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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Psoriasis-Medikamente könnten vor schweren Folgen der Corona-Infektion schützen

    Ein Satz inmitten einer Pressemitteilung barg für Menschen mit Schuppenflechte eine vorsichtige Hoffnung: Sind Patienten vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus besonders geschützt, wenn sie entzündungshemmende Medikamente nehmen? Oder erkranken sie nur weniger heftig daran, wenn sie sich infiziert haben?

    Forscher aus Erlangen haben in den letzten drei Wochen etwa 1000 Patienten untersucht. Dabei fiel ihnen auf, dass "Patienten mit Erkrankungen wie Rheuma, Darmentzündung oder Schuppenflechte durch ihre entzündungshemmenden Medikamente offensichtlich keine oder nur sehr selten Anzeichen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zeigen".

    „Covid-19 löst eine überschießende Immunreaktion aus, die zu einer Entzündung der Lungenbläschen führt, was wiederum den Gasaustausch in der Lunge empfindlich stört“, erklärt Professor Georg Schett vom Deutschen Zentrum Immuntherapie des Universitätsklinikums Erlangen. Auslöser dieser Entzündung sind Botenstoffe, die von den Lungen- und Immunzellen produziert werden – sogenannte Zytokine. Mehrere dieser Botenstoffe spielen auch bei Erkrankungen wie Rheuma, Darmentzündung sowie Schuppenflechte eine wesentliche Rolle", so Schett. Letztere werden mit speziellen Medikamenten behandelt – mit Zytokin-Hemmern. Und die können COVID-19-Infektionen hemmen, bevor sich die Viren im Körper ausbreiten können.

    Welche Medikamente damit gemeint sind, lieferte Professor Schett gegenüber dem Psoriasis-Netz per Mail nach: "Biologika mit Hemmung von TNF-alpha, IL-17 oder IL-23". Das wären dann Cimzia, Cosentyx, Enbrel, Humira, Ilumetri, Kyntheum, Simponi, Skyrizi, Stelara, Remicade, Taltz und Tremfya.

    Professor Schett hatte gemeinsam mit seinen Kollegen Professor Michael Sticherling von der Uni-Hautklinik und Professor Markus Neurath von der Klinik für Innere Medizin innerhalb von drei Wochen besagte 1000 Probanden auf Antikörper gegen COVID-19 untersucht. Unter den Testpersonen waren Patienten mit Immunerkrankungen, die Zytokin-Hemmer einnehmen, sowie Kontrollpersonen aus dem medizinischen Bereich.

    Das Ergebnis: Vier Prozent der medizinisch tätigen und zwei Prozent der nicht medizinisch tätigen Kontrollpersonen hatten Antikörper gegen das Coronavirus entwickelt. Doch von den Patienten mit Rheuma, Darmentzündung oder Schuppenflechte hatte nicht einer diese Antikörper im Blut. „Es scheint, dass die Zytokin-Hemmer die Infektion mit SARS-COV-2-Viren von Anfang an einschränken, so dass keine Antikörper gebildet werden“, so Professor Schett. Für ihn ist klar: Personen mit Rheuma, Darmentzündung oder Schuppenflechte sind nicht als Risikogruppe für Covid-19 zu betrachten, sondern dürften aufgrund ihrer Therapie vor der Krankheit geschützt sein.

    Das sieht auch Professor Kristian Reich so: Er erklärte gegenüber dem Psoriasis-Netz: "Wer mit einem der typischen Psoriasis-Biologika behandelt wird, insbesondere Inhibitoren von IL-17 oder IL-23, und ansonsten keine anderen Risikofaktoren aufweist, gehört nicht zu einer besonderen Risikogruppe."

    Vor "Überinterpretation" wird gewarnt

    Professor Sticherling warnt in einem Beitrag vom Deutschen Psoriasis-Bund e.V. vor einer Überinterpretation der Erkenntnisse, "wenn daraus gefolgert wird, dass Menschen unter zytokin-hemmenden Medikamenten sicher geschützt seien und die Hygienemaßnahmen vernachlässigen könnten oder gar die untersuchten Medikamente vorbeugend genommen werden sollten." Ein Argument für diese Relativierung liefert er gleich mit: Die an der Studie beteiligten Patienten könnten auch wegen des allgemeinen Rats zur Vorsicht besonders sorgsam gewesen und deshalb seltener infiziert worden sein.

    In einigen Monaten werden Registerdaten zeigen, was an der Beobachtung der Erlanger Wissenschaftler dran ist.

    Professor Schett und Kollegen publizierten vor einigen Tagen im Fachblatt "Nature Reviews Immunology" bereits einen Kommentar mit vielen Einzelheiten zur Wirkung verschiedener Wirkstoffe.

    Die vielleicht gute Nachricht für Psoriasis-Patienten ging allerdings ohnehin angesichts der anderen Themen der Pressekonferenz und -mitteilung etwas unter: In Erlangen wird an einem passiven Impfstoff gegen das Coronavirus gearbeitet, und der könnte ab Ende des Jahres in klinischen Studien getestet werden. Außerdem soll ein Medikament aus dem Blutplasma ehemaliger COVID-19-Patienten dort beweisen, wie wirksam es ist.

    Professor Georg Schett und KollegeProfessor Georg Schett und seine Kollegen untersuchen, ob Menschen mit Schuppenflechte, Psoriasis arthritis und anderen Erkrankungen vor Covid-19 geschützt sind

    Expertenrat für Psoriasis-Patienten, die Medikamente nehmen

    Ansonsten gilt für alle, die wegen Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ein innerliches Medikament nehmen, die Empfehlung der Hautärzte-Experten vom BVDD und DDG:

    • Wer IL-17-, IL-23- und IL-12/23- Blocker, Fumarsäureester, Apremilast oder Methotrexat so nimmt, wie es in der Packungsbeilage steht, hat kein erhöhtes Risiko für oder bei Infektionen. In Markennamen ausgedrückt: Das gilt für Cosentyx, Fumaderm, Ilumetri, Kyntheum, MTX, Otezla, Skilarence, Skyrizi, Stelara, Taltz und Tremfya.
    • Bei TNF-Blockern könnte das Risiko geringfügig erhöht sein. TNF-alpha-Blocker sind Cimzia, Enbrel (und seine Biosimilars Benepali und Erelzi), Humira (und seine Biosimilars Amgevita, Cyltezo, Imraldi und Solymbic), Remicade (und seine Biosimilars Flixabi, Inflectra und Remsima) sowie Simponi.
    • Bei Ciclosporin ist die Datenlage nicht einheitlich. Bei früheren Virus-Ausbreitungen hatten Transplantat-Patienten während einer Ciclosporin-Therapie nicht deutlich mehr Komplikationen – und die bekommen eine deutlich höhere Dosis des Medikamentes als Psoriasis-Patienten. Aber: Für sie waren sicherlich besondere Schutzmaßnahmen getroffen worden. Grundsätzlich sollten ältere Patienten über 60 und ihre Ärzte aufmerksamer sein – und die mit zusätzlichen Erkrankungen wie Diabetes oder COPD sowie die, die sich ohnehin öfter als andere einen Infekt "einfangen".
    • Die Expertengruppe rät grundsätzlich dazu, bereits begonnene Therapien mit diesen Medikamenten beizubehalten. Auch eine Neueinstellung halten sie für möglich – natürlich nach einer Abwägung von Nutzen und Risiko, die aber immer passieren sollte.
    • Bei TNF-alpha-Blockern und bei Ciclosporin sollte das Risiko für Infektionen jedes Einzelnen abgewogen werden. Wichtig für den Hinterkopf: Bei TNF-alpha-Blockern kann Fieber ausbleiben, das sonst ein Symptom für eine Infektion ist.
    • Bei Fieber, Atemwegs-Problemen und bei anderem Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gilt – neben der üblichen Diagnostik: Die nächste Einnahme oder Injektion sollte um einige Tage bis wenige Wochen verschoben werden.
    • Empfohlen wird eine Pneumokokken-Impfung. Zwar ist die Grippe-Saison im Frühjahr auf dem Rückzug, in manchen Fällen kann die Impfung mit dem Vierfach-Totimpfstoff jedoch weiterhin angeraten sein. Aber Achtung: Nach der Impfung muss die Therapie pausieren.

    ?Welche Erfahrungen hast du während der Corona-Zeit mit deiner Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis gemacht? Oder suchst du nach Tipps von anderen Betroffenen? Willkommen in unserer Community!

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    Recommended Comments

    Wenn jemand mit Taltz, einem IL-17 Inhibitor behandelt wird und somit vor Covid 19 geschützt sein sollte, kann er dann trotzdem Überträger sein und andere anstecken?

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    Vor der Infektion an sich ist man ja nach allem, was bislang bekannt ist, auch mit den genannten Medikamenten nicht geschützt – wohl aber vor einem schweren Verlauf.

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    Mein Hautarzt hat im Januar meine Behandlung mit Cosentyx abgesetzt, weil diese nicht den gewünschten Erfolg brachte und wollte mir nach einiger Zeit ein neues Medikament Tremfya geben. Dazu war ich nun heute in der Praxis und musste mir anhören, dass ich dieses Medikament auf Grund der Corona-Situation nicht bekommen kann, die Gefahr wäre zu groß dass es im Falle einer Ansteckung zu einem schweren Verlauf kommen kann. Hier lese ich nun etwas komplett Anderes. Was stimmt denn nun ?

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    • Burli
      By Burli
      Guten Morgen zusammen,
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      Arbeitgeber wöchtenlich ohnehin).
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      Burli
       
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      By kpunkt
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      Schöne Ostern Euch schon jetzt
      Gruß Tom
    • Psototyp
      By Psototyp
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      Mfg Psototyp.
    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Patienten verschieben aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus den Gang zum Hautarzt – selbst dann, wenn sie wegen einer Hautveränderung große Sorgen haben oder eine Früherkennung ansteht. Die Folgen können fatal sein: Wenn hinter der Hautveränderung zum Beispiel eine Hautkrebs-Erkrankung steckt, ist eine frühe Behandlung wichtig.
      „Patienten mit Hautveränderungen haben in der Zeit des ersten Lockdowns die Praxen und Kliniken gemieden und dadurch die Zahl der Hautkrebsdiagnosen gedrückt“, sagt Professor Alexander Enk von der Hautklinik der Uni Heidelberg. 
      Mehrere Studien widmeten sich bereits dem Thema: 
      Eine Studie verglich, wie viele Krebserkrankungen in Deutschland in der Zeit Januar bis Mai 2019 und Januar bis Mai 2020 diagnostiziert wurden. Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 100.000 Patienten aus 1660 Praxen. Ein Ergebnis: Von allen Krebs-Arten waren die Hautkrebsdiagnosen von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen. Die Diagnose von Hauttumoren sank im März 2020 um 25,6 Prozent und im April 2020 sogar um 42,9 Prozent in Hautarzt-Praxen und um 19,6 Prozent im März 2020 und um 29,3 Prozent im April 2020 in Allgemeinarztpraxen.
      Ähnlich deutlich sind die Ergebnisse von italienischen Forschern. Die vom pathologischen Referenzzentrum in Rom erfassten Zahlen zeigen, dass die Melanom-Inzidenzzahlen in den zwei Monaten vor dem Lockdown von 158 Melanomen auf 34 Melanome in der Zeit des ersten Lockdowns abfielen. Auch danach erholten sich die Inzidenzzahlen nur leicht, nämlich auf 45 in den folgenden zwei Monaten.
      Etwas anderes fiel dabei noch auf: Während vor dem Lockdown die durchschnittliche Tumordicke 0,88 mm betrug, sank sie unter dem Lockdown auf 0,66 mm ab und stieg nach dem Lockdown auf 1,96 mm an. „Diese Zahlen zeigen eindrücklich, dass Patienten unter dem Lockdown nur seltener den Hautarzt mit der Verdachtsdiagnose Hautkrebs aufsuchten", erklärt Enk. "Zugleich wird deutlich, dass dieses ‚Warteverhalten‘ zu einem Anstieg der Tumordicken direkt nach dem Lockdown führte“. Die Konsequenz sei, dass sich die Prognose der Erkrankten erheblich verschlechtere. 
      In einer Umfrage der International Dermoscopy Society (IDS) unter Hautärzten zeigte sich, dass sie deutlich weniger Patienten mit einem sogenannten Non-Melanoma-Skin-Cancer vor sich hatten – also mit Plattenepithelkarzinomen oder Basalzellkarzinomen. Ein malignes Melanom wurde praktisch in der gesamten Zeit überhaupt nicht diagnostiziert.
      Die Gründe für das Absagen oder Aufschieben von Arztterminen liegen für die Hautärzte auf der Hand: Besonders zu Beginn der Pandemie waren viele Menschen verunsichert und hatten große Angst, sich bei einem Besuch in der Praxis anzustecken. Jetzt ist die Situation anders: Hygienekonzepte, medizinische Masken, Abstandsregeln und die steigende Zahl der gegen SARS-CoV-2-Geimpften machen den Arzttermin mit geringem Ansteckungsrisiko möglich, so Alexander Enk.
      „Wir appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei Hautveränderungen nicht zu warten, sondern sich umgehend untersuchen zu lassen", sagt Professor Peter Elsner von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena. "Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung und Nachsorge sollten unbedingt wahrgenommen werden“.
      idw/cl
      Vom 14. bis 17. April 2021 treffen sich Hautärzte zu ihrer 51. DDG-Tagung. Auch in diesem Jahr findet sie virtuell statt.
    • TINALEIN 64
      By TINALEIN 64
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