👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
Du besuchst unser Angebot gerade als Gast und kannst manch nützliche Funktion nicht nutzen – zum Beispiel, um zu antworten, selbst zu fragen oder mehr Bilder zu sehen. Aber es gibt Abhilfe 🙂
Erst hatte ich erwogen es als Blog zu schreiben.
Aber dann war ich mir gar nicht sicher ob ich wirklich regelmäßig dazu schreiben kann oder regelmäßig Lust dazu habe.
Es ist meine allererste stationäre Behandlung die ansteht. Mein Dermatologe meinte mir die Psorisol-Klinik ans Herz legen zu wollen. Das war Montag und ich habe inzwischen einen Termin vereinbart. Weihnachten will ich noch zuhause sein und gleich danach soll es losgehen. Die Frau am Telefon sagte auf meine Nachfrage hin, daß wirklich und ehrlich zwischen den Jahren und an Feiertagen Behandlung für mich als Akutpatient gegeben ist. Ich hoffe sie weiß was sie sagt und habe mich und meinen schuppigen Körper für den 28.12. angekündigt. Als akut Eingewiesener hat man ja erstmal nur die 10 bis 14 Tage. Die müssen reichen die schuppige Haut wieder in sexy Pelle zu verwandeln.
Also ich mach mir da schon Gedanken ob die nur kassieren wollen oder tatsächlich wirklich in echt sogar am Wochenende und Sylvester und Neujahr durchziehen. Meine Zeit die mir gegeben wird ist knapp.
Beruhigt bin ich weil dieses Haus eher einen recht guten Ruf hat. Ob ich dem danach beipflichten kann weiß ich noch gar nicht.
Heute kam die Briefpost der Psorisol mit den Unterlagen. Mal reingeguckt sehe ich Diverses.
Ein Anschreiben für mich selber.
Nen schön bunten Prospekt mit Ja-wir-sind-gut-Versprechen.
Nen psychologischen Fragebogen, der mich überlegen lässt ob ich was an der Haut habe oder am Kopf. Den les ich erst mal. Fragen sind für den etwas aufgeklärteren Schuppi nix Ungewöhnliches und ich darf mir als Angebot was aussuchen. Zwischen "Kratzkontrollstrategien und Entspannungsübungen" und "Individuelle Stressbewältigung und Selbstsicherheit im Umgang mit der Erkrankung" mache ich mal den Haken bei Ersterem und melde mich somit verbindlich an. Zweiteres halte ich bei mir für unnötig, da ich Probleme in der Richtung bei mir nicht sehe.
Nen Aufnahmefragebogen sehe ich noch.
Noch ein Prospekt wo erneut betont wird daß ich als Patient im Mittelpunkt stehen werde.
Soweit alles nett aufbereitet, bis auf die beigepackte Hausordnung. Daß ne Klinik kein kollektiver Freizeitpark ist, ist selbst mir bekannt. Ist auch gut und richtig so, denn man will ja zum Heilen hin und nicht zur Party. Aber da steht man dürfe keine Mobilfunkgeräte nutzen. Ist irgendwie komisch. Entweder war da mal einer Amateurfunker oder die bayowarische Übersetzung für Handy hat nicht geklappt. Elektrische Geräte darf ich auch auf absolut überhaupt gar keinen Fall in mein Zimmer schmuggeln um jeglicher Brandgefahr vorzubeugen. Mal gut daß ich Nassrasierer bin und den elektrischen Gesichtshobel nicht brauche. Das Thema Hausordnung werd ich vor Ort versuchen anregungsmäßig etwas zu modifizieren.
Anreisemäßig gibts noch ein Problem. Gestern am Telefon hieß es ich müsse bis 13:00 da sein. Im Anschreiben steht 11:30 Behandlungsantritt. Für mich ein dicker Unterschied ob ich morgens um 7 in den Zug steige oder gen Mitternacht um vor Ort den Rest der Wartezeit in Frost zu verbringen.
Na ich geh es mal locker an. Is noch Zeit bis hin.
Nen Gruß
Wolfgang