Jump to content

Recommended Posts

Olymp85

Hallo zusammen,

ich wohne im Süden von Schleswig-Holstein und habe mich soeben im Forum angemeldet und stelle mich nun kurz vor:

Ich habe seit meiner Jugend die Psoriasis inversa und habe wie anscheinend viele von dieser Variante Betroffene zunächst jahrelang auch mit Falschdiagnosen (Pilzbefall) bzw. nicht aussagekräftigen Diagnosen (Ekzem) leben müssen. Dementsprechend halfen die seinerzeit verordneten Salben nicht dauerhaft. Selbst während meines damaligen Studiums aufgesuchte Hautärzte waren ratlos. Nach meinem Studium habe ich dann 1992 eine Ernährungsumstellung auf Rohkost versuchen wollen und zu diesem Zweck einen anthroposophischen Allgemeinmediziner vorab aufgesucht, den ich in mein Ernährungsexperiment einweihen wollte, weil ich vorher natürlich nicht wusste, wie mein Körper auf diese radikale Umstellung reagieren würde. Dieser stellte sofort die zu Beginn genannte richtige Diagnose. Da die Schuppenflechte ärztlicherseits ja als nicht heilbar angesehen wird, fühlte ich mich nun bestärkt, die Ernährungsumstellung zu beginnen. Die Rohkosternährung habe ich seinerzeit ca. sechs Jahre beibehalten und praktiziere nun eine entzündungsarme Ernährung und achte auch auf viel Bewegung und wenig Stress. Zu Beginn der Ernährungsumstellung hatte ich noch auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Schuppenflechte, die seinerzeit zufällig am Wohnort mit ausgewiesenen ärztlichen Experten stattfand, gefragt, ob die Ernährung Einfluss auf den Verlauf der Schuppenflechte habe. Dieses wurde von den anwesenden Ärzten eindeutig verneint. Ich hatte damals aber bereits deutlich andere Erfahrungen gemacht und daher seitdem wegen meiner Schuppenflechte keine Ärzte mehr aufgesucht und auch keine Medikamente mehr eingenommen oder Salben aufgetragen. Auch habe ich mir seitdem keine Anwendungen verordnen lassen. Nun nach ca. 27 Jahren bin ich mit meiner sogenannten entzündungsarmen Ernährung immer noch weitgehend erscheinungsfrei und stelle mit Freude fest, dass inzwischen auch die Schulmedizin den Zusammenhang von Ernährung und Schuppenflechte nicht mehr abstreitet. Dieses Jahr erschien sogar ein Artikel in unserer örtlichen Tageszeitung dazu, den ich als Bild hochlade. Ich bin froh, seinerzeit einen eigenen Weg gefunden und nicht weiter auf eine ärztliche Behandlung vertraut zu haben. In meinem Beruf werde ich nämlich regelmäßig damit konfrontiert, wie der Krankheitsverlauf der Schuppenflechte verläuft, wenn er mithilfe der üblichen ärztlichen Behandlung lediglich unterdrückt wird.

LN-Artikel zur Psoriasis.jpg

  • Like 1
  • Thanks 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

turtle

Liebe(r) Olymp85,

willkommen in unserem netten Kreis.
 

Danke für Deine Ausführung. Ich freue mich für Dich, dass Du Deine pso damit stark eindämmen kannst. Das liest man mittlerweile überall, dass man sich bei Autoimmun-Erkrankungen antientzündlich ernähren sollte und dies einen sehr positiven Effekt auf Entzündungsprozesse hat.
 

Ich versuche mich gerade in dieses Thema einzuarbeiten und meine Ernährung umzustellen. Das gelingt mir bisher nur teilweise mit Familie und einem typischen Stressessverhalten. 
Leider wirkt bei der pso inversa auch Fahrradfahren sehr kontraproduktiv, ebenso wie Stress. Leider bekomme ich beides nicht vermieden. Das heißt nicht, dass ich mich der Situation tatenlos ergebe, aber zu erlernen, dass man Stress durch innere Einstellung und Entspannungstechniken etwas beeinflussen kann, ist ein langer Weg. Und das mit dem Fahrradfahren sein lassen, geht gar nicht, da es für mich oft das bequemere und schmerzfreiere Fortbewegungsmittel ist. Aber meine Strecken sind gesundheitsbedingt nicht mehr so lang und das hilft auch. 

Liebe Grüße 

turtle

Share this post


Link to post
Share on other sites
Olymp85

Hallo turtle,

ich selber pendele werktäglich mit dem Fahrrad zur Arbeit (ca. 6.000 km/Jahr). Fahrradfahren und das damit einhergehende Schwitzen ist bei mir nicht das Problem, wohl aber Ernährung und Stress. Beides einzuhalten bzw. zu vermeiden gelingt auch mir wegen Familie und Beruf nicht immer, aber ich kenne jedenfalls die Gründe, wenn die Psoriasis sich wieder zeigt und versuche dann wieder gegenzusteuern. Eher halte ich dann die Symptome aus, ich weiß ja, dass sie bei entsprechender Disziplin wieder verschwinden. Vorteilhaft hierbei ist, dass diese Verhaltensweise auch andere gesundheitliche Beschwerden verhindert. So sind auch meine Kniegelenke trotz Arthrose völlig beschwerdefrei und nicht nur diese Gelenke, mein ganzer Körper ist völlig schmerzfrei. Allerdings scheine ich seit letztem Jahr allergisch gegen Gras zu werden, zumindest traten nach dem Rasenmähen typische Allergiesymptome auf. Ich muss also wieder nachsteuern.

Schöne Grüße

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • Cellworscht
      By Cellworscht
      Guten Abend liebe Community, 
       
      nun möchte ich mich auch mal bei euch vorstellen und euch herzlich grüßen aus dem wunderschönen Wien. 
      Ich bin Marcel und 25 Jahre alt, Pharmaziestudent und leidenschaftlicher Yogi
      Ich habe nun seit einer Woche offiziell die Diagnose Psoriasis und bin schon aufgrund eines akuten Schubs am rumprobieren was ich am besten machen kann um meine Haut und vor allem diesen Juckreiz zu lindern! 😣
      Wirklich abgeschreckt oder schockiert bin ich jetzt nicht von der Diagnose und habe auch keinerlei Berührungsängste damit, da ich durch meine Mutter die  schon immer sehr schlimm von der Schuppenflechte heimgesucht wird, an diese lästige Krankheit gewohnt bin. 
      Leider hab ich doch noch einige unangenehme Fragen, die ich jetzt nicht direkt mit meiner Mutter besprochen will 😁
      Meine momentane Induktionstherapie ist Enstilar 1x abends ein Monat lang und eine Fungoral/Nerisona Rezeptur 1x morgens auch ein Monat lang!  
      Dadurch dass ich leider gleich von Beginn mit einem Befall in der Pofalte und perianal sowie an meinem Intimbereich kämpfen muss frag ich mich ob ihr eventuell Tipps habt wie ich diese sensible Haut abgesehen von der Therapie pflegen kann. 
      Soll ich eine Basispflege (OptiDerm oder Ultabas) auch während der Therapie dort nutzen oder es erstmal nur mit den Medis behandeln , wie macht ihr das ? 
      Außerdem befürchte ich bei so fetthaltigen Salben Cremes eher einen Hitzestau der Haut, gerade in der Pofalte , habt ihr da besondere Produkte die ihr empfehlen könnt ? 
       
      Danke für ein paar Tipps! 
      Schönes langes Wochenende!
    • MG1974
      By MG1974
      Hallo an alle, 
      bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. 
      Mein Name ist Mario G. komme ursprünglich aus Kroatien bin seit 1995 in der BRD und lebe (gerne) in Frankurt am Main. Bin 1974 geboren.
      Zu meiner Krankheit : mit 27 habe ich das erste mal Psoriasis bekommen bzw. ist das erste mal die Psoriasis ausgebrochen. Zuerst an Ellenbogen, danach die Knie und mein Kopf wurden befallen. Behandelt habe ich dies mit Kortison an Knie und Ellenbogen u. am Kopf hatt sich eine Glatze bei mir als die Lösung behauptet. Sobald ich die Haare ein wenig wachsen lasse kehrt auch das Plaque zurück. Wenn ich mir dan wieder eine Glatze  schneide, verschwindet es wieder am nächsten Tag? Würde gerne wissen ob jemand die selbe Erfahrung gemacht hat? Da ich meinen behandelnden Arzt darauf angesprochen habe und mir gesagt wurde da wäre keine Verbindung. Nun ja aber bei mir verhält es sich so. 
      Bis zum Jahr 2012 konnte ich mehr oder weniger damit gut leben. Im Jahr 2012 ist dann einiges privat passiert und dies hat sich wohl auf meinen allgemein Zustand ausgewirkt. Innerhalb 3-4 Monate hatte ich einen ganz Körper Befall von min 30% Körper Fläche. Und als ob dies nicht genug wäre könnte ich mich innerhalb weniger Tage kaum noch bewegen. Mein Hals und Nacken sowie die Gliedmaße wurden steif und ich kam aus eigener Kraft nicht mehr aus meinem Bett. Meine Frau fuhr mich zu meinem Haut Arzt der mich sofort in die Dermatologie in der Frankfurter UNI einweisen lies. Dort wurde festgestellt das ich zu den 30% der glücklichen zähle die zu der  Psoriasis auch die Arthrose bekommen. In meinem kleinen Zeh hat sich der Knochen Komplet aufgelöst. Nach 1 Monat Aufenthalt in der Dermatologie wurde das Problem mit der Haut sehr gut in den Griff bekommen. Da aber die Arthrose so schlimm ausgefallen ist bekam ich die Möglichkeit an einer Studien Medizin Teil zu nehmen. Diese Chance ergriff ich auch dankend. 
      Mit MTX und Golimumab von Simponie wurde meine Psoriasisarthritis sehr gut in Griff bekommen und ich hatte bis vor 1 Woche so gut wie keine Beschwerden. Ich ging meiner Arbeit, Sport etc nach und wollte mich nicht so ganz mit der Krankheit auseinander setzen bzw. ich war noch nicht bereit dazu. Jetzt bin ich es aber und würde gerne von euch wissen ob es Leidens Genossen im Raum Frankfurt gibt und auch eventuell eine Selbsthilfe Gruppe.  Gerne würde ich von euch erfahren ob ihr Verbesserungen durch die Umstellung von Essen erfahren durftet. Wie ihr da verfahren seit?
      Was mich am meisten interessiert ist wie lange bei euch die morgen Steifheit anhält und ob ihr euch auch am Ende des Tages Kraftlos und Energielos fühlt und was ihr dagegen unternimmt.  
      Und noch vieles mehr. Ich schätze mal für Anfang will ich mehr als genug wissen. Würde mich über jede Antwort freuen. 
      Grüße Mario
      PS sry für die Rechtschreibe Fehler habe in BRD keine Schule besucht.      
       
    • lilitx
      By lilitx
      Hallo,
       
      ich bin neu hier und unsicher, wie ich weiter behandeln soll.  Ich hatte lange einzelne Stellen am Körper, die ich mit Kortison im Griff hatte. Doch dann kam der Daumennagel dazu.  Die Hautärztin hat einen Abstrich gemacht und das Ergebnis war, dass ich Psoriasis inversa mit Nagelbeteiligung habe. Sie ist sich ganz sicher. Daivonex bringt absolut keine Veränderung. Jetzt fängt der andere Daumennagel auch an.  Sie hat mir die micro immun Therapie empfohlen und ich habe ca. 10 Wochen lang brav nach Verordnung eingenommen. Die Kosten musste ich selbst tragen. In dieser Zeit sind noch mehr Stellen am Körper dazu gekommen.  In einem Ohr habe ich auch schon lange eine Stelle und die juckt unerträglich.  Es hat bisher nichts gebracht.
       
      Meine Frage an Euch: hat jemand von Euch Erfahrung mit dieser Therapie ?    Danke schon mal im voraus
       

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.