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Lupinchen

Klinik Wendelstein Bad Aibling

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Lupinchen

Nach einem 4-wöchigen Aufenthalt gebe ich Euch hier meine Eindrücke:
Für mich kommt diese Klinik, oder besser gesagt ein Aufenthalt generell in einer konservativ behandelnden Klinik, nicht mehr infrage.
Habe ja schon einige Aufenthalte in Rehakliniken gehabt, auch mit Gelenkbehandlung, und kann sagen das diese nicht besser ist, obwohl sie ja den Schwerpunkt Rheuma hat. Bei Mehrfachdiagnosen haben die dort echt Probleme, liegt aber sicher auch daran, dass die DRV einiges an Behandlung(der Träger) eingeschränkt hat. Was eben nicht einzuordnen ist, ist dann schnell mal Fibromyalgie. Fand ich manchmal echt komisch. Hilfe bei Problemen sei es wg. GdB oder EU-Rente wird angeboten, aber wenn man Pech hat, kommt die Dame nicht innerhalb der Reha. Es wird aber auch einiges inform von Vorträgen angeboten, davon war einiges für mich interessant und war mir keine Pflicht (2 Vorträge).
Zur Klinik selber muss man wissen das man mit seinen Ärzten Glück haben kann, oder eben auch nicht. Ich hatte Glück! Dasselbe gilt für das Zimmer, kann renoviert oder mit Schimmel und alten Möbeln sein, klein oder groß gibt es sowohl als auch. Auch da hatte ich Glück, hatte meine Wünsche vorher gemailt. Das Personal ist durchweg freundlich, das medizinische Personal mal mehr mal weniger kompetent. Den eigentlichen internistischen Rheumatologen inform des Oberarztes, er und der Chefarzt sind die einzigen mit dieser Qualifikation, hat man 1x ca. 5 Min. Für mich hats gereicht. Wenn man mehr möchte, wie Termin beim Hautarzt oder Orthopäden, muss man dieses via Stationsarzt anmelden lassen. Der Orthopäde war ein Lichtblick, hatte ihn aber nur beim Vortrag, aber auch der Hautarzt war sehr nett. Zum Essen will ich mich nicht weiter auslassen, es hat gereicht. Für die geringe Pauschale die die Klinik für einen Pat. bekommt war wohl nicht mehr möglich. Ich hatte allerdings permanent Magenprobleme damit, obwohl ich eine Zeit Extraessen bekam. War aber auch nicht besser, da habe ich wieder selber ausgesucht und nur manchmal anderes Essen bestellt. Von Allergien und guter Beratung sind die dort weit entfernt. Auch die Ergotherapie ist eher ein Witz, für die meisten die es hatten.
Was werklich nervig war ist der Terminplan, leider bekommt man jeden Tag einen neuen. Da verliert man über seine Verordnungen schon mal den Überblick. Von guter Abstimmung hat die Abteilung wenig Ahnung, oder es ist ihnen egal. Der Computer macht das schon. Ebenso werden die Essenzeiten vorgegeben, muss man aber nicht so ernst nehmen. Ich kam damit zurecht. Der Speisesaal lädt eh nicht zum Verweilen auf. Klein, unpersönlich und oft sehr laut. Später wurden Marken ausgegeben die ggf. kontrolliert werden sollten. Ich kann aber verstehen das die Pat. auch mal länger sitzen bleiben, denn beim Essen unterhält man sich eben netter. Ich hatte immer die späten Zeiten und kam gut zurecht. Am We hatte ich auch schon mal 7:00 Uhr im Plan...muss man nicht so ernst nehmen, zumal wenn ich Besuch hatte bin ich bestimmt nicht um diese Zeit zum Frühstück gegangen. Später war es aber angenehm leer. Ansonsten hält man sich eben so gut man kann an seine Zeiten. In der anderen Rheumaklinik im Ort, DRV Nordbayern, soll es um einiges besser sein. Sie hat aber inzw. denselben Chefarzt. Dort gibt es auch eine Kältekammer.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Pat. mit orthopädischen Erkrankungen evtl. dort besser zurecht kommen. Die hatten alle idR. aber keine Verlängerung. Nach welchen Gesichtspunkten es dort geht, steht in den Sternen. Ich wurde aber gleich am Anfang gefragt ob ich denn könnte, da es nötig wäre. Ich konnte gut starten weil das Cosentyx schon wirkte und es mir generell besser ging. Ansonsten hätte ich einige Therapien nicht durchführen können. Die Abstimmung darüber was geht oder nicht wird oft ignoriert, da kann das schon mal in die Hose gehen und man fährt mit mehr Beschwerden ab als man sie bei Ankunft hatte. Habe ich dort leider bei Bekannten erlebt. 

Bad Aibling selber ist eine nette kleine Stadt und das Umfeld sehr schön. Die Klinik liegt ein wenig abseits, aber wenn man gut zu Fuß ist kann man die Stadt so auch err. Es gibt aber ja noch den Moorexpress, die innerstätische Busverbindung. Wer Besuch haben möchte muss mit 54€ bei 2 Nächten, oder 74€ bei einer Nacht rechnen. Ist dann Vollpension mit einem Zustellbett. Bei mir passte das auch rein, kann aber sonst eng werden.

Lg. Anja

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Lupinchen

So der Abschlussbericht ist auch schon da, ergibt nicht wirklich etwas Neues für mich. Allerdings habe ich bei 2 Sachen gedacht: hääääääääää haben die da jemanden verwechselt oder Textbaustein vergessen zu ändern. Er enthält auch einen Widerspruch oder ggf. Fehler beim ausfüllen. Naja ich brauche den Bericht...für nichts. Hoffe das diejenigen die auf eine Umschulung, GdB-Antrag oder Arbeitszeitverkürzung hoffen, es aussagekräftiger ist als meiner. Die Berichte waren schon immer DRV-konform....leider, da kann man vorher soviel besprechen wie man will.
Also...Ablage.

Lg. Lupinchen

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    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat.
      Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016.
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      Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen.
      Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz.
      Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... 
      Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt.
      Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen.
       
      Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70.
      Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/
      Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar. 
       
    • Buddahlein
      By Buddahlein
      Hallo alle miteinander .
      Ich möchte mich vorstellen. Ich wohne im Sauerland, bin 56 Jahre.       Seid meinem 15 Lebensjahr habe ich PSI auf der Haut, an Beinen und Ellenbogen. Seid 2012 auch PsA. 2015 habe ich einen Infekt bekommen. Seid dem plage ich mich mit einer ausgeprägten Fatique herum, die mich komplett Arbeitsunfähig macht. Im Netz findet man viele Berichte darüber, dass das auch ein unterschätztes Phänomen bei Ärzten ist. Mein Hausarzt meinte sogar, es könne CFS sein. Mich würde interessieren, ob hier jemand auch Erfahrungen mit Fatiqe gemacht hat. Freue mich auf Antworten.                       Danke im Voraus
      LG
       
    • Viana
      By Viana
      Hallo Zusammen,
      ich suche dringend Gleichgesinnten zum Informationsaustausch.
      Ich habe seit dem Geburt eine chronische Hepatitis B. Die Virenzahl ist etwas erhöht mit (fast) normale Leberwerte. Seit der Pubertät habe ich PSA und PSO- seit 3 Jahren eine Verschlechterung. Nach 1 Jahr Biologica (6 unterschiedliche Stoffe) stehen wir vor einem Rätsel. Die Medikamente greifen nicht ausreichend zu. Ich habe täglich Schmerzen in mehrere Gelenken, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Verdacht auf Polyarthritis.
      Zusätzlich habe ich leider noch + verschiedene Funktionsstörungen der Wirbelsäule, + Varizen - Stammveneninsuffizienz der Vena saphena magna, + chronische Zystitis, + Hashimoto Autoimmunthyreoiditis und + Sicca Syndrom.
      Frage: Hat einer von euch ein ähnliches Krankheitsbild und möchte mit mir Informationen austauschen?
      Bleibt glücklich und gesund!
      Alexandra
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