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Kurkuma als natürlichen Entzündungshemmer?


Kisembo

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Hallo,

ich habe schon oft gelesen, dass Kurkuma in vieler Hinsicht sehr gesund sein soll. Auf https://kurkuma.info/ habe ich nun aber genau gelesen, dass Kurkuma entzündungshemmend und schmerzlindernd sein soll. Auch auf die Haut soll es sich wohl gut auswirken. Ich persönlich hatte schon einige Schübe, wo ich auf kortisonhaltige Medikamente angewiesen war. Nach jeder Kur habe ich schlimme Probleme mit Magen- und Darm. Dazu dann manchmal sogar einen Pilz, eben weil mein Immunsystem total unten ist. Nun würde mich interessieren, ob sich Kurkuma auch auf Psoriasis auswirken kann. Mir ist wohl bei heftigen schüben bewusst, dass man da nicht um die Medis rum kommen kann. Das möchte ich auch gar nicht. Mich würde nur interessieren, ob man das Krankheitsbild mit Kurkuma eventuell generell etwas "senken" kann.

Erfahrungen?

LG

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Hallo Kisembo,

willkommen hier im Psoriasis Forum.

In dem von dir angeführten obigen Link steht sehr viel Gutes und Richtiges. Dennoch wird es schwierig sein, dass Richtige [beim Lesen stellt man fest, dass sich die Argumente immer wiederholen] zu  verstehen; - denn der Link soll zum Kauf führen. - Wenn du hier rechts oben, in der "Suche..." Funktion "Kurkuma" oder Curcumin" eingibst, wirst du mehr Lesestoff/Erfahrungen finden, als dir lieb sein wird. - Ein Anliegen ist mir persönlich, vor "künstlichem" Curcumin zu warnen.

Auch ich selbst habe viel an diesen Berichten (mit zwischendrin "Gequake") teilgenommen und, wahrscheinlich bin ich der Einzige, der aus dieser Zeit hier noch schreibt und seit 2012 von der PSO geheilt bin [andere bezeichnen dies als "erscheinungsfrei"]. In vielen weiteren Berichten habe ich "etwas" zur richtigen Anwendung und/oder Kauf von "richtigem" Kurkuma geschrieben. - Erst vor wenigen Tagen zur Userin "Martina". Auch Bilder habe ich eingestellt, die sehr schön den Unterschied zeigen, zwischen guten und schlechtem Kurkuma. Leider wird immer mehr schlechtes Kurkuma verkauft (wegen der zunehmenden Nachfrage); - früher gab es nur sehr wenig Geschäfte, wo man Kurkuma kaufen konnte; - heute führt fast jedes Geschäft Kurkuma (leider meistens schlechtes). - Kurkuma ist kein Heilmittel ….  

In dem sehr ausführlichen Link ist mir vor allem diese Ausführung aufgefallen: (Kopie) "Es gibt unterschiedliche Arten, um Kurkuma regelmäßig einzunehmen. Die gängigste Darreichungsform ist als Gewürz in Pulverform zu unterschiedlichen Speisen. Wichtig ist hierbei vor allem auf die Qualität zu achten. Denn aufgrund des enormen Interesses, den die Kurkuma-Pflanze in den letzten Jahren erreicht hat, ist nicht immer eine einwandfreie Qualität des Gewürzes gewährleistet. Daher sollte das Herkunftsland Indien und nicht China sein, weil die Gewürze auf chinesischem Markt häufig mit synthetischen Stoffen gestreckt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte unbelastetes Bio-Kurkuma verwendet werden".

Wovon ich keine Ahnung habe, ist, wie Curcumin sich   m i t   Medikamenten-Einnahme in unserem Immunsystem verhält.  

LG  Richard-Paul

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Am ausführlichsten und sehr geduldig hat Robert seine Erfahrungen immer wieder hier geschildert und andere haben es ihm nachgetan: 

Mir scheint die größte Herausforderung die Bioverfügbarkeit zu sein, also wie der Körper das Curcumin überhaupt verwerten kann. Die ist bei Kurkuma als Gewürz nach allem, was ich auch von Experten gehört habe, einfach nicht da. Das Spannende ist jetzt herauszufinden, wie und womit man Curcumin am besten "verpackt", damit der Körper es in der nötigen Dosis aufnehmen kann. Die jüngste Studie des deutschen Experten Jan Frank geht in die Richtung, ist aber an Ratten vorgenommen worden. Da ist es noch ein weiter Weg bis zur seriösen Anwendung beim Menschen. So lange muss jeder entscheiden, ob er sich einfach mehr Kurkuma an fast jedes Essen macht, Kapseln kauft, Kapseln selber baut oder abwartet.

Interessant könnte noch dieser Beitrag vom SWR sein: https://swrmediathek.de/player.htm?show=fae756a0-bb21-11e8-b070-005056a12b4c

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Claudia:

Mir scheint die größte Herausforderung die Bioverfügbarkeit zu sein, also wie der Körper das Curcumin überhaupt verwerten kann

Sehr gute Hinweise von Claudia. - [Allerdings mit 2 Bemerkungen:  der Link "jüngste Studie …" ist nur in Englisch, und den Link "von Experten gehört …" kann man nur weiterlesen, wenn man sich anmeldet (was ich nicht mache)].

Sehr gut ist der 3. Link. - Was allerdings die Aussagen des Sprechers  betreffen, bin ich nur in Bezug auf die Milch nicht ganz seiner, gleichen Meinung. Auch über Milch (ein weiteres wichtige Thema von mir) haben wir in diesem Forum sehr ausführlich diskutiert.  Nach meiner eigenen Wahrnehmung (in vielen Geschäften) werden ca. 98 % der Milchsorten gekauft, die - nach meiner Meinung - ungesund sind für unseren Körper, unserem Immunsystem. Dies hängt mit der Zerschlagung der Fett-Moleküle zusammen, um eine längere Haltbarkeit zu erreichen; [die Meinungen der Experten und auch der Molkereien gehen hier weit auseinander]. Gesund sind nach m.M.  nur Rohmilch + Frischmilch, maximal 10 Tage haltbar, [nicht zu verwechseln mit Frischmilch, wo "länger haltbar" draufsteht = ungesund]. Des weiteren ist ein Problem, dass nach meiner Meinung der Rohmilch seit gut einem Jahr ein Mittel aus China zugesetzt wird, dass nicht deklariert (angegeben) werden muss; - macht die Milch auf ca. 10 - 12 Tage haltbar.

Zu Bioverfügbarkeit: Hier habe ich in dem von Claudia angegeben Thread von Robert (aus dem Jahr 2014) damals geschrieben: (auch hier kopiert):  

"... Aufgefallen ist mir dabei  der folgende Teil eines Artikels:  

http://www.zeitenschrift.com/artikel/kurkuma-gegen-jedes-leid-ist-ein-kraut-gewachsen#.U7T7QCyKDSd 

Daraus kopiert

"Obwohl die in der Kurkuma-Pflanze enthaltenen Toxine im „Gesamtpaket“ mit allen anderen Biostoffen der Pflanze uns zum Beispiel als Gewürz keinen Schaden zufügen, tun sie dies in isolierter Form unter Umständen sehr wohl. Im andern Fall kann es geschehen, dass synthetisch hergestelltes Curcumin komplett wirkungslos bleibt. Zwar ist der chemische Aufbau des Chemie-Curcumins und des Naturprodukts identisch. Doch gibt es einen Unterschied: Die chemischen Curcumin-Moleküle aus dem Labor sind geklont und folglich genau gleich. Im Gegensatz zum Curcumin-Molekül aus der Natur: Da ist keines wie das andere, jedes hat eine andere Form. Und offenbar ist es diese natürliche Vielfalt, die die Wirkung ausmacht."

Die entscheidenden Sätze habe ich farblich markiert. - Dies entspricht auch meinen chemischen Vorstellungen, dass zwischen Natur und Chemie - auch wenn das Produkt gleich ist - es einen Unterschied gibt (auch bei anderen künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln)." - Ergänzung heute: über jeden farblich markierten Teil müsste man extra diskutieren (schwer zu verstehende Chemie).

Und damals (2014) habe ich in weiser Voraussage geschrieben: " Sollte sich die gute Wirkung längerfristig bestätigen, könnte ich mir vorstellen, dass "Kurkuma-Milch" eine Marktlücke auffüllt". - So ist es gekommen; auch viele meiner Bekannten und Verwandten nehmen (unabhängig von mir) inzwischen Kurkuma.

LG  Richard-Paul

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vor 37 Minuten schrieb Richard-Paul:

 ...Dies hängt mit der Zerschlagung der Fett-Moleküle zusammen, um eine längere Haltbarkeit zu erreichen;

Das ist falsch. Die 'Zerschlagung' der Fett-Moleküle - was soll das sein? Milch wird homogenisiert. Dabei werden die Fetttröpfchen (normal 10-30 µm) noch weiter verkleinert (zu 1-2 µm) damit die Milch nicht aufrahmt. Die Im Mund, dann im Magen und im Dünndarm, wo die Triglyceride (die Fette der Milch) in noch kleinere Tropfen von (Magen ~2000nm, Dünndarm 3nm) zerteilt werden geschieht das also sowieso.

µm= myMeter - 0,000.001 Meter (ein millionstel); nm=nanoMeter - 0,000.000.001 Meter (ein millardstel).

Mit der Homogenisierung wird keine längere Haltbarkeit erreicht. Dazu bedarf es der Pasteurisierung, der Ultrahocherhitzung oder der längeren Erhitzung. Mikrofilter sind inzwischen auch eine Option. Das hat aber alles nichts mit dem Fett zu tun, sondern zielt auf die Abtötung bzw Herausfilterung der Bakterien aus der Milch.

 

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Aus Wikipedia kopiert: (Diese Mitteilung habe ich auch noch von einer Molkerei! - Den Beitrag kann ich momentan nicht finden).

"Milchfett ist die Gesamtheit der Lipidbestandteile der Milch. Fett ist in der Milch der Inhaltsstoff mit dem am stärksten schwankenden Gehalt. Er liegt zwischen 3,2 und 6,0 %. Verantwortlich für diese Schwankungen sind neben der Rinderrasse vor allem die Fütterung, die Haltung und Gesundheit der Milchtiere. Ebenso ist dadurch die unterschiedliche Fettzusammensetzung bedingt.

Das Fett ist in der Milch in Form winziger Kügelchen oder Tröpfchen enthalten (Emulsion). Das eigentliche Milchfett ist von einer dünnen Hülle aus Lipiden (z. B. Cholesterin und Phospholipide) umgeben. Diese Lipide haben lipophile und hydrophile Molekülteile, die mit Fetten (lipophile Teile) bzw. mit Wasser und anderen polaren Molekülen (hydrophile Teile) wechselwirken können. Dadurch fungieren die Lipide als Emulgatoren und stabilisieren die kleinen Fett-Tröpfchen in der ansonsten wässrigen Milch.

In unbehandelter Rohmilch hat der Hauptanteil dieser Fettkügelchen einen Durchmesser von etwa 1 bis 5 µm. Unbehandelte Milch rahmt auf, d. h. die Lipidphase trennt sich und setzt sich nach kürzerer Standzeit auf der Oberfläche ab. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wird handelsübliche Frischmilch (neben Wärmebehandlung zur Erhöhung der Haltbarkeit) homogenisiert. Dabei werden die Lipidkügelchen auf einen Durchmesser von unter 1 µm „zerkleinert“.

Milchfett ist Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K."

Mich interessiert in diesem Beitrag auch mehr das Kurkuma!

LG  Richard-Paul

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  • 2 weeks later...
Am 26.2.2019 um 07:23 schrieb Richard-Paul:
Zitat

Auch ich selbst habe viel an diesen Berichten (mit zwischendrin "Gequake") teilgenommen und, wahrscheinlich bin ich der Einzige, der aus dieser Zeit hier noch schreibt und seit 2012 von der PSO geheilt bin [andere bezeichnen dies als "erscheinungsfrei"].

@Richard-Paul

Einfach so geheilt oder wie ?

Mfg Majo

 

Edited by Majo_Bü
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