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Meine ersten Cosentyx-Pens

Hallo zusammen, heute habe ich meine beiden ersten Cosentyx Pens bekommen. War total unkompliziert sie zu bekommen. Ich durfte sie in der Praxis direkt selbst injizieren. Das ist total einfach. Jetzt warten ich mal ab was passiert. Ich halte euch auf dem laufenden.  

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Also mein Arzt meinte darauf hin, das ich alle anderen sachen vorher duchgehen muss damit ich Cosentyx bekommen kann. Also halt Fumaderm [[PROTECTED_0]]

 

 

Hat dir dein Arzt den Link gegeben? Jedenfalls steht dort nicht, dass es zur Erstlinientherapie nicht zugelassen ist. Wie kommst du auf das Datum 27. November?

 

Und Link seite 7

[[PROTECTED_1]]

 

Dort konnte ich ebenfalls keinen Hinweis auf die nicht-Zulassung zur Erstlinientherapie finden.

 

Mich würde sowieso interessieren, warum außer Cosentyx alle anderen Biologika nicht für die Erstlinientherapie zugelassen sind. Teuer sind sie alle.

@Askaron, kann ich dir leider nicht sagen, ich kann dir nur sagen das Ciclosporin bei mir schneller und intensiver gewirkt hat, da waren nach 4 Wochen keine Stellen mehr zu sehen und man konnte sogar schon Besserung an den Nägeln erkennen, gut dafür hat es mir fast die Niere gekillt, aber das steht unter den Ciclosporin Threads.

 

Danke, hätte nicht vermutet dass nicht-Biologika auch so schnelle Wirkung zeigen können. Natürlich interessieren mich diese Medikamente genauso, man kann ja nie wissen, ob man die doch nochmal braucht im Leben.

Ich habe soeben mit der Novartis-Auskunft (0911/2730) gesprochen, da mir zwei Sachen unklar waren. Folgende Antworten habe ich erhalten:

  1. Cosentyx ist beim Befund "Plaque-Psoriasis" zur Erstlinientherapie zugelassen.
  2. Der erste Abstand von einem Monat erfolgt zwischen der 5. und 6. Anwendung. (Dies ging nämlich aus dem Beipackzettel nicht klar hervor. Nebenbemerkung: Zwischen der 1. und 5. Anwendung sind die Abstände jeweils wöchentlich)

Die Auskunft war sehr kompetent. Ich kann jedem, der Fragen zu Cosentyx hat, nur empfehlen dort anzurufen.

Ich habe z.B. vergessen zu fragen, ob Cosentyx auch bei anderen Befunden zur Erstlinientherapie zugelassen ist.

Hat dir dein Arzt den Link gegeben? Jedenfalls steht dort nicht, dass es zur Erstlinientherapie nicht zugelassen ist. Wie kommst du auf das Datum 27. November?

 

Also nicht den Link, sondern 2 ausgedruckte Blätter. Aber nach online suche, sind das die Links.

Ich habs auch nichts auf den blättern gefunden, aber der Arzt meinte er machst das nicht. Die Begründung war halt es sei zu teuer und hat mir halt die Blätter gegeben.

Für mich war es in dem Moment sowieso sehr enteuchend das ich es nicht bekomme. Habe dann halt noch mit dem Arzt diskutiert, aber kann ihn ja nicht zwingen.

Bearbeitet ( von Monchichi1000)

Nein, ich meine die Threads wie z. B. "Unsere muslimischen "Gäste" und zukünftigen Mitbürger..."

Naja, Du mischt ja bei diesem Thema energisch mit und sorgst so dafür das es am laufen bleibt.

 

Zum Thema : Cosentyxs.

Ich vermute mal das deine vielen anderen Baustellen (Lunge nicht ok,ect.) erheblich dazu beitragen das man dir dies Mittel nicht so einfach verordnet.

Zum Thema : Cosentyxs.

Ich vermute mal das deine vielen anderen Baustellen (Lunge nicht ok,ect.) erheblich dazu beitragen das man dir dies Mittel nicht so einfach verordnet.

 

Das glaube ich kaum, weil sich noch keiner die Mühe machte, danach zu fragen und das eher ein Grund wäre, Leflunomid nicht zu verordnen. Lt. meinem Lungenfacharzt wäre z. B. Otezla dem Leflunomid vorzuziehen.

Bloß dann meinte mein Arzt aufeinmal, "zu Teuer" und das es seit dem 27. November nicht mehr als Firstline verschreiben kann wegen G-BA Beschluss (Siehe Link, 2. Seite) (...) Und Link seite 7

Das Papier, das unter Deinem zweiten Link zu lesen ist, war die Grundlage für das Papier, das Du unter Deinem ersten Link gefunden hast. Das IQWIG (Link 2) hat beurteilt: Hat Cosentyx gegenüber anderen Medikamenten einen Zusatznutzen? Das Urteil hat es dann dem G-BA geschickt und der hat sich danach seine eigene Meinung gebildet. Ergebnis ist eben Link 1.

Im Grunde geht es bei alledem ums Geld, das der Hersteller von den Krankenkassen bekommt.

 

Also mein Arzt meinte darauf hin, das ich alle anderen sachen vorher duchgehen muss damit ich Cosentyx bekommen kann. Also halt Fumaderm [[PROTECTED_4]]. 

 

Mich würde sowieso interessieren, warum außer Cosentyx alle anderen Biologika nicht für die Erstlinientherapie zugelassen sind.

Soweit ich das gehört habe, war Novartis selbst überrascht. Was jetzt aber auch keine gescheite Antwort in Bezug auf die anderen Biologics ist ;) 

 

Du mischt ja bei diesem Thema energisch mit und sorgst so dafür das es am laufen bleibt.

Man kann sich sowohl über Cosentyx als auch über gesellschaftliche Fragen Gedanken machen ;) Und gerade diese gesellschaftliche Frage ist so komplex, dass man da nicht sagen kann "Das ist jetzt aber mal ausdiskutiert". Da gibt es so viele Argumente und Geschehnisse. Und dazu hat wohl jeder eine Meinung, was keine abgeschlossene Meinung sein kann und muss. Also kann und muss das auch diskutiert werden. Auch wenn es einem manchmal den Sonntag verdirbt.

Rein formal hat Dein Arzt recht (rein formal, wie gesagt). Du hast bisher kein innerliches Medikament bekommen, wenn ich das richtig gelesen habe. Dann wird Cosentyx nicht Firstline bezahlt. Oder der Arzt muss gute Gründe haben und die dokumentieren, wenn er es trotzdem tut. Aber alles in allem ist da im Moment wohl noch sehr viel im Gange, die Ärzte verschaffen sich da auch erst noch Klarheit. 

Der Begriff Firstline-Medikament verwirrt mich. Ich dachte es bedeutet, dass wenn ein Patient mit einem bestimmten Krankheitsbild zum Arzt kommt, dass er dann ein Firstline-Medikament verschrieben bekommen kann. Warum hat der Arzt in diesem Fall dann formal recht? Er verhält sich doch genauso wie bei einem nicht-Firstline-Biologikum? An welcher Stelle macht es denn einen Unterschied, ob ein Biologikum die Zulassung als Firstline-Medikament hat - oder eben nicht hat?

 

Soweit ich das gehört habe, war Novartis selbst überrascht. Was jetzt aber auch keine gescheite Antwort in Bezug auf die anderen Biologics ist ;) 

Ok, anders herum gefragt ;-) Warum ist Cosentyx für die Erstlinientherapie zugelassen worden?

Der Begriff Firstline-Medikament verwirrt mich. Ich dachte es bedeutet, dass wenn ein Patient mit einem bestimmten Krankheitsbild zum Arzt kommt, dass er dann ein Firstline-Medikament verschrieben bekommen kann. Warum hat der Arzt in diesem Fall dann formal recht? Er verhält sich doch genauso wie bei einem nicht-Firstline-Biologikum? An welcher Stelle macht es denn einen Unterschied, ob ein Biologikum die Zulassung als Firstline-Medikament hat - oder eben nicht hat?

 

Ok, anders herum gefragt ;-) Warum ist Cosentyx für die Erstlinientherapie zugelassen worden?

 

"Firstline" bedeutet schon das, was Du darunter verstehst.

 

Wir haben Novartis auf diesen Thread aufmerksam gemacht und nach einer genauen Erklärung gefragt. Bin auch gespannt. Und natürlich geben wir sie hier alsbald weiter.

 

Letzten Donnerstag hatte ich die Chance genutzt, dass Ärzte aus der Berliner Charité bei der Aktion "Bitte berühren" nicht weglaufen konnten ;) und hab sie genau das gefragt – Cosentyx ist doch Firstline zugelassen, was bedeutet die G-BA-Einschränkung denn nun für die Ärzte und am Ende vor allem für die Patienten? Die Ärzte sind da auch extrem unsicher und suchen eine gemeinsame (Richt-)Linie.

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Ich habe Kontakt aufgenommen zur Herstellerfirma Novartis, um mir die Situation aus erster Hand erklären zu lassen:

Die Zulassung eines neuen Arzneimittels und dessen Nutzenbewertung sind zwei unterschiedliche Verfahren: Mit der Zulassung wird geregelt, bei  welcher Erkrankung ein Arzneimittel vom Arzt verordnet werden darf. Die Nutzenbewertung dagegen beeinflusst den Preis, den die Krankenkassen bereit sind, für das Arzneimittel zu bezahlen. Wird dem Medikament im Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ein „Zusatznutzen“ bescheinigt, kann der Hersteller einen höheren Preis durchsetzen. Die Nutzenbewertung des GB-A schreibt dem Arzt aber nicht vor, unter welchen Bedingungen er das Medikament verschreiben darf! Das regelt allein die Zulassung.

Für Secukinumab (Cosentyx®) heißt das, es darf grundsätzlich weiterhin als innerliche "first-line-therapy" verschrieben werden. Der Patient muss nicht vorher vergeblich mit Fumarsäure, Methotrexat (MTX) oder Ciclosporin behandelt worden sein. In der Praxis kann das anders aussehen. Das hat aber nichts mit dem G-BA Beschluss zu tun.

Viele Hautärzte verordnen Secukinumab nur dann sofort,  wenn es nicht vertretbar ist, einen Patienten vorher mit Fumarsäure, MTX oder Ciclosporin zu behandeln. Das könnte z.B. dann der Fall sein, wenn jemand eine besonders schwere Psoriasis hat, die innerhalb kürzester Zeit verbessert werden muss. Zum Beispiel, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Eventuell auch dann, wenn die Lymphozyten-Zahl des Patienten extrem niedrig ist (schließt Fumarsäure aus), ein aktueller Kinderwunsch besteht (schließt v.a. bei Frauen MTX aus) und der Patient Krebs hat oder seinen zu hohen Blutdruck nicht behandelt (schließt Ciclosporin aus). Der Arzt muss aber das so genannte „Wirtschaftlichkeitsgebot“ beachten. Wenn beispielsweise für einen Patienten MTX den gewünschten Therapieerfolg verspricht, ist er angehalten, erst einmal diesen Wirkstoff zu verschreiben.

Der Patient hat keinen Anspruch auf die Behandlung mit einem bestimmten Arzneimittel. Dennoch ist der Arzt verpflichtet, ihn „optimal“ zu behandeln. Es ist für den Patienten nicht immer leicht zu beurteilen, ob die Verschreibung sachgerecht ist. Er ist dabei erst einmal auf die Einschätzung des Arztes angewiesen.

Wir vom Psoriasis-Netz würden raten, sich über die Therapiemöglichkeiten der Psoriasis ausführlich zu informieren. Dazu gehören vor allem die so genannten Leitlinien. Darin wird dem Arzt empfohlen, bei welcher Form und Intensität der Schuppenflechte wie behandelt werden sollte.

Es gibt viele Hautärzte, die Angst davor haben, dass sie die hohen Ausgaben für ein Biologikum selbst zurückzahlen müssen ("Regress"). Das ist völlig unberechtigt. Seit Einführung der Biologika für die Behandlung der Psoriasis in 2004 hat es noch keinen einzigen Fall gegeben, in der ein Arzt etwas zurückzahlen musste. Andere Ärzte verschreiben keine Biologika, weil sie den Dokumentationsaufwand scheuen. Aber langfristig fördert dieses Mehr an Schreibarbeit seinen Ruf als "guter Arzt", wenn die Patienten mit den Behandlungserfolgen zufrieden sind. 

Wer von seinem Arzt nicht die Medikamente verschrieben bekommt, die sinnvoll und angemessen sind, kann auch den Arzt wechseln. Ärzte, die im Verbund Pso-Net sind, sollten einer Therapie mit einem Biologikum aufgeschlossener gegenüber stehen. Ansonsten ist die Kassenärztliche Vereinigung dafür zuständig, wenn ein Arzt sachgerechte Therapien verweigert.

Hallo Rolf,
 
vielen Dank für die Mühe und die Information.

Bearbeitet ( von Claudia)
Wiederholung von Rolfs Beitrag entfernt – der Lesbarkeit wegen

  • Ersteller

So kurzer Lagebericht. Bin jetzt im 3 Monat mit Cosentyx. 100 % erscheinungsfrei und keine Nebenwirkung. Sogar das zwicken in den Gelenken ist nicht mehr da. Blutwerte sind alle super.

Fazit, dieses Mittel finde ich super genial. Ich habe in den letzten 20 Jahren ziemlich viel ausprobiert . Fumarderm, Cortison, Ernährung, B12 Salbe usw. Aber nichts hat so geholfen wie Cosentyx.

Hallo an alle,

 

bin seit Jahren Leser dieses Forums und ab morgen auch Anwender von Cosentyx.

 

habe auch als Privatpatient ziemlich lange den Doc überzeugen müssen, dass ich dieses Cosentyx bekomme weil ich nichts anderes will. Meine Argumentation über die negativen Schlagzeilen in letzter Zeit von Fumaderm haben Ihn dann wohl überzeugt. Habe eine lange Dokumentation über die Krankheit mit vielen verschiedenen Anwendungen, allerdings vorher noch kein Biologic, also ist dieses Cosentyx für mich auch eine Firstline- Anwendung.

 

Die private Krankenkasse hat dann auch noch Schwierigkeiten gemacht, erst mit einem erneuten schriftlichem Statement des Arztes und dem Negativ- Hinweis von Fumaderm haben Sie das Rezept bezahlt, allerdings mit dem Hinweis: vorerst wird nur bis Ende März bezahlt und nur mit einer Fotodokumentation und einem weiteren Bericht des Arztes über den Erfolg wird über eine weitere Behandlung entschieden.

 

Über was hier noch nie berichtet wurde:

 

so wie ich das lese nehmen hier alle Anwender 2x 150ml Spritzen oder Pen pro Wochenanwendung (und später pro Monatsanwendung.) Diese 2 Spritzen/Pen mit insgesamt 300ml werden auch empfohlen. Aber das Dosierschema sieht bei AS als auch bei PsA auch eine "Standarddosis" von 150ml pro Woche oder später pro Monat vor.

 

Mit dieser "Standarddosis 150ml" halbieren sich die Kosten bei gleichem Anwendungszeitraum. Bei 5.650 € pro Packung (6 Pen) macht das schon einiges aus. Ich plane deswegen nur mit einem Pen/150ml pro Woche anzufangen und später auch mit nur einem Pen pro Monat weiter zu machen. Da es, so wie ich das gelesen habe, auf die Menge des im Körper befindlichen Antikörpers IL-17a ankommt wird sich zwar der Zeitraum des Erfolges verlängern, aber das ist, wenn man schon lange mit dieser Krankheit kämpft, zu vernachlässigen. Man muss sich ja nicht bis zum Anschlag mit diesem Zeug vollpumpen.

 

Meine Frage deswegen: wer nimmt nur 1 Pen, sprich 150ml pro Woche? und wer kann dazu was berichten? Laut Ausage meines Arztes kann ich das auch alleine zu Hause selber spritzen. Ich soll dann nur nach 3-4 Wochen zur Kontrolle vorbei kommen.

Vielleicht kriege ich bis morgen zur ersten Spritze noch eine Antwort.

Hallo PsoFra,

 

ich nehme Cosentyx und habe nachdem die ersten zwei Spritzen so deutlich angeschlagen haben

meine Ärztin in Ulm gefragt ob ich die Zeit verlängern könnte.

Sie war dagegen. Alle bisherigen Studien hätten belegt daß die  Zeiten und die 300ml

die optimale Dosis seien.

 

Bisher möchte ich den Erfolg den ich bisher damit habe auch nicht auf die Probe stellen.

 

Gruß Tessa

Hallo ich spritze mir in 4 wöchigen Abstand 1 Spritze , das mache ich jetzt morgen zum 3. mal. Angefangen mit 3x2 spritzen pro Woche dann nach 4 Wochen nochmal 1x2spritzen. Seitdem wie gesagt 4wöchig eine. Bis jetzt noch alles gut. Habe das meinen doc vorgeschlagen, und er hat das befürwortet. Er meint sowieso ein pso Patient ist der bessere Arzt

Hallo zusammen,

 

ich habe diesen Thread gefunden, weil ich nach Erfahrungsberichten zu Cosentyx gesucht hatte. Vor zwei Wochen hatte ich im Netz gelesen, daß Secukinumab seit Anfang 2015 zugelassen ist, und von Novartis als Cosentyx angeboten wird.

 

Ich habe Psoriasis seit 13 Jahren (Alter aktuell 40), es fing nach einer Schleimbeutelentzündung im rechten Ellenbogen an. Erst Ellenbogen und Knie sowie Schienbeine, sowie vereinzelt zwischen den Haaren am Kopf. Nach ein, zwei Hautärzten, welche mir lediglich mit Salben wie Psorcutan verordneten, und einem ähnlich erfolglosen Besuch der damaligen "Experten" in der Berliner Charité, auch dort gab es nur eine Cortison-Salbe, deren Wirkung sich lediglich auf Abschuppung beschränkte (und wenn man mal 1-2 Tage vergessen hatte, war sofort wieder alles da) und Ciclosporin (was überhaupt keine Wirkung bei mir zeigte).

Da mir das alles nichts brachte, sich allerdings über lange Zeit auch keine weiteren Stellen bildeten, behalf ich mir ab und zu mit Jojoba-Öl, wenn meine Haut sehr trocken war und es extrem schuppte. Konnte ich soweit mit Leben.

 

In den letzten Jahren kamen dann Fuß- und Handknöchel dazu, mal mehr, mal weniger stark. Die Schuppen an den Schienbeinen wurden mehr.

Seit gut zwei Wochen legt die Psoriasis bei mir jedoch den Turbo ein:

- deutlich mehr Schuppen an den Füßen

- Punktstellen komplett an beiden Beinen, auf der Brust, an beiden Armen, am Hals, einzelne Stellen im Gesicht, viele und schnell wachsende Stellen an den Handoberflächen. Mein Körper hat plötzlich rund 500 Stecknadelkopfgroße Stellen mehr, die wachsen, und das innerhalb von ca. 2 Wochen. Und gerade am Hals und im Gesicht hört dann der Spaß auf, an den Händen ist es auch alles andere als toll.

 

Und das, obwohl ich mich seit einigen Monaten deutlich gesünder ernähre und Sport treibe. Streß auch fast gar nicht, da gab es weit stressigere Zeiten mit viel weniger Schuppenflechte.

 

Also Besuch beim Hausarzt und Überweisung zum Hautarzt mit Termin noch am selben Tag (was überraschend schnell war). Äußerliche Begutachtung des Arztes. Resultat: Daivobet Salbe. Auf Cosentyx angesprochen, nannte er mir die Kosten (seine Aussage war lapidar mehrere 1.000 Euro pro Woche). Für mich kam das so rüber, als ob es das nur privat gäbe und die Kasse das nicht zahlt, und da ich nicht Krösus bin, dachte ich, zu schön um wahr zu sein. Wohl auch nur eine Aussage, um mich von der Idee Cosentyx abzubringen.

 

Daivobet ausprobiert: schön, löst die Schuppen. An den behandelten Stellen wird die Haut allerdings sehr dünn, brennt teilweise, im Halsbereich reicht eine Rasur und einige Stellen sind blutig. Auch nicht gerade eine tolle Alternative. Da war Jojoba-Öl auch nicht schlechter und enthält kein Cortison.

 

Heute fand ich dann diesen Thread und bin von euren Erfahrungen mit Cosentyx schwer beeindruckt. Da ich kein Freund von Cremes an sich bin, und die Verabreichung von Cosentyx im weiteren Verlauf einmal im Monat ja vom Aufwand her geradezu ein Witz ist, bestärkt mich das umso mehr in meinem Wunsch danach, Cosentyx könnte richtig für mich sein - und hier auf den bisher sechs Seiten war ja noch nicht ein einziger Negativbericht dazu zu finden...

 

Jetzt fehlt mir nur noch der passende Hautarzt in Berlin. Wo in Berlin ist mir völlig egal. Habt ihr eine sichere Empfehlung?

 

askaron, Du hattest da etwas erwähnt, aber da dies mein erster Beitrag ist, kann ich ja noch keine PMs verschicken...?

 

Mr ist extrem wichtig, daß sich das nicht noch weiter bei mir am Körper ausbreitet. Das schafft Daivobet nämlich ebenfalls nicht, und das Zeug darf man nur für 30% der Körperoberfläche gleichzeitig benutzen - da bin ich defintiv schon drüber hinweg.

 

Bin für jeden Tip dankbar!

 

LG Ray

  • Ersteller

Also,

bei einer mittel bis schweren PSO kann der Arzt Cosentyx nicht verweigern. Mein Arzt führt Bericht über die Behandlung für den Hersteller Novartis. Dies bekommt er sogar bezahlt. Und Nochmal, Cosentyx geht nicht auf das Budget vom Arzt oder Krankenkasse. Bei mir war es genau so wie bei vielen anderen, Salben, Fumaderm usw. Alles hat nur ein wenig geholfen. Mit Consentyx nach zwei Wochen komplett befreit. Sogar der Hausarzt kann das verschreiben. Ich würde es fast als Wundermittel beschreiben. Ich weiß gar nicht wie ich das 20 Jahre ohne ausgehalten habe. Ich würde es sogar selber zahlen, und wenn ich dafür einen Kredit aufnehmen müsste. 

Also dran bleiben.

Gruß Theo 

Mein Hausarzt sagt : Er darf es weder verschreiben noch spritzen.

 

Mir hilft Cosentyx sehr sehr gut.Mich freut es sehr ,das nun auch meine Fingernägel wieder top aussehen.Alles gut. :daumenhoch:

Hallo an alle,

 

es ist doch wirklich unglaublich wieviele unterschiedlich Aussagen es im Bezug auf dieses Medikament gibt.

Der eine muß kämpfen, der andere muß an einer Studie teilnehmen und wieder ein anderer geht zum Arzt

bekommt die Spritzen verschrieben und darf gleich selber spritzen.

Ist das ein Durcheinander.

Ich verstehe nicht warum es da keine klare Linie gibt.

 

Gruß Tessa

Hallo allerseits,

 

was Theo schreibt, ermutigt mich nur noch mehr...

Meine Hausärztin werde ich nächste/übernächste Woche auch mal fragen, wenn ich eh dort bin.

 

Was mich noch interessieren würde, Frage an alle, die Cosentyx schon bekommen: wurden im Vorfeld diverse Untersuchungen gemacht, wie z.B. ein Blutbild? Läßt/ließ sich darüber ein erhöhter Wert vom IL-17a nachweisen?

 

Nach wie vor auch meine Frage nach einem Hautarzt, den ich nicht umsonst besuche oder erst wochenlang überreden muß (in Berlin) - ?

 

LG Ray

  • Ersteller

Ja Blutbild, Hepatitis und TBC wird untersucht.

  • Ersteller

Hallo Leute,

Was gibt es neues an der Cosentyx Front.

Hallo,

 

ich war gestern in der MHH. Bei mir standen zur Auswahl Stelara und Cosentyx. Da ich schon Fumaderm, MTX, Humira und Enbrel eingenommen habe, wollte ich auch gern Cosentyx!

 

Ich habe jetzt gestern auch ein Rezept über zwei Pens bekommen und muss am Donnerstag damit hin zur Verabreichung.

 

Dazu habe ich auch mal an Euch eine Frage. Da man ja nicht weiß, wie man auf so ein Medikament reagiert und ich am 01. März einen neuen Job beginne, kann man das Medikament auch schieben??? Wenn ich auf nen Donnerstag beginne kann ich es die darauf folgende Woche ein Tag vorher oder später nehmen? 

 

Ganz liebe Grüße ThoSa

Hallo die anfangsdosies beträgt die ersten 3 Wochen jeweils zwei spritzen. Das würde ich auch so durchziehen. Würde z. B. Nach der Arbeit spritzen.

Hallo Leute,

Was gibt es neues an der Cosentyx Front.

 

Kurzes Update von mir, nun seit dem 22ten Dez Cosentyx, mittlerweile sogut wie keine Schuppen mehr, nur noch an den Füssen ein bisschen, dafür seh ich aus wie ein Fleckenzebra :P Aber alles ist besser als der Ausgangszustand, von daher bin ich zufrieden.  Hand- und Fussnägel zeigen sich leider noch resistent (das hatte ich mit Ciclosporin eine wesentlich bessere Wirkung, dafür aber auch weeeeeesentlich mehr Nebenwirkungen)

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