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Meine Therapie mit kolloidaler Silbercreme, Urea und Balneophototherapie mit Toten Meersalz

Hallo, ich erstelle dieses Thema um meine Erfahrungen weiter zu geben, darüber zu schreiben. Alles entspricht meinen Gefühlen, meiner Sicht. Ich werde die Tage weitere Beiträge zu dem Thema liefern. Wenn ich auf Antworten nicht antworte, ist das keine Arroganz. Momentan bin ich einfach sehr in mir drin, mit mir beschäftigt. Aber gerne will ich das weiter geben.

 

Seit einer Woche hat sich meine Haut sehr spürbar und sichtbar verbessert. Auch mein Wohlbefinden. Daher möchte ich euch daran Teil haben lassen. Und es interessiert mich, ob jemand ähnliche Erfahrungen hat, oder machen, es also ausprobieren will. Ob es bei anderen Menschen wie bei mir wirkt. Ich beobachtete es ein paar Tage, um zu beobachten, ob es ein dauerhafter und nachhaltiger Effekt, oder nur eine vorübergehende Verbesserung ist. Bei mir ist die Verbesserung bisher konstant. Und umfasst neben dem Hautbild, auch stark das allgemeine Wohlbefinden. Ich fühl mich entspannt. Entspannt trifft es genau. Das passt ja gut zur Hautproblematik...

Die Psoriasis war (ist) sehr ausgeprägt. Verteilt am ganzen Körper. Es gibt eigentlich kein Körperteil, keine Gliedmaße usw. wo nicht hier und da teils große, massive Schuppenflechten auftreten. Dazu siehe Fotos. Ich habe es auch am Hinterkopf (Halsansatz). Ganz massiv befallen ist der linke Unterschenkel, aber auch die Waden rundrum teils kleinere, teils größere Flechten/ Krusten, mit teils millimiterdick erscheinenden Belägen. Ganz massiv befallen sind die Unterärme, vor allem der linke. Auch der linke Ellenbogen.

Ich fühlte mich wie ein Zombie. Noch nie hatte ich solch einen Ausbruch. Seit Jahren quält mich die Schuppenflechte. Ab Ende 30 ging es los, sichtbar im Schambereich. Die ersten großen Flechten, Durchmesser von 4-5 cm erschienen massiv ab 2015 zuerst am Bauch und den Beinen. Es verschwand immer mal wie von selbst. Zwischenzeitlich war ich 1,5 Jahre mehr oder weniger symptomfrei. Ab 2020, etwa ab dem 1. Lockdown kamen erste Flecken, gingen wieder weg. Ab Ende Sommer 2021 entwickelte sich eine massive Schuppenflechte, in einem Ausmaß, wie bisher nie. Es ging rasant. Und nichts meiner Mittel half. Bzw., es kam zusammen mit dem Tod meiner beiden Eltern (sie starben beide nacheinander in einem halben Jahr, Vater zuletzt im Januar). Erst ab März/April begann ich, mich gezielt der (von 2 Hautärzten diagnostiziert) Psoriasis zu widmen.

Ich würde dieses Thema nicht erstellen, handelte es sich nur um kleine Linderung. Ich probierte die Monate alles Mögliche aus. Cremes, Salben, Öle, Ernährung, Heilpraktiker (Eigenbluttherapie), hier und da Enstilar (aber ich misstraue Cortison). Einige Tipps hier vom Forum und was man dazu alles zum Lesen kriegt...

Aber seit ein paar Tagen, ich möchte es so umschreiben: als wären hunderte Gnome und ein Dämon aus mir raus.

 

 

Die Therapie:

Einstieg: 2x Urea 40% an einem Tag aufgetragen, kolloidale Silbersalbe 3 Folgetage! (Die Balneophototherapie findet 2x wöchentlich statt)

Ureasalbe, Dermasence Adtop plus 40:

https://www.dermasence.de/unternehmen/pressemitteilung-02/2019

Kolloidale Silbersalbe, Pestalozzi Apotheke kolloidales Silbercreme forte

https://www.pestalozzi.de/product/kolloidales-silber-creme-forte.2536757.html

Ab dem Moment, wo ich zum ersten Mal die kolloidales Silbercreme auftrug, setzte eine massive Verbesserung ein. Spürbar ab 1,5 h nach Auftrag. Am Vortag hatte ich 2x Urea 40% aufgetragen. Aber der eigentliche Veränderungsprozess setzte definitiv mit der kolloidalen Silbersalbe ein. Ein richtiger Aha-Effekt.

Zu Urea:

Die Dermasencesalbe mit 40% (ist tatsächlich sehr wuchtig) hat mir in akuten Phasen, wenn die Spannungen auf der Haut teils unerträglich waren seit März immer mal sehr geholfen zu entspannen. Gut schlafen zu können... über mehrere Tage verteilt, wird die Haut auf den Flechten sogar krisselig, bröslig.

Aber: ich betrachte die Hautschuppen wie einen Schwamm, der permanent durch neue (tote) Hautschichten aufgebaut wird und dadurch dicker wird. Als käme ständig ein Netz Schicht für Schicht drüber, das mit der bestehenden Schicht "verklebt", wie bei einem Buch, das Seite für Seite dicker wird...Es entstehen massive Beläge, die teils millimeterdick erscheinen. Die tote Haut, denn es ist ja tote Haut, auf den Flechten verhält sich, in Grundzuständen genau wie die (halbwegs) intakte Haut unter der Flechte: auch die tote Haut nimmt Wasser auf (quillt), dehnt sich aus, erscheint dadurch dicker und sie gibt Wasser ab, zieht sich zusammen, erscheint dadurch dünner (weniger).

Urea hält den gequollenen Zustand der Hautzellen aufrecht. Auch bei der toten Haut der Schuppenflechten. Dadurch wird auch der teils massive Befall, das Ausmaß der Schuppenflechte, sichtbar.

Und da es sich so weich anfühlt, teils wie fester Pudding, fühlte ich mich dazu animiert, Hautfetzen, teils ganze Stücke abreißen zu wollen. Das Problem: Da Schicht für Schicht die Haut miteinander "verklebt" ist, reißt man wohl teils "wie mikroskopisch kleine Nägelchen" heraus. Und beschädigt die intakte Haut. kleine Blutungen entstehen. Und das ist ja mit Urea nicht so optimal (es beißt usw. , von der Säure, und verschlimmert sich teils). Aber ganze Fetzen (Hautschichten) heraustrennen, kann Entspannung geben, da sich die Haut etwas zurückzieht. Die Flechten ziehen ja die Haut drumrum in sich hinein. Ich schätze, teils sind Hautzellen in Flechten an Stellen, bis Millimeter an einem anderen Ort, als wo sie wären, wenn die Haut "ganz normal", gesund wäre...So können Entspannungsgefühle entstehen, nach Entfernung teils kleiner Plaque von nur 2mm Durchmesser...

Aber!!! Urea dehnt nur das gesamte Konstrukt. Dehnt nur die gesamte Schuppenflechte. Die gesamte Flechte lässt sich mit dem Finger hin und herbewegen. Auch in durch Urea sehr gequollenem Zustand. Die Haut hat gequollen einfach weniger Dichte und kann sich dadurch weiter ausdehnen. Aber: wie ein Pudding, der außenrum durch ein Gefäß gehalten wird. Also über ein bestimmtes Maß geht es nicht hinaus. Und wenn die Haut gewaschen, getrocknet usw. ist, völlig ohne Urea, zieht sich die Haut wieder zusammen, also der ganze Pudding, die ganze Schuppenflechte. Und das Ausgangsproblem der Schuppenflechte ist wie gehabt...

=> Gesucht ist ein Lösungsmittel das den Pudding (die Schuppenflechten) anlöst, bzw. den Kleber, der die Zellen aneinander haften lässt, anlöst. Wie bei einem Harz wo heißes Wasser zwar das Harz weich macht, aber nicht löst, empfinde ich das bei meinen Schuppenflechten. Urea wäre dann also das heiße Wasser. Vielleicht wie bei einer Spachtelmasse aus 2 Komponenten, wo durch Zugabe des einen und des anderen, die Masse mal weich, mal verhärtet wird. Sie Schuppenflechten sind ja gerade in trockenem Zustand richtig  hartgummiartig bis fest.

Cortison ist in meiner Vorstellung eine Art Lösungsmittel. Aber Cortison löst auch den Kleber der intakten Haut, bzw. greift diese an. Gesunde Haut verkraftet das durchaus einmal. Und bei Schuppenflechten, wo dicke Plaque aus totet Haut aufgeschichtet ist, ist der Effekt ja gewünscht, die tote Haut wird ja nicht mehr geschädigt. Sondern stellt den Schaden, das eigentliche Problem dar. Aber die kämpfende Haut unter der Schuppenschicht, die ist noch ein zartes Pflänzchen, was Cortison eben dann doch schädigt. Klingt für mich zumindest plausibel. Daher weigere ich mich dauerhaft Cortison zu nehmen. Gezielt und kontrolliert aufgetragen, ist es aber wohl okay.

 

Kolloidales Silbercreme:

Seit ich die Creme auftrug, hatte ich zuerst das Gefühl, später auch die sicht- und spürbare Bestätigung, dass die Kruste, die Schuppenflechte, der ganze Belag, auf einer Schicht darunter "schwimmt". Also das ganze Gebilde oben locker ist und die Haut darunter sich nun ausdehnen kann. Dadurch erschienen die befallenen Stellen mit rötlicher Haut  - ob nun Wasser, Öl, Creme, irgendeine Feuchtigkeit aufgenommen, die befallene Haut wird rötlich- größer als vorher. Teils hatte ich Bedenken, dass es verschlimmert... Aber die Entspannungsgefühle nahmen überhand. Und das Gefühl, dass sich da ganz massiv etwas positiv auswirkt und löst. Daher trug ich ein weiteres Mal Salbe auf und auch an mehreren Stellen, bis irgendwann überall wo Befall ist - also am ganzen Körper (Beine, Unterschenkel, Hüftbereich, Bauch, Rücken, Arme, Ellenbogen, Kopfhaut).

Ich hatte tags zuvor alles mit Urea 40% 2x eingecremt. Also die Haut war sehr gedehnt, war an den Krusten, den Flechten (für meine Verhältnisse) elastisch. Auf ganz dicken Schuppenflechten, fühlte es sich mehr und mehr schmierig an. Nicht so wie nur mit Urea. Ich wagte es einen recht großen Brocken (5mmx4 mm) der sich optisch von selbst gelöst hatte, mit dem Fingernagel herauszuziehen. Dabei empfand ich keinen Schmerz, aber die Haut der Kruste dehnte sich spürbar, entspannte sich. Und das war eine Wohltat. Ich machte damit weiter. Entschuppte weitere Schuppen, entfernte die Plaque, die ganz groben Stücke. Alles was wie von alleine abgetrennt erschien... Ging erholsam schlafen. Am nächsten Tage sich spürbar und sichtbar etwas gebessert. Die Schuppen sind nicht nachgewachsen, wie das häufig immer so war. Die Tage über machte ich so weiter. Jetzt ich glaube knapp eine Woche. Die Haut hat sich massiv verbessert innerhalb von Tagen und ich hatte teils unglaubliche Glücksgefühle. Teils echte Körperflashes. Positiv, hoffnungsvoll. Teils musste ich weinen, aber im positiven Sinn. Vor Glück. Denn, ich begann Gedanken des Aufgebens zu entwickeln. Oder sie drängten sich mir auf.

Ich kann jetzt sicher sagen, dass bei mir dieser Effekt nachhaltig ist und ich mir das nicht einbilde.

 

Kombination Urea/ Kolloidales Silbercreme:

Ich spielte die Tage ein wenig damit. Je nach Gefühl und Befallsstärke (Krustendicke)... Da wo ganz viel Belag ist, trug ich auch mal dick und 2x an einem Tag die Urea 40% auf. Aber nicht an den Folgetagen. Denn dann wäre es too much. Diese Ureasalbe von Dermasence hält sehr lang. Sie ist sehr intensiv. Auf der Haut hinterlässt sie so ne Art weißen Puder (vielleicht sogar mit Ureabröseln), wo ich teils aber einfach andere Creme drüber auftrage. Nur kurz abgeduscht, bleibt der Ureaeffekt erhalten, mildert aber ab und verteilt sich sogar etwas auf die umliegende Haut, was angenehm ist.

Die Silbercreme würde ich von meinem Gefühl von der Wirkung her so beschreiben, dass sie etwas anlöst. Rein von der Salbenstruktur/Textur ist sie fettig und leicht schwierig. Fast geruchslos, sehr sehr minimal säuerlich riechend und angenehm auf der Haut. Auf der intakten Haut um die Flechten herum, bildet sie einen leichten antrocknenden durchsichtigen dünnen Film. auf der Flechtenhaut bleibt sie teils schmierig (ich testete die Creme auch nach massiven Duschgängen (5Min warm, mit Duschgel, 10 Min kalt, teils die Krusten ausgewaschen) und 3 Tagen ohne Ureaauftrag.

Ich versuche mit Urea 40% Auftrag und der kollodales Silbercreme zu spielen. Wie mit einer Spachtelmasse. Urea ist, mein Gefühl, ein guter Einstieg. Die Haut wird elastisch, der Pudding wird locker, teils gummiartig, die Silbercreme löst und die Haut wird dehnbar, zieht sich zurück in die Bereiche um die Schuppenflechten herum. Dadurch erscheint teils die Hautschuppe größer, weil die befallene Haut (rötlich) quasi hindurchflutscht. Aber das stellt sich mit den Tagen bei mir ein. Also es wird dann nicht mehr größer in der Ausdehnung, aber flacher. Die Stellen, teils Hügel auf der Haut wo die Flechten sind, werden flacher. Und auch die Beginning-Schuppenflechten, kleine rote Punkte die zu Flächen anwuchsen, teils kleine Hügel bildeten (oft im Schenkelbereich, oder an Teilen des Unterarms) , werden flacher (die Haut zog sich zurück)...

 

Balneophototherapie:

Finde ich super! Totes Meersalz hat auf mich definitiv eine positive Wirkung. Auch zuhause, badete ich in Totem Meersalz. Aber, bei solch einer nicht intakten Haut, wie ich sie zuletzt hatte und ja noch habe, kann das Tote Meersalz zumindest in der Badewanne daheim, auch nicht in professioneller Umgebung, großartig was erreichen. Da müsste ich wohl ans Tote Meer (will ich auch mal...)

Und so war es auch bisher: die Badetherapie begann vor 2 Monaten. Es tat gut. Linderte minimal. Brachte aber auch Probleme: Nach dem Bad, wenn die Haut austrocknet... Ich hatte so dicke Krusten, dass Risse entstanden. Ganz tiefe Risse und die Haut ganz unten tat weh, entzündete sich, blutete teils. Aber gut, mit Mandelöl, oder Borretschöl (was ich super finde), oder fettigen Cremes, konnte ich das zumindest etwas abmildern.

Aber erst seit der letzten Badesitzung, seit dem Effekt mit der kolloidalen Silbercreme (und Urea) habe ich das Gefühl, dass das Tote Meersalz an die Haut unter den Schuppen direkt rankommt, heilend wirkt, als wär die Haut nun einfach entlastet. Und so war es gestern eine Wohltat.

Ich hab 2 Bilder beigefügt. Die kommenden Tage werde ich weitere Bilder hochladen. Auch kommentieren. Diese 2 Bilder sind vom rechten unteren Unterarm. Sie sind spiegelverkehrt, weil einmal mit Vorder- einmal mit Hinterkamera (Handy) fotografiert. Auf dem einen, wo die Schuppenflechte so typisch silbrig weiß ist. Das war nach der Badetherapie, 2 Stunden getrocknet und bereits teils durch Reiben, sanftes Kratzen und festes Massieren entschuppt...Den Abend zuvor zum ersten Mal die kolloidale Silbersalbe aufgetragen auf 2x Urea 40% am Vortag. Das andere Bild ist von heute.

 

Grüße

Christian

 

 

 

 

 

 

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  • Ganz genau 🤣🤣!  Und eben darum geht man auch besser auf nichts ein, was dieser Troll 😈 🧌 auch immer von sich gibt. Provozieren und sich selbst zu inszenieren ist sein Elixier. Und die Großkotzi

  • @Christian M Ein Forum ist für den Austausch da und keine Plakatwand. Der Tipp mit dem Blog ist schon vernünftig. Ein Blog ist eher eine Art Tagebuch. Wenn du eins starten willst: Bitte schön. Am Ende

  • Hi - erst mal Danke für Deine Reaktion. 😉 Nicht jeder kann jede Behandlungsmethode versuchen und ausprobieren. Hier mal ein Fund bei Google, der sicher auch abschrecken kann und Sorgenfalten auf

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  • Ersteller

@Burg

Ist wie auf m Schulhof, kläff, kläff, kläff 😀👍

Nein @Christian M, das würde ich so nicht sehen wollen. Die meisten langjährigen PSOriatriker*innen haben ihre feste Therapie/ Behandlung entwickelt, so wie ich auch. Wir haben unsere Erfolge und Rückschläge damit gehabt. Und oft gestaltet sich die PSO immer wieder neu. Ein Prof. sagte mal dazu, wenn man therapeutisch einen Weg für die PSO versperrt, geht sie manchmal über einen anderen... Aber das wollen wir Dir doch nicht sagen, wo Du gerade so glücklich bist. Genieße es einfach! Das haben wir auch gemacht. Und ich wünsche Dir, dass Du lange, lange Freude haben wirst.

Und sobald jemand Lust verspürt, Deine vorgestellte Therapie nachzumachen, werden wir es tun. Sie bleibt ja auf der Plattform auch für spätere Nutzer.

Ganz liebe Grüße

Burg

  • Ersteller

@Burg

Und ab und zu wird die Giftspritze ausgepackt und ich erhalte böse private Nachrichten auf mein Postfach hier…

Ich muss Schlimmes verbrochen haben 😀😀😀

  • Beliebte Beiträge

@Christian M

Du hast Dich nun sehr ausführlich an mich gewendet, versucht mir Deine Sicht der Dinge darzulegen und mir unzählige Vorwürfe, hmmm - naja fast schon Beleidigungen - entgegen getippert. Nicht das ich einer gepflegten Konfrontation aus dem Weg gehe, aber ehrlich - mir ist es zu viel auf jeden Deiner Eingaben zu antworten.

Nur so viel: angefeindet habe ich Dich nicht, im Gegenteil ich habe mich mehrfach für Deine Erfolge gefreut. Tatsächlich - das war und ist Ernst gemeint. Wenn Du meine Beiträge aufmerksam liest, findest Du auch sicher bald heraus, dass es nur einen Punkt gibt, der mich stört - nein gerade zu nervt: Deine Aussage nämlich, das Psoriasis "HEILBAR" ist! Letztmalig und meinetwegen massiere beim Lesen Deine Kopf-Faszien damit es endlich ankommt:

Nach allen bisherigen medizinischen Kenntnissen ist Psoriasis eine Autoimmunerkrankung und NICHT heilbar!

Es gibt Methoden - Deine zähle ich freundlichst dazu - die Symptome zu lindern, bis hin zur Erscheinungsfreiheit. Ob und das diese ein Leben lang anhält  ist wünschenswert, leider aber erst nach Deinem Ableben endgültig zu bescheiden. Die Veranlagung trägst Du Dein Leben lang mit Dir und daher kann bisher von Heilung keine Rede sein.

Meine Methode ist möglichst jährlich ans Tote Meer zu fahren, um Linderung bis hin zur Erscheinungsfreiheit zu erfahren. Dies gelingt tatsächlich, für einen Zeitraum von 3-10 Monaten je nach Triggerfaktoren im Anschluss an die Reise. Ich poste dazu auch hier im Forum und lade Interessierte gerne ein mit zu fahren, um eigene Erfahrungen zu dieser Methode zu sammeln. Kannst ja mal gucken, ob Du irgend ein Heilungsversprechen von mir findest.

Schön (auch ernstfhaft gemeint!), dass Du Dich mit Deiner Psoriasis auseinandersetzt und eine für DICH erfolgreiche Methode gefunden hast. Unsäglich - ebenfalls Ernst gemeint - empfinde ich, dass fast alle an der Diskussion teilhabenden - meist sehr langjährigen - User:innen von Dir abgewertet werden, nur weil sie kritische Nachfragen stellen und/oder andere Meinungen vertreten. Das reicht von Aussagen von Dir über "nachplappern - rummaulen - bis hin zu faschistischen Irrsinn sowie Corona-Wahnsinn und anderen Unflätigkeiten. Dazu zählen im wesentlichen Deine Aussagen, dass Dir kritisch gegenüberstehende User:innen sich nicht mit ihrer Psoriasis auseinander gesetzt haben. Echt jetzt? Ach klar - ich für meinen Teil bin seit 2005 hier im Forum und unterstütze gemeinsam mit vielen anderen nur die Pharmaindustrie und habe mir Kortisontuben und -fläschchen als Götzenbild auf einen Altar gestellt. 🤦‍♂️

Gut gemeinte Ratschläge - das ist ja für alle die es Interessiert nachvollziehbar, heißt nach zu lesen -  hast Du zu Beginn Deiner Beiträge ignoriert und mit verbalen Entgleisungen erwidert. Schließlich hast Du selbst entschieden Dich hier abzumelden, weil - naja, dass kann auch jeder selbst nachlesen. Sich selbst und andere Ernst nehmen geht anders.

Last not least - erfreue Dich an Deiner Methode, freue Dich mit allen anderen, welche sie ausprobieren wollen und evtl. auch Erfolg damit haben, akzeptiere aber bitte, dass nicht alle drauf fliegen, wie die Motten ins Licht.

N'abend - Uli

 

 

vor 3 Stunden schrieb kuzg1:

… akzeptiere aber bitte, dass nicht alle drauf fliegen, wie die Motten ins Licht.

Guten Abend Uli,

erstmal Hut ab, dass Du Dir nach allem noch soviel Mühe machst Christian M irgendwie zu bekehren!
Ich fürchte jedoch, dass Du die sprichwörtlichen Perlen da besser gleich vor die Säue hättest werfen können… ich hoffe mal nur, dass diese Type das Forum nun nicht erneut mit wenigstens 5-10 seiner redundanten, obsoleten Beiträge überschwemmen wird 😡😈👹.


Damit endlich Ruhe einkehrt, fände ich ja viel eher eine Reaktion wie diese mal angesagt - kleiner 
Auszug aus dem Songtext von LaFee - und wie geschaffen für den 🧌:

Heul doch, heul doch
Wenn du damit fertig bist, dann bitte geh doch
Heul doch, heul doch
Wenn das nicht reicht, fall auf die Knie und fleh noch
Heul doch, heul doch
Wenn du damit fertig bist, dann bitte geh doch
Heul doch, heul doch
Was, was, was, was willst du noch?

Denn so manch einer kapiert es erst, wenn man mit der Brechstange winkt. Leider 🤦‍♀️!  

Und damit meine ich bei Gott nicht Dich, werter Uli, sondern Du weißt schon wen…

gLG 🍁, Christiane 

Bearbeitet ( von C.T.H.)

vor 3 Stunden schrieb Burg:

Nein @Christian M, das würde ich so nicht sehen wollen. Die meisten langjährigen PSOriatriker*innen haben ihre feste Therapie/ Behandlung entwickelt, so wie ich auch. Wir haben unsere Erfolge und Rückschläge damit gehabt. Und oft gestaltet sich die PSO immer wieder neu. Ein Prof. sagte mal dazu, wenn man therapeutisch einen Weg für die PSO versperrt, geht sie manchmal über einen anderen... Aber das wollen wir Dir doch nicht sagen, wo Du gerade so glücklich bist. Genieße es einfach! Das haben wir auch gemacht. Und ich wünsche Dir, dass Du lange, lange Freude haben wirst.

Und sobald jemand Lust verspürt, Deine vorgestellte Therapie nachzumachen, werden wir es tun. Sie bleibt ja auf der Plattform auch für spätere Nutzer.

Ganz liebe Grüße

Burg

Hallo Burg, schöne Antwort von ihnen  . jeder Hauttyp ist einfach anders .  So ist das Leben .

 

wünsche noch viel Kraft und Gesundheit

Gruß

Caruso 

vor 5 Stunden schrieb C.T.H.:

... sondern Du weißt schon wen…

Lord Voldemort? 😅😂

vor 5 Stunden schrieb C.T.H.:

... irgendwie zu bekehren!

Spaß beiseite! Bekehren möchte ich hier niemanden, auch wenn die Wiederholung "Psoriasis ist nicht heilbar" Mantra-mäßig klingt. Überzeugen trifft es besser. Von Heilung kann man nur sprechen, wenn die entsprechende Methode nach erfolgreicher Behandlung abgesetzt werden kann und die behandelte Erkrankung nicht (bzw. auf einen sehr langen Zeitraum betrachtet) wieder ausbricht. Soweit ist @Christian M  seinen Darstellungen zufolge bisher nicht, also kann er meines Erachtens nur von Linderung sprechen - und das allein ist doch schon ein erfreulicher Erfolg. Leider ist die beschriebene Methode nicht auf alle übertragbar, ebenso wenig wie meine Linderungserfolge am Toten Meer. Es muss vom Hauttyp her passen, den einen bekommt's, den anderen nicht oder es hat gar keine Wirkung. Ich habe kolloidales Silber auch in Verbindung mit anderen Methoden im Verlauf meiner langjährigen Krankengeschichte bereits durch (hab' ich auch in meinen Beiträgen hier mal erwähnt, was aber geflissentlich ignoriert wurde 🙄) - gebracht hat's mir nix - schade, aber so ist es eben - abgehakt.

So, das reicht mal als Wort zum Donnerstag, seid lieb gegrüßt

Uli 😉

 

  • Ersteller

@kuzg1

“Nach allen bisherigen medizinischen Kenntnissen istPsoriasis eine Autoimmunerkrankung und NICHT heilbar!“

Ähm, das ist mir natürlich bekannt. Aber du schreibst ja selbst: „Nach allen bisherigen medizinischen Erkenntnissen…“

Also: nichts ist in Stein gemeißelt! Medizinische Erkenntnisse können sich ändern und haben sich in der Geschichte auch häufig geändert (zum Glück!).

Ich kenne es durchaus, dass die Psoriasis auch so (zumindest äußerlich) verschwinden kann. Gerade im Sommer passierte das bei mir immer wieder mal. Dieses Mal war der Befall aber so massiv, dass der Sommer da bei mir nicht viel ausrichten konnte. 
 

Der Unterschied zu früher ist aber, dass sich meine Psoriasis nach den Rückzügen sozusagen in Lauerstellung befand und dann auch ab Herbst wieder ausbrach…Ich jetzt aber die Psoriasis so weit abgearbeitet habe, dass sie (zumindest als sichtbare Psoriasis) nicht mehr erscheint. Da an den entscheidenden Stellen keine Schuppenflechten auf der Oberhaut entstehen können. Jedenfalls ist das meine feste Überzeugung oder Theorie. Dass die Veranlagung dazu besteht, dem widersprach ich nicht. Aber ich gehe davon aus, dass es sich mindestens über 20 Jahre aufbaute und ich sozusagen erst die Spitzen, und dann den mittleren Bereich abarbeitete, so dass die Schuppenflechten nicht mehr erscheinen. Und falls doch, hab ich ja Gegenmittel.
 

Die Veranlagung zu Schnupfen hat man sein ganzes Leben lang…Fühlt sich nach einer Erkältung aber geheilt. In diesem Sinne fühle ich mich geheilt.

Dass eine Reise ans Tote Meer so wie du es machst sehr heilsam sein kann, bin ich mir sicher. Abseits der positiven Wirkung des Toten Meersalzes herrscht dort ein besonderes Klima. Extreme Trockenheit z.B. Wie gesagt, mittlerweile halte ich es auch für die beste Methode den Körper trocken (nicht eingecremt) zu halten. Gerade an der Kopfhaut tritt die Masse (als Hautschuppen, wie feiner Puder) aus… Mit Cremes zukleistern ist also kontraproduktiv , verschlimmert die Schuppenflechte.

Fortgeschrittene Psoriatiker haben aber das Problem, dass uneingecremt die Haut, die Plaque, die Schuppenflechte einreißt, bis aufreißt, bis blutet… Also sollte die Creme eine sein, die nicht nur fettet oder ölt usw., sondern hilft, die Psoriasis abzubauen. Und so betrachte ich die Kombination aus einer klassischen „forte“ Creme (forte von lat. tapfer), also eine eher fettige Creme in Verbindung mit Microsilber oder kolloidalem Silber. Die Creme fettet von der Grundsubstanz her, verhindert Risse, das Silber löst die Masse, den Kleber, der das ganze Konstrukt, die verdrillte Haut in der Schuppenflechte zusammenhält. Dadurch kann die Haut raus aus ihrem Gefängnis, der Schuppenflechte und sich zurückziehen. Dadurch wird die Haut zunehmend elastischer und weicher, weil sie sich wieder verteilen kann, vorher verquetscht, verdichtet, komprimiert war…Ja und das konnte ich an mir über Monate verfolgen und analysieren.

Mediziner können sich irren, falschen Annahmen aufsitzen. Oder können sich widersprechen. Da nehm ich als Beispiel wieder mal Corona…Es gibt Wissenschaftler, Mediziner usw. von Weltrum, die vehement dem was „im Fernsehen“ verbreitet wurde und wird, widersprechen. Meistens wurden diese Leute dann aber gedisst, öffentlich diffamiert usw. Aus der Öffentlichkeit gedrängt. Auf YouTube gesperrt usw. Richter (Beispiel  Weimar) die zu anderen Ergebnissen kamen wurden angefeindet, diffamiert und erhielten sogar eine Hausdurchsuchung + die Gutachter die das Gutachten erstellten. Solche Fälle gibt es Einige.
 

Kann jeder nachlesen: Ich stellte meine Methode vor und außer Pöbeleien, Motto „verpiss dich!“ , kam anfangs nichts.

Und nein, ich hatte nicht mit jedem User einen Konflikt. Mit Usern die sich mit mir über die Sache unterhielten anstatt Dingen, die mit der Sache nichts zu tun haben unterhielt ich mich ganz normal.

Auf dumme Anmache reagiere ich aber mit dummer Anmache. Und ja klar: Ich hab Haare auf den Zähnen 😀.Wobei ich mich da recht lange zurückhielt und an die Vernunft appellierte. Ich sagte immer wieder und so ist es ja: Niemand braucht meine Texte usw. lesen. Warum dann einige Kandidaten immer wieder kamen um nur rumzupöbeln, keine Ahnung.
 

Letzten Endes sollte es aber um die Sache gehen, inhaltliche Auseinandersetzung und nicht was ich über dies oder das, z.B. Corona denke…Das ist eigentlich meine Privatsache. Daher hab ich mehrmals darauf hingewiesen, dass ich hier nicht zum chatten bin. Mich im Großen und Ganzen auch überhaupt nicht interessiert, wie ihr über dies und das denkt.
 

Bei erwachsenen Menschen kann man eigentlich davon ausgehen, dass sie fähig sind, eine Arbeitsgaltung einzunehmen. Passiert mir in der Arbeit, wie wohl vielen Leuten, dass sie sich denken „Mei, so ein Depp“. Aber es ist halt ein Kollege, also muss man halt Mittel finden mit ihm zu arbeiten. So lange es nur um die Arbeit geht, gibt‘s dann ja auch keinen Stress 😀

Zu Corona äußerte ich mich hier eigentlich jetzt erst zuletzt. Einmal sprach mich eine (übrigens freundliche Userin) darauf an, ob es von der Impfung käme. Worauf ich mit kurzem Kommentar antwortete, dass ich nicht geimpft bin und die ganze Coronasache eh für bescheuert halte. 
 

Das ist eben meine Meinung dazu und dabei bleibe ich. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Wenn ihr auf Eingaben von mir, wie gereizt reagiert, ist das doch euer eigenes psychologisches Problem, weil ihr euch angesprochen fühlt…

 

Faschistoides Verhalten? Für mich ganz klar. Nicht im Sinne von Rassismus, Antisemitismus usw. Das meine ich nicht. Sondern im Sinne von gleichgeschalteten kollektiven Verhalten. Und wer „Nestbeschmutzer“ ist, wird angefeindet, diffamiert, gedisst, gehatet. Darf nicht arbeiten, wenn er nicht geimpft ist (obwohl die Impfung nicht vor Ansteckung schützt). Aber der Apparat, der Überbau, muss sich keine Sorgen machen. Findet seine freiwilligen Helfershelfer, Denunzianten, Blockwarte und Petzen, Leute die sich jetzt mal wichtig fühlen können und ja, auch noch sadistisch sein dürfen und Applaus kriegen „Huh, wie solidarisch…“
 

Das meine ich mit faschistoid. Das gab es im Nationalsozialismus wie dem Kommunismus. Beides sind ja auch Staatsformen, die ganz offen auf Kollektivismus setzen…Und wie bei Ameisen, opfert sich die breite Masse bereitwillig…Und am Ende will es keiner gewesen sein, kennt man ja…😀 Ganz viel von dem ganzen Quatsch der in der Coronazeit um sich griff, ist längst gesichert als Quatsch entlarft. Teils sogar von Studien über Ministerien. Ich verstehe natürlich, dass das vielen Leuz heute peinlich ist. Ich denke auch nicht, dass das in die Tiefe aufgeklärt wird. Da wird halt Gras drüber wachsen und das Thema vergessen, wie so oft.

 

Zu dem was du über Medizin und Psoriasiserkenntnisse sagtest: 

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die etwas glauben, nur weil es „ganz viele“, „die Mehrheit“ sagt. Dazu hab ich schon zu viele Dinge im Leben entdeckt, wo klar erkenntlich: Die Masse irrt sehr häufig! Das liegt schon alleine daran, dass sich die Masse der Menschen an der Masse orientiert. Kann man halt nix falsch machen, bekommt keinen Widerspruch usw. Ist willkommen in der Herde…Mit Psoriasis tiefgreifend beschäftigt hat sich die breite Masse der Ärzte ja auch nicht. Man hat halt im Studium auswendig gelernt was drüber gesagt wird, in Klausuren ausgekotzt um dann im Studium seinen Schein zu kriegen, weiterzukommen. Als praktizierender Arzt verabreicht man in der Not, wenn man sonst nix weiß , halt sein Cortison. Viel mehr Mühe macht man sich für Kassenpatienten nicht ( zu wenig verdient, Quantität zählt)… 

In meiner Studienzeit fand ich falsche, teils frei erfundene Zitate eines Profs an der Uni. Und zeigte ihm das im Seminar offen und nachweislich auf. Klar hat er mich den Rest des Seminars gedisst. Häufig übernehmen Akademiker auch nur etwas aus Büchern anderer Akademiker im Vertrauen. Bauen ihre ganze Argumentation darauf auf. Erzählen Gschichtla drumherum. Dabei kann es vorkommen, dass das Zitat usw. worauf sie sich stützen gar nicht existiert. Oder die Sache nie wirklich untersucht wurde…Weil „wenn der Prof. Sowieso das sagt…“. 
 

Also kuzg1 : Mit „ganz viele sagen“ kannst du mich nicht cashen. Eher bewirkt das in mir rausfinden zu wollen, ob „die vielen“ möglicherweise falsch liegen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vor 17 Minuten schrieb Christian M:

Also: nichts ist in Stein gemeißelt! Medizinische Erkenntnisse können sich ändern und haben sich in der Geschichte auch häufig geändert (zum Glück!).

Richtig! 👍

Ich fürchte aber, Du wirst mit Deiner Methode - so erfolgreich sie für Dich ist - den Nobelpreis der Medizin nicht gewinnen. Falls doch - beglückwünsche ich Dich als einer der Ersten (aber nur, wenn es dann auch bei mir funktioniert!)😉

Zum Rest Deines Textes: kein Kommentar mehr. Jede/r User:in kann sich bei Interesse selbst ein Bild machen und Deine Vorwürfe bewerten. Ich ziehe mir den Schuh nicht an und nur weil Du sie ständig wiederholst werden sie nicht wahrer. 

Tschüss - Uli 

  • Ersteller

@kuzg1

Was ich mir als positive Wirkung zumindest vorstellen kann, ist Sauna.

Zwei Winter vor Corona ging ich regelmäßig, so 1x im Monat, saunen. Die Psoriasis war nicht so heftig. 

In der Coronazeit durfte ich als Ungeimpfter nicht in eine Sauna, die Psoriasis wurde heftig. 
 

Das ist aber natürlich nur eine Idee. Ich halte es für vorstellbar…

Ansonsten: weißt du, ich hatte nicht seit kurzer Zeit Psoriasis, sondern sichtbar etwa seit 2013, massiv immer wieder ab 2015. Erste äußere Erscheinungen datiere ich etwa auf 2008 - aber ich hielt es für einen Hautpilz. 
 

Von daher: ich kenne meine Haut schon sehr gut, hatte Vieles probiert. Aber letzten Endes gab es nichts, was tatsächlich immer funktionierte…Sondern es stellte sich vielfach als Trugschluss heraus.

Das ist jetzt eben völlig anders! 
 

Sicherlich war ich anfangs in der Frühphase, auch in der Entwicklung meiner Methoden. Da musste ich eben experimentieren. 
 

Gerade am Anfang, wenn es um richtig dicke Schuppenflechten geht, sind Verletzungen, Blutungen, manchmal nur schwer zu vermeiden (aber möglich). Je weiter es vorwärtsgeht, umso besser heilt aber wieder die Haut…Und da ich als jemand, der Schreiner lernte  und die letzten Jahre im Maschinenbau arbeitete, gewohnt bin, regelmäßig Wunden zu haben, ganze Zentimeterrisse durch scharfe Kanten verursacht, Holz oder Metallspäne mit Teppichmesser rausgepult oder die Oberhaut angeschnitten um überhaupt ranzukommen, weil der Span 3cm lang war. Ich hatte schon mal einen Bohrer durch im Handgelenk und eine Menge Glück das nichts tiefgreifend verletzt wurde. 
 

Insofern und darauf will ich hinaus, bin ich wohl nicht so ängstlich wie vielleicht manch anderer bei bestimmten Sachen, die meine Haut, Blutung, Heilung usw. 
 

Aber ich bleibe dabei: Mit der Methodik hat sich so gut wie niemand befasst und entsprechend ging auch fast niemand in Kommentaren darauf ein.

Es war ein permanentes und grundsätzliches Schlechtreden, Ablehnung ohne dabei überhaupt darauf einzugehen. 

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  • Ersteller
vor 26 Minuten schrieb kuzg1:

Richtig! 👍

Ich fürchte aber, Du wirst mit Deiner Methode - so erfolgreich sie für Dich ist - den Nobelpreis der Medizin nicht gewinnen. Falls doch - beglückwünsche ich Dich als einer der Ersten (aber nur, wenn es dann auch bei mir funktioniert!)😉

Zum Rest Deines Textes: kein Kommentar mehr. Jede/r User:in kann sich bei Interesse selbst ein Bild machen und Deine Vorwürfe bewerten. Ich ziehe mir den Schuh nicht an und nur weil Du sie ständig wiederholst werden sie nicht wahrer. 

Tschüss - Uli 

Ich möchte keinen Nobelpreis gewinnen. Es geht mir nicht um Ruhm oder sonstwas. Außerdem mache ich mir dabei, vor allem heutzutage, keine Illusionen. Für alles, was einem der gesunde Menschenverstand sagt, oder einfach nur die eigenen Sinne, braucht es heute eine Studie… Ich machte aber schon als Kind die Erfahrung, dass Hausmittel meiner Oma oft viel besser halfen als Pillen vom Arzt. Die Menschen früher hatten noch mehr Verständnis dafür, teils auch mehr Vertrauen in sich selbst. 
 

Also, merkte ich ja bereits hier: auf solche Kämpfe hab ich gar keine Lust. 
 

Letzten Endes wollte ich nur eine Methodik aufzeigen, die, am Beispiel von mir selbst, wohl (mindestens) bei mir und daher auch bei anderen möglich funktioniert, aufzeigen.

Dafür verlange ich nichts, erwarte keinen Hype um mich, Ruhm oder sonstwas…Und falls es ein toller Professor sowieso entdeckt, weiter entwickelt, untersucht usw., dafür gefeiert wird, von mir aus den Nobelpreis kriegt, freue ich mich darüber. Und ich kann mit meinen bescheidenen Mitteln sowieso keine wissenschaftliche Untersuchung abliefern. 
 

Noch dazu habe ich keinen passenden Titel, der mich so erscheinen lässt, dass Leuz sich das groß anhören. Wie ihr, würden ganz viele Mediziner, Hautärzte usw. wohl reagieren, alles von Vornherein abwinken…

Schließlich heißt‘s ja, es sei nicht heilbar…

Arzt:

“Das ist bekannt…Herr M. , Sie müssen halt damit Leben. Ich verschreib ihnen ein Cortisonpräparat. Ich hab‘s mir angesehen, das ist typische Psoriasis, mehr Herr M. kann ich da nicht machen. Geht allen so…“

Ne, @kurzg1, mein Plan ist es mit dem Fahrrad als Premiumvagabund durch die Welt zu ziehen. Wär Corona nicht gewesen, meine Eltern nicht gestorben (nicht an Corona) , meine Psoriasis nicht so stark ausgebrochen, wär ich jetzt am Schwarzen Meer. Ich sparte nämlich 3 Jahre darauf mit dem Vorhaben, meine Arbeit zu kündigen -Was ich aber, obwohl umgeplant, trotzdem machte. 
 

Also im Großen und Ganzen will ich mein Leben leben wie ich es will und hab keine Lust mich mit destruktiven Menschen herumzuschlagen. Und nötig hab ich das auch nicht mehr. Ich kann es mir leisten.

Mir geht es nur darum die Option dargeboten zu haben. Wer will greift es auf, testet usw. Lässt sich dafür feiern, egal. Wer nicht halt nicht. 
 

Bei den Leuten die sich sowieso nicht dafür interessieren verstehe ich zwar nicht, warum sie diesen Artikel aufsuchen. Aber von sich selbst auf andere schließen ist meist ein Fehler. 

Ich arbeitete auch 10 Jahre im Verkauf. Selbstständig. Ich verstand irgendwann, dass es für viele Leute nix wert ist, wenn etwas umsonst ist. Also verkaufte ich viele Microsoft Office Pakete (Professional) an Leuz die nur 3 Mal im Jahr einen Brief an eine Behörde schreiben, da ich auf „Nehmen‘s doch Open Office umsonst“ oft gereizte Reaktionen entgegennahm „Ich will was Gescheites!“. Also dachte ich mir „Mei, wenn der so dumm ist, verkauf ich ihm halt sein Office, den Laden freut‘s“

Also: Ich mach mir keine Illusionen diesbezüglich. 

 

  • Ersteller

@kuzg1

Und ich gebe noch ein Beispiel, was ich meine.

Ich verlinkte einen Artikel über Verklebung der Faszien. Eine sinnvolle Kommunikation hätte nun sein können, darüber zu diskutieren. Dazu müsste man den Artikel erstmal lesen, vielleicht darauf zitieren usw… Das wäre eine Kommunikation über s eigentliche Thema. Wo es keinen Grund gäbe, über private Angelegenheiten zu debattieren und sich in die Haare zu kriegen. Corona, was weiß ich… 

Mit Leuten die von Vornherein alles ablehnen, sich nicht beschäftigen wollen, aber stänkern, weil ihnen die Form der Darbietung beispielsweise nicht gefällt („Mach n Blog, anstatt hier“) hat das sicherlich keinen Sinn. Es mag auch Leute geben, die hier gar nicht angemeldet sind, nicht mitdiskutieren. Von meiner Warte aus richte ich mich an die Öffentlichkeit…

 

Insofern: Die regelmäßigen Anfeindungen hier von Anfang an. Die unqualifizierten Kommentare, die geballte Ignoranz…

Unwichtig!!!

Wie gesagt: es mag Leute geben, die das aufgreifen und einen positiven Nutzen daraus ziehen. Das ist das Entscheidende.

Die Kommunikation mit den meisten hier, war verschwendete Zeit!

 

vor 9 Stunden schrieb kuzg1:

Bekehren möchte ich hier niemanden, auch wenn die Wiederholung "Psoriasis ist nicht heilbar" Mantra-mäßig klingt. Überzeugen trifft es besser.

Hi Uli,

sorry für die falsche Wortwahl zu nächtlicher Stunde. Du hast natürlich recht! Jedoch: so oder so ist es m. E. leider nur vergebliche Liebesmüh, was den  🧌 anbelangt.

Das einzige, was Du bewirkst wenn Du auf ihn eingehst, wie sich ja zeigt, sind nur wieder neue seitenlange und zum x-ten Mal wiedergekäute Erwiderungen und Phrasen.
Frei nach „Gib dem Affen Zucker und er tanzt“, in Endlosschleife!  Nur:  braucht man das?? 
 

vor 9 Stunden schrieb kuzg1:

Lord Voldemort? 😅😂


Genau der 👍🤣!
Böse, durchtrieben, gehässig, übergriffig und verschlagen! Und auf der dunklen Seite zuhause… die passende Fratze hat @Waldfee ja oben schon eingestellt 🤣

LG an alle, 🤗 Christiane 

Bearbeitet ( von C.T.H.)

  • Ersteller

@kuzg1

Nochmal zu Aufenthalt am Toten Meer. Wie gesagt, klingt für mich schlüssig, dass es hilft…

Bezogen auf die offizielle Theorie, Autoimmunerkrankung, der Körper mache/gaukle sich eine Infektion vor usw. 
 

Die Frage wäre also darauf bezogen: Warum macht sich der Körper am Toten Meer keine Infektion mehr vor, so dass Flechten verschwinden?

Allein der Ort Totes Meer wird es wohl nicht sein. Es ist wohl das Klima, das Tote Meersalz, das dem Körper hilft, die Schuppenflechte abzuarbeiten, abzustoßen.

Und es ist ja auch so, dass Psoriasis hauptsächlich in milderen bis nördlicherem, nassen, kalten, feuchten Klimazonen vorherrscht. Das kann mit dem Klima zusammenhängen, kann auch mit den vorherrschenden Hauttypen zusammenhängen. 
 

Dass sich der Körper, weil geografisch am Toten Meer, keine Infektion mehr vormacht, klingt zweifelhaft bis unlogisch.

Wie es zu der These kam und wie diese These Einzug in Bezug auf Psoriasis erhielt, ist bestimmt spannend zu recherchieren. Ob überhaupt dieser Behauptung Beweise zu Grunde liegen, oder ob das einfach als Idee übernommen wurde, weil das ja schließlich der oder der sagt…

Bei der Behandlung meiner Schuppenflechten stellte ich immer wieder fest: was anfänglich rot (blutig scheinend), infektiös scheinend war, ging über in grelles Violett um dann rosa zu werden und irgendwann hautfarben…

Und ich stellte fest, dass diese typische Schuppenoberfläche, wenn man die Plaque abkratzt und auf die offene Struktur schaut (so röhrchenartige Oberfläche), diese Struktur immer weiter aufgeht, weicher wird. Falten die man eigentlich hat und von der Schuppe verdeckt waren wieder erscheinen, die Haut immer mehr wie normale Haut erscheint.

Da wär dann die Frage: Bewirkt meine Behandlung, dass sich der Körper immer weniger eine Infektion einbildet?

Klingt nicht logisch jedenfalls…

Und entspricht jedrnfalls nicht meinen Beobachtungen. 
 

Und warum hilft Cortison anfangs? Es verdünnt die Haut, wie es heißt. Also es löst etwas, eine Art Lösungsmittel. Das Problem mit dem Cortison ist aber, dass es eben auch die intakte Haut bei Dauergebrauch angreift. 
 

Hier kommt das kolloidale Silber oder Mikrosilber ins Spiel. Es greift die Haut nicht an. Im Gegenteil, es wirkt positiv auf die Haut und befindet sich daher in Produktlinien namhafter Hersteller. Aber es löst eben diese Masse, diesen Kleber. Im Artikel über verklebte Faszien als Fibrin beschrieben. Jedenfalls vermute ich, dass es das ist. Eine mögliche Erklärung…

Jetzt stellte ich fest, dass sich über viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, Strukturen auf der Haut bildeten, wo Haut verdrillt, eingeklemmt und festgehalten durch einen Kleber ist. Letzten Endes besteht aus diesem Material das was als Schuppenflechte wahrgenommen wird, der weißliche Belag, der ins silberweiße bei großen Flechten erscheint. 
 

Ich stellte fest, dass das was als Schuppenflechte wahrgenommen wird, die Spitze einer Entwicklung ist. Und sobald die Flechte abgearbeitet ist, keine sichtbare Schuppenflechte mehr entsteht. Aber das Phänomen eben viel vielschichtiger ist und tiefe Strukturen vorherrschen, die dann, ab einem gewissen Entwicklungsgrad wieder als Schuppenflechte erscheinen könnten.

Daher widerspreche ich dir in Punkto Veranlagung überhaupt nicht. 
 

Aber diese Strukturen arbeitete ich so gut wie möglich heraus. Es zeigt sich darin, dass die Haut an den Stellen wieder weich und elastisch ist. Und zwar in die Tiefe. 
 

Zum Beispiel erkannte ich um meine beiden Knie herum ganz viel eingearbeitete Schupprnglechten, verhärtete Strukturen, die aber nicht als Schuppenflechte erschienen . Irgendwann ab einer gewissen Entwicklungsstufe aber wohl als Schuppenflechte erschienen wäre… Also laut offizieller Theorie bildet sich der Körper da eine Infektion ein, von der er noch gar nichts weiß?

Jedenfalls war die Entfernung dieser „vorbereiteten“ Schuppenflechten unglaublich erholsam. Die Knie fühlen sich viel , viel besser an.

Meine Unterschenkel, Waden, waren die letzten Jahre hart. Als wäre alles ein verhärteter Muskel. Heute sind beide Unterschenkel weich…

Also, sowas meine ich. Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Jahren keine sichtbare Schuppenflechte mehr entsteht, weil ich davon ausgehe, dass die Bildung dieser Strukturen über Jahre geht. 
 

Meine ganze Kopfhaut ist im Prinzip die mächtigste Schuppenflechte ( gewesen). Wenn man den Aufbau der Strukturen irgendwann erfasst hat, ergibt sich: der ganze Kopf ist eine Flechte. Das geht auch ins Gesicht. Sozusagen hinter die Ohren haben sich tiefe Schuppenflechtenstrukturen entwickelt, die ich immer noch nicht ganz abarbeitete.

Jetzt ist es aber so, dass ich ab Ende letzten Jahres zum ersten Mal überhaupt sichtbare Schuppenflechten an der Kopfhaut hatte. 
 

Es ist also aus meiner Sicht ein Fehler, nur die sichtbaren Schuppenflechten als Psoriasis zu betrachten. Denn das ist vielmehr die Enteicklung im Endstadium…

Auch in meiner Nase befanden sich Flechten. Nicht sichtbar. Aber meine Nasenhöhlen weiteten sich innen , entspannten sich und ich kann wieder gut durchatmen. 
 

Im Gesicht: Die Haut im Oberlippenbartbereich weitete sich. Mein Bart ist nicht mehr stoppelig. Die Barthaare wurden weicher. Die Barthaare waren mit der Haut zusammengequetscht und daher stoppelig. Sichtbare Flechten oder das Gefühl davon, hatte ich aber nie.

Mein Kinn lockerte und weitete sich. Was ich über Jahre als seltsame Hauterscheinung wahrnahm. Ein Knobbel im Kinngrübchen, war eine Flechte, die eine Menge Haut in sich hineinzog. 
 

Auch um die Lippen herum und die Lippen selbst. 
 

Insgesamt ist meine gesamte Gesichtshaut wieder weicher und volumenreicher geworden. Bzw, mir ist erst aufgefallen, dass der vorherige Zustand nicht normal war. 
 

Am Anfang ging es mir nur um die sichtbaren Schuppenflechten, wie wohl den meisten Leuten, wenn die Psoriasis immer mehr zum Problem wird. Dass das Phänomen viel tiefschichtiger ist und Behandlung benötigt , entdeckte ich erst, als ich die sichtbaren Schuppenflechten abgearbeitet hatte …

 

 

 

vor 4 Stunden schrieb Christian M:

Der Unterschied zu früher ist aber, dass sich meine Psoriasis nach den Rückzügen sozusagen in Lauerstellung befand und dann auch ab Herbst wieder ausbrach…Ich jetzt aber die Psoriasis so weit abgearbeitet habe, dass sie (zumindest als sichtbare Psoriasis) nicht mehr erscheint. Da an den entscheidenden Stellen keine Schuppenflechten auf der Oberhaut entstehen können. Jedenfalls ist das meine feste Überzeugung oder Theorie. Dass die Veranlagung dazu besteht, dem widersprach ich nicht. Aber ich gehe davon aus, dass es sich mindestens über 20 Jahre aufbaute und ich sozusagen erst die Spitzen, und dann den mittleren Bereich abarbeitete, so dass die Schuppenflechten nicht mehr erscheinen. Und falls doch, hab ich ja Gegenmittel.

Hallo @Christian M, Du hast schon eine Menge Erfahrungen gemacht und ich finde es schön, dass Du auch NEUE Aspekte hier mit einfließen lässt!

Allerdings, das mit den Faszien habe ich noch nicht verstanden, will es mir aber noch genauer durchlesen. Bei meiner Gymnastik machen wir auch ein Faszientraining am Bewegungsapparat und es wirkt Wunder...

https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie

hier könnte ein Zusammenhang bestehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Kollagenose

Da könnte wirklich etwas dran sein?!

Mein Prof. sagte, alle Fakten liegen bei der PSO auf dem Tisch, wir müssen nur noch die richtigen Schlüsse daraus ziehen... und er rechnete mit etwa 10 Jahren, bis es soweit sein könnte. (Da sind wir aber schon über die Zeit... und in guter Gesellschaft, das E-Auto sollte auch vor 50J in die Großproduktion...)

Es gibt einen Mediziner, der sich übergeordnet (alle immunologisch relevanten Krankheiten) mit der Psychoneuroimmunologie (neue universitäre Disziplin) beschäftigt. Wie ICH es verstehe, sollen sich neurologische Prozesse auf unsere körperlichen Funktionen auswirken. Und psychologisch ließe sich das "aufarbeiten" und könne somit den Menschen helfen (heilen?).

Hast Du schon mal einen Vortrag über dieses Thema gehört oder Dein Therapeut oder jemand Anderes?

Mir scheint, dass es hier Verbindungen zu Deinem Thema geben könnte.

Wie wohl viele an Pso, PsA Erkrankte, machen wir unsere Eigenbeobachtungen.

Ein Dermatologe vom Hamburger Bundeswehrkrankenhaus (Bernward Rohde???) erhoffte sich in den 80er Jahren den Durchbruch in der PSO-Therapie durch die zusammen gefassten Erfahrungen aus den Selbsthilfe-Gruppen. Auch er hatte sich einen schnelleren Fortschritt bei der ursächlichen PSO-Behandlung erhofft.

LG

Burg

vor 17 Minuten schrieb Christian M:

Nasenhöhlen weiteten sich innen , entspannten sich und ich kann wieder gut durchatmen. 
 

Im Gesicht: Die Haut im Oberlippenbartbereich weitete sich. Mein Bart ist nicht mehr stoppelig. Die Barthaare wurden weicher.

@Christian M, so wie Du das beschreibst, habe ich eine umgekehrte Analogie bei einem Jugendlichen in Trauer beobachtet.

Vorher hatte er eine sehr feste Oberhaut, die während der Trauerphase empfindlich und weich wurde, nach der Verarbeitungszeit, war seine Haut wieder fest.

Das heißt die Oberflächenstruktur unserer Haut steht im direkten psychologischen Zusammenhang mit belastenden Ereignissen.

  • Ersteller

@kuzg1

Und es gab Bereiche, die sich erst nach Monaten öffneten… Zum Beispiel an meiner hinteren linken Backe im Bereich des Kieferknochens vor dem Ohr, wo man sich Koteletten rasieren kann… 

Eine Stelle mit etwa 5mm Durchmesser, die als „Hautirritation“ über Jahre erschien. Aussah wie ein Unterhautpickel, aber bei Druck nicht wehtat. 
 

Da tat sich lange nichts und ich dachte mir, dass es wohl etwas anderes sei als Schuppenflechte…Das ging vor paar Tagen auf und verhält sich genauso wie Schuppenflechten, die ich bereits abarbeitete…

Also ist es denkbar, dass gewisse Flechtenstrukturen von anderen abhängen. Erst wenn diese aufgelöst sind, löst sich eine andere…

So etwas nahm ich auch am ganzen Körper wahr. Wie gesagt: ich erkannte bei mir ein mehr oder weniger geschlossenes System, das sich über den gesamten Körper zieht.

Und wie weiter oben angedeutet. Dieses System lässt sich hervorragend in kreisenden Bewegungen massieren und es können dabei wunderbare Gefühle erlebt werden. Einmal verfolgte ich eine Bahn vom kleinen Zehen über das rechte Bein über den Gesäßbereich, Rücken, bis zum Hals… Und das System erinnert mich arg an Abbildungen von Yogis, oder auch Meridiane, Dorntherapie (Physiotherapie).

Ich kann mittlerweile sehr viele Leiden, die ich über Jahre hatte, mit der Psoriasis in Verbindung bringen. Eben auch meine verklebten Faszien, wegen denen ich vor 3 Jahren in Physiotherapie war. Ich konnte nämlich 2 Wochen kaum laufen, so verspannt war es. Daher kam ich überhaupt auf die Idee, dass verklebte Faszien damit in Zusammenhang stehen könnten.

Hat der Herr LANGEWEILE.?

  • Ersteller
vor 8 Minuten schrieb Burg:

@Christian M, so wie Du das beschreibst, habe ich eine umgekehrte Analogie bei einem Jugendlichen in Trauer beobachtet.

Vorher hatte er eine sehr feste Oberhaut, die während der Trauerphase empfindlich und weich wurde, nach der Verarbeitungszeit, war seine Haut wieder fest.

Das heißt die Oberflächenstruktur unserer Haut steht im direkten psychologischen Zusammenhang mit belastenden Ereignissen.

Mit Sicherheit wirken sich psychische Belastungen, Traumen, auch körperliche Belastungen auf die Haut aus. Meine Schuppenflechte hatte sich ab Herbst 2021 so massiv entwickelt, wie auf den Bildern hier anfangs zu sehen… Zuerst starb meine Mutter im August 21. Ab Herbst hatte ich dann zwei drei Stellen. Eine am rechten Unterarm (Außenseite). 
 

Dann starb auch mein Vater im Januar. Meine Psoriasis artete richtig aus. Die elterliche Wohnung ausräumen, der ganze Stress, der halt dann auf einen einwirkt…

Letzten Endes konnte ich die Psoriasis nicht mehr verbergen wie zuvor. Ich hatte es an den Händen, an der Kopfhaut hinten usw.

Aber im Nachhinein war das gut. Ich bunkerte mich zuhause regelrecht ein, bestellte alles Mögliche, probierte herum. 
 

Ich hatte sogar die Schuppen mit der Nagelschere abgewetzt. 
 

Beim Abwetzen mit der Nagelschere und Abfeilen mit Nagelfeile war es übrigens so, dass zwar die Schuppen erstmal weg waren, aber der Grund der Schuppe hart. Wie eine feste, rötliche Platte. Und nach ein paar Tagen ging es wieder los…

x Salben probiert. Auch Exoten wie Weihrauchsalbe usw…

Für‘s Akute half die Dermasence Adtop 40 plus, eine Ureasalbe mit 40%. 
 

Diese Salbe entwickelte bei mir den festen Willen, die Schuppenflechte loswerden zu wollen. Einfach weil die Erleichterung so stark war. 
 

Aber Urea kann als Hilfsmittel dienen. Sichtbare und spürbare Erleichterung stellte sich erst mit kolloidaler Silbersalbe Forte (Pestalozzi Apotheke) ein. Das war eine ganz neue Erfahrung. Eine Zufallsentdeckung. Kolloidales Silber ist ein wunderbares Mittel zur Wunddesinfektion (wird auch als solches verkauft, an die Ungläubigen hier), das aber nicht so übel chemisch riecht wie viele Desinfektionsmittel und eben nicht reizt. Und da ich keines mehr hatte (Silberwasser) bestellte ich mal die Salbe…

Ich stellte Erleichterung fest. Als ob sich die Haut unter der Schuppe bewegt, nach außen dehnt. Nach Tagen bildeten sich rote Ringe um die Schuppen. Die Schuppen wurden breiter, aber auch dünner. Mit der Zeit stellte ich fest, dass sich die anfänglich rote Haut in den Ringen drumherum wieder normalisiert. 

 

  • Ersteller

@Burg

Vorher hatte ich die Schuppenflechten nur von oben betrachtet. Also den Belag, die Plaque. Dass ich erst die Plaque entfernen müsste, dann die Hoffnung ein Mittel zu finden, was die Haut regeneriert. Dann immer mehr verstanden , dass es „von unten raus“ kommt. 

Am 8.7.2022 um 23:24 schrieb Christian M:

Wie ich mich ernähre, weil sich mein Körper danach sehnt... 

Hallo Christian,
eine Frage zum Bild, sehnt sich Dein Körper nach Nikotin - rauchst Du? Ich denke, Nikotin wirkt sich nicht günstig auf die Haut aus ...
Urea ist gut zum Abschuppen, ebenso Salicylvaseline.
Gute Erfolge habe ich mit einer "Vtamin D"-Salbe, mit Daivobet.
Überlegenswert zur Beurteilung der Wirksamkeit einer Behandlung mit Externa wäre ein Halbseitenversuch, d.h. linke Seite mit Salbe oder Verfahren A behandeln und rechte Seite zum Vergleich mit Salbe oder Verfahren B oder nur Pflegecreme oder gar nicht.

Viel Erfolg!

vor einer Stunde schrieb Christian M:

Allein der Ort Totes Meer wird es wohl nicht sein. Es ist wohl das Klima, das Tote Meersalz, das dem Körper hilft, die Schuppenflechte abzuarbeiten, abzustoßen.

Der Körper, die Haut macht sich nichts vor - das Klima wirkt auf ihn/sie ein! 

vor einer Stunde schrieb Christian M:

Und es ist ja auch so, dass Psoriasis hauptsächlich in milderen bis nördlicherem, nassen, kalten, feuchten Klimazonen vorherrscht. Das kann mit dem Klima zusammenhängen, kann auch mit den vorherrschenden Hauttypen zusammenhängen. 

An dieser These wird noch geforscht, kann sein - muss aber nicht. Etwas Aufklärung dazu und zu vielem anderen mehr schafft vlt. folgender Link: 

http://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/204417/9789241565189-ger.pdfp:/;jsessionid=FFFEF5F6C0A3ED006429AB32C9CD8D3C?sequence=11

Für mich ist hier aber nun vorerst Schluss, zumal ich nicht auf jeden Deiner vielseitigen Texte eingehen kann und mag. Dafür ist mir Deine Argumentationsweise - obwohl Du Dir in den letzten Beiträgen durchaus Mühe gegeben hast, was Deine Artikulation betrifft - zu umfangreich und teilweise widersprüchlich. Bitte schreib mich nicht mehr an (soll heißen  @kuzg1), denn weder in den nächsten Stunden noch Tagen, werde ich antworten können und für zig Seiten nachlesen habe ich auch kommende Woche keine Zeit. Ich übergebe freundlichst an @Burg, er/sie ist ohnehin interessierter und bei mir hat - nochmal 🙄- kolloidales Silber nichts, aber auch gar nichts bewirkt. 

Gruß - Uli 

 

 

vor einer Stunde schrieb Christian M:

die offizielle Theorie, Autoimmunerkrankung, der Körper mache/gaukle sich eine Infektion vor usw. 

Ich sehe es so, dass der Körper auf Reize oder Verletzungen (Trigger) reagiert mit seinem "Reparaturmechanismus" (Entzündung, Hauterneuerung), dies dann aber aus dem Ruder läuft bzw. nicht mehr herunterreguliert werden kann zum Normalzustand vor dem Trigger. Der "Ausschalter" funktioniert sozusagen nicht richtig.
Zu Triggern siehe:
Das Köbner-Phänomen bei Psoriasis - "Vermeidung" und Prävention der Psoriasis - Psoriasis-Netz

und
Persönliche Erfahrungen mit dem Köbner-Phänomen - "Vermeidung" und Prävention der Psoriasis - Psoriasis-Netz

 

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