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Einstellung auf Schüssler Salze

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Guest
vor 11 Minuten schrieb sia:

"Erstmal willkommen hier"

- Danke, wie mitgeteilt lese ich bereits seit längerem hier nach.

"nachprüfbare Belege" 

- bereits bei diesem Punkt dürften die Geister sich scheiden

"Wo sind hier denn Meinungen "angegriffen" worden?"

- unschwer zu überlesen.

"... Quacksalber-Lobby [...] Es gibt keine "Schulmedizin" - es gibt "Evidenzbasierte Medizin".

- Begrifflichkeiten geklärt - Meinung klar, offenbar "Schul"mediziner?

"zeigt eine Behandlungsmethode oder ein Medikament seine nachprüfbare Wirkung wird sie in den Behandlungskatalog aufgenommen. Fertig."

- Und dabei spielen finanzielle Interessen keine Rolle? In der sogenannten "Quacksalber-Lobby" tun sie das ohne Zweifel.

"ein Selbsthilfeforum ist wichtig"

Ganz meine Meinung, jedoch nicht nur zum Schutz vor der von Ihnen sogenannten "Quacksalber-Lobby". 

Beste Grüsse

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Guest

H@Joseph Mängele

bin noch nicht so lange hier. Doch mir fällt auf, ist es ein Medikament/chemisch, vom Doktor und jemand schreibt, hilft mir nicht, gibt es kein Gemeckere darum. Ist es Homeopathisch wird ein hilft mir nicht oder wirkungslos gleich als Angriff gewertet. 

Es gibt unseriöse Geschäftemacher und Regelrechte Erfindungen neuer Erkrankungen die auf einmal viele habenund dann doch nicht! Hauptsächlich eben von „Naturheilkundlern“. 

Es kassieren viele ab, die keine fundierte Ausbildung darin haben. Ernährungsberatung ist z. B. keine geschützte Bezeichnung. Jeder kann sich so nennen. Therapien können einfach so gemacht werden, nur weil man mal bei einer vorführung dabei war. 

Das ist nicht unproblematisch! Und gerade chronisch Erkrankte suchen oft verzweifelt und sind dann nicht selten Opfer von Fehlbehandlungen und Abzocke. 

Selber habe ich auch Schüssler Salze probiert. Doch mir haben sie nicht geholfen, nur dem Apotheker.  Auch kann es sehr gefährlich werden, wenn man sich auf die „Rescue Tropfen“ verläßt. 

Allerdings schwöre ich auf Natur. Doch unverändert, nicht teuer aufgemotzt. Doch das hat Grenzen, ist kein Allheilmittel und kein Körper reagiert gleich. Manchmal bin ich erschrocken über Vorschläge zu Behandlung. Würde das selber nicht tun. Oder was ich tue, würde ich so allgemein nicht Anraten. Oder was mir gut tut, mögen oder schätzen andere gar nicht. Doch das ist so. Wir sind Menschen. Und jeder ist anders und das ist schön und bunt. 

Das sollten doch alle, egal ob aus der Natur oder Chemiefabrik behandel,  im Auge behalten. Was mir hilft kann anderen schaden und umgekehrt, was anderen hilft, kann mir Schäden zufügen. 

Hier in Safaga/Ägypten lebe ich direkt an einem Therapiezentrum für Solariumtherapie bei PSO und schwarzem Sand bei PSA. Doch auch die tägliche Dosis Sonne die vom Himmel strahlt, kann gefährlich werden. Das Salzwasser die Haut noch mehr belasten, wenn man nicht sorgfältig damit umgeht. 

Für ein aktives, lebendiges Firum würde ich mir wünschen, dass die Naturfraktion nicht so fanatisch und belehrend und aggressiv Auftritt. Was ist schlimm daran zu sagen: mir hilfst, doch ich toleriere andere Meinung und muss nicht jeden bekehren. Alle Ratschläge hier sind doch Werkzeuge derer sich bedienen kann wer möchte, aber nicht muß und auch nicht mit wehenden Fahnen dann wie eine Gebetsmühle nur noch oh wie gut und nur das hilft runterleiern. 

Meine Meinung dazu. Vielleicht eine Anregung für kreativen Austausch und nicht beleidigtes angreifen. 

Freundliche Grüße aus der Sonne von Rose

Edited by Guest

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sia
Am 11.10.2018 um 22:10 schrieb Gast:

- bereits bei diesem Punkt dürften die Geister sich scheiden

 Nein, da gibt es nichts was Geister scheiden könnte. Wirksamkeit von Medikamenten wird in aufwendigen Forschungen nachgewiesen. Korrekte Untersuchungen finden z.B. mit einer Kontrollgruppe und doppelblind statt. Ergebnisse werden publiziert und von anderen Wissenschaftlern gelesen und beurteilt. Diese ganze Prozedur fehlt für Schüsslersalze, sieht man mal von abstrusen Experimenten in Dachau und Ausschwitz ab. Da wurden Menschen mit Malaria infiziert oder es wurde eine Blutvergiftung herbeigeführt um das dann mit Schüssler-Salzen "zu behandeln". Die meisten sind elendlich krepiert. Hab ich weiter oben schon erwähnt.  Und das ist eben keine "Meinung" sondern historischer Fakt Herr Maengele

Am 11.10.2018 um 22:10 schrieb Gast:

unschwer zu überlesen.

Ich habe beim nochmaligen überfliegen keine solchen angeblichen "Angriffe" finden können. Also bitte - erleuchten Sie mich.

Am 11.10.2018 um 22:10 schrieb Gast:

Meinung klar, offenbar "Schul"mediziner?

Also erstmal ist auch das keine "Meinung": "Schulmedizin“ wurde ursprünglich als abwertender Kampfbegriff in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Vertretern der Homöopathie und Naturheilkunde geprägt und verbreitet." (wiki). Und zweitens können Sie sich Ihr ad hominem sparen Herr Maengele, Aber um Ihre Frage zu beantworten. Nein, ich bin kein Mediziner, ich bin Wissenschaftler.

Am 11.10.2018 um 22:10 schrieb Gast:

Und dabei spielen finanzielle Interessen keine Rolle? In der sogenannten "Quacksalber-Lobby" tun sie das ohne Zweifel.

Sicher spielen finanzielle Interessen eine Rolle. Die spielen immer eine Rolle. Nur ist das ein Strohmann-Argument das Sie hier abfackeln. Es geht hier nicht um die finanziellen Interessen von Pharma-Firmen, sondern um die angebliche Wirksamkeit von Schüssler-Salzen. Und diese Wirksamkeit ist eben nicht belegt. Jeder der glaubt, sie hätten bei ihm gewirkt, tut genau das. Er glaubt das. Was aber gewirkt hat ist in keiner Weise deutlich. 

Am 11.10.2018 um 22:10 schrieb Gast:

jedoch nicht nur zum Schutz vor der von Ihnen sogenannten "Quacksalber-Lobby"

Das hat auch niemand behauptet, also noch ein Strohmann Herr Maengele. 

vor 20 Stunden schrieb Rose63:

Was ist schlimm daran zu sagen: mir hilfst,

:) Wenn's denn helfen würde ... Es gibt doch sogar ein Schüssler-Salz gegen Leichtgläubigkeit. Aber schlägt anscheinend bei den Anhängern nicht an.

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Poenia

https://www.aerzteblatt.de/archiv/38060/Evidenzbasierte-Medizin-Konkurs-der-aerztlichen-Urteilskraft

Evidenzabsierte Medizin ist gerade bei chronischen Erkrankungen nicht unbedingt Segen, sondern eher das Problem - die Gemengelage ist da vielschichtig, wie oben genannter Artikel sehr gut und differenziert herausarbeitet.

 

Lasst uns nicht davon abhalten, nach individuellen Wegen zu suchen und uns auszutauschen mit unseren Erfahrungen, denn diese können sehr hilfreich und eine wichtige Ergänzung sein. Ein Selbsthilfeforum ist da eine große Chance. Paternalistische Versuche, das kleinzuhalten gibt es da wohl immer - aus persönlichen Gründen, aus wirtschaftlichen, aus ideologischen und anderen und bestimmt sind die Gründe häufig miteinander vermischt und nicht bewusst. Nicht davon abhalten lassen, es trotzdem zu tun!

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sia

Da war des Suchens lange :D - und das ist das einzige was da zu Tage gefördert wurde? Na ja. Aber gut. 

Damit der Artikel aus dem Ärzteblatt auch entsprechend eingeordnet werden kann:

Die Autoren:

Gunver Kienle, Markus Karutz, Harald Matthes, Peter Matthiessen, Peter Petersen, Helmut Kiene sind alles Antroposophen, teils vom "Institut für angewandte Erkenntnistheorie", das eng mit der Klinik Witten-Herdeke verbandelt ist.

Das "Institut für angewandte Erkenntnistheorie"

vertritt die  "Cognition based Medicine CBM"  und präferiert die sog. "komplementären" oder "alternativmedizinischen"  und pseudomedizinischen Verfahren bei denen ein Wirksamkeitsnachweis wissenschaftlich nicht gezeigt werden konnte. 

CBM

hat als Grundlage die Arbeiten von Karl Duncker (Gestalttheorie, 1930er Jahren). Der Arzt Helmut Kiene (Anthroposoph s.o.) hat daraus die sog. CBM gebastelt.  Die Annahmen Dunkers (nach den Forschungen von Wolfgang Köhler) ging von einer vermuteten Art der Gehirnorganisation aus, die sich inzwischen als vollkommen falsch herausgestellt hat. Ein Festhalten an falschen Ausgangspunkten ist typisch für antropologische Ansätze und daher in der richtigen Medizin kein Thema.

Das Deutsche Ärzteblatt

in dem der Artikel publiziert wurde ist das offizielle Organ der Ärzteschaft und wird von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung herausgegeben. Es finanziert sich (eigene Angaben) ausschließlich über Anzeigen und nicht durch die Kammerbeiträge der Ärzte.

Der Artikel wurde als Diskussionsbeitrag einer Gruppe von Ärzten, die der evidenzbasierten Medizin ablehnend gegenüber stehen, gedruckt.

Aus den Reaktionen darauf:

"Das Pamphlet von Kienle et al. gegen die evidenzbasierte Medizin zeugt in der Tat von einem „Konkurs der ärztlichen Urteilskraft“ – .... Das mutet an wie ein Rückfall ins Mittelalter unserer Disziplin. ......, dass es letztlich der Glaube sei, der heilt ... Dann könnte man aber auch die Forderung erheben, die Krankenkassen sollten angesichts der offenbar in einzelnen Fällen spektakulären Heilerfolge Wallfahrten nach Lourdes finanzieren ..."

Antroposophie

beruht auf den Schriften von  Rudolf Steiner (1861–1925) und ist eine  spirituelle und esoterische Weltanschauung die sich an christliche Mystik, Rosenkreuzertum und die idealistische Philosophie anlehnt. Die sog. "anthroposophische Medizin" geht von völlig unhaltbaren Vorstellungen der menschlichen Physiologie und Einteilung, Entstehung und Verlauf von Krankheiten aus, die noch nicht mal annähernd mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen  zu vereinbaren sind.

"...Die erste und höchste Hierarchie, bestehend aus den Thronen, den Cherubim und den Seraphim, ..., die zweite oder mittlere Hierarchie (Kyriotetes, Dynameis und Exusiai)..., die dritte und niedrigste (Archai, Erzengel und Engel) ... dem menschlichen Denken. Besondere Aufmerksamkeit widmete Steiner der dritten Hierarchie, die dem Menschen am nächsten steht. Nach seiner Darstellung hat jeder Mensch einen persönlichen Engel, der ihn im Einklang mit seinem Schicksal führt, während die Erzengel sich um ganze Völker oder historische Zeiträume kümmern und die Archai die Entwicklung der Menschheit insgesamt lenken. ..." (wiki)

Daher widerspreche ich der Aussage, dass die evidenzabsierte Medizin bei chronischen Erkrankungen nicht unbedingt Segen sei. Das wird in dem Artikel mit nichten "herausgearbeitet" und schon gar nicht "differenziert"

Dann Paternalismus zu unterstellen - also dass man sich, argumentiert man gegen Quacksalberei auf  "Autorität und Herrschaftslegitimierung" beruft, ist ziemlich daneben. Dazu noch, dass - in dem Fall mir, "aus persönlichen Gründen, aus wirtschaftlichen, aus ideologischen ...Gründe häufig miteinander vermischt und nicht bewusst." unterstellt wird - pfui. 

Ich hab hier niemand persönlich angegriffen und habe zur Sache argumentiert. Dann persönlich werden zeugt von schlechtem Stil. 

Und klar, jeder kann sich alles reinpfeifen was er will. Ich werde kaum bei jemand zu Hause auftauchen und ihn abhalten wollen. Ich versuche nur die Seite zu nennen, die von den empfehlenden Personen nicht genannt wird. Da unterstelle ich in keiner Weise böse Absicht. Eher Unkenntnis oder im höchsten Fall Leichtgläubigkeit. Aber da gibt es ja dann ein Schüssler-Salz dagegen :wacko:

 

 

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Guest

@ Poenia,

genau das meinte ich in meinerAntwort: sofort „Paternalistische Versuche“ zu unterstellen, falls man nicht Feuer und Flamme ist. 

Das ist keine Basis für eine Diskussion. 

Schade dass es kein Schüssler Salz für fairen und anständige Umgang gibt!

auch eure Fraktion sollte das anwenden, was ihr Anderen vorwerft, nämlich nichtrechthaberisch, abwertend und emotional erpressend mit anderen umgehen. 

Ich bin wiederfordre noch gegen die Dalz. Mir haben sie nicht geholfen. Das ist eine tatschliche Erfahrung. Vielen meinerBekannten auch nicht, die haben dann irgendwann aufgehört damit, weil es viel Geld für nichts war. Andere schwören darauf.

man mi das Geld dazu haben und kann egal ob Naturmedizin oder chemische Arznei, niemals die Garantie geben, das hilft! Und nur das! 

Es wäre mir lieb, wegen meiner persönlichen Erfahrung hier nicht von dir nun sich noch in eine Schublade gesteckt zu werden.  

Mir sind die Untersuchungen herzlich egal. Hilft oder hilft nicht. Das zählt. Ich kann zwar lesen, doch mein Körper hat seine eigene Sprache. Seine eigene Reaktion und kümmert sich nicht um Erfolge oder Wirkungsweisen bei Anderen. Wenn du gut damit klar kommst, freut es mich. Ich nicht, bin aber deshalb nicht dein Feind und will dich nicht belehren oder abwerten. Dann bitte unterlasse das auch in euüinem von dir positiv dargestellten Austauschforum. Das explizit auch beinhaltet, dass du und andere hier nicht den großen und einzig Heilwissenden spielen und alles andere runter machen. Danke! 

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Poenia

Wenn in einem Patientenforum, was den Erfahrungsaustausch von Betroffenen ermöglichen möchte, derartige Erfahrungsberichte, die abseits der breiten schulmedizinischen (Leitlinien, evidenzbasierten oder wie auch immer) Medizin positive Erfahrungen schildern immer wieder polemisierend ("Schüssler Salze gegen Leichtgläubigkeit") oder Spitzfindigkeiten (Schulmedizin gibt es nicht...) niedergehalten werden, hat dieses Forum eigentlich einen wichtigen Wert verloren. Immerhin kommunizieren Interessierte daher offenbar dann lieber in PN, um nicht Gefahr zu laufen, sich der Polemik und dem Paternalismus erwehren zu müssen. Man muss kein Biochemiestudium absolviert haben, um sich zu emanzipieren, von Fachleuten, die einem dieses Vermögen absprechen möchten. Im Übrigen sehe ich immer wieder die Skeptiker gerade auch selbst in Glaubenssätzen gefangen, auch wenn sie das weit von sich weisen. In einem Patientenforum sollte doch der freie Austausch stattfinden können. Ich habe in den letzten Jahren mich vor allem in Foren in den USA informiert und finde es sehr schade, dass hier in dem Psoriasis Forum so ein Geist zu überwiegen scheint, der das niederhält.

Die Welt ist inzwischen voller guter fundierter Erfahrungsberichte von Menschen, die mit alternativen und ernährungsmedizinischen Wegen ihre Autoimmunerkrankungen in Remission gebracht haben oder wenigstens die Aktivität deutlich herunterfahren konnten. Zum Teil sind Ärzte dabei, auch Chemiker und viele, die sich erlaubt haben, selbst zu denken und sich auf eigene Wege zu begeben. Beispiele sind bspw:

Uwe Ohmer
https://www.amazon.de/Chronische-Erkrankungen-erfolgreich-Regenerativen-Mitochondrien-Medizin/dp/3955292061

Susanna Blum
https://www.amazon.de/Autoimmunerkrankungen-erfolgreich-behandeln-4-Schritte-Programm-Immunsystem/dp/3867311609/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1539861243&sr=1-4&keywords=terry+wahls+multiple+sklerose

Dirk Klante
https://www.amazon.de/Möhrensuppe-statt-Kortison-natürlichen-Alternativen-ebook/dp/B07CFW9YBX/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1539866808&sr=1-1&keywords=möhrensuppe+statt+cortison

auch Terry Wahls, Simone Koch (Berlin), Ben Lynch, Amy Yasko, Bodo Kuklinski und bestimmt noch viele andere.

Wir haben in unserer Familie mit diesen Dingen sehr gute Erfahrungen gemacht (ja, auch viel trial and error - leider, weil eben was dem einen hilft, dem anderen schaden kann - darum ist Austausch so sehr wertvoll! - die evidenzbasierte Medizin wird sich niemals diesen Einzelfällen widmen können) Wir haben unsere Autoimmunerkrankungen (Tochter: SLE, ich: Psoriasis, Morbus Basedow und Sohn: Schönlein Hennoch) jedenfalls auf diese Weise in den Griff bekommen. Schulmedizinische Medikamente benutzen wir nicht mehr.
Subjektiv im Befinden und auch objektiv (im Labor keine Antikörper mehr) hat sich alles beruhigt, es gab seit mehreren Jahren keine flare ups mehr und wir sind überzeugt, dass das Bündel an Maßnahmen das wir uns erarbeitet haben, dies bewirkt hat. Auslassversuche (zuletzt vor zweieinahlb Jahren) haben uns das sehr deutlich gezeigt. Das Tolle ist dabei, dass nicht nur die AI Erkrankungen in Stillstand gekommen sind, sondern unser Allgemeinzustand richtig gut geworden ist - wir sind fitter, wacher, klarer, fröhlicher, Schlaf, Haut, Haare, Augen, Zyklus, Verdauung - alles ist wieder ins Lot gekommen und wir fühlen uns richtig gut.

Das alles steht für uns unzweifelhaft in Zusammenhang und ich kann nur ermutigen, nach den individuell passenden Wegen zu suchen. Man muss aber wohl die Idee aufgeben, dass es ein einziges Mittel ist, das alles wuppt - es ist bei AI Erkrankungen ein multifaktorielles Geschehen und es braucht wohl auch multifaktorielle Zugänge dafür - Ernährungsumstellung, orthomolekulare Medizin, pflanzliche Mittel und naturidentische Hormonbehandlung (Tochter und ich) sind unsere persönlichen Bausteine. Ich habe die Psoriasis und auch den Basedow mehr als dreißig Jahre hingenommen, habe die Ärzte nie hinterfragt, gecremt, Kortison genommen. Erst als meine Tochter schwer erkrankte und die Not riesig war, habe ich durch Suche nach Lösungen für sie überhaupt erst verstanden, dass ich auch Autoimmunerkrankungen habe und wie das alles zusammenhängt und dass ich auch für mich Wege suchen kann. Nachdem ich soviel gelesen und gesehen habe, wie gut ihr "das Programm" tut, habe ich auch um mich und unseren Sohn gekümmert. Wie lange das anhält, wissen wir nicht, aber ich bin guter Dinge, dass es zumindest nicht mehr so schlimm wird, wie wir es schon hatten. Im besten Fall bleibt es so wie jetzt.

Ich fände es extrem schade, wenn durch solch ein potentiell sehr nützliches Forum patientenemanzipatorische Zugänge nicht unterstützt, sondern verhindert würden. Mehrere PN haben mich erreicht, weil Leute lieber den direkten Kontakt suchen, um hier nicht beschossen zu werden, wenn sie sich outen als interessiert, das haben sie auch explizit so geschrieben. Ich bin gerne über PN erreichbar, aber ich finde es sehr unerfreulich, wenn Menschen, die nichts von Naturheilkunde oder alternativen Wegen halten, die Diskussion hier destruktiv dominieren.  Warum eigentlich? Persönliche Frustration oder Auftrag oder Glaubenssatz? Kritische Hinweise finde ich sehr sinnvoll und hilfreich, weil ja auch mit diesen Dingen bedacht umgegangen werden muss und das sehr wirkmächtige Substanzen sind. Polemik und Spitzfindigkeiten finde ich aber nicht hilfreich, sondern wirken auf mich eher wie Teil eines Feldzuges. Ich zum Beispiel habe noch nie postive Erfahrung oder überhaupt ihrgendwelche Wirkung von Homöopathie oder Schüssler Salzen gehabt, aber das ist doch kein Grund, mit Polemik dagegenzuschießen.

Das einzige, was ich kritisierenswert finde an diesen alternativen Zugängen, ist, dass es sozial echt ungerecht ist, weil man doch einiges an Geld ausgeben muss, wenn man das systematisch macht und das in den wenigsten Fällen von den Krankenkassen übernommen wird. Und dass es nicht einfach ist, Ärzte zu finden, die einem helfen, diesen Weg zu gehen.

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Guest

Hallo Poenia,

es freut mich, dass deine Familie und du euren Weg gefunden habt. Manchmal ist es ein Mischmasch aus vielen kleinen Achtsamkeiten.

selbst mache ich das auch so. Bin ausgestiegen aber doch nicht fern. Habe mein persönliches Gutgeh Verhalten gefunden und lebe das. Selten brauche ich da auch mal harte Medikamente um zu überleben. 

Was mir nicht gefällt  schon wieder wie eine Anklage, eine Vorschrift wie es zu sein hat. Warum. Es dürfen doch ganz unterschiedliche Meinungen, Richtungen dastehen. Gerade das ist normal in einem bunten, lebendigen Forum. Und ich muß auch mit Gegenwind rechnen. Doch es stört mich nicht, bzw. fühle ich mich nicht persönlich angegriffen, Mir ist da mein Weg wichtiger, der läßt mich das aushalten.

Sorry, ich finde es albern wenn da auf PN Bezug genommen wird, dass sich Leute fürchten! 1.kann diese „Dunkelziffer“ in deiner PN Box niemand (außer der (Administratorin) nachvollziehen; 2. ist es ein schwaches Argument zu sagen: die Anderen meinen das auch. Sollen sie doch selber schreiben und nicht hinten herum! 

Auch dieser penetrante Hinweis, wie ein Forum zu sein hat. Ich möchte nicht den Mund verboten kriegen, weil es nicht akzeptiert wird, wenn ich meine Erfahrungen aufschreibe, die jemandem widersprechen! 

Dein Bericht über den eigenen Weg ist so positiv. Lassen wir es doch dabei. 

Dazu brauchst du nicht angreifen, umerziehen  wollen, für andere die Sprecherin mimen, die Qualität des Forums in Frage stellen. Auch interessiert es mich wenig, wie es in einem amerikanischen Forum zugeht. Ich bin hier, gerne, interessiert und offen. Doch das mu niemand. Wer sich garnicht wohlfühlen kann, übers Internet ist Amerika vor Ort oder wo immer ich meine es wäre besser. Auch ist da sehr schnell selbst was auf die abrinne gestellt, wo dann die Regeln gelten die ich aufstelle.

Die fundierten, belegbaren Informationen über die Chemie sind doch ein Segen für das Forum. Viel Hintergründe und Erklärungen. Das erwarte ich auch von einem Forum. Doch auch da muß ich nicht alles persönlich abnehmen oder leben. Kann auch ungesundes oder unvernünftiges machen. 

Menschen die derzeit unter schweren Schmerzen, Ausschlgen usw. leiden, die sind doch auch weniger an langfristiger Natur interessiert. Die suchen und brauchen Soforthilfe. Natur, Umstellungen ja, aber nebenbei, langfristig und sicher nicht immer und überall dann auch soweit hilfreich,, dass es sich beschwerdefrei leben läßt. 

Als Hilfe Suchender Mensch ist es für mich doch wertvoller, nicht nur: „oh das ist gut, nehmen“ zu lesen, sondern auch warum nicht. Nur so kann ich mir dann meine eigene Meinung bilden. Aus Information, Guten und schlechten Erfahrungen und auch Auseinandersetzungen. 

Toleranz und sich bei gegenteiliger Meinung nicht gleich in Frage gestellt sehen. Das wärs doch.

Sonnige Grüße von Rose

Edited by Guest

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Guest

Ein Nachtrag. Ich habe eine Muskelerkrankung,Schwöche. Könnte drei Mobate nicht mehr gehen. Dauerschmerz, eingeschränkte Beweglichkeit. Hab’s im Griff mit „blutigem Schröpfen“ und GlucoseInfusionen. 

Allerdings bekomme ich immer wieder mal starke lebensbedrohende Krampfanfälle. Da hilft dann nur Kortison. Ich mag es nicht. Viele hier sind auch ganz massiv dagegen. Doch im Notfall bin ich dankbar dass ich es habe

Ich bin da pro und contra in Personalunion. Fühle mich nicht persönlich angegriffen, wenn es jemand verteufelt oder himmelhoch lobt

Es hilft und schadet, doch was für den Einzelnen passend ist, das kann und darf er selber entscheiden

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      Alles Gute Euch!
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      Hallo Leidensgenossen.

      Ich wollte Euch von meinem Erfolg berichten, den ich bei meiner Nagelpsoriasis mit den DHU Schüssler Salzen Nr. 21 (Zink) erlebt habe. Ich nehme seit Juli (also bisher ca. 5 Monate) jeden Morgen 2 Stück und meine Nägel sehen jetzt fast normal aus. Es ist nur noch ein schmaler weißer bzw. leicht gelblicher Rand zu sehen, zu den schlimmsten Zeiten war ca. ¾ des Nagels betroffen und unter dem Daumennagel war es knallgrün, da sich dort immer Bakterien eingenistet haben, oft hatte ich das Gefühl, dass ich den Nagel jederzeit verliere.

      Ich habe eine sehr nervige und frustrierende Zeit mit den Nägeln hinter mir, ich gehe jetzt aber seit ein paar Wochen zum ersten Mal wieder ohne Nagellack bzw. ohne Pflaster vor die Tür. Vor 4 Jahren bekam ich plötzlich die Nagelpsoriasis, Schuppenflechte hatte ich aber vorher nie gehabt, weder auf der Haut noch im Bereich der Nägel. War bei den besten (und teuersten) Hautärzten Hamburgs, bei diversen Professoren, von keine Ahnung zu diesem Thema bis zur Behauptung, dass es Nagelpilz wäre, habe ich dort alles erlebt, aber so richtig konnte mir keiner helfen. Habe auch das Laserverfahren ausprobiert - ohne Erfolg. Dananch war ich jahrelang beim Heilpraktiker, der die Nägel (bei mir sind es insgesamt 3) zumindest wieder so stabilisiert hat mit seinen Therapien (Schlangengift, Spinnengift und seine selbst gemixten Globuli für Nägel und Immunsystem), dass ich damit leben konnte, aber schlimm sah es trotzdem noch aus und ich habe mich dafür immer sehr geschämt.

      Ich denke, dass es für viele von Euch vielleicht einen Versuch wert ist, die Schüssler Salze 21 auszuprobieren, vielleicht auch parallel zu anderen Therapien, da es erstens sehr günstig ist und zweitens als Naturheilmittel absolut ohne Nebenwirkungen ist (abgesehen von den positiven  ). Eine lange Zeit lang habe ich auch die Nr. 11 genommen, weil ich dachte, das diese speziell für die Haut und Nägel wichtig sein könnten, die haben aber nicht geholfen.

      Alles Gute für Euch und ich würde mich freuen von Euren Erfahrungen damit zu hören.

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      By BeSuppend
      ich habe seit langer Zeit Psoriasis (Schuppenflechte) . Nach einer Behandlung in der Hautklinik Hersbruck (2007) stellte sich auch nicht der rechte Erfolg ein. Es kam nur die Feststellung einer UVB  Unverträglichkeit dazu. Damit schlugen die klassischen Behandlungen nicht richtig an. Auch ein Versuch Mit MTX brachte keine Linderung. Nach etlichen Anläufen bin ich schließlich bei dem Medikament Fumaderm angelangt. Dieses führte schnell zu einer guten Besserung. Seit ca. einem halben Jahr schlägt es nicht mehr an. Der Hausarzt schickte mich zu einem Hautarzt der wiederum einen Klinikaufenthalt empfiehlt.

      Ich will mich nun mal mit Schüssler Salzen beschäftigen. Hat jemand Anregungen ?
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