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Koffer für den Notfall

Was hilft euch, wenn es euch schlecht geht? Aus einem Buch stammt die Idee, sich für schlechte Stimmungen einen "Notfallkoffer" zu anzulegen. [ame]http://www.amazon.de/Imagination-Behandlung-Traumafolgen-ressourcenorientierten-Verfahren/dp/3608890343/ref=pd_sim_b_2[/ame] Dort kann man Dinge sammeln oder notieren, wenn es einem schlecht geht. Was hat in bestimmten Situationen geholfen?

Bilder oder Fotos

Düfte, die wohltun

Musik, die Freude macht und tröstet

Bewegung, die Freude macht (joggen, tanzen etc.)

Etwas weiches, dass sich mit Freude anfassen lässt

Eine Entspannungsübung, die positive Wirkung hat

Ein anregender Text (z.B. ein Spruch, eine kleine Geschichte)

Vielleicht können wir diese Idee hier im Forum umsetzen und eine Art virtuellen Notfallkoffer erstellen, in dem wir unsere persönlichen Notfalldinge sammeln.

Wenn es mir schlecht geht, schnappe ich mir gerne meinen Hund und laufe mit ihm durch die Natur. Manchmal koche ich etwas Schönes. Oder ich schaue mir alte Fotos von meinen Kindern an. Besser geht es mir auch, wenn ich mich in die heisse Badewanne lege. Am liebsten mit einem schönen Duft und die Wanne randvoll mit heissem Wasser. Wenns ganz mies ist, ins Bett - die Decke über den Kopf ziehen und die Krise akzeptieren. So eine Betthöhle kann auch trösten. :) Manchmal hilft auch Mucke aufdrehen und putzen. :)

Was verhilft Euch also zu mehr Wohlbefinden, wenn ihr in einer schlechten Verfassung seid?

Hervorgehobene Antworten

Mucke aufdrehen und putzen...das Stichwort für mich bei schlechter Laune oder Ärger, um mich abzureagieren.

Besser allerdings noch, wenn ich mir meine Stöcke schnappen kann und dann ab in den Wald walken.

In die Badewanne mit schöner Musik und ein Buch dazu...herrlich zum entspannen für mich.

Grüßlis,

'Brauch nicht viel. Ne Kiste Bier & nen Koffer Gras, dann macht das Leben wieder Spaß.:)

'Brauch nicht viel. Ne Kiste Bier & nen Koffer Gras, dann macht das Leben wieder Spaß.:)

:altes-lachen:altes-lachen:altes-lachen:zwinker-alt:

ohne Bier

Guy;)

Das größte Problem war oft die Angst vorm Problem. :) Am Anfang empfand ich die PSO viel schlimmer, als sie es heute für mich ist.

Ich erinnere mich an Zeiten oder Situationen, in denen ich richtig glücklich war.

Denke das hat doch schon jeder erlebt :)

LG jbo

hmm... also ich mags ja kaum sagen, aber ich habe sogar einen notfallplan in der küche am schrank hängen... allerdings mit einem etwas anderen hintergrund. er hilft mir, wenn ich in einer meiner panik- attacken stecke.

aber davon abgesehen... mir hilft es auch manchmal wenn ich mir einen tee koche und mich dann mit einem guten buch und meiner kuscheldecke bewaffnet auf dem sofa verkrümle.

was auch hilft: einen lieben menschen anrufen! einfach bißchen dummes zeug quatschen. man muss ja nicht immer gleich probleme wälzen...

ich finde die idee vom virtuellen notfallkoffer im übrigen gut. :)

LG

Margret

Guten Abend,

anscheinend werden von uns ähnliche Dinge beim traurig sein bevorzugt. Je nachdem, wie schlecht es mir geht leg ich mich auch gerne in die Badewanne oder kuschel mich im Bett mit ein paar Polstern oder Stofftieren zusammen. Freunde anrufen und denen etwas vorheulen tut auch immer gut. Meine bauen mich dann meistens auf oder kommen gleich mit Schokolade und Asti vorbei :-) aber wenn es mir ganz, ganz schlecht geht backe und koche ich. Das lenkt immer super ab.

Ich wünsche Euch noch einen schönen und erholsamen Sonntagabend.

In meinem Notfallkoffer sind verstaut: einige lustige Bücher, Musik-CDs, Schokolade und in der Garage mein Fahrrad. Nach einer körperlichen Anstrengung geht es mir meistens besser (dazu gehört auch Gartenarbeit).

Wenn alles nichts hilft - Tasche packen und ab auf die Insel.

In meinen Notfallkoffer für leichte Krisen gehört auf jeden Fall gute Musik, die mir gefällt.

Für schwere Krisen, versuchen, die Krise als Krise zu akzeptieren. Mich mal zurückziehen und zu nichts zwingen. Dann bin ich lieber für mich allein. Gefühle nicht wegdrängen, sondern zulassen hilft mir auch.

Ja radeln find ich auch immer toll Amadis. :) Bei freier Fahrt einen Berg runtersausen, die Pedalen einfach loslassen und den Fahrtwind um die Ohren zu spüren, ist fein.

mein Notfallkoffer sieht so aus -

raus an die Luft, zu Fuss oder Mountenbikefahren (letzteres nur im Sommer :) shoppen gehen - nicht immer kaufen, sondern nur gucken.

einen Wellnesstag einlegen, ein gutes Buch, ab und zu mal eine DVD ansehen, Füsse hochlegen..... und meine Wohnung saubermachen, dabei kann ich mich gut abreagieren und es fliegt etliches überflüssiges raus :)

ich koche auch gern, das lenkt mich auch immer gut ab - und es schmeckt ja dann so gut nach all der Mühe -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Mein Notfallkoffer ist gefüllt mit:

- Mountainbikfahren

- Quadfahren im Steinbruch

- einem Buch

- einem Film mit wenig Story und viel Geballer

- IL 2

- Motorsäge, Keilen, SPalthammer und Spaltaxt

- Kaffee

- e Schwenker unn e Bier

:)

Ich finde es toll so einen Notfall- Koffer zu haben,für mich ist dieser Notfall-koffer wie ein Kopfkino.

Also ich jetzt den Titel des Thread gelesen habe, fällt mir dabei ein, meine Oma hatte auch einen Notfall -Koffer der lag immer unter ihrem Bett, er war aus Holz und mit einem Schloss versehen.

Der Inhalt dieses Koffers durfte nie angerührt werden, bis zu ihrem Tod.

Zum Inhalt des Koffers

Zwei Pfund Kaffee, Mehl , Zucker und solche Dinge. Im Notfall wären die Sachen bestimmt unbrauchbar gewesen.

Bei Gewitter hielt sie sich immer in der Nähe des Koffers auf.

hallo, Margitta -

da kommen echt Erinnerungen an Schwiegereltern auf. Die hatten eine sogenannte Gewitterkiste im Schlafzimmer stehen - dort war Geld drin und die Papiere, sprich Ausweise, Versicherungspolicen usw.

Dann noch Wäsche für die Kinder - mein Mann war damals 10 Jahre alt :)

nette Grüsse sendet - Bibi -

hallo, Margitta -

da kommen echt Erinnerungen an Schwiegereltern auf. Die hatten eine sogenannte Gewitterkiste im Schlafzimmer stehen - dort war Geld drin und die Papiere, sprich Ausweise, Versicherungspolicen usw.

Dann noch Wäsche für die Kinder - mein Mann war damals 10 Jahre alt :)

nette Grüsse sendet - Bibi -

Hallo Bibi,

die Papiere durfte außnahmsweise mein Vater verwalten, Oma hatte bei uns das große "Regiment". Bei Gewitter hatte mein Vater die Papiere unterm Arm, die Angst war groß, da unsere Scheune schon mal abgebrannt war.

Nen netten Gruß

Margitta :cool:

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