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Seit drei Wochen ist klar, daß mein Sohn im November sich einem operativen Routine- Eingriff unterziehen muß, in dem Zusammenhang habe ich einen Termin an der Uni Mainz wegen meiner Pso abgesagt, weil ich auch den während der Arbeitszeit hätte wahrnehmen müssen.
Damit fings schon an: alles andere ist wichtiger als meine Haut. Das Verrücktmachen
vor den Voruntersuchungen meines Sohnes (Blutabnehmen), die OP selbst, ich habe mehrere Nächte nicht schlafen können. Heute war die Blutuntersuchung dann endlich geschafft, mit Extra- Geschenken und Investition in Mittelchen, um es erträglicher zu
machen.
Seit heute Morgen geht es ihm bestens, alles lobt ihn, er ist sogar wieder respektlos mir gegenüber und ich sitze hier und könnte heulen (es könnte aber auch an dem zuwenig Schlaf liegen). Meine Pso ist am blühen und ich kann meine Kopfhaut nicht mehr ertragen. Seit ein paar Tagen ist es so, daß sich wie ein enger Ring um den Kopf zieht.
Außerdem wollte ich mir eigentlich die Haare wachsen lassen, aber ich kann die
Haarspangen und Klämmerchen nicht auf der Kopfhaut haben- es ist zum Auswachsen.
Dann bekomme ich einen Haß auf alles und jeden, der mich und meine Bedürfnisse
so in den Hintergrund stellt, auch die Erzieherin meines Sohnes, die mir ein schlechtes
Gewissen machte, wenn ich nicht meinen Sohn 2x wöchentlich 30 km zur Logopädie karre und die Logopädin, die mir ein schlechtes Gewissen machte, wenn ich meinen
Sohn nicht auf die offensichtlich zu großen Polypen hin untersuchen lasse.
Die Operation ist natürlich das Ergebnis.
Ich weiß nicht mehr, wo ich bei alldem bleibe, so hätte ich auch das Geld für die
ganzen Extras meines Sohnes ganz gut für meine Salben gebrauchen können.
Ich bin am Existenslimit (bin alleinerziehend) und am Nervenlimit.
Aber ich habe jetzt wenistens mal einen Termin bei meinem Hautarzt ausgemacht.
Danke fürs Zuhören Doro