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Beihilfe in Hessen stellt sich bei Taltz quer


Claudia

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Hallo Ihr,

ich wohne noch immer nicht in Hessen, obwohl es dort bestimmt auch schön ist :) Aber mich erreichte von dort eine Frage von jemandem, die ich an euch weitergeben will:

Zitat

 

Vor fünf Jahren hatte ich das Glück in eine fünfjährige Medikamentenstudie zum Präparat "Ixekizumab" aufgenommen zu werden. Die Studienzeit ist nun seit November zu Ende und jetzt habe ich erhebliche Schwierigkeiten mit meiner Beihilfestelle in Hessen, da sie das sehr teure Medikament Taltz nur ungern bezahlen wollen. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass ich bei einer Ablehnung der Erstattung in alte Zeiten zurückfallen muss und dieser Gedanke macht mich richtig fertig, da ich immer von Kopf bis Fuß betroffen war und noch weitere schwere Erkrankungen habe.

Als Folge der vielen Bestrahlungen, Totes Meer u. ä. hatte ich letztes Jahr sogar zweimal mit Hautkrebs zu tun, was natürlich zur Folge hat, dass dieser Therapieweg für immer verstellt ist.

Kann mir jemand vielleicht in dieser Sache helfen oder mir zumindest einen Tipp geben? Ich bin im Augenblick ziemlich ratlos.

 

Bekommt jemand aus Hessen von der Beihilfe Taltz bezahlt? Gab es da Probleme? Oder musste der Arzt irgendwas besonderes machen?

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Hallo Claudia,

bin ja bekanntlich aus Hessen und auch Beihilfeempfänger. Bei mir wird Stelara, was in etwa die selben Kosten verursacht, anstandslos übernommen.

"Wollen nur ungern zahlen" ist ein problematischer Ausdruck. Zahlen sie oder zahlen sie nicht, dass ist hier die Frage?

Ich habe die Erfahrung gemacht, das mit einem Telefonat (Servicestelle Kassel) bisher immer eine Lösung gefunden wurde. Ich würde das auf jeden Fall vorher abklären. Meistens reicht dann schon eine Mail an den Sachbearbeiter und man bekommt zeitnah eine Antwort.

Man beachte, wie man in den Wald herein ruft, so schallt es heraus. Also diplomatisches Vorgehen ist erst einmal angesagt.

Rechtsanwälte und Gerichte können dann immer noch bemüht werden.

Einen lieben Gruß aus dem schönen Hessenland - Uwe

Edited by butzy
Typicher Computerfehler
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Am ‎02‎.‎03‎.‎2019 um 17:58 schrieb butzy:

Hallo Claudia,

bin ja bekanntlich aus Hessen und auch Beihilfeempfänger. Bei mir wird Stelara, was in etwa die selben Kosten verursacht, anstandslos übernommen.

"Wollen nur ungern zahlen" ist ein problematischer Ausdruck. Zahlen sie oder zahlen sie nicht, dass ist hier die Frage?

Ich habe die Erfahrung gemacht, das mit einem Telefonat (Servicestelle Kassel) bisher immer eine Lösung gefunden wurde. Ich würde das auf jeden Fall vorher abklären. Meistens reicht dann schon eine Mail an den Sachbearbeiter und man bekommt zeitnah eine Antwort.

Man beachte, wie man in den Wald herein ruft, so schallt es heraus. Also diplomatisches Vorgehen ist erst einmal angesagt.

Rechtsanwälte und Gerichte können dann immer noch bemüht werden.

Einen lieben Gruß aus dem schönen Hessenland - Uwe

Wobei ich in solchen Situationen, wo es bis zu einer Klage kommen kann, nur den VdK oder ähnliche Institutionen empfehlen kann. Für 6€ Monatsbeitrag in Hessen ist man auf der sicheren Seite und bekommt jede erdenkliche Hilfe!. Dies soll keine Werbung sein, sondern eine simple, hilfreiche Empfehlung!

Gruß

clarus

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