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Köln

Heilfasten

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Köln

Hallo Ihr Lieben,

ich werde zum ersten Mal Heilfasten.
Start ist der 17. März. Der Termin ist gewählt zwischen einem Wochenendtrip und einer großen Familienfeier.

Also komplett mit Entlastungstag, Fastentage und Aufbautage. Mit Tee und Brühe und Darmentleerung.
Ich lese mich gerade ein und bereite mich mental vor.
So ein wenig Bammel hab ich aber schon davor.

Ziel ist die Verbesserung meiner Pso.

Hat jemand Erfahrungen gemacht und Tipps für mich? Da wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Gina

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Claudia

Hallo Gina,

viel Erfolg Dir dann!

Ich habe immer wieder mal darüber nachgelesen. In unserer Berliner Selbsthilfegruppe gab es auch überzeugte und überzeugende Betroffene, die regelmäßig (im Sinne von: 1x/Jahr) fasten und zum Beispiel ihre Psoriasis arthritis danach erträglicher fanden. Berichte mal, wenn Du magst.

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Supermom

Jepp, ich habe damit Erfahrungen und eigentlich nur gute... Bloß irgendwie verträngt in den letzten Jahren. Ist wirklich mal wieder dran.

Viel Erfolg, Gina, die ersten 2/3 Tage sind schwer,aber dann ist es einfach nur ein fantastisches Gefühl.:daumenhoch:

Edited by Supermom

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Köln

Danke Claudia und Supermom für Euer Interesse.
Die Pso mit Ernährung zu beeinflussen ist hier nicht so populär. Ich weiß.
Ich werde aber trotzdem hier über meine Fasten-Erfahrung berichten. Allein schon, um mich selbst zu beobachten.

Heute wird noch einmal normal gegessen. Heute Abend hab ich auch Besuch und es gibt noch Wein und feste Nahrung.
Morgen steige ich ein mit dem Entlastungstag. Kein Frühstücksei, kein Müsli, kein Kaffee. Keine Kekse im Büro. Den ganzen Tag nur Obst, Obst, Obst...

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malgucken

Hallo Gina,

ich bin gespannt, wie es dir mit dem Fasten ergeht und ob du Veränderungen der Psoriasis erzielst.

Deine Selbstdisziplin bewundere ich, daran würde es mir ehrlich gesagt, mangeln. ;)

Viel Erfolg wünscht dir

Kati

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Köln

So, ich hab ein wenig schneller gefastet als geplant. :P

Das Leben während des Heilfastens reduzierte sich auf dumpfes Existieren. Ich habe stündlich auf das Freisetzen von Energie und Kreativität gewartet. Vergeblich. Nach drei Tagen Kopfschmerzen, starker Übelkeit und ständiger Müdigkeit war ich angelangt beim Fastenbrechen.

So kann ich natürlich auch keine Pso-Veränderung feststellen und erzählen.
Naja, vielleicht versuche ich es nächstes Frühjahr nochmal.

Alle Achtung vor Leuten, die das schaffen,
Gina

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manny

zum fasten solltest du vllt.auch noch yoga machen

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Köln

Hallo Manny,

ja, ich weiß. Natürlich wollte ich so am vierten und fünften Tag zum Yoga gehen.
Das machst du aber nicht mit dröhnenden Kopfschmerzen und dem Risiko, dich jederzeit übergeben zu müssen.

Ich hatte mich echt super vorbereitet und mir viel angelesen. Leider konnte ich nicht so lange aushalten, dass ich alles Wissen anwenden konnte.

Liebe Grüße
Gina

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Waldfee

Hallo Gina,

in der Hautklinik in Leutenberg müssen viele Patienten anfangs ca 5 - 8 Tage fasten, ausgenommen  ganz schlanke Menschen. Weshalb und warum ist ein anderes Thema, aber gut getan hatte es mir im Nachhinein allemal. Aber in dieser Fastenzeit spielt der Kreislauf oft verrückt, man ist schlapp und kraftlos. Hauptnahrung war immer Tee und Brühe. Man hat da auch keinen Hunger. Die anschließende Aufbaukost bringt den Kreislauf wieder in Schwung. Daheim hätte ich es nicht geschafft, diese Prozedur durch zu halten. Alle Achtung, wer so etwas ohne ärztlichen Druck  durch steht. Also mache Dir deswegen nicht so viele Gedanken. Hilfreich wäre es auch, mit einer Freundin oder in einer Gruppe so etwas zu unternehmen.  LG Waldfee

 

 

 

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kuzg1
vor einer Stunde schrieb Waldfee:

... in der Hautklinik in Leutenberg müssen viele Patienten anfangs ca 5 - 8 Tage fasten, ausgenommen  ganz schlanke Menschen ...

Hier - ich - 13 Tage! Aber ich bin ja auch - ein kleines bisschen ............ :wub:  :rolleyes:

Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit & Co waren mir in dieser Zeit unbekannt. Im Gegenteil, die beschriebenen positiven Effekte setzten jeweils nach gut 2,5 - 3,5 Tagen ein. Der Haut tat es auch gut! Einziges Problem danach: die Disziplin aufrecht zu erhalten - das ging nach zweimaligen Leutenbergaufenthalt immer nach spätestens einem halben Jahr schief. :(

Trotzdem, liebe Gina - Versuch macht klug. Toll, dass Du es versucht hast. :daumenhoch:

Liebe Grüße - Uli 

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Schildi72

Hallo Ihr Lieben, das Thema Fasten ist zwar schon etwas erkaltet aber hat schon jemand Intervallfasten probiert? Ich versuche mich gerade seit einer Woche darin und finde den Verzicht ganz o.k.. An 8 Stunden des Tages esse ich und an 16 Stunden nicht. Ich hoffe damit meine Darm zu entlasten und so positiv auf den Stoffwechsel zu wirken und das Abheilen der  Psoriasis zu begünstigen. Hat hier schon jemand Erfahrung damit ? Diese Art des Fasten wurde neulich bei Galileo vorgestellt. 

Liebe Grüße 

Schildi

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Bibi

hallo, ihr lieben -

ich bin mehr für ausgewogene Ernährung - ich esse meist dreimal täglich - und wenn mich mal der Hunger abends noch überkommt, dann 'schlage' ich schon mal zu mit einem Stück Käse, Erdnüssen, oder auch mal einem Stück Schokolade - das kommt allerdings selten vor - ca. einmal monatlich .....

vom Heilfasten halte ich nicht viel - funktioniert ja auch nicht beim Diabetiker - hhmmmm -

einmal jährlich die Krebs-Darmuntersuchung reicht mir - dann bin ich total 'leer' und habe schwere Kreislaufprobleme -

wer damit keine Probleme hat, dem wünsche ich weiterhin viel Erfolg -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Schildi72

Hallo Bibi, 

Da ich immer auf der Suche nach alternativen Lösungen für die Verbesserung des Hautbildes bin, finde ich das Intervallfasten eine Interessante Möglichkeit selber was für einen besseren Stoffwechsel und die Darmgesundheit zu machen. Wenn Du mit Deiner Ernährungsgewohnheit so gut zurecht kommst, ist das doch super. Ich würde es schön finden, wenn jemand mir seine Erfahrungen mit dem Intervallfasten 8/16 mitteilen würde. Übrigens ist diese Form des Fasten für Diabetiker Typ 2 geeignet, vorausgesetzt, dass in der Zeit des Fastenbrechens  eine ausgewogene, gesunde und mäßige Ernährung obligatorisch ist. Aber auch umbedingt mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Liebe Grüße Schildi 

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Tenorsaxofon
vor 3 Stunden schrieb Bibi:

hallo, ihr lieben -

einmal jährlich die Krebs-Darmuntersuchung reicht mir - dann bin ich total 'leer' und habe schwere Kreislaufprobleme -

wer damit keine Probleme hat, dem wünsche ich weiterhin viel Erfolg -

nette Grüsse sendet - Bibi -

oha , dann scheint das normal zu sein. Friert es dich auch so Bibi?

@Schildi,

ich meine, dass es darüber Treads gibt.

Gruß Anne

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Claudia

Ich habe einen Artikel gefunden, in dem das Intervallfasten erklärt wird:

http://www.zeit.de/2017/31/fasten-diaet-abnehmen-perioden

In den Kommentaren darunter schreibt jemand, er hätte so 7 Kilo abgenommen und seine Psoriasis arthritis wäre weniger geworden.

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Bibi

hallo, Tenorsaxofon -

nee, es friert mich nicht - falls du die Untersuchung meinst mit dem wirklich sehr unangenehmen Abführen vorher. Das Zeug schmeckt ja auch so grauenvoll - kann man nicht mal eine geschmacklose 'Pampe' erfinden - :rolleyes: -

ich nehme mir immer zwei Brote mit in die Praxis und nach der Untersuchung esse ich die in affenartiger Geschwindigkeit im Wartezimmer auf - ganz ehrlich, ich kann dann nicht anders - dann geht es mir wieder gut und ich könnte Bäume ausreissen - mein Kreislauf bzw. meine Unterzuckerung, wie ich meine, stabilisiert sich in kurzer Zeit -

nee echt, Spass beiseite - mir bereitet das Nicht-Essen schon sehr Probleme -

damit verbunden auch gleich eine Antwort hier an Schildi72 -

danke dir für deinen Hinweis - ich bin seit ca. zehn Jahren Diabetiker und ich kenne mich mit Ernährung wirklich gut aus - manche Tage im heissen Sommer genügt mir Salat und  Quarkspeise, beides selbstverständich selbst zubereitet  - aber ich mag ja sooo gern Fleisch - und wenn mir danach ist, dann esse ich es auch - aber wie gesagt, mageres Fleisch - ich mag gern Geflügel, Lamm, Schweinefilets und nicht so gern diese eingelegten Fleischteile - brrrr -  und wir essen auch sehr gern Fisch -

danke euch beiden für die Antworten -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Goodmood
Am 5.8.2017 um 17:34 schrieb Schildi72:

Hallo Ihr Lieben, das Thema Fasten ist zwar schon etwas erkaltet aber hat schon jemand Intervallfasten probiert? Ich versuche mich gerade seit einer Woche darin und finde den Verzicht ganz o.k.. An 8 Stunden des Tages esse ich und an 16 Stunden nicht. Ich hoffe damit meine Darm zu entlasten und so positiv auf den Stoffwechsel zu wirken und das Abheilen der  Psoriasis zu begünstigen. Hat hier schon jemand Erfahrung damit ? Diese Art des Fasten wurde neulich bei Galileo vorgestellt. 

Liebe Grüße 

Schildi

 

Hallo Schildi72,

ja. Ich praktiziere Intervall Fasten seit fast einem Jahr und ich habe (leider) immer noch Schuppenflechte. 

Das Intervallfasten ist bei mir ziemlich einfach: Ich esse NUR einmal am Tag und zwar Abends. Zwischen 18-20 Uhr (je nachdem wie schnell ich koche) wird gegessen. Das war es. Keine Restriktion und keine Kalorienobergrenze :-) 

Wie gesagt Schuppenflechtemässig hat sich nichts geändert. Allerdings hat sich mein Gewicht seither um ca~ 20Kg reduziert. Ist sicherlich nicht für Jedermann und auch nicht die optimale Lösung bezüglich Schuppenflechte.

VG

Goodmood

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    • Hridaya
      By Hridaya
      Hallo liebe Community,
      ich habe seit ein paar Wochen eine massive Verschlechterung der Pso. Im Gesicht, wo die Pso normalerweise auf kleine Stellen beschränkt ist, ist die Pso fast flächendeckend und brennt, ist heiß, feuerrot und sehr trocken, es erinnert auch an einen Ausschlag, bloß sind es eben trockene Herde. Ich bin verzweifelt und hilflos, mal wieder.
      Vorgeschichte ist, dass ich vor 4 Wochen mit dem Heilfasten begonnen habe. Ich habe in Eigenregie eine Woche (5 Fastentage, 2 Aufbautage) nur Wasser, Brühe und Saft zu mir genommen. Abgesehen davon, dass es für mich eine Quälerei war, da sich das Fastenhoch einfach nicht einstellen wollte (Müdigkeit, Schwindel, Hunger, Erschöpfung), fing währenddessen ein Psoriasisschub an. Zudem verzichtete ich in dieser Woche auf die Fumaderm (sonst tägl. ca. 2 blaue) und somit hatte ich mit einer Verschlechterung schon gerechnet.
      Was mir seit Abschluss der Fastenwoche passiert (vor 3 Wochen) übersteigt aber alle Erwartungen. Der Schub hört einfach nicht mehr auf und besonders im Gesicht bringt es mich zur Verzweiflung.
      Der Vollständigkeit halber, muss ich noch hinzufügen, dass ich zeitgleich einen Milbenbefall auf der Haut hatte (juckende Bisse), den ich erfolgreich behandelt habe. Zur Abheilung der Bisse verschrieb mir die Hautärztin ein Kortison, das ich widerwillig aber notgezwungen 1-mal täglich (NICHT im Gesicht!) auf die Stellen während 14 Tagen auftrug, bis die Stellen immer größer, schuppiger und entzündeter wurden und ich das Kortison absetzte.
      Das ist nun eine Woche her und mein Gesicht wird immer schlimmer. Hat jemand ähnliche Erfahrungen beim Fasten gemacht?
      Könnte es sein, dass meine Leber mit der Entgiftung überfordert war und daher die Giftstoffe über die Haut ausgeschieden wurden? Nur warum hört meine Haut dann nicht auf damit? Wie kann ich diesen Ausscheidungsprozess stoppen?
      Ich freue mich über Tipps!
      Eure Hridaya
    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Ihr,
      heute las ich beim Stern etwas über Intervallfasten. Nicht, dass ich das jetzt machen wollte, aber es hört sich stimmig an.
       
      http://www.stern.de/gesundheit/intervallfasten--wie-gesund-ist-der-trend--6748894.html
       
      Andreas Michalsen, Chef der Naturheilkunde-Abiteilung am Immanuel Krankenhaus hier in Berlin, wird in dem Artikel zitiert:
       
       
      In unserer Berliner Selbsthilfegruppe haben wir ab und an schon von Leuten gehört, die ziemlich übereinstimmend sagten. "Okay, meine Schuppenflechte (oder Psoriasis arthritis) ist davon nicht weg, aber besser ist sie schon und ich fühle mich wohler."
       
      Habt Ihr Erfahrung mit Fasten in Bezug auf die Schuppenflechte oder die Psoriasis arthritis?
    • vanDamme65
      By vanDamme65
      Hallo ihr Lieben, zunächst möchte ich mich kurz vorstellen, da dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist:
      Ich bin 23 Jahre alt, männlich und leide seit ca. 6 jahren unter Psoriasis (vulgaris sagen die Ärzte). Angefangen hat alles mit ca. 17 (2007) Jahren an den beiden Ellenbogen, was der Auslöser damals war weiß ich leider nicht, in der Zeit habe ich aber an Gewicht zugenommen. Ich bekam von einer Ärztin eine Kortisonsalbe, die ich auch einige Male, allerdings ohne Erfolg benutzte. in meiner Familie waren aber auch meine Mutter und mein Onkel stark betroffen, vor allem in der Kindheit. Bei meiner Mutter verschwand die Pso nachdem man ihr die Mandeln entfehrnte und es gab nur kurze Episoden in ihrem Leben (bei Stress), wo sie wieder zum vorschein kam. Mein Onkel ist immernoch betroffen.
      Meine Pso blieb dann für ca. 5 Jahre auf einem gleichbleibenden Level, jedoch vergrößerten sich die Stellen an den Ellenbogen. Im zweiten Jahr meines Studiums (2011) bekam ich dann die ersten Stellen an den beiden Knien und es folgten Stellen am Rücken und an den Waden/Schienbein. Ich begann daraufhin mich vermehrt mit möglichen Heilungswegen zu beschäftigen und suchte eine Dermatologin auf. Nachdem sie mir erneut Salben (Psorcutan und Psorcutan Beta) verschrieb gab es zunächst eine prompte Heilung. Nach kurzer Zeit bildete ich aber anscheinend eine Resistenz aus und die Stellen wurden wieder schlimmer.
      Im Sommer 2012 meldete sich die Pso dann auch auf meiner Kopfhaut. Weitere Stellen kamen am Hintern und leider auch im Genitalbereich hinzu, weshalb ich wieder zum Arzt ging und nachdem mir dort eine systemische Therapie mit Fumaderm nahegelegt wurde wollte ich mich woanders absichern und wurde in die Dermatologie der Charite in Berlin verwiesen. Die Ärzte hier hielten Fumaderm auch für den nächsten richtigen Schritt sodass ich von Januar 2013 bis September 2013 Fumaderm einnahm (Höchstdosis von 6 blauen am Tag), leider ohne den gewünschten Erfolg, die Pso wurde aber eingedämmt und nicht schlimmer.
      Nun merkte ich immer mehr das eine große psychische Belastung bestand und die Pso meinen Alltag dominierte. Morgens die Tabletten nach dem aufstehen, das Entdecken neuer Plaques und damit verbunden eine schlechte Stimmung, die immer so ein bisschen da war. Deshalb brach ich die Therapie mit Fumaderm ab und begann im November 2013 eine tagestationäre Behandlung mit Solebädern, UV-Licht und Dithranol. Nach dreiwöchiger täglicher Behandlung ein ernüchterndes Ergebnis: keine Stelle war sichtbar abgeheilt. Das war natürlich eine große Enttäuschung, denn 4-5 Stunden am Tag waren neben dem Studium recht viel Zeit. Daraufhin schlugen mir die Ärzte MTX als nächsten Schritt vor und ich lehnte wegen der Risiken und Nebenwirkungen ab. Nun stehe ich kurz vor der Teilnahme an einer Studie zum Medikament Apremilast, bin aber etwas unschlüssig ob dies der richtige Weg ist.
      Ich bin mittlerweile recht verzweifelt. Ich bin oft traurig, sehr traurig. Mittlerweile breitet sich die Pso auch im Gesicht aus, an den Händen habe ich auch jeweils eine deutlich sichtbare Stelle. Seit 6 Jahren wird es stetig schlimmer mit der Pso und es gibt keine Schritte der Besserung, das raubt mir jeglichen Optimismus und Mut. Ich habe Angst vor der Zukunft denn so geht es nicht weiter. Ich würde mir einfach wünschen, dass sich mal eine leichte Besserung einstellt.
      Da ich Sport studiere bin ich gezwungen mich teilweise den anderen zu zeigen. Das ist zwar okay, stellt aber auch eine psychische Belastung dar.
      Zu meinem Lebensstil kann ich eigentlich sagen, dass sich da ruhig mal was an der Haut verbessern könnte
      Ich mache relativ viel Sport (3-4 Mal pro Woche), Rauche nur sehr selten und trinke wenig, seit Neujahr erstmal gar nicht mehr. Ich esse seit ca. einem Jahr ziemlich Kohlenhydrat arm, Salat steht auf dem täglichen Speiseplan und das einzige Laster sind wohl Weingummis, wobei sich das auch in Grenzen hält. Seit Neujahr verzichte ich jetzt auch auf Fleisch und versuche es mit Brottrunk und Basenbädern aber es wird immer schlimmer und die Stellen im Gesicht habe ich erst seit den letzten 10 Tagen - Scheiße!
      Ich habe jetzt auch über alternative Methoden nachgedacht, möchte neben der Ernährung und der angestrebten Entgiftung auch folgende Dinge ausprobieren:
      - Schüssler Salze
      - EUT
      - Heilfasten
      - Gespräche mit eine Psychologen/Psychotherapeuten
      - TCM
      Kann mir irgendjemand Tipps geben wie ich die ganze Sache in den Griff bekommen kann? Kommt irgendjemandem mein Krankheitsverlauf bekannt vor? Was haltet ihr von der Studie, weiß jemand etwas über Apremilast (hab natürlich alles im netz dazu gelesen und viel gegooglet?! Was haltet ihr von meinen alternativen Lösungsansätzen?
      Ich hoffe irgendjemandem war mein Post nicht zu lang und ihr könnt nachvollziehen wie ich mich fühle. Momentan bin ich sehr verzweifelt, das einzige was mich aufmuntert ist dass die Pso bei meiner Mama auch verschwunden ist und dass ich so liebe Menschen um mich herum hab.
      Seid gegrüßt, frohes Neues nochmal an alle,
      Gruß vanDamme
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