Sign in to follow this  
Followers 0
Mizzie

Was mir nach 20+ Jahren geholfen hat: TCM

12 posts in this topic

Hallo zusammen,

 

ich bin schaue seit Jahren immer mal wieder hier rein um Tipps zu finden wie ich meine Psoriasis Pustolosa (Typ Barber, also nur an Händen und Füßen, bzw Hand-Innenflächen und Fusssohlen) behandeln kann.

 

Ich hatte jahrelang eine relativ leichte Form, also rauhe Haut, Schuppen, mal Risse, es hat gejuckt, aber es hielt sich alles in Grenzen.

Vor 8 Monaten fingen allerdings die richtigen Probleme an.

Meine Füße haben fast dauerhaft gejuckt. Nichts half mir, keine Creme. Es wurde so schlimm, dass ich jede Nacht davon aufgewacht bin, das meine Füße gejuckt haben. Aus dem Tiefschlaf.  Und ich dann erst mal mit den Füßen aneinander gekratzt habe, bis ich richtig wach war. Ich musste aufstehen und die Füße kühlen und rumlaufen. Meistens hörte das Jucken dann nach 1-2 Stunden auf. Nach wenigen Wochen war ich total fertig und unausgeschlafen und habe nachts wenn ich aufgewacht bin geweint, weil ich dachte ich werde verrückt. (Am liebsten hätte ich meine Füße (und manchmal auch Hände) mit einer Küchenreibe bearbeitet. Hab ich antürlich nicht, aber so schlimm war es).

 

Ich also nach Jahren wieder zum Hautarzt. Der eine Probe genommen um Fusspilz auszuschließen. Dauer: 2 Wochen. Probe war (natürlich) negativ. Dann hat er mir Cortisonsalbe verschrieben und meinte damit würde das Jucken aufhören. Und er wolle dann in 4 Wochen eine Puva-Therapie anfangen. Die Cortison-Salbe hat ÜBERHAUPT nicht geholfen, ich bin schier verzweifelt.

 

Dann erzählte mir eine Freundin von ihrer Heilpraktikerin, die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und Akupunktur anbietet und Sie bei ihrem seit Jahren vorhandenen und unerfüllten Kinderwunsch behandelt hat. (Das Kind ist mittlerweile 1 Jahr alt)

Na gut dachte ich: Kann ja nicht schaden.

 

Die Heilpraktikerin hat bei mir eine Zungen und Pilsdiagnose durchgeführt und meinte ich hätte zu viel Hitze und zu viel Feuchtigkeit im Körper und das man das mit Kräutern und Akupunktur behandeln könne. Außerdem müsste ich ein paar Ernährungsregeln beachten.

 

Nach der ersten Akkupunktursitzung habe ich 3 Nächte ohne Jucken durchgeschlafen. Dann bekamm ich ein Kräutergranulat, das ich 3 mal täglich in heißem Wasser aufgelöst trinken sollte und Fußbäder aus chinesischen Kräutern aus denen ich einen Sud zubereiten sollte.

 

Als Creme empfahl sie mir zusätzlich Dexteryl, weil das der Haut gut Feuchtigkeit zuführt ohne zu schmieren. (Sie benutzte diese Creme für ihre sehr trockene Gesichtshaut)

Die Kräuter zum einnehmen schmecken furchtbar und das Fußbad stinkt genauso. 

Das Ergebnis ist aber nach 6 Wochen Kräutern, 4 Mal Akupunktur und 4 Fußbädern, dass meine Füße (und Hände) nicht mehr jucken und wieder (außer ein paar kleinen Trockenen Stellen an den Fersen) wie NORMALE Füße aussehen. So gut wie keine Rötungen mehr, keine Beschwerden. Und das nach mehr als 20 Jahren und ich weiß nicht wie vielen Arztbesuchen.

 

Ich nehme die Kräuter weiterhin, bis die "Ladung" zu Ende ist. Ich war heute bei der Heilpraktikerin und Sie meinte das die Füße so gut aussehen, dass ich keine weiteren Kräuter brauche und solange ich mich weiterhin an die Ernährungstipps halten würde, würden die Beschwerden vermutlich nicht wiederkommen, weil das Grundproblem aus dem Körper "entfernt wäre" (Hitze und Feuchtigkeit)

ich werde trotzdem weiterhin 1 Mal im Monat hingehen, weil mir die Akupunktur einfach gut tut.

 

Ich will hier niemandem ein Wundermittel versprechen, aber ich bin so glücklich über dieses Ergebnis und kann es nicht fassen, also dachte ich, ich teile es. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder irgendjemandem hilft dieser Bericht.

 

Ich komme aus Hamburg und werde den Namen der Heilpraktikerin hier nicht posten, weil ich keine Werbung machen will. (Obwohl sie es verdient hätte). Wer möchte kann mir eine PM schreiben und ich gebe den Namen und die Kontaktdaten raus.

 

Achja, hier noch die Ernährungstipps, die sie mir gab. Ich bin da nicht superduper streng. Also ich trinke mal einen Kaffee mit Milch, aber eben nur alle paar Tage. Ansonsten versuche ich mit Hafer-, Reis- oder Mandelmilch auszukommen. Und ich esse am Wochenende zum Frühstück auch Brötchen, versuche aber ansonsten auf Brot zu verzichten und mache mir morgens immer einen warmen Brei aus gekochten Flocken mit Apfelmus oder anderem Fruchtmus. Auch Pasta esse ich nur noch 1 Mal die Woche 

 

Lebens/-Genussmittel die man meiden oder stark reduzieren sollte:

- Rohkost (auch rohes Obst)

- Kuhmilchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark (ausser Sahne und Butter)

- Müsli mit Milch

- Kristallzucker/Fruchtzucker/Süssstoffe

- Frittiertes, scharf gewürztes, scharf gebratenes, oder fettes Essen

- Schweinefleisch

- Brot & Pasta (z.b. nicht tägl. essen)

- Fertiggerichte/-produkte

- Eiskrem

- Süssigkeiten

- Kaltes direkt aus dem Kühlschrank (Nahrungsmittel &Getränke)

- Säfte, Kaffee, Alkohol

- Tabak

 

Lebensmittel die man bevorzugen sollte:

- gekochte Flocken (bes. Hirse, Dinkel, Mochi-Reis)

- gekochtes/gedünstetes Gemüse und Obst (Kompott)

- Sojaprodukte (die allerdings auch nur in kleineren Menge, auch sie

erzeugen Nässe und Schleim)

- Hafermilch, Mandelmiclh, Reismilch

- Ziegen-/Schafsmilchprodukte

- zimmerwarme Getränke

- geschnetzeltes Fleisch aus biologischer Herkunft (mindestens 1-2 x

/Woche)

- Kartoffeln

- Reis, Hirse, Bulgur

- zum Süssen wenn nötig: Rohrohrzucker, Honig. Ahornsirup, Ursüsse

- Süssigkeiten mit hohem Kakaoanteil, am besten Bioqualität

- Gemüse & Obst immer nach den Jahreszeiten einkaufen (z.B. keine

Orangen, Tomaten, Gurken im Winter. Statt dessen z.B. Kürbis, Kohlsorten,

zur Vitamin C-Steigerung heisser Holunderbeerensaft)

 

 

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

ohjee schon wieder so ein Roman...sorry aber mich nervt das.

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Aber Du musst es ja nicht lesen, Lupinchen... ;)

Es muss halt jeder seinen eigenen Weg finden. Schön, dass Du Deinen gefunden hast, Mizzie. 

Salben wie Dexeryl, die hauptsächlich aus Paraffin und Silikon bestehen wären bei mir halt eher kontraproduktiv, weil meine Haut dann erst recht anfängt zu spinnen, aber das Zeug ist halt ein billiger Wirkstoffträger und die Haut wird so zugekleistert, dass man die Illusion von Glätte hat. Wär für mich selbst dann nichts, wenn ich es vertragen würde. Aber das Problem über die Ernährung anzugehen ist immer eine gute Idee.

1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Naja, der Speiseplan der bevorzugten Lebensmittel wäre jetzt nicht so mein Ding. Hirse, Hafermilch, zimmerwarme Getränke? Mit Lebensqualität hat das eigentlich nichts mehr zu tun. Es reicht doch schon, wenn uns die Lebensqualität mit unserer Krankheit genommen wird.

1

Share this post


Link to post
Share on other sites

ohjee schon wieder so ein Roman...sorry aber mich nervt das.

 

 

nunja, so ein ähnlicher Roman  ......  mit Ernährungsumstellung (Verzicht auf gewisse Lebensmittel und auf bestimmten Gewürzen und die bevorzugte Ernährung mit bestimmtenLebensmitteln und Gewürzen) hat mich mich nach Besuchen bei einer ayurvedischen Ärztin für einige Monate beschwerdefrei werden lassen ....

1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Danke für Deinen ausführlichen Bericht, Mizzie :) Nur die Pilsdiagnose... da musste ich schon schmunzeln ;)

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Danke für Deinen ausführlichen Bericht, Mizzie :) Nur die Pilsdiagnose... da musste ich schon schmunzeln ;)

Tja, Pilsdiagnose, wer weiß......? Spaß!

Harley

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo, ich habe mittlerweile die x te Therapie auch TCM hinter mir ohne Erfolg. Übrigens bei der pustulösen juckt es bei mir weniger, aber die Schuppung und die offenen Hände und Füsse tun weh. Zu mindest bei mir haben die jeweiligen Therapien anfangs eine Linderung gebracht; mein Body hat dann aber nur noch drüber gelacht. Versuche nun die Interferenztheraphie. Bis jetzt, toi, toi, toi sind gegenüber früheren Behandlungen zumindest an den Füssen eine Verbesserung zu vermerken. Aber jeder reagiert anders auf die jeweiligen Anwendungen. Ich wünsche allen hier, daß sie eine Möglichkeit finden diese Sch...krankheit in den Griff zu kriegen.

Euier Ostallgäuer

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Naja, der Speiseplan der bevorzugten Lebensmittel wäre jetzt nicht so mein Ding. Hirse, Hafermilch, zimmerwarme Getränke? Mit Lebensqualität hat das eigentlich nichts mehr zu tun. Es reicht doch schon, wenn uns die Lebensqualität mit unserer Krankheit genommen wird.

 

Ach, es ist mitnichten so, dass ich nur noch so ein Zeug esse. Bei mir half es schon einen Teil der nicht so guten Lebensmittel (Kuhmilch, Brot) viel weniger zu konsumieren. Getreidebrei esse ich tatsächlich nur morgens.

 

Die Pilsdiagnose ist tatsächlich sehr lustig..heheheh

 

Ich weiß, dass das was ich geschrieben habe bestimmt nicht bei jedem hilft und auch kein Wundermittel ist, aber ich war und bin so begeistert, dass es MIR geholfen hat und dachte vielleicht hilft es jemand anderem.

 

@Lupinchen

Ich hoffe inständig, dass Du Dich nicht durch den Roman gequält hast. Das wäre für uns beide Verschwendung. ;)

Edited by Mizzie
0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo, ich habe mittlerweile die x te Therapie auch TCM hinter mir ohne Erfolg. Übrigens bei der pustulösen juckt es bei mir weniger, aber die Schuppung und die offenen Hände und Füsse tun weh. Zu mindest bei mir haben die jeweiligen Therapien anfangs eine Linderung gebracht; mein Body hat dann aber nur noch drüber gelacht. Versuche nun die Interferenztheraphie. Bis jetzt, toi, toi, toi sind gegenüber früheren Behandlungen zumindest an den Füssen eine Verbesserung zu vermerken. Aber jeder reagiert anders auf die jeweiligen Anwendungen. Ich wünsche allen hier, daß sie eine Möglichkeit finden diese Sch...krankheit in den Griff zu kriegen.

Euier Ostallgäuer

 

Ach, wie schade. Das ist dann natürlich Zeit- und Geldverschwendung. Hoffe Du findest etwas was Dir langfristig hilft!

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Mizzie, da ich auch in Hamburg wohne, wüsste ich gerne den Namen des TCM-Arztes. Meine Nichte hat starke Pusteln in der Hand, in Verbindung mit einer CRMO. Da ich viel von TCM halte, würde ich den Arzt gerne aufsuchen. Direkt schreiben kann ich Dir leider noch nicht. Ich hoffe, Du liest das trotzdem bald! Danke und viele Grüße, Karin

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wie ist die aktuelle Lage? Immer noch alles gut?

0

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now
Sign in to follow this  
Followers 0

  • Similar Content

    • loppy
      By loppy
       
      Das Jahr 2014 ist fast schon rum, deshalb mal wieder ein herbstliches Update von mir und meinem Verständnis warum bei mir die Psoriasis pustolosa damals 2009 ausgebrochen ist und was die Ärzte nicht wirklich gesehen hatten. Alle Internetseiten sprechen von unterschiedlichen Risikofaktoren und eventuellen Folgen durch Psoriasis. Ich denke mittlerweile allerdings, dass Psoriasis pustolosa im speziellen eine Folge einer Stoffwechselstörung ist und nicht wie beschrieben der Auslöser solcher ist. Falls man den Stoffwechsel und die Blutwerte nicht in den Griff bekommt, so wie in meinem Beispiel nun über 5 Jahre, kann man "nur" diese Form der Schuppenflechte pflegen und lindern, nichtsdestotrotz wird sie sonst immer da sein. Als Vorläufer der Schuppenflechte waren bei mir dyshydrotische Ekzeme an allen Fingern, Nägeln oder auch im Fussbereich zu beobachten. Erst in minimaler Form, dann in ausgeprägter Form über alle Extremitäten.
       
      Was mir NICHT geholfen hat:
       
      - Kortison als dickes NO-GO: Bringt nur vorübergehend was, Ecural, Dermoxin etc. wirken anfänglich wundertoll, haben aber katastrophale Nachwirkungen. Die Stellen werden nur noch schlimmer nicht besser auf lange Sicht. Es sieht so aus als würde die Schübe die normalerweise Schrittweise auftreten auf einmal "unterdrückt", allerdings zeigt sich nach spätestens 4 Wochen ein Schub der mit gesammelten Kräften rauskommt. Die Wirkungen dieser Salben werden von mal zu mal schwächer. Sie werden auch den gesammelten Schub wieder unterdrücken nur viel langsamer. Problem am Ende sind massiv schlechte Leberwerte (das war das Resumee bei mir) und ein zäher Wendegang zur Besserung, da sich dadurch die Psoriasis-Stellen nur noch ausdehnen. Ich meine fast das bei mir das Kortison Schuld war, dass alle meine Nägel im Anfangsstadium betroffen waren.
      - Toctino, Vitamin A Derivat: Wahnsinnig teures Produkt, bei dem man froh ist, dass Krankenkassen es bezahlen - nichtsdestotrotz hatte es bei mir nur Verbesserungen an den Händen - hat als Nebenwirkung gehabt, dass die Hände zwar besser wurden aber die Schübe sich völlig auf die Füsse gelegt hatten. Finger weg von dieser Sch.... (ihr wisst schon)! U.a. hat es eine Liste an Nebenwirkungen, die nicht lustig sind. Hatte Glück und bei mir ist nichts weiter aufgetreten, außer weitergehend schlechtere Blutwerte (Triglyceridwerte sind explodiert!)....
      - Jegliche Form von Fettsalben / Olivenöl / sonstige pflanzliche Öle bringen nur Linderung: Ist ganz nett, v.a. da man die Schuppen besser pflegen kann, allerdings Probleme werden hiermit nur gepflegt nicht behoben.
      - Multilind Micro Silber: Was für ein Witz - ich denke diese Salbe ist keinen Cent wert. Ist einfach nur ein weiteres Pflegeprodukt. Vielleicht hilft es Neurodermitis im Schach zu halten, aber Heilung kann man sich dadurch nicht versprechen.
       
      Was mir GEHOLFEN hat:
       
      A) Phase 1 (P1) - die nasse Phase
       
      Entstehung der Bläschen - massiver Juckreiz - folgende Verhornung an Händen, Füssen und Nägeln ->
      Hier ist es wichtig mit hochkonzentrierter Salzlösung im lauwarmen bis warmen Wasser (Totes Meersalz) gegenzusteuern. In Kombination sollte man mit sehr viel Tee trinken (z.B. Ingwer Tee - warum und wieso, darauf komme ich später) und mit stoffwechselanregenden Produkten (z.B. Dr. Niedermaier Regulatpro Metabolic) entgegen steuern. Das Regulat habe ich 2014 bei einer kleinen Nässephase einfach nur hochkonzentriert "aufgeschmiert" - brennt etwas - aber lässt die Stelle sofort zurückgehen.
       
      Die Salzbäder lindern völlig den Juckreiz, man kann die Verschuppung und die Haut danach besser spüren. Fördert die Wundheilung an eingerissenen Hautstellen im Übergang von befallener und nicht befallener Stelle. Ingwer Tee ist im generellen gut, da es der Entgiftung der Leber hilft und das Regulat, wenn man es aufträgt wirkt der Verhornung entgegen. Die Einnahme von zusätzlichem Magnesium z.B. mit Phosetamin und ödemstillenen Venenprodukten, wie z.B. Venoruton Intens optimierte bei mir 2014, dass alle befallenen Stellen nicht mehr angeschwollen sind und zudem die Durchblutung der Hände und Füsse massiv zugenommen hat. (mehr dazu später)
       
      Im Abschluss der Phase 1 habe ich nach Salzbad und Regulat noch Aloe Vera Gel (kann das billigste sein, muss nur hochkonzentriert sein) aufgetragen. Kühlt die ganze Situation. Finde immernoch nichts besseres.
       
      B) Phase 2 (P2) - die verhornte rissige Phase
       
      Falls Phase 1 nicht gut überstanden wurde und die Bläschen durch Juckreiz teilweise aufgekratzt wurden und sich eine riesen Hornschicht bildet, die unter Spannung auch aufreissen kann (im kleinen oder großen Areal) half bei mir am besten Drachenblut zur Wegnahme der schweinchen-rosa Unterhautentzündung (hatte nach der Toctino Erfahrung echt null Bock auf Humira -Tnf-alpha Rezeptor Blocker). Sangre di Drago ermöglicht auch keine finale Heilung, allerdings im Vergleich zu normalen Iod zeigt sich eine "wesentlich" schnellere Wundheilung, Wegnahme der Unterhautentzündung und Stabilisation der Hautgegend bis zum nächsten eventuellen Schub. Auch geht durch das lokale Auftragen des Harzes, die Hornhautschicht perfekt runter und stoppt den silbrigen Wasserfilm. Es fördert zudem die Hautregeneration zurück zur normaler Haut.
      Sehr positiv meiner Erfahrung nach bei Drachenblut entgegen aller schulmedizinischer Skepsis war, dass es großflächige Bereiche eindämmt und hat bei mir dazu geführt (im speziellen auch nach oraler Einnahme), dass die Pso wenn sie noch kommt nur spezifisch in minimalsten Arealen auftritt.
       
      C) Die Ausheilung bis P1 wieder leicht startet
       
      Pflege mit Aloe und Regulatpro reicht völlig aus.
       
      Phase 1 und Phase 2 sollten bei vielen von Euch sich wiederholen, immer und immer wieder -> da vergeht einem doch die Lust. Manchmal schlimmer und manchmal nur so ein bischen. Ich sah 2012 und 2013 schon die ersten Teilerfolge mit den beschriebenen Methoden in P1 und P2, allerdings 2014 stehe ich denke ich finaler Weise nun kurz vor dem Durchbruch.
       
      Nachdem ich 2013 echt auf fast alles verzichtet hatte, bis auf Drachenblut hier und da und konstantem gutem Bild - bin ich 2014 auf schulmedizinischer Seite etwas stärker aktiv geworden und will den finalen Stoß gegen diese Hautkrankheit. Auch wenn die Bereiche an Füssen und Händen nur noch klein sind, wollte ich endlich die Ursache wissen. Ich glaube diese in meinem Fall gefunden zu haben:
       
      1. Gang zum fähigen Allgemeinarzt : Blutbild, Eiweissprofil, Leberwerte
      -> Resultat: Dadurch, dass ich bis 2009 so stark zugenommen hatte - ist bei mir scheinbar eine reversible Fettleber entstanden. Vielleicht, kann ich schlecht nachvollziehen ist aber sehr wahrscheinlich durch die Kortison und Toctino Einnahme nur noch viel schlimmer geworden (dementsprechend - ich trinke keinen Tropfen Alkohol - waren in dieser Zeit auch meine gamma GT Werte so hoch!).
      Mittlerweile habe ich seit 2009 konstant 15kg weniger auf den Rippen, durch weniger Zucker, Salz und Fett!
      -> Triglyceridwerte immernoch seit Toctino extrem hoch
      -> Cholesterin niedrig, allerdings LDL zu hoch
      -> Hba1c grenzwertig - Achtung Diabetis im kommen - jetzt ist die Frage - ist die Pso daran Schuld oder war das davor schon? Davor war der Hba1c allerdings niedrig bei 4,8.
       
      2. Gang zum fähigen Phlebologen
      Lustig war, dass dieser Arzt mir sagte, dass meine Hautkrankheit wahrscheinlich durch eine zu geringe Venenleistung extrem begünstigt wird. Er verschrieb mir Venoruton Intens in Kombination mit Phosetamin um die Elektrolyte zu steigern.
       
      Seit dem mache ich noch mehr Sport, lasse weitesgehend Zucker weg und behandle die noch kleinen Stellen so wie oben beschrieben.
       
      Nägel sind der Wahnsinn, besser waren die noch nie!! Die deformierten Nagelbetten sind mittlerweile alle ausgewachsen. Hat verdammte 4 Jahre gebraucht bis die Daumen wieder zu normaler Form kamen. Entzündungen sind weg, vollständig und ich fühle mich generell besser. Es hat den Anschein, dass bei mir wirklich das Übergewicht zum ersten an allem Schuld war und das die Leber versuchte über die Haut zu entgiften und dass dadurch ab einem gewissen Stadium auch die Lymphe gerade in den Extremitäten verschlackt ist (Vergleich zwischen Fluss und Karpfenweiher). Die Psoriasis war dann einfach nur das Resultat.
       
      Ich habe mir nach all diesen Erkenntnissen sehr viele Bilder von Pso an Händen und Füssen angesehen und ich denke da das gleiche gesehen zu haben wie bei mir am Anfang. Die Bereiche der Unterhautentzündungen und der verhornten Finger sind meistens angeschwollen. Diese "Verdickungen" sind meiner Meinung nach bei mir vollständig auf eventuelle chronische Veneninsuffizienz bedingt durch geringe Leberleistungen rückführbar. In Kombination auch noch die wenige Bewegung während der Phase des Studiums und naja ich rauche halt auch noch....
       
      Das mit dem Rauchen will ich dann 2015 angreifen, allerdings gehts jetzt erstmal in Richtung Optimalgewicht, dann sollte all dies behoben sein.
       
      Ich hoffe, dass dieser kurze Bericht über 5 Jahre Kampf manchen von Euch gleich in die richtige Richtung schiesst, bevor die Irrfahrt startet (Bin im Moment beschwerdefrei bis auf 2 minimale Stellen), allerdings war meine Irrfahrt sehr lange da all diese Hautärzte und auch der damalige Phelebologe in Erlangen scheinbar keine Ahnung hatten... oder keinen Bock... oder achja .. Kortison und Biologicals.. wir haben ja da gute Sachen zum Verschreiben....
       
      Gruss an alle, Andreas
      bearbeitet 17. Oktober 2014 von loppy
      [Zitat]
    • Schneeglöckchen
      By Schneeglöckchen
      Hallo, 
      ich trage bei akuten Schüben 2 x am Tag Tannolact auf die Pusteln... hilft mir super. Zwischendurch zur Pflege nehme ich Cutimed 10% Urea Schaum oder gelegentlich sheabutter. Als nahrungsergänzung 2x 3 Kapseln schwarzkümmelöl und  2x 1 Kapsel darmflora plus und Zink. Vielleicht hilft es ja auch jemanden