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M¡ch3ll3

Vorsichtsmaßnahmen?

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M¡ch3ll3

Hallo liebe Nutzer des Forums,

ich würde mich gern über ein paar Tips oder einem Rat freuen. Und zwar nehme ich Humira und das noch nicht lange, seit Ende Mai. Dabei ist es ja so, dass das Immunsystem runtergefahren wird und man mehr oder weniger anfällig für Infektionen ist. Bei mir ist es so, dass ich sehr schnell mal Halsschmerzen bekomme. Auch als ich Humira noch nicht genommen habe war ich sehr anfällig für Infekte und des weiteren. Das betrifft auch die Zeit, als ich noch gesund war. Ich wohne mit meiner Familie unter einem Dach, wir sind zu 5. und da wird es schon krittisch, wenn mal jmd krank ist. Auch dann, wenn die kalten Jahreszeiten kommen werde ich Menschen begegnen die erkältet sind oder ähnliches, das ist ja auch normal. Also ich bin jetzt schon dabei mir oft die Hände zu desinfizieren und Abstand von erkälteten Personen zu halten. Im Herbst/Winter wird das aber ja viel mehr Leute betreffen als im Sommer und da überlege ich, wenn ich rausgehe immer einen Mundschutz dabei zu haben, falls ich an der Schlange stehe oder in der Bahn oder im Bus bin und dort einige Leute die erkältet sind für mich eine ‚Gefahr‘ darstellen. Was ich noch machen werde ist öfter Hände waschen, lieber zu warm als zu luftig angezogen sein. Was könnte ich noch tun, um wirklich kein Risiko einzugehen. Handschuhe tragen wenn es kälter wird vielleicht. 

Danke wer sich das durchliest und mir weiterhelfen möchte :) ich freu mich schon auf eure Antworten.

LG Michelle 

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sia

Händewaschen ist sicher immer eine gute Idee. Weiter hilft eine abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse und auch Fleisch und Fisch. Sport/Bewegung, am besten draußen, auch wenn's kälter wird, evt. Sauna - der heiß/kalt Wechsel regt den Stoffwechsel an und damit auch das Immunsystem.

Was definitiv nicht hilft ist, dich in Watte zu packen. Man wird nicht vom 'luftig angezogen sein' krank.

Und ja, klar, du kannst einen Mundschutz tragen, allerdings wird das dir nicht so viel bringen. Evt., wenn du selbst erkältet bist schleuderst du deine Viren nicht komplett durch die Gegend. Dafür tragen Chirurgen das ja auch, nicht weil ihnen aus geöffneten Körpern giftige Dämpfe entgegen steigen.

Aber für dich ist das mehr eine psychologische Maßnahme. Soll es was bringen musst du schon mit einer Gasmaske rumlaufen. Die meisten Übertragungswege laufen auch nicht direkt übers einatmen, sondern eben über die Hände. Man fasst sich ca. 300 mal am Tag ins Gesicht und bringt so die Übeltäter zur Nase und zum Mund.

Lass dich im Herbst impfen. Auch damit beugst du vor. Selbst, wenn der Virusstamm nicht 100% passt ist dein Immunsystem 'vorgewarnt'.

Weiter kann ich nur noch den Tipp geben: nicht zu ängstlich zu werden. Eine Erkältung ist keine Beinbruch auch mit einem Biological nicht. Wer nur noch in Angst lebt jagt seinen Stresslevel hoch und DAS ist sicher ungesund. Biological hin oder her. Viel Lachen, schöne Sachen machen, den Humor auch in misslichen Situationen nicht verlieren - da kommt man auf jeden Fall durch den Winter. 

Und 'wirklich kein Risiko einzugehen' - das geht nicht. Ein bisschen Risiko gehört zum Leben. Auch wer alles 'richtig' macht kann verlieren. 

 

 

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MinoHH
vor 11 Stunden schrieb sia:

Lass dich im Herbst impfen. Auch damit beugst du vor. Selbst, wenn der Virusstamm nicht 100% passt ist dein Immunsystem 'vorgewarnt'.

 

Da lieber mal nachfragen, soweit ich weiss darf man keine Lebendimpfung bekommen solange man Biologics bekommt.

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sia

das ist richtig. Lebendimpfungen sollen nicht gemacht werden. Nur sind Grippe-Impfungen (Influenza-Impfung), ebenso Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken  tot-bzw Toxoid-Impfstoffen. Und die werden durchweg empfohlen.

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Bibi

hallo, Mich3ll3 -

hallo, Michelle -

mache dich nicht verrückt, man kann leicht eine Phobie entwickeln und dann kann man da schlecht wieder gegensteuern -

ich bekomme seit etlichen Jahren den Humira-Pen und bin auch mal stark erkältet, habe auch mal Magen-Darm-Probleme - besonders ein paar Stunden nach dem  Spritzen des Pens -

mein Partner und ich bewerten das nicht 'über' - wir meinen, Ablenkung hilft - Shoppen gehen, Spazierengehen,  Fahrradfahren usw. - wir denken nicht darüber nach, was da vielleicht für Pollen oder so herumfliegen könnten -  wir geniessen die Natur -

bei der Hitzewelle war es allerdings so, dass wir erst einmal duschen gegangen sind - und die Kleidung wurde sofort in die Waschmaschine geschmissen wegen des vielen Staubes, der Pollen usw. - und eine Erfrischung war es allemal nach einem Tag im Freien -

bei uns gibt es ein Sprichwort - mache dir nicht so viele Gedanken über ungelegte Eier -

geniesse dein Leben,  'Aufgeben gilt nicht' - ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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    • olivermest
      By olivermest
      Hallo!
      Ich habe seit 2,5 Jahren PSA und verschiedene Basis-Thertapien haben nicht den gewünschten Erfolg (sprich: dauerhafte Schmerzlinderung) gebracht, dazu kam Unverträglichkeit gegen MTX und Arava. Mein Arzt (internistischer Rheumatologe) hat jetzt eine Behandlung mit Humira empfohlen. Info zum Medikament am Ende des Textes! Meine Fragen dazu: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Humira gemacht? Ich würde mich über ein paar kurze Infos gerne auch per Mail freuen! Weitere Frage: Wie sieht es mit der Kostenübernahme einer PKV aus? Das Zeug wird 14-tägig subkutan injiziert und kosten pro Spritze rund 950 Euro (!) - würde mich sehr freuen, wenn jemand Erfahrungen mit seiner PKV hätte!
      Grüße
      Oliver
      Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich
      Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.
      Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.
      Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.
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      Diese Antwort beziffert eine Verbesserung der empfindlichen und geschwollenen Gelenke in Prozent. Eine ACR-20-Antwort bedeutet also eine Verbesserung um 20 Prozent. ACR heißt „American College of Rheumatology“.
      Außerdem trat bei 77 Prozent der Patienten eine mindestens 25-prozentige Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität auf. Die wird mittels eines „Health-Assessment-Questionnaire“-(HAQ)-Behinderungsindex festgestellt. Er misst die Einschätzung des Patienten hinsichtlich der Aktivitäten des täglichen Lebens - wie Putzen, Anziehen und Gehen.
      Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.
      Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.
      „Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.
      Was ist Humira?
      Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.
      Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.
      Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.
      Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.
      Nebenwirkungen
      Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:
      - Kopfschmerzen
      - Schwindel
      - Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes
      - Übelkeit
      - Durchfall
      - Halsschmerzen
      - Herpes simplex
      - Bauchschmerzen
      - Ausschläge
      - Juckreiz und
      - Anämie
      Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.
      Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.
      Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.
      Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.
      Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
    • Atha
      By Atha
      Liebe Frau Dr. Allmacher,
      Ich wurde im Oktober 2013 von ihren Kollegen in Bad Reichenhall auf 40mg Humira, 14-Tägig eingestellt. Da ich adipös bin, reichte bei mir die Dosis nicht zum erhalt des Stabilen Hautbildes aus, so dass ich mich in Ambulante Behandlung der Uniklinik Frankfurt begab. Dort wurde am 08.01.14 Humira abgesetzt (letzte Injektion war am 31.12.13) und soll am 24.02. Stelara mit 90mg eingeleitet werden.
      Somit befinde ich mich nun noch in der Ausschleichphase und habe mit erheblichen Hautproblemen, auch angefeuert durch einen grippalen Infekt, zukämpfen.
      Die Lokaltherapie erfolgt mit div. Salben. Ecural für den Rumpf und die Extremitäten, in Hautfalten Locacorten VioForm Paste. Zur Pflege eine Basiscreme (DAC) mit 5% Harnstoff.
      Kann ich noch irgendetwas tun, um den Schub, der sich sehr großflächig verteilt (Verhornte Fußsohlen, einzelne Kleine Plaques über den ganzen Körper, zu großen Flächen ca. Handteller groß mehrfach auf Oberschenkel/Wade und Oberarm) abzumildern?
      Aufgrund einer Beruflichen Neuorientierung (Umschulung) ist mir ein stationärer Aufenthalt momentan sehr unangenehm, also zeitlich.
      Herzliche Grüße
      atha
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