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Lilly30

suche Shampoo gegen sehr trockene, schuppige Kopfhaut

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Lilly30

Hallo,
ich wollte mal fragen, was ich gegen sehr trockene, juckende Kopfhaut machen kann. Mein Hautarzt hat mir gegen die Schuppenkrusten auf dem Kopf Squamasol-Gel und Tarmed-Shampoo verschrieben, die ich jeweils zweimal die Woche verwenden soll. Das Squamsol-Gel lasse ich 10 Minuten einwirken und wasche es dann aus. Mein Problem ist jetzt, dass meine Kopfhaut nach der Behandlung immer tagelang juckt und sehr trocken ist. Vorher hatte ich "nur" diese hartnäckigen Krusten, die aber durch mildes Shampoo nicht so sehr gejuckt haben. Das Tarmed hab ich jetzt erst mal abgesetzt. Kann mir jemand einen Tipp geben, was gegen extrem trockene Kopfhaut hilf. Am besten wäre ein Shampoo oder so. Olivenöl hilft zwar, geht aber schwer auszuwaschen. Es gibt da so ein Schuppenshampoo von Linola. Hat jemand hier Erfahrungen damit?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen!
Lilly

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VanNelle

Hallo Lilly

Meines Erachtens gibt es nix besseres als das erwähnte Tarmed-Shampoo.

Hat bei mir immer wunderbar gewirkt.

Zum entschuppen vorher ein wenig Dermatop Salbe auf die hartnäckigen Stellen.

Und Nachts natürlich ein hübsches, neckisches Häubchen auf, damit die Salbe

auch gut einziehen kann.

Das Tarmed habh ich ca 3 Mal die Woche benutzt, Zwischendurch ein ganz normales

handelsübliches Schampoo.

Nach spätestens 2 Wochen war meine Kopfhaut wieder ok.

Für mich wirken die alten Bentheim Tricks immer noch am besten. :daumenhoch:

Alles Gute

Wolle

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Lilly30

Dankeschön Wolle,

ich weiß auch nicht, ob die trockene, juckende Kopfhaut nicht doch von dem Squamasol-Gel kommt, aber seit ich das Tarmed Shampoo nicht mehr benutze, geht es etwas besser, also vermute ich, dass das die Hauptursache ist. Ich denke schon, dass es gegen die Schuppen hilft, aber dadurch kratze ich eben viel zu viel und mache eher schlimmer als besser. Welches Shampoo benutzt du denn außer Tarmed? Und hast du auch so trockene Kopfhaut?

viele Grüße und danke für deine Antwort

Lilly

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Locki

Hallo Lilly,

ich persönlich bin kein großer Freund von Tarmed und auch nicht von Squamasol.

Beides trocknet meine Kopfhaut nur extrem aus und die Schuppenbildung ist, trotz zusätzlicher Kopfcreme über Nacht, viel schneller zurück. Außerdem ist die Kopfhaut gereizt, dies gilt für mich für sämtliche Shampoos mit Teer. Ich nehme daher seit langem ein Shampoo von T/Gel, und zwar für trockenes Haar bzw. trockene Kopfhaut. Das Shampoo wird inzwischen leider nicht mehr für den deutschen Markt produziert. Ich besorge es mir daher immer über Ebay, meistens aus GB.

Alleine mit dem Shampoo kann ich meine Psoriasis allerdings dauerhaft nicht behandeln. Es reizt jedoch nicht zusätzlich und ist sehr mild.

Hoffe, ich konnte helfen.

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VolleKanne

Wenn die Kopfhaut stark befallen ist, sind Shampoos dieser Art eventuell nicht wirksam genug. Wenn Du also ansonsten keine Therapie für die Kopfhaut machst, würde ich mal über intensivere Therapie nachdenken (Kortison / Tacalcitol / UV-B / ...). Damit kann sich im Erfolgsfall auch die Kopfhaut normalisieren, so dass Du kein besonderes Shampoo gegen Trockenheit und Juckreiz brauchst.

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VanNelle

Kortisonpräparate (in Maßen angewendet9 können zum abschuppen nicht verkehrt sein.

Ecural flüssig hat meiner Kopfhaut immer sehr geholfen.

Ich nehme kein bestimmters Schampoo zusätzlich. Das wo ich grad lang komme und was mir gut und günstig

erscheint. Apfelgeschmack, ähh -Geruch find ich im Moment ganz interessant. :)

Und da ich momentan unter Humira eh kaum Probleme mit der Pso habe, ist meine Kopfhaut auch

nicht mehr trocken. :daumenhoch:

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Lilly30

Danke für eure Antworten! Ich denke, das Tarmed lass ich jetzt erst mal sein, benutze aber squamasol mit sehr kurzer einwirkzeit weiter, bis die hartnäckigsten Kruten weg sind . Vielleicht probier ich als Shampoo jetzt mal Linola oder Eucerin Urea aus.

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Lilly30

vanNelle, Kortison hilft bei mir meistens nur gegen das Jucken, was auch schon mal ganz gut ist. Allerdings ist das Jucken auch nicht so schlimm, wenn ich kein Teershampoo oder sonst irgendwas aggressives verwende. Salicylsäure find ich zum abschuppen besser.

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Schwarzhaarig

Head and Shoulders, bei mir ist die Schuppenflechte zwar über den ganzen Kopf verteilt, aber sehr leicht, und Garnier sowie Teershampoos haben bei mir sehr gut geholfen. Lasse meinen Haaren aber immer genug Zeit zu trocknen, damit die Schuppen herausrieseln können.

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Mara89

Hey,

Head and Shoulders ist für mich der Tod, das greift meine Kopfhaut total an.

Ich habe auch ein kortisonhaltiges Shampoo benutzt, das half bei mir auch nur gegen das Jucken.

Ich benutze im Moment Olivenöl jeden abend und wasche es mit einem sehr milden Bio-Shampoo aus einem Drogeriemarkt mit zwei Großbuchstaben heraus.

Damit kann ich meine Symptome erst Mal mildern.

MfG

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VolleKanne

vanNelle, Kortison hilft bei mir meistens nur gegen das Jucken, was auch schon mal ganz gut ist. Allerdings ist das Jucken auch nicht so schlimm, wenn ich kein Teershampoo oder sonst irgendwas aggressives verwende. Salicylsäure find ich zum abschuppen besser.

Kortison ist ja auch nicht zum Abschuppen da; ich bin nicht sicher, ob VanNelle das so gemeint hat. Natürlich ist Respekt vor Kortisonanwendung angebracht, aber die Kopfhaut ist dick, da ist es nicht so schlimm bezüglich Nebenwirkungen.

Wenn Salicylsäure das Abschuppen erledigt und Kortison das Jucken zum Verschwinden bringt... Wo ist dann noch das Problem? Bleiben die Stellen dann unter Behandlung erhalten oder wie?

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Cantaloop

Hallo Leidensgenossen,

wenn die Kopfhaut sehr trocken ist, bringen die Schampoos mit Harnstoff bei mir wirklich was.

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herma1590

Hallo,

ich wollte mal fragen, was ich gegen sehr trockene, juckende Kopfhaut machen kann. Mein Hautarzt hat mir gegen die Schuppenkrusten auf dem Kopf Squamasol-Gel und Tarmed-Shampoo verschrieben, die ich jeweils zweimal die Woche verwenden soll. Das Squamsol-Gel lasse ich 10 Minuten einwirken und wasche es dann aus. Mein Problem ist jetzt, dass meine Kopfhaut nach der Behandlung immer tagelang juckt und sehr trocken ist. Vorher hatte ich "nur" diese hartnäckigen Krusten, die aber durch mildes Shampoo nicht so sehr gejuckt haben. Das Tarmed hab ich jetzt erst mal abgesetzt. Kann mir jemand einen Tipp geben, was gegen extrem trockene Kopfhaut hilf. Am besten wäre ein Shampoo oder so. Olivenöl hilft zwar, geht aber schwer auszuwaschen. Es gibt da so ein Schuppenshampoo von Linola. Hat jemand hier Erfahrungen damit?

Ich würde mich sehr über Antworten freuen!

Lilly

Hallo Lilly30

habe auch das Problem der stark befallenen Kopfhaut. Was mir sehr gut geholfen hat ist Lotion die mir mein Hautarzt verschrieben hat.

Diese muss in der Aphotheke hergestellt werden. Darin ist Betamethasonvalerat 0,15g, Salicylsäure 4,5g und Sebexol Crelo ??150g (hier muss ich nochmal nachfragen

da auf der Tube nicht genau lesbar. Den Kopf gut einreiben und übver Nacht einwirken lassen.

Noch eine Möglichkeit ist der frei käufliche KOPFBALSAM von aqualux. Auch wieder über Nacht einwirken lassen.

Am Morgen dann mit ganz normalem Shampo auswaschen und fertig. Hilft bei mir sehr gut, kein Juckreiz mehr.

Bei starkem Befall 3 mal die Woche anwenden.

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herma1590

Kortisonpräparate (in Maßen angewendet9 können zum abschuppen nicht verkehrt sein.

Ecural flüssig hat meiner Kopfhaut immer sehr geholfen.

Ich nehme kein bestimmters Schampoo zusätzlich. Das wo ich grad lang komme und was mir gut und günstig

erscheint. Apfelgeschmack, ähh -Geruch find ich im Moment ganz interessant. :)

Und da ich momentan unter Humira eh kaum Probleme mit der Pso habe, ist meine Kopfhaut auch

nicht mehr trocken. :daumenhoch:

Hallo VAnNelle,

wer bezahlt die Anwendung?? Pro Dosis kostet ca. 1000€

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haruk

Hallo Lilly,

habe beste Erfahrung gemacht mit Amiciderm Lotio. Hat mir die MHH Hautklinik verschrieben. Über Nacht einwirken lassen und morgens mit Stieprox Intensiv 1.5% auswaschen. Stieprox maximal 2 x die Woche anwenden. Hat bei mir total geholfen und wird bei Juckbeschwerden immer verwendet. Grüße UD

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Lilly30

Hallo,

danke für eure zahlreichen Antworten! Ich hab das Squamasolgel und das Teershampoo jetzt erst mal weitgehend abgesetzt, im Moment benutze ich das Shampoo von Linola, ist zwar sauteuer, beruhigt die Kopfhaut aber sehr. Leider sind die krustigen Schuppen immer noch da, wie die ganze Zeit über. Manchmal geht an einer Stelle was weg und kommt dafür an einer anderen Stelle dazu. Aber das Jucken bin ich grade erst mal los und die Kopfhaut spannt auch nicht mehr so.

Was das Abschuppen mit Salicylsäure betrifft, ganz weg sind die Krusten bisher davon noch nie gegangen. Mein Problem ist auch, dass zum Beispiel Shampoos mit Salicyläure der Kopfhaut nicht schaden, aber auch nicht sehr viel helfen (z.B. Stiproxal). Das Squamasolgel wiederum hat einen höheren Gehalt an Salicylsäure, trocknet dafür aber die Kopfhaut aus und macht alles noch schlimmer.

Eine Frage noch: Kennt jemand ein Shampoo, das vergleichbar zu dem Linola Shampoo ist ,aber nicht ganz so teuer?

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Antje

Das beste, was ich offenbar für meine Kopfhaut tun konnte, war, keine Orangen und Tomaten mehr zu essen. Ich dachte auch immer, es liegt am Schampoo, wenn sich die Schuppen und der Juckreiz mal verbessert oder verschlimmert haben. Nun habe ich vor ein paar Wochen im Zuge einer histaminarmen Diät aufgehört, bestimmte Lebensmittel und Getränke zu mir zu nehmen (die noch allerlei andere Unannehmlichkeiten verursacht haben) und innerhalb von 2 Tagen war der Juckreiz und der größte Teil meiner Schuppen auf dem Kopf weg. Ich schieb es mal auf die Orangen und Tomaten,weil ich davon am meisten gegessen hab und Zitrusfrüchte sollen ja eh nicht so gut sein bei Schuppenflechte.

Die Pso am Rest meines Körpers hat die Ernährungsumstellung übrigens bisher noch nicht so interessiert. Schade ... :( Aber vielleicht wird es ja noch. :)

Viele Grüße

Antje

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Fehlfunktion

Hallo ihr Lieben,

hab hier jetzt auch schon ein wenig mitgelesen.

Hat jemand von euch den ultimativen Tip für mich? Ich möchte erstmal Sachen testen, die NICHT verschreibungspflichtig sind.

Head and Shoulders vertrage ich überhaupt nicht, ich hab immer das Gefühl meine Kopfhaut wird abgefackelt.

Zeug mit Salicylsäure geht ebenfalls nicht, da ich sie schon an Händen und Füßen nicht vertragen hab.

Hat jemand einen Hinweis für "handelsübliches" Shampoo bzw. mit sowas gute Erfahrungen gemacht?

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gerd

Ich nehme z.Zt.

Ombia Med :

5% UREA Pflege Shampoo, Für strapaziertes Haar und trockene juckende Kopfhaut.

Die Flasche zu 300ml gibt es bei Aldi Süd für ungefähr 3 Euro.

Das wirkt echt super durch den 5 % Harnstoffzusatz.

Gerd

Edited by gerd

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Richard-Paul

Hallo,

ich benutze z.Z. 4 Shampoo (meistens abwechselnd):

1.) Psorinol Aktive à € 24,95 = nicht gut;

2.) Eucerin 5% UREA à € 8,99 = mir am liebsten, nicht ganz billig!

3.) Sebamed 5 % UREA à € 3,99 = gefällt mir nicht;

4.) Ombia von ALDI mit 5% UREA à € 2,99 = preiswert und gut!

LG

Richard-Paul

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Lilly30

hallo,

meint ihr, Siefmütterchenkraut könnte bei trockener Kopfhaut helfen? Das hat mir meine Mutter gekauft, das kann man scheinbar in form von tee als spülung verwenden. Gestern hab ich das schon verwendet mit ein bisschen honig und heute nehm ichs wieder. Das dauert auch bestimmt mal mindestens zwei Wochen, bis sich eventuell eine Besserung einstellt. Ich dachte mir, viel schaden kann es ja nicht...

Hat das Kraut einer von euch vielleicht schonmal ausprobiert?

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Josi42

Hallo,ich habe zwar kein problem mit der Kopfhaut,aber bei meiner Hautsprechstunde in der Apotheke wurde mir Sagella (eigentlich eine Intimpflege) als Duschbad und Schampoo emfohlen.Ist auch bei Neurodermities super.Oder von Physiogel gibt es auch alles Mögliche Crems ,nehme ich selbst,top verträglich,ohne ein Brennen bei offenen Rissen.Villeicht ist das Schampoo ja ähnlich gut.Das Duschbad habe ich als Probe zum Händewaschen benutzt,wirklich ohne Brennen.Versuch macht klug!

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Yuna

Hey Lilly,

Hast du es schonmal mit der Buttermilch-Honig-Kur versucht, die hier im Forum beschrieben wurde? Vlt spricht deine Haut darauf besser an, als auf die Chemiekeule. Auch noch ein Versuch wert wäre Klettwurzel Haaröl um die Schuppen aufzuweichen. Bei mir hat es immer funktioniert, leider sind meine Haare mitlerweile so lang, dass mir das Auswaschen einfach zu aufwendig ist.

Von Head&Shoulders kann ich nur abraten, auch bei mir hat die Kopfhaut gebrannt wie Feuer. Das Eucerin Shampoo hatte mir leider keine Besserung gebracht, außerdem wurde meine Haare davon stumpf. Mit dem Linola Shampoo habe ich keine Erfahrung, war aber mit der Milch sehr zufrieden, denke also es ist ein Versuch wert. Die Urea Produkte von Aldi würde ich auch noch vorschlagen.

LG

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Lilly30

Hallo,

das mit der Buttermilch hab ich schon mal ausprobiert, fühlt sich ganz gut an, die Wirkung ist dann aber nach dem Haaretrocknen schon wieder weg. Im moment tu ich mir immer beim Haarewaschen ein bisschen Öl drauf, da darf man aber nicht mehr als ein Teelöffel nehmen und danach muss man es mit shampoo auswaschen. Heute hab ich das Öl mal nach dem Haarewaschen drauf und dann nur mit Wasser ausgespült, danach waren die Haare extrem fettig und ein paar Stunden später hab ich jetzt noch mal Haare gewaschen und es ist immer noch nicht ganz raus. Da muss man höllisch aufpassen. Weiß jemand von euch, ob es schädlich für die Kopfhaut ist, wenn man einen Tropfen spüli ins shampoo gibt, um das Fett loszuwerden. Das geht zwar prima, aber ich hab das Gefühl, dass die Inhaltsstoffe darin doch ein bisschen kontraproduktiv sind...

Das Linolashamoo hab ich jetzt schon öfter benutzt und es scheint mir nicht besser und nicht schlechter als ein deutlich billigeres senstivshampoo von alverde oder dergleichen. Die 8 Euro dafür werd ich mir wohl in Zukunft doch wieder sparen.

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Guest Maryjoe183

Ergänzung zu den gen. Shamoos:

KET-Shampoo(/Wirkstoff:Ketoconazol)hiolft auch gegen Schuppen,

am besten aber abend eine Ölpackung über den Kopf, ein Handtuch drum, und dann morgens die Haare waschen.Beruhigt die Kopfhaut, ausprobieren warum nicht?

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      By lorenzkevin1
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      ich bin 21, und habe Psoriasis seit mehr als einem Jahr fast überall an der Kopfhaut und Augenbraue( mit teilweise großen Schuppen), bzw teilweise Rücken, Leistengegend und im Analbereich.
       
      Ich habe mit meiner Hautärztin viel hin und her probiert. Von Prednicarbat ging es zu Soderm Lotio bis nun Clarelux plus Daivonex. (Alles nur für die Kopfhaut und Augenbrauen). Für die Leistengegend und Analbereich hatte ich in Akutphasen, wo die Flechte dann auch geblutet hat, Lotricomb benutzen sollen. Leider hatte Lotricomb wegen des Cortisons bald Nebenwirkung, so dass die Haut dünner wurde und ich dies bei jedem Stuhlgang merkte. Daraufhin bekam ich eine selbstzusammengestellte Salbe, die pflanzlich ist, aber nicht wirkt. Auch auf dem Kopf wird es mit Clarelux und Daivonex nicht besser und es beginnt nach spät. 5 Tagen die Schuppenbildung.
       
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      Kevin
    • Guest Rainer
      By Guest Rainer
      Hallo,
      vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen bei Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut mittels eines UV-Lichtkamms berichten. Ich leide seit meiner Pubertät unter der Schuppenflechte auf der Kopfhaut und habe viele Jahre auf Anraten des Hautarztes Cortison-haltige Cremes verwendet. Die Aus-breitung ließ sich zwar eindämmen, aber zu einer Besserung hat das nicht geführt. Seit ca. 3 Jahren verwende ich nun eine Calciprotriol-haltige Lösung (Psorcatuan), die zwar ebenfalls die Ausbreitung ein-dämmt, aber genauso wenig zu einer Besserung führt. Nun habe ich mir einen UV-Lichtkamm besorgt, um die Psorcatuan-Behandlung zu unterstützen. Leider hat mir mein Hautarzt zwar zu dieser Behandlung geraten, aber keine detaillierten Behandlungshinweise gegeben, da er „ja nicht überwachen könne, wie ich die Behandlung Zuhause durchführe“. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut mittels eines UV-Kamms sammeln können? Wer kann mir genaue Be-handlungshinweise geben (Bestrahlungsdauer, Steigerung der Bestrahlungsdauer, Behandlungsdauer, Wirkungen, Gegenanzeigen, Erfolge etc.). Vielen Dank für alle Infos.
      Rainer
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      Ich bin 37 Jahre alt, männlich, ganz leicht übergewichtig und leide seit der Pubertät an Hautproblemen. Ich fange mal von ganz vorne an: In der Pubertät war mein Gesicht überzogen von Pickeln und hatte ständig damit zu kämpfen. Ich weiß gar nicht wie oft ich beim Dermatologen musste, es war immer ein ständiger Begleiter in meinen jungen Jahren. Ich hatte damals erst mit äußerlichen Salben und Cremes versucht, meine Hauptprobleme in den Griff zu bekommen, bis ich dann mit so c.a. 15 Jahren von meiner damaligen Dermatologin so ne Art Hefetabletten bekommen habe. Damit ging es ganz gut weg. Sie mussten aber ständig mein Blut kontrollieren, da diese Therapie wohl auch mein Blutbild verändern würde. War aber nie der Fall, zum Glück.
      Irgendwann dann Mitte 20 war ich befreit von Pickeln. Aber meine Gesichtshaut war immer noch rau, vor allem um die Nase rum. Auch an manchen Stellen vernarbt. Und da ich seit meinem 10ten Lebensjahr nur lange Harre trage, habe ich natürlich (!) auch mit Schuppen zu kämpfen gehabt. AntiSchuppen-Shampo war also tägliche Pflicht. Dann ab 30 fing es so langsam an, bestimmte Bereiche des Haaransatzes zu jucken und natürlich kratzte ich gerne an diesen Stellen. Was für eine Offenbarung!!! Ging dann aber nach ein zwei Tagen wieder weg, ich dachte, ok hat wieder was mit meinen Schuppen zutun …"is halt so!". Es war auch immer sehr sporadisch auch nicht unbedingt viel, aber es hat gejuckt und die Stellen waren rot. Nach einer Weile gabs diese Stellen immer mehr und wanderten auch um meine Nase und vor allem Augenbraue herum und Jahr für Jahr wurde es immer mehr und schlimmer. Dann auf einmal waren Hautschuppen um die roten Stellen herum.
      Es ging wirklich über Jahre so weiter, mal mit starken Schüben mal mit weniger und auch mal ne Zeit lang rein Garnichts. Irgendwann, Mitte 30 hatte ich so richtig Probleme mit meiner Kopfhaut. Anfangs meistens als „Schuppen" abgestempelt, wuchsen die Probleme immer mehr an und ich hatte z.B. mein kompletten Hinterkopf voll mit roten juckenden Stellen und es schuppte wie bekloppt. Am Haarscheitel auch, ständig am kratzen gewesen. Die Schuppen waren auch nicht klein, wie damals, nein, da waren auch mal so richtig große dabei und dabei noch fettig. Ich trage, wie gesagt, langes Haar, meistens als Zopf gebunden und kann somit die Problemstellen gut vertuschen, aber wenn dann mal eine riesenschuppe im langen Haar steckt, es ist einfach nur frustrierend! Die Schultern mussten auch öfters mit der Hand weggewischt werden, damit mans Schuppenfrei bekommt. Ich bin da ziemlich penibel. …. Und das ständige gekratze hat mich und vor allem meine Kopfhaut verdammt noch mal fertig gemacht. Aber ihr kennt das bestimmt zugut! Gerne trage ich mein Haar auch mal offen, vor allem auf Festivals! 🤘🥳  Da war aber manchmal nicht dran zu denken, je nachdem wie der Schub abging.
      Der eigentliche Antrieb zum Arzt zu gehen, entstand eher von einer Dame, die ich beruflich immer mal wieder angetroffen habe. Dieser Dame verdanke ich sehr viel. Ich kann auch sagen, das diese Dame sich für Psoriasispatienten stark gemacht hat und es schon so weit gebracht hat, vor großem Publikum (Große Pharmavertretern, renommierte Ärzte) ihre Ansichten und Anliegen vorzutragen und das selbst vor Politiker, die in den Reihen saßen. Leider war ihr Vorhaben von der Industrie nicht gern gesehen und wurde buchstäblich weggeekelt, weswegen sie leider vor gut einem Jahr das Handtuch fallen ließ. Leider! Der Druck war wohl doch zu groß. Na auf jeden Fall, diese Dame hatte eine Sprechstunde für Psoriasis & Co und kam immer mal wieder über meine Arbeitswege. Irgendwann mal sprach ich sie an bzgl meines Problems. Sie ist sofort darauf eingegangen und hat mir allerlei Infos gegeben die ich brauchte. Es war das erste Mal, dass ich Anklang gefunden habe, jemand, der mich verstanden hatte und mir einige Lösungen anbieten konnte.
      So nun, ich bin dann mal zum Arzt gegangen. Die Ärztin sagte zu mir dann, es sei Rosazea. Rosawas? Hatte ich ja noch nie auf dem Schirm! Sie hat es angeblich sofort gesehen, ohne auch nur annähernd mal meine Haut näher anzuschauen. OK, könnte ja sein, weil, ja, vom Gesichtsbild her könnte es ja passen. Sie verschrieb mir Soolantra Creme fürs Gesicht und für meine Kopfhaut gabs Lygal Kopftinktur. Sie sprach von einer Mixtur von Rosazea und Seborrhoisches Ekzem. Na komm. Testen schadet nicht. Ich war sehr skeptisch, aber auch irgendwie froh den ersten Schritt gemacht zu haben.
      Ich sage, die Haut war dann nach 4 Wochen mit Solaantra ASTREIN! Kein einziges Problem mehr damit gehabt und habe die Tube bis zum Schluss benutzt. Nach einer Weile kamen die Probleme aber wieder und die zweite Tube Soolantra hilf leider nicht mehr so gut bis garnicht. Das Lygal hat sehr gut geholfen. Lygal beinhaltet Prednisolon und das ist ein schwach wirksames Corticosteroid. Es war mir eigneltich klar, dass diese Therapie nur für eine Weile Besserungen bringt, aber ich musste mich ja dann doch zu einer anderen Methode bzw. für ein anderes Mittel entscheiden, welches nicht unbedingt Richtung Kortison geht und wollte generell von der Chemie mehr Abstand nehmen. Das war auch der Grund, warum ich nicht mehr zu meiner Ärztin gegangen bin. Ist vllt. etwas Oberflächlich zu sagen, Ärzte würden dir immer nur Chemie andrehen, aber ich habe aktuell einen Weg gefunden, um meine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich habe dann auch mal ein paar Foren, natürlich auch dieses hier, durchwühlt und habe von einem Forum-User hier gelesen, dass Apfelessig hilfreich sein soll… Damals direkt versucht und ich muss sagen: Wenn ich einen Juckreiz in meinem Gesucht verspüre, kommt bei mir SOFORT Apfelessig auf ein Wattepad und die Stelle wird gehörig einmassiert. Ich habe SOFORT kein jucken mehr. Die rote Stelle ist vllt. am nächsten Tag noch da, aber meistens am nächsten Tag komplett verschwunden. ICH DANKE DIESEM FORENUSER! Ich kaufe mir immer gutes Apfelessig vom Reformhaus / Bioladen, trüb und ungefiltert. Ich benutze den Essig sogar als Peeling und ich versuche generell meine Haut immer mehr sauer, als alkalisch zu bekommen, also niedriger ph Wert und dazu nehme ich Apfelessig. Wenn die Schübe krasser sind, kommt bei mir jeden Morgen oder Abend Apfelessig auf die Haut. Wie gesagt, schönes peeling. Ich benutze absolut keine Seife (!!) oder gar Natron z.B. fürs Peeling, denn die knallen den ph-Wert wieder hoch . Meine Haut mag auch keine Warm – Kalt Loopings. Wenn ich schwitze, z.b. wenn ich eine längere Motorradtour gemacht habe (Unterm Helm wird’s warm!) knalle ich mir danach sofort Apfelessig auf die Haut.. Damit habe ich meine Gesichtsprobleme super in den Griff bekommen.
      Wegen meiner Kopfhaut, müsste ich noch ein wenig ausholen:
      Anfangs habe ich Terzolin-shampoo genommen, das lief aber nur eine Weile gut. Dann hatte ich noch andere Produkte wie von Dermasence probiert, bei manchen wars Wirkungslos und bei manchen gings ganz gut, ihr kennt das ja, aber mir gingen diese Chemiedinger ziemlich auf den Zeiger …. Aber erstmal hatte ich eine andere Methode versucht: Ich habe es geschafft, meine Kopfhaut so zu trainieren, dass ich fast zwei Wochen ohne Haarwäsche auskomme, ohne das meine Haare fettig aussehen. Oh ja! Das klappt mit intensiver Haarwäsche mit Roggenmehl. Ich wollte mein Haarwaschintervall so weit nach hinten verschieben, weil ich dachte, je weniger ich meine Haare/Kopfhaut wasche, desto besser wird der Schutzschirm gebildet und dieser könnte bei zu häufigem Haarwäschen gestört werden und dieser Schutzschirm könnte meinen Juckreiz aufhalten! Ist fast wie beim Aluhut!
      Das war dann sozusagen erstmal ein Erfolgserlebnis und konnte meinen Nachfetten der Kopfhaut erstmal eindämmen. Aber wären da doch nicht immer diese Juckattacken und diese krassen Hautschuppen …. Diese kommen nämlich immer dann, wenn mein Haar eigentlich, so fühlt es sich zumindest an, schon fettig sein sollte und zwar nach gut 6 – 7 Tagen. Ich vermute es liegt an den ph-Wert. Also wieder Richtung saure. Und da war wieder Apfelessig im Spiel, diesmal als Shampoo …. Ich suchte und fand als Shampoo eine Art Paste mit Apfelessig. Da gibt es einen Anbieter der Kesselpaste mit Apfelessig anbietet. Alles Inhaltstoffe aus der Natur. Unter der Dusche massiere ich mir die Paste so richtig schön lange in die Kopfhaut ein. Die Schuppen lösen sich dabei und die darunterliegenden roten Flecken werden stimuliert. Schön einwirken lassen. Die roten Stellen, na ok, sind nach dem auswaschen gut zu erkennen, und ähneln eher einem Granatenwurfstand. Heidewitzka! Na is halt so. Ich massiere auch echt nur ganz leicht, man erkennt einfach wie sensibel diese Hautstellen sind. Danach, im Handtuchtrockenem Haar, jetzt kommts, kommt mir eine Chemiebombe ins Haar! Ja, hier mache ich eine Ausnahme aber die hats auch wirklich in sich:
      Medicinal Forte Intensiv Kopfhaut- und Haartonikum - Firmenname fängt mit "A" an und hört mit "n" auf! (Ich will ja hier keine gezielte Werbung machen)
      Beim einmassieren des Tonikums BRENNT die Kopfhaut wie bolle und das ist für manchen bestimmt nicht Ohne. Aber genau DAS liebe ich so dermaßen, ja, klingt bekloppt, aber danach ist der Juckreiz sofort Geschichte und habe für 5 - 6 Tage, manchmal auch mehr, Ruhe. Nach einem Tag sind manche Schuppenflechten zwar vorhanden und sitzen fest am Haaransatz, kann sie aber bei sichtbaren Problemecken wie z.B. Mittelscheitel o.ä. mit einem Nissenkamm sehr gut rauskämmen. Keine Schuppen mehr auf den Schultern. Somit habe ich meinen Rhythmus seit 3 Jahren gefunden und läuft bis heute sehr gut. Das Zeug ist aber ziemlich teuer. Ich glaub 8 EUR für 500ml. Die Kesselpaste dagegen ist sehr ergiebig.
      Kleiner Tipp noch zum Apfelessig: Der stinkt, ja das tut er! Mittlerweile liebe ich den Geruch 🥰 Meine Freundin schwört auch schon auf Apfelessig für auf die Haut. Die hat natürlich nicht solche Probleme wie ich, aber ihr Hautbild ist auch besser geworden. Und wegen dem Geruch, man gewöhnt sich ja doch dann schnell dran. Wenn ich Abends noch auf die Rolle will, einfach Gesicht mit Wasser durchwischen, somit is der Essiggeruch weg. Die Paste riecht übrigens himmlisch! 🤩
      Ich hoffe ich komme mit diesen Mittelchen noch viele Monate, gar Jahre damit aus. Ich hoffe es so sehr! Ich werde berichten. Ich vermute übrigens, dass ich eine Psoriasis Typ 1 habe. Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf und werde versuchen über meine Dermatologin aus eine Überweisung für die Dermatologische Klinik in der Uni-Düsseldorf zu bekommen um gänzliche Klarheit zu bekommen. Hat hier wer Erfahrung mit der Hautklinik Düsseldorf?
      Ist jetzt auch alles ziemlich lang geworden, aber ich danke euch herzlich für eure Aufmerksamkeit. Wir müssen durchalten!
      Edit: Ich habe die Markennamen mal umgeschrieben, wie gesagt, ich möchte ja keine Werbung machen und bevor das Forum Probleme bekommt ... Falls wer den Namen nicht errät, kann mich gerne per pm anschreiben. Auch bzgl der Kesselpaste und dessen Anbieter.
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