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Zeit bis zur Diagnose


Holger1511

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Hallo zusammen,

gibt es jemanden dem es ähnlich ergeht/erging? Jemand hier der auch sehr lange erscheinungsfrei war oder ist?

das Leid mit der Diagnose ist echt grausig.

Jeder wäre froh wenn er die Schuppen nicht mehr hätte,......ich habe sie mir zurück gewünscht.

Bis die Ärzte da mal auf den Punkt kommen vergehen Jahre.

Ich habe immer das Gefühl als wäre die Diagnostik bei der Psoriasis wie die Diagnose Nase läuft bei einer echten Grippe, Therapie Beginn mit Taschentücher......

Schuppenflechte? Wo denn, ich seh nichts.....

Meine Psoriasis war im Alter von 5-6 Jahren erstmal eine Neurodermitis bis dann 2 Jahre später vom Haus und Hautarzt festgestellt wurde das sich der kleine Junge die Schuppen von Beinen und Ellenbogen abgeknibbelt hat und das es doch eindeutig eine Schuppenflechte war.

Ab dem Alter von 14 Jahren hat mich dann kein Arzt mehr gesehen weil eh nichts half.

Mit 24 Jahren war ich noch einmal bei meinem  Hausarzt zum Check der dann Cholesterin Werte über 350 feststellte und noch sagte das es wohl mit der Schuppenflechte zusammen hing.

Danach ist mein Hausarzt in den Ruhestand gegangen und ich habe es versäumt meine Akte von ihm zu besorgen so wie damals schon vom Hautarzt.

Nach Jahren unter der Sonnenbank und mehrfach Urlaub am Meer war meine Schuppenflechte weg, da war ich 30 Jahre alt. Natürlich  habe ich auch nicht mehr daran gedacht.....war ja weg.

Mit 40 Jahren bekam ich dann plötzlich abends eine komische Attacke das ich an Herzinfarkt dachte dauerte 2 min und ich war fix und fertig. Am nächsten Morgen war meine Hand geschwollen, 2Wochen später die andere Hand. Meine neue Ärztin sagte das es was Rheumatisches sein muss. Da nahm das Elend seinen Lauf...Rheuma Ambulanz sagt da ist nichts, keine Werte im Blut .Rheumazentrum  sagt erst Lupus und dann war es doch nichts. 

Ein Jahr und zwei Hirnhautentzündungen weiter in einem Immunologischen Labor auch nichts.

Dann Rehaklinik Rheuma, 3 Tage vor meiner Entlassung jemanden kennengelernt der wegen Psoriasis da war, ich sagte dem das ich das auch mal "hatte",......der hat mir das dann erstmal erklärt das ich das dann noch immer habe und nur erscheinungsfrei bin.

Das war dann der erste Anhaltspunkt, ........nur war es so das ich erscheinungsfrei war.

Also..... ohne Schuppen keine Diagnose. Aus der  Reha zurück, völlig frustriert das kein Arzt dazu in der Lage war etwas zu finden. Versucht zu verdrängen, mir selbst schon eingeredet das ich vielleicht zu empfindlich bin und ich wirklich nichts habe,.....klappte c.a. 2 Monate.

Bin dann zur Augenärztin wegen Schmerzen im Auge,......das Ergebnis war dann zum mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Da hatten sie noch einmal Glück, eine Iritis, eine Begleiterkrankung bei Autoimmunerkrankungen, ich sollte doch mal dringend zum Rheumatologen.

Damit zu meinem Orthopäden der auch Rheumatologe ist,.......nu hatte ich Gicht...... natürlich nicht weil ich weiß wie das bei meinen Eltern ist wenn die so einen Anfall haben. Damit waren keine weitere Experimente mehr nötig.

Jetzt bin ich 45 Jahre alt und habe seit 5 Monaten einen Juckreiz am ganzen Körper, lässt mich Nachts kaum schlafen. Das Hautgefühl, erst Juckreiz und dann beim kratzen der Übergang in ein schon schmerzhaftes stechen erinnert mich an die Schuppenflechte und ich kratze mich teilweise blutig, es sind aber noch keine Schuppen zu sehen,......

Bis auf eine kleine Stelle hinter dem Ohr (siehe Foto)wo ich jetzt auch einen Hautarzt habe der sagt das es Psoriasis mit allem möglichen Begleiterkrankungen im Gepäck sein kann das es danach aussieht.

Jetzt geht ein Bericht an meinen Hausarzt mit Empfehlungen zu weiteren Untersuchungen und MTX zur Behandlung. 

Es ist unglaublich wie lange sich sowas ziehen kann und schuld daran bin ich selbst weil ich als Kind keine Lust mehr auf Ärzte und Schwefelbäder hatte, die gute Ultralansalbe gab es ohne Wartezeit bei meiner Oma.

 

Mal sehen ob ich etwas Schlaf bekomme.

LG

Holger

 

 

 

 

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    • Milena12
      By Milena12
      Hallo liebe Foris und Betroffene,
      ich habe seit ein paar Tagen die Vermutung, dass ich eine PSA habe, bin mir aber nicht ganz sicher und werde deswegen morgen auch zum Hausarzt gehen und danach wahrscheinlich auch gleich zum Internisten/ Rheumatologen. Vorher würde ich gerne Eure Einschätzung haben, da ich hier im Forum irgendwie nur auf mittlere und schwere Verläufe gestoßen bin.
      Kurz zu meiner rein subjektiven Anamnese:
      Ich habe seit ca. 5-7 Jahren eine Schuppenflechte am linken Fuß, die im Laufe der Zeit immer größer geworden ist und nun so ca. 1€Stückgröße hat. Habe mir nie was bei gedacht, dachte es wäre eine Druckstelle vom Schuh die einfach nicht weggeht. Hatte und habe auch keinen Juckreiz an der Stelle. Also nie srüber nachgedacht und weggedrückt.
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      Schöne Grüße
      Milena
    • uschiV
      By uschiV
      Hallo zusammen. Bin neu hier und hoffe auf Tips. Bei mir wurde im Jahr 2004 Pso vulgaris, vor allen dingen an den Händen diagnostiziert. Nach 6 Wochen Krankenhaus wurde ich auf Neotigason eingestellt. Die habe ich dann ca. 6 Monate genommen. Anschließend war ich an der Nordsee in Kur. Dort konnte mir letztendlich auch nicht geholfen werden. Als ich wieder zuhause war, habe ich die Pso an den Händen alleine wegbekommen. Mit viel Fett. Jetzt zu meinem aktuellen Problem: Seit ein paar wochen habe ich tierische Schmerzen an der Wirbelsäule, Hüfte und Schulten. Rheumafaktor wurde einmal gemessen, war aber normal. Meine Orthopädin hat gesagt, an der Hüfte ein wenig Arthrose und in der Schulter mehr. Behandelt mich mit TENS. Nützt bis jetzt nichts. Am 22.1 habe ich einen Termin beim Hautarzt. Glaubt jemand von euch, dass der mir weiterhelfen kann? Cintigram sollte mal bei mir gemacht werden, aber das hatte ich abgelehnt, da ich keine Kontrastmittel in mir haben will. Ich bin schon sehr verzweifelt, weil ich durch die Schmerzen so gehandikappt mit, dass ich nur noch von Schmerzmittel (IBU) lebe, was aber doch auch keine Lösung ist.
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    • SonjaS
      By SonjaS
      Hallo zusammen!
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      Naja, jetzt habe ich aber seit ein paar Wochen Schmerzen in den Handgelenken, Schultern, Füssen, wobei das irgendwie schmerzt, aber eher so ein bleischwerer, stumpfer Schmerz ist. Alles fühlt sich bleischwer an und ich fühle mich unbeweglich, aufgedunsen irgendwie. Auch kann ich die Hände nicht mehr richtig koordinieren, es fällt alles daneben, runter und die Schreiberei hier klappt auch nicht wirklich, und mit der Hand schreiben...das könnte keiner mehr lesen. Auch stolpere ich vermehrt oder mir wird schon mal schwindelig. Letzteres hatte ich vermehrt letzten Frühling, das ist aber wieder weggegangen, aber jetzt wieder seit ein paar Wochen akut. Und ich bin soooo müde... körperlich, aber auch Watte im Kopf. Ich kann allerdings seit einigen Jahren nicht mehr schlafen, mehr als 4-5 Std. sind pro Nacht selten. Frage mich aber ständig, woher ich die Energie nehme, noch durch den Tag zu kommen, das klappt zum Glück noch.
      Bin letztens 49 Jahre geworden, fühle mich aber eigentlich wie Anfang 90.
      Kann das PSA sein? ich weiß, Ferndiagnosen geht nicht, ich wollte mal morgen zum meiner Hausärztin in die Notsprechstunde, habe aber Bedenken/Angst, dass mich da mal wieder keiner Ernst nimmt (bei Ärzten ist ohne sichtbare Symptome immer alles Einbildung (kann man nicht abrechnen) oder bei offensichtlicher PSO: ist Stressbedingt, bauen sie ihn ab! Ja, wie denn, du Heinz..??).
      Ich bin sonst total selten krank, zum Glück, denn jedesmal wenn ich dann mal was habe, nimmt das keiner ernst.
      Danke!

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