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Dosierung von Dupixent bei Neurodermitis


GrBaer185

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Die Dosierung von Dupixent bei Neurodermitis beträgt bei Erwachsenen alle zwei Wochen 300 mg Dupilumab, unabhängig von deren Körpergewicht.
Bei Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren wird nach dem Körpergewicht unterschieden: Unter 60 kg Körpergewicht ist die Dosis 200 mg alle zwei Wochen, ab 60 kg entspricht sie der von Erwachsenen.
Sollten dann Erwachsene, die eine Körpermasse unter 60 kg haben, nicht nach dem Schema für Jugendliche behandelt werden?
Wäre bei sehr schwergewichtigen Personen dann nicht entsprechend eine Dosiserhöhung angezeigt?

Eine gute Freundin hat nach dem Spritzen von 300 mg Dupilumab jeweils für ca. vier Tage entzündliche Nebenwirkungen im Augen- und Mundbereich. Sie spritzt sich nun nur noch 200 mg und hat diese Nebenwirkungen nicht mehr. 
Stellt diese geringere Dosierung einen sogenannten "off label use" dar und sind Kostenübernahmeschwierigkeiten oder Regressansprüchen der Krankenkasse möglich?

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Prof.Kleine-Tebbe

Dosierungsempfehlungen bei den Biologika sind  grundsätzlich mit Schwankungen behaftet und können nur ungefähre Anwendungsempfehlungen geben.  Theoretisch sind Ihre Argumente durchaus stichhaltig und werden auch in der Fachwelt diskutiert.  Allerdings ist das Immunsystem mit all seinen Komponenten anders ausgestattet als z.b. eine bestimmte Organeinheit,  die eher  von der Körpergröße bzw dem Körpergewicht abhängt. 

 Interessant ist die Beobachtung Ihrer Freundin mit Nebenwirkungen im Augen- und Mundbereich für einige Tage nach den Injektionen. Dies scheint dosisabhängig zu sein, sonst hätte die reduzierte Dosis nicht zur besseren Verträglichkeit geführt.  Selbst wenn dort (eigenmächtig) reduziert wurde, ist dies nicht als “off-label-use” zu bezeichnen -  das wäre nur der Fall bei einer  Dosiserhöhung über den empfohlenen Dosisbereich oder die Anwendung eines bestimmten Medikamentes für eine andere Erkrankung außerhalb ihres Zulassungsbereiches.  Daher erscheint das Vorgehen ihrer Freundin durchaus plausibel, zumal es die Verträglichkeit zu verbessern vermag. Es bleibt zu hoffen, dass die erwünschte Wirkung nicht allzu sehr geschmälert wird. Das lässt sich aber sicher mit dem behandelnden Arzt konkret besprechen

 

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