Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo,
ich berichte aus meiner Sicht über die Erfahrungen der Behandlung von Neurodermitis mit Duplixent. Dies ist meine eigene Meinung und nur für mich gültig. Es ist keine Empfehlung und keine Motivation. Wer das Medikament aufgrund meines Berichtes einsetzt, muß das nach ärztlicher Konsultation selbst entscheiden.
Bei schwerem Verlauf der N. ist es ein geniales Produkt. Ich behaupte, das schwere Verläufe vielleicht belastender sind als Schübe der Pso. Aber das wird individuell anders empfunden.
Bereits nach kurzer Zeit ( 3 Monate) nach erster Einspritzung ( 2x 300 mg) und dann weiter 14tägig 1 x 300 mg.....traten Verbesserungen ein. Nach einem Jahr wirkt das Produkt immer noch sehr gut. Besserung bestimmt ca. 60%, was für einen Neurodermitiker eine Gnade ist.
Nach der Anfangsdosis wird weiterhin 14 tägig 300 mg angesetzt. Der Zeitraum sollte möglichst genau, sogar die Uhrzeit der Verabreichung eingehalten werden. Ebenso sollte die Spritze auf Zimmertemperatur angepasst sein (mindestens 45 Miniuten nach der Entnahme aus der Kühlung stossgeschützt lagern), und, nach meinen Erfahrungen, nicht mit zu hoher Geschwindigkeit verabreicht werden. Fällt die Spritze herunter, sollte sie entsorgt werden. Stoss oder Schlag kann den automatischen Nadelrückzug schädigen.
Nach eigenem Gusto an der Abstandszeit zu basteln, ist lt. Hersteller wenig zu empfehlen. Vor dem Einspritzen kontrolliere ich Serilität, Ablaufdatum, Klarheit und Temperatur. Ich konzentriere mich und lasse mich nicht ablenken. Daheim muss es kühl gehalten werden und die Kühlkette sollte nicht lange unterbrochen werden. Zu kaltes Einspritzen wird unangenehm empfunden.
Die einzige negative Wirkung ist eine leichte Bindehautentzündung, welche aber hier ebenfalls behandelt wird.
Da es sich um ein relativ teures Produkt handelt und die Auswirkungen, wie auch bei ähnlichen Medikamenten, für die Zukunft teilweise unklar scheinen, mögen viele Ärzte zögern, es zu verordnen.
Fazit: Für schwerde Verläufe der Neurodermitis ein geiles Produkt.
Wirkunf nach Befragen vieler Patienten: Gut Wirksam bei 60%, weniger bei 20%, garnicht bei 20%
Bitte diesen Bericht mit Vorsicht deuten. Er ist auf eigene Erfahrungen individuell basierend geschrieben. Andere Patienten können andere Erfahrungen haben.
Gruß von Hardy