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Hallo!
Ich bin jetzt seit gut 3 Monaten bestrahlen gegangen. Mein Körper reagiert mittlerweile auch schon - nur eben nicht positiv. Die Haut wird heiß, rot und juckt/kribbelt unerträglich... Kann kaum noch eine Nacht ruhig schlafen und wenn ich denn mal einschlafen kann, wache ich von diesem "Juckreiz" wieder auf... 
Jetzt hab ich mich gestern mal wieder an den Experten in Wien gewendet um vielleicht etwas gegen dieses "Jucken" zu bekommen. Er möchte mit mir, trotz des Stillens, wieder eine Therapie mit einem Biologika (wahrscheinlich wieder Stelara) beginnen! Da ich bei einem Hautbefall von über 30% angekommen bin, der "Schub" noch immer nicht aufhört und mich schon nach Besserung sehne hab ich mich erst sehr darüber gefreut das diese Möglichkeit besteht! Doch jetzt bin ich dann doch noch ins grübeln gekommen. Ich denke nicht das mir jemand zu 100% versichern kann das meine Tochter von diesem Medikament "verschont" bleibt. Der Arzt sagte mir das Stelara wahrscheinlich auch minimal in die Muttermilch übergehen würde. Aber was bedeutet das für mich/meine Tochter? Wie könnte sich das auf sie auswirken? Mein Arzt meldet sich Mitte nächster Woche bei mir. Er möchte sich in der Zwischenzeit erkundigen welches Medikament am ehesten in Frage kommt. Er möchte dann mit mir gemeinsam entscheiden. ich bin hin und her gerissen... :( Hat jemand schon Biologika während der Stillzeit verwendet?  

Liebe Grüße an euch alle!

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Hallo Alena

Ich finde es gut das du so einen arrangierten Arzt hast der so Bedacht mit dieser Geschichte  umgeht.Respekt.

Würde das Gespräch mit deinem Arzt abwarten.Es reagiert auch jeder anders drauf.

Darf ich fragen wie lang du schon stillst und wie lange du noch stillen willst?

Sicher ist es eine schwierige Entscheidung und ich wüsste nicht wie ich mich entscheiden würde.

Drück dir die Daumen für die richtige Entscheidung 

Donna

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Hallo Donna!

 

Der Arzt ist wirklich sehr toll. Bin immer wieder beeindruckt von seiner Hilfsbereitschaft!  :D 

Meine Tochter ist nun 5 Monate alt. Ich habe mir vorgenommen mindestens bis zum 6. Monat noch voll zu stillen. Anschließend möchte ich auch nicht abrupt aufhören... 

 

Liebe Grüße

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charly-chicken

Hallo,

ganz ehrlich: wenn ich vor dieser Alternative stehen würde, würde ich einen Monat früher abstillen - das wird das Kind verkraften - dann könntest Du - wenn Du Dich dafür entscheiden würdest - das Biologicum nehmen. Mir wäre nicht wohl bei der Sache, der Ausbreitung der PSO weiter zuzusehen.

Übrigens finde ich es toll, dass Du einen so gewissenhaften und umsichtigen Arzt gefunden hast - das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Dir alles Gute!

LG

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Hallo Charly-Chicken!

Danke für Deine Meinung!

Leider trinkt meine Tochter nur an der Brust. Wir haben ihr des Öfteren Brei angeboten - Sie lehnt ihn aber ab. Scheinbar ist sie einfach noch nicht so weit. Für den Fall meines Abstillens haben wir ihr in letzter zeit auch immer wieder Wasser aus der Flasche angeboten (falls wir auf die Pulvermilch umsteigen müssten) um ihr den Umgang mit dieser beizubringen. Sie hat nie einen Schnuller oder etwas zu trinken aus einer Flasche bekommen und kann folglich nichts damit anfangen. Es ist eine reinste Tortur...
So einfach ist das mit dem Abstillen daher nicht. Ich müsste mindestens noch weiter machen bis sie eine Alternative annimmt. 
Wie ich mich kenne würde ich jedoch - wenn ich mich gegen das Biologikum entscheide - trotzdem weiter stillen. Es tut uns beiden einfach gut und wie gesagt, ich möchte es ihr nicht so abrupt nehmen.

Das ich an diesen Arzt geraten bin war wirklich ein großes Glück. Ich bin vollends zufrieden. Dafür fahre ich auch 100km in die Ambulanz.  :P

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Hallo Alena...ich würde den Kompromiss suchen. ....also Töchterchen immer wieder langsam an die Flasche gewöhnen zu versuchen. ...erst eine Mahlzeit täglich. ...die zu der sie am meisten Hunger hat,vl einmal stillen vorher aussetzen. ....nimm einen großen Sauger.....viel Geduld und immer wieder anbieten. ....dann langsam weitere Mahlzeiten ersetzen. .....die Chemie würde ich dem Kind auch eher nicht geben wollen. ...Das was von dir kommt. ....also Muttermilch ist unersetzlich für deine Tochter. ....also viel Erfolg und mach ganz in Ruhe und mit viel Liebe. ....bei meinem Sohn hat es gut funktioniert. .....bin Papa von 3 kleinen Kröten :-)

Lg und alles Gute. ....

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  • 3 years later...
Am 17.2.2016 um 11:31 schrieb Alena:

Hallo!
Ich bin jetzt seit gut 3 Monaten bestrahlen gegangen. Mein Körper reagiert mittlerweile auch schon - nur eben nicht positiv. Die Haut wird heiß, rot und juckt/kribbelt unerträglich... Kann kaum noch eine Nacht ruhig schlafen und wenn ich denn mal einschlafen kann, wache ich von diesem "Juckreiz" wieder auf... 
Jetzt hab ich mich gestern mal wieder an den Experten in Wien gewendet um vielleicht etwas gegen dieses "Jucken" zu bekommen. Er möchte mit mir, trotz des Stillens, wieder eine Therapie mit einem Biologika (wahrscheinlich wieder Stelara) beginnen! Da ich bei einem Hautbefall von über 30% angekommen bin, der "Schub" noch immer nicht aufhört und mich schon nach Besserung sehne hab ich mich erst sehr darüber gefreut das diese Möglichkeit besteht! Doch jetzt bin ich dann doch noch ins grübeln gekommen. Ich denke nicht das mir jemand zu 100% versichern kann das meine Tochter von diesem Medikament "verschont" bleibt. Der Arzt sagte mir das Stelara wahrscheinlich auch minimal in die Muttermilch übergehen würde. Aber was bedeutet das für mich/meine Tochter? Wie könnte sich das auf sie auswirken? Mein Arzt meldet sich Mitte nächster Woche bei mir. Er möchte sich in der Zwischenzeit erkundigen welches Medikament am ehesten in Frage kommt. Er möchte dann mit mir gemeinsam entscheiden. ich bin hin und her gerissen... :( Hat jemand schon Biologika während der Stillzeit verwendet?  

Liebe Grüße an euch alle!

Hallo Alena, 

da ich nun fast in der gleichen Situation bin, würde mich ganz doll interessieren, ob mit Stelara das Stillen gut möglich ist? Was kam bei dem Gespräch mit deinem Arzt raus? Ich hoffe auf eine Antwort.. Viele liebe Grüße 

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Hallo Suna, willkommen hier. Ist ja schon ein etwas älterer Beitrag, also vielleicht mit einer Antwort schwierig.

Stelara, und auch jedes andere Biological, und stillen geht nicht zusammen. Bei den Benutzerinfos ist folgendes zu lesen:

"Die Anwendung von Stelara während der Schwangerschaft ist möglichst zu vermeiden. Die Auswirkungen von Stelara auf Schwangere sind nicht bekannt. ... Sie sollten zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden, ob Sie eher stillen sollten oder Stelara anwenden - beides zusammen dürfen Sie nicht machen."

  • Upvote 1
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Am 28.10.2019 um 05:26 schrieb Suna:

Hallo Alena, 

da ich nun fast in der gleichen Situation bin, würde mich ganz doll interessieren, ob mit Stelara das Stillen gut möglich ist? Was kam bei dem Gespräch mit deinem Arzt raus? Ich hoffe auf eine Antwort.. Viele liebe Grüße 

Hallo!

Tatsächlich hat mein damaliger Professor mir das Okay gegeben unter Stelara weiter zu stillen.
Er meinte nach Rücksprache mit verschiedenen Stellen und anhand diverser Studien wäre es unbedenklich.
Das einzige worauf wir achten mussten ist das meine Tochter zur Sicherheit zuerst ihre Rotavirenimpfung bekam (da Lebendimpfstoff). 

Besprich das auf jeden Fall mit deinem Arzt.

Liebe Grüße

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      By Fischi25
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      ich bin 25 und leide bereits seit 8 Jahren an Psioriasis. Mit jeglicher Art von Salben und Cremes bereits hinter mir, habe ich vor 4 Monaten mit Skilarence angefangen. Seit einem Monat nehme ich die 720mg und habe weder Nebenwirkungen, noch irgendeine Wirkung, was enttäuschend ist. 
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      Ich bin neu hier.
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      By Alena
      Hallo! 

      Ich hoffe ich bin hier mit meinem Anliegen richtig - bin für jeden noch so kleinen Tipp und Erfahrungen dankbar...

      Zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre alt und leide seit meinem 6. Lj. an Psoriasis auf dem gesamten Körper. Habe seither Erfahrungen mit den verschiedensten Therapien gemacht. Angefangen mit Cremes und Salben, Kortison, Harnstoff, Salzwasserkur, UV-Strahlentherapie, Schwefeltherapie, Fumarsäurekapseln... Alles mit wenig bis gar keinem Erfolg... Mit Humira habe ich das erste Mal eine richtige Besserung erfahren nach 2 Jahren zeigte es jedoch keine Wirkung mehr. Schließlich wurde mir Stelara bewilligt und ich war innerhalb eines Monats erscheinungsfrei! 

      Meine Schwangerschaft verlief haut-mäßig wunderbar! Doch nach der Geburt begann alles wieder von neuem. Besonders schlimm befallen sind nun Brust, Dekolletee und Kopfhaut... Doch auch Hals, Stirn, Beine, Arme und Nägel machen mir zu schaffen. Ich weiß nicht mehr wie ich gegen das ganze vorgehen soll! Ich habe Cremes und ein Shampoo gekauft welche ich seit der Geburt verwende (La Roche-Posay Iso-Urea MD Baume Psoriasis, DADO SENS DERMACOSMETICS - ExtroDerm Hautbalsam und DUCRAY KERTYOL P.S.O. Shampoo). Leider kann ich aber keine Linderung feststellen. Nicht das ich mir erwartet hätte das ich damit eine großartige Besserung erreichen kann, viel eher das es nicht noch schlimmer wird. Aber das wird es von Tag zu Tag...
      Meine Tochter ist nun 3 Monate alt - ich stille sie voll und möchte dies auch unbedingt so beibehalten! Alles Medizinische ist daher wohl keine Option. Ich möchte sie auf keinen Fall mit so was in Berührung bringen.

      Nach dem abstillen plane ich (sofern es wieder bewilligt wird) wieder mit Stelara zu beginnen. Eigentlich habe ich aber auch nicht vor mein ganzes Leben lang zu spritzen... Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben ohne diese ganzen Medikamente leben zu können... 

      Es geht mir jetzt vorrangig darum was ich während der Stillzeit versuchen könnte - aber ich wüsste auch sehr gern wie andere so mit Psoriasis leben.

      Ich danke für jede Antwort.

      LG​

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