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Gast Bine

Hallo!

Ich habe sein ca. 3 Jahren immer stärkere Beschwerden im linken Knie. Nachdem hintereinander mein Übergewicht, assymetrische Kniescheiben, Osteonekrose (Löcher im Knochen) und meine X-Beine für die Schmerzen verantwortlich gemacht wurden, hat man jetzt bei der 2. Arthroskopie die Diagnose Psoriasisarthritis gestellt. Dafür spricht anscheinend auch, dass ich auch Beschwerden in verschiedenen anderen Gelenken habe.

Da diese ganze Diagnostik viel zu lange gedauert hat und die eigentliche Ursache unbehandelt blieb, bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als mir ein neues Kniegelenk einsetzen zu lassen. Das alte ist schon so kaputt, dass weder Fumaderm noch Hyaluronsäurespritzen noch irgendwas anderes hilft.

Jetzt meine Frage: Hat irgendwer von Euch Erfahrung mit so einer Operation? Ich bin erst 38 Jahre alt und daher raten mir einige Leute (auch Ärzte) von der Operation ab. Da ich aber 2 kleine Kinder habe, die ihre Mutter jetzt voll beweglich brauchen, tendiere ich doch zur Operation (auch manche Ärzte...). Kann mir da irgendwer Entscheidungshilfen geben??? Danke!

Bine

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Gast geli

Hallo Bine,

was ich von Leuten die an den Knien oder Hüften operiert wurden gehört habe, sagen die Ärzte das Kunstgelenk würde nur 20 Jahre halten, aber es gibt ja auch dauernd Fortschritte, vielleicht ist diese Meinung inzwischen auch schon überholt.

Viel Erfolg

Geli

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Gast ineke

Ärzte sind immer vorsichtig.Wenn ich dich wäre sollte ich mich operieren lassen, was in20 Jahre passiert,ist für spater. Deine Kinder brauchen dich jetzt. Eine Freundin von mir hat sich vor 10 Jahre operieren lassen, nach lange gezögert zu haben. Jetzt ist sie so gut drauf. Sie hat noch ihre einschränkungen aber aber viel weniger als vorher. Sie war 46Jahre.

mfg ineke

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Gast Paul

Hallo Biene,

wir wissen im Forum natürlich viel zu wenig über deinen konkreten Knieschaden. Das Knochen-Muskelsystem ist aber ein anpassungsfähiges System. Dein Übergewicht, die X-Beine... haben sicher auch zum Knieschaden beigetragen.

Wärst du denn bereit als Alternative zur Knieoperation dein Gewicht zu reduzieren u. die Funktionsfähigkeit des Kniegelenks durch ein Training(Fitniss-Studio, Schwimmen=Kraulen,medizinisch betreute Reha-Gruppen) wieder herzustellen, wenn das möglich wäre? Du könntest möglicherweise zumindest einige Jahre gewinnen, in denen die medizinische Forschung weitere Fortschritte macht. Ich würde dies zumindest mal ein halbes Jahr ausprobieren, bevor ich so einen enormen Eingriff machen liese, der sich nicht mehr rückgängig machen läßt.

Viele Grüße

Paul Lindner

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Gast Bine

Hallo Paul,

danke für Deine Antwort - natürlich auch für alle anderen Antworten!

Das Thema "künstliches Kniegelenk" verfolgt mich schon seit einer ganzen Weile. Ich mache auch schon seit ca. 1 Jahr 2 mal wöchentlich Krankengymnastik (Stabilisierung, Muskelaufbau, usw) und bin auch dabei, mein Gewicht zu reduzieren. Das Problem bei der Sache ist, dass diese Maßnahmen eigentlich alle schon zu spät kommen, weil der Knorpel am Knie schon ziemlich zerstört ist und auch schon am Meniskus ziemlich viel fehlt. Zur Zeit nehme ich ca. 150 mg Diclofenac täglich, das ist für mich die höchste erlaubte Dosis, weil ich nur noch eine Niere habe. Und auch mit dieser Dosis gibt es Tage, an denen ich vielleicht 100 m am Stück laufen kann und dann stehen bleiben muß. Laut Aussage der Physiotherapeutin und meines Rheumatologen wird sich das auch nicht mehr ändern...!

Nochmal Danke für alle eure Antworten! Vielleicht kommt ja noch mehr dazu!

Tschüß!

Sabine

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  • Ähnliche Inhalte

    • Sabblub.27
      Von Sabblub.27
      Hallo zusammen,
      ich bin erst seit einigen Wochen auf dieser Plattform angemeldet.Ich bin beeindruckt wie toll ihr euch über Themen austauscht.
      Jetzt ein wenig zu mir.Ich bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel und habe mich mit 27 noch Mal umentschieden,das heißt ich habe ein Studium drauf gelegt.Während meines Studiums bin ich an Psoriasis Arthritis erkrankt.Es ist für mich oft schwer voller Motivation durchs Leben zu laufen, positiv in die Zukunft zu blicken.Ich werde aber nie aufgeben für meine Ziele zu kämpfen,aber ich kenne keine Studentin/Studenten mit einer chronischen Erkrankung.Ich würde gerne erfahren wollen wie eure Erkrankung euch im beruflichen Kontext beeinflusst hat oder ob ihr ein Studium absolviert habt.Was hat euch geholfen eure Ziele zu erreichen.Ich durfte mir heute nämlich anhören ich solle einfach Prioritäten setzen, meinen Pflichten als Studentin nachkommen...wenn man sich aber vor Schmerzen kaum bewegen kann ist das nicht immer so einfach.
      Grüße aus Mülheim an der Ruhr
    • Thomas Hamburg
      Von Thomas Hamburg
      Hallo zusammen,
      motiviert durch einen aktuellen Schub und nicht zuletzt durch die aufmunternden Worte in meinem EröffnugsThreads (link), war ich heute beim Hausarzt und habe damit den ersten Schritt zur Behandlung mein PSA gemacht.
      Hier in diesem Beitrag möchte ich den Verlauf meiner Behandlung dokumentieren, primär um Hinweise und gerne auch kritische Kommentare von Euch zu erhalten, aber auch um dies für neue Betroffene darzulegen.
      Ich setze auf wissenschaftsbasierte Behandlungen ("Schulmedizin"). Ich glaube nicht an "Wunderheilmittel", die mich schnell, einfach, nebenwirkungsfrei und online-bestellbar heilen können.
       
      Vorgeschichte:
      Ich bin männlich, 1981 geboren und lebe seit 2007 in Hamburg.
      Ich habe PSO auf der Haut seit 1998 Jahren und damit keine Probleme. Ich habe nur kleinere Plaques und die stören mich nicht. Meine PSO behandle ich seit rund 10 Jahren nicht mehr, vorher waren verschiedene Salben (überwiegend Kortison) im Einsatz.
      Seit 2014 habe ich Gelenkschmerzen; von einem Facharzt (UKE PSO Sprechstunde) wurde durch Anamnese PSA diagnostiziert.
      Erst heute 2018 habe ich beschlossen eine Behandlung der PSA zu beginnen.
      Der aktuelle Schub zeigt mir jedoch, das ich etwas unternehmen muss.
      Ich kann die linke Hand nicht mehr zur Faust schließen, zudem machen die Kniegelenke Probleme sodass ich nicht "rund" laufe. Handgelenke schmerzen ab und an, je nach Belastung. Ein Finger ist angeschwollen und recht berührungsempfindlich. Im Laufe des Tages bessern sich die Beschwerden, gegen Abend bin ich oft annähernd beschwerdefrei.
       
      Aktuell Aug 2018:
      Termin beim Hausarzt:
      - Überweisung zum Rheumatologen / Überweisung zur UKE PSO Sprechstunde erhalten 
      - erste Maßnahme: Diclofenac verordnet ( 7Tage mit täglich 3x 50mg) / (mir wurde auch Ibuprohen mit 3x 600mg als Alternative angeboten, ich durfte selbst wählen)
      - einmal die Woche Meeresfisch empfohlen
      - Untersuchung des Vitamin D Levels über Bluttest (auf meine Nachfrage hin) vereinbart (ich bin kein Anhänger des Trends "Vitamin D hochdosiert")
       
      Nun versuche ich einen Termin beim Rheumatologen zu vereinbaren, was nicht ganz einfach ist.
      Ich berichte hier, wenn es nennenswerte Neuigkeiten gibt.
       
       
      Ich freu mich über Feedback aller Art. War es bei Euch auch so am Anfang? Fragen, Ergänzungen, Kritik, Aufmunterung; alles ist willkommen!
       
       
       
    • SusanneC
      Von SusanneC
      Hallo! 
       
      Ob meine kaputten Gelenke einfach so kaputt sind durch Arthrose oder ob PsA dahinter steckt weiß ich noch gar nicht, aber ich hoffe, ich darf mich hier trotzdem ausheulen. 
       
      Ich habe Meerschweinchen. Seit 15 Jahren, früher lange im Tierschutz, jetzt nur noch als Halter. Sie bewohnen ein Viertel meines Wohnzimmers, das ist mein wichtigstes Hobby, ein Leben ohne Schweinchen ist kaum vorstellbar. 
       
      Trotzdem: es geht so nicht mehr. Ich kann sie einfach nicht sauber machen, beide Daumen Schmerzen höllisch und wenn ich sie miste, büße ich tagelang. Im Moment übernimmt es mein Mann, aber schon mit meckern. Es bleibt sonst ja auch viel Hausarbeit an ihm hängen. Putzen geht kaum, Wäschekorb tragen auch nicht und für den Geschirrspüler brauche ich ewig, weil ich maximal zwei kleine Teller gleichzeitig nehmen kann. 
       
      Das geht so einfach nicht auf Dauer, und das belastet mich einfach unendlich. Diese doofen Gelenke nehmen mir was weg, was so wichtig für mich ist
       Dass ich in der Arbeit Probleme habe - ja. Kann ich mit leben, muss eben eine Lösung suchen. Aber meine Tiere? 
       
      Wie geht ihr mit sowas um? 
      Susanne
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