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Rolf

Radioaktivität bei PsA?

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Rolf

Hilft Radioaktivität gegen PsA, d.h. entweder Radiosynoviorthese oder natürliche Strahlung (Radon) im Heilstollen?

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Dr.Rihl

Hallo Rolf,

die RSO würde man nur machen, wenn ein einzelnes -meist größeres- Gelenk trotz medikamentöser Therapie anhaltend entzündet ist; z.B. kann diese Behandlungsform im Bereich der Knie mit Yttrium-90 zu einem Abheilen der Arthritis führen, aber wenn dann nur in Ergänzung zur medik. Behandlung! Ansonsten käme in solchen Fällen auch noch eine OP (Synovialektomie) in Frage...

Der Heilstollen ist wieder ein anderes Thema, da ja das Radon auf den ganzen Organismus einwirkt; als es die gut wirksamen und verträglichen Medikamente, die wir heute zur Verfügung haben, noch nicht gab, sind viele Patienten mit Arthritis an Gelenken oder Wirbelsäule (v.a. beim M. Bechterew) relativ regelmässig in einen Radonstollen eingefahren und haben durchaus profitiert; heute ist man mit dieser Behandlung zurückhaltender, da die Unterdrückung der Entzündung im Vergleich zu den Medikamenten -insbes. den Biologika- lang nicht so gut und konsequent ist, abgesehen davon hat man auch eine gewisse radioaktive Strahlenbelastung. Und die Krankenkassen übernehmen meist nur noch einen kleinen Teil der Kosten wenn überhaupt.

Es gibt eine Publikation zur Wirkung des Radons auf Botenstoffe der Entzündung und des Knochenstoffwechsels (https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0032-1316334.pdf); die Wirkung der Medikamente ist aber viel eindeutiger und besser belegt; insofern kann der Radonstollen immer nur eine Ergänzung zusätzlich zu anderen Behandlungen sein.

Herzl. Grüße,

PD Dr. M. Rihl

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