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Claudia

Physiotherapie bei Psoriasis arthritis

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Claudia

Hallo Ihr,

 

in der Sendung "Sprechstunde" im Deutschlandfunk ging's in dieser Woche um Rheuma.

 

Unter anderem gab es etwas über Physiotherapie bei Psoriasis arthritis. Das ist hier nachzuhören:

http://www.deutschlandfunk.de/rheuma-weniger-schmerzen-dank-physiotherapie.709.de.html?dram:article_id=365743

 

Nachzulesen ist das da: http://www.deutschlandfunk.de/rheuma-weniger-schmerzen-dank-physiotherapie.709.de.html?dram:article_id=365743

 

Den Teil über Rheuma findet man da: http://www.deutschlandfunk.de/behandlung-mit-nebenwirkungen-rheumapatienten-im-dilemma.709.de.html?dram:article_id=365611(Auf das Wörtchen "Audio" rechts unten im Bild klicken)

 

Geht eigentlich einer von Euch zu einem Bewegungs-Kurs der Rheuma-Liga oder so? Hier in Berlin sind die oft sehr ausgebucht, hab ich mitbekommen.

 

Es grüßt

 

Claudia

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Donna

Hallo Claudia

Das mir dem Bewegungs-Kurs bei der Rheumaliga kann ich nur bestätigen.

Ist bei uns auch nicht anders .Das ist sehr schwierig da unter zu kommen.

Gruss Donna

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Bill-y

Hallo Claudia,

danke für die geposteten links.

ich bin seit gut einem Jahr zweimal die Woche zum Funktionstraining im Bewegungsbad mit der Rheuma-Liga. Ich hatte nach der Reha in Bad Bentheim den Rheumatologen gebeten mir das aufzuschreiben und seit dem bin ich dabei. Meine Hausärztin hat mir dann, nachdem diese erste Verordnung durch war .eine neue Verordnung für zwei Jahre gegeben.

Ärgerlich ist, dass ich wirklich viel dazu bezahlen muss. Eigentlich sollte das so ja nicht sein, aber sie machens einfach. Es gibt bei uns noch einen Sportverein, der auch Funktionstraining anbietet aber auch die nehmen Geld obwohl sie es nicht sollen. Es ist aber etwas weniger als wenn ich es komplett selbst zahlen würde.

Jedenfalls: es hilft mir wirklich sehr. Ich bin, seitdem ich das regelmäßig mache, beweglicher. Und weniger steif. Ich kann mich auch an Tage erinnern, an denen ich fiese Schmerzen tief im Rücken hatte, die mir die Nacht vermiest hatten und wenn ich mich dann überwunden habe trotzdem loszuziehen und mit den alten Ladys im warmen Wasser zu paddeln wurde es wirklich besser.

Ich kann es empfehlen. 

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Bill-y

in der aktuellen Info-Zeitschrift der Rheuma Liga "Mobil" hab ich gestern in einem Artikel über die Tagung der Deutschen Ges. f. Rheumatologie in Frankfurt folgendes gelesen:

" "Physikalische Therapie kann Medikamente zwar nicht komplett ersetzen, aber zumindest zum Teil.  Daher sollte sie immer Teil der Rheuma-Therapie sein", betonte Pfof: Uwe Lange aus Bad Nauheim. Eine Studie zeigte beispielsweise, dass regelmäßige Physiotherapie bei Morbus Bechterew hilfreich sein kann: Eine Gruppe von Patienten erhielt die Hälfte der üblichen Dosis eines TNF-alpha-Blockers plus dreimal pro Woche Physiotherapie. Den Betroffenen ging es bereits nach vier Monaten deutlich besser als der Kontrollgruppe, die die reguläre Biologika-Dosis ohne Physiotherapie erhielt."

der Artikel heißt: "Im Fokus der Forschung"

 

"

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    • Yellowbird
      By Yellowbird
      Hallo Zusammen,
      ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt...
      Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt!
      In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt.
      Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist.
      Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist.
      Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich  Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt...
      Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte.
      Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-))
      Viele Grüße, eure Claudia
    • Donna
      By Donna
      Hallo liebe PsA ler
      Wann wart ihr das letzte mal schmerzfrei?
      Nehme seit 3 Jahren Stelara (glorreich für meine Haut) bei Schüben Kortison.
      Ich renne von einer Physio (Ergo Rehasport usw) anderen damit ich Beweglich bleibe.
      Nachts renne ich oft durch die Wohnung weil ich nicht liegen kann.
      Beim laufen ist das dann weg.
      An eine schmerzfreie Zeit kann ich mich schon lange nicht mehr Erinnern.
      Wie ist das bei euch und vorallem wie geht ihr damit um?
      Gruss Donna
    • Donna
      By Donna
      Hallo liebe PSAler
      Wer kennt das nicht von uns mit der Physiotherapieverordnung?
      Kaum hat man seine bestimmte Anzahl von der Verordnung durch
      muss man wieder eine Zeitlang warten bis der Arzt die nächste Verordnen darf.
      Habe schon mehrmals Antrag über den Arzt das ich die Physio ausser 
      Regelfall bekomme.Es wurde jedes mal abgelehnt.
      Hat jemand Erfahrung nach welchen Richtlinien die KK das Entscheidet wann
      man eine Verordnung ausser Regelfall bekommt?
      Gruss Donna
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