnt, der ebenfalls die Folienmethode anwendet. 
      Ich war mal während einer laufender Therapie in Berlin auf Reisen und ging deshalb zu einer anderen Dermatologin mit TOMESA-Becken, weil sonst eine zu lange Bestrahlungspause entstanden wäre und vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber da schwammen Haare vom Vorgänger rum und ich fand das so eklig, dass ich stundenlang hätte Duschen können. TOMESA kommt also nicht in Frage. 
      Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten & ein schönes Wochenende!
       
    • catwoman42
      By catwoman42
      Hallo, seit 2013 nehme ich ein Biologic namens Stelara. Die Hautklinik, die mir das immer aufgeschrieben hat, hat mich nun aus der Studie geschmissen, da ich mal eine Pause machen sollte. Erst sehr angepiekst, habe ich dann die Pause geschluckt. Aber es kam, wie ich es mir vorstellte: Ruckzuck war die Schuppi wieder voll da. Vom Scheitel bis zwischen den Zehen. Intimbereich wurde auch nicht ausgespart. Dann wollte ich zum niedergelassenen Hautarzt, um mir eine Überweisung zu holen für die Klinik. Mir graute es schon davor, weil der neue Klinik-Chefarzt echt unsympathisch ist. Nun, der Arzt, bei dem ich die Überweisungen immer bekommen habe,  ist leider in Rente. Sein Sohn hat nun die Praxis übernommen und wollte mich erst sehen. Na gut, nachvollziehbar. Als ich dem Arzt dann sagte, dass mich "die Willkür der Ärzte ankotzt" und ich es leid bin, immer wieder den Ärzten zu erklären, das Lichttherapie nicht hilft und dass ich halt eine starke Form der Psoriasis habe, und ich am liebsten diesen doofen Chefarzt anzeigen wollte, blieb er ganz cool, offen und freundlich und nahm mir so meine Wut. Lichttherapie so sagte er mir, sei eh krebsfördernd und die Salben, die ich ihm auf den Tisch knallte wären viel zu lasch. Meinen neuen Lichtkamm, den ich ihm vorlegte, könnte ich wieder weg packen. Die Salben könnten ja gar nicht helfen, weil sie so niedrig dosiert sind. Dann besah er sich meinen Rücken und hatte schon genug gesehen. Die Scham konnte ich mir ersparen und mich komplett ausziehen. Er hat es mir auch so geglaubt. Echt mal sehr angenehm, so ein Arzt. Dann hat er mir auch ohne wenn und aber mein Stelara wieder aufgeschrieben und meinte, dass er das genau so gut kann, wie eine Klinik. In dem Punkt vertraue ich ihm auch, aber was ist, wenn die Kasse Regress stellt. Eine Spritze kostet 5220 €. Das würde mir für ihn unendlich leid tun. Hat jemand von euch Erfahrung damit, ob so was auch ein niedergelassener Hautarzt aufschreiben darf? Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen. Er war der Überzeugung, dass er das sehr wohl aufschreiben darf und das sein Budget dadurch nicht geringer wird für andere Patienten.
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