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Hallo, 

ich habe vor ca. 4 Monaten von meiner Hautärztin den Enstilar Schaum verschrieben bekommen. Soll diesen für Kopfhaut und Körper nutzen. 

Ich bin wirklich begeistert von der tollen Wirkung! 

Nun habe ich seit kurzem eine Rötung im Gesicht und war unter anderem deshalb wieder bei meiner Ärztin. Ich ging davon aus dass es eine neue Stelle meiner Schuppenflechte ist. Die Ärztin sagte mir aber von Beginn an, dass ich den Enstilar Schaum niemals fürs Gesicht verwenden soll. 

Nun sagte mir meine Ärztin dass die Stelle an meinem Kinn keine Schuppenflechte ist, sondern eine Nebenwirkung von dem Schaum. Mittlerweile ist es ein richtiger Ausschlag an 3 Stellen in meinem Gesicht. Es juckt und brennt zwischendurch auch immer wieder. 

Ich habe eine antibiotische Creme für diesen Ausschlag im Gesicht bekommen. Leider hilft diese bisher nicht wirklich.. trage sie seit 5 Tagen auf. 

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Oder Tipps für diesen Ausschlag? 

Vielleicht bin ich zu ungeduldig aber dieser Ausschlag macht mir wirklich zu schaffen. 

LG 

Sandra

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Liebe Sandra,

es freut mich, dass Enstilar bei dir so tolle Ergebnisse erzielt!

Dass mit deiner Rötung im Gesicht ist natürlich jetzt ein echtes Problem und ich kann gut nachvollziehen dass du da auch ungeduldig bist. Irgendwie entstellt es ja doch 😐  Ich gehe auch davon aus dass du dem Rat der Ärztin gefolgt bist und den Schaum nicht fürs Gesicht / Ohr etc. verwendet hast. Mir wurde es damals auch strikt untersagt. Die Erklärung war, dass unsere Gesichtshaut anders beschaffen ist als z.b. die Kopfhaut und Medikamente schnell und vermehrt aufnimmt. Für genaueres müsste ich meine Gehirnwindungen anstrengen um mich zu erinnern. 🙈

Die Stellen könnten also Tatsächlich Nebenwirkungen der Behandlung sein. Die Frage ist nur was genau es jetzt ist? Hat deine Hautärztin einen Abstrich gemacht, sodass sie dir eine antibiotische Creme gibt? Wirkt die nur gegen Bakterien? Immerhin müssen es keine Bakterien sein. Es könnte auch ein Pilz oder Virus schuld an dem Ausschlag sein. Gibt genug auf der Haut was dort herum tummelt und dann gerne mitmischen will. Oder die Mikroorganismen sind dieses Mal frei von schuld?

Planst du demnächst wieder zur Hautärztin zu gehen? Denn eigentlich sollte nach fünf Tagen eine Verbesserung eintreten, wenn es eine bakterielle Entzündung ist. 

Wenn es wirklich schlimm ist und der nächste Termin noch ein wenig dauert könnte man mit einer leichten Cortisonsalbe 0,5% auf die Stellen gehen um vielleicht die Entzündung etwas einzudämmen - die Stellen zu verbessern. Kriegt man ja Problemlos in der Apotheke. Ist nur die Frage ob das hilft oder es verschlimmert? 🤨 Vielleicht also keinen Selbsttest, sondern lieber postwendend zum Arzt. 

Vielleicht beruhigt sie dich ja auch und kann etwas zum Verlauf und der Dauer sagen bis es wieder weg ist?

Ansonsten würde ich die Stellen momentan wohl nicht mit Make-up abdecken, auch wenn es schwer fällt. Alles was die Haut noch mehr reizt und beansprucht im Moment lassen.

Bin gespannt was deine Ärztin dir rät und dazu meint. 

Liebe Grüße Chrisi. 

 

 

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Hallo Chrisi, 

vielen Dank für deine Antwort. 

Ja ich habe mich immer daran gehalten und den Schaum nicht am Gesicht angewandt. 

Benutzt du den Schaum auch? Wenn ja, wie lange schon? Hattest du bisher Nebenwirkungen? 

Einen Abstrich hat sie nicht gemacht 🤔 die Creme die Sie mir verschrieben hat ist mit dem Wirkstoff Erythromycin „angerührt“. Ich habe den Wirkstoff bereits gegoogelt.. hilft wohl z.B. bei Akne. 

Leider hat mir meine Ärztin nicht gesagt, wann ich eine Besserung erkennen sollte- und ich habe in dem Moment gar nicht daran gedacht sie zu fragen :( 

ich werde morgen wieder in die Praxis und hoffe ich erhalte Antworten. Leider ist diese Praxis von der Organisation sehr schwierig.. daher weiß ich nicht ob ich direkt Hilfe bekomme. Bevor die Frage aufkommt, warum ich denn keine andere Ärztin aufsuche: Ich halte sie durchaus für kompetent. Und andere Ärzte, die einen guten Ruf haben, liegen ca 45 km entfernt. Ist mir für die Häufigkeit an Besuchen etwas weit. Dorfleben halt ;) 

Ich finde weder hier im Forum noch bei Google irgendwelche Erfahrungsberichte zu den Nebenwirkungen.. bin ich etwa die einzige die solch „ein Glück“ hat..?! 

Wenn ich mehr weiß, werde ich hier trotzdem nochmal berichten. Vielleicht hilft es ja jemandem in der Zukunft. 

Lieben Gruß

Sandra 

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Liebe Sandra 

Ich habe im letzten Jahr kurzzeitig Erfahrungen mit dem Schaum gemacht. Meine Ärztin hat es mir allerdings ausdrücklich als Notfallmedikament verschrieben und keinesfalls auf Dauer. Ich hatte die Instruktion, nicht jeden Tag den ganzen Körper zu behandeln sondern zu wechseln. Ein Tag Arme und Rumpf (wo nicht so viel war) und am nächsten Tag nur die Beine. Ich hatte schon das Gefühl, dass es schnell wirkt und eine Erleichterung ist aber eben keine Dauerlösung wegen der Nebenwirkungen. 

Ich kann nun nicht beurteilen wie es bei dir so aussieht und wie großflächig du es benutzt. Deine Ärztin scheint es anders anzuwenden. Gibt es denn die Perspektive auf eine andere Behandlung? 

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Hallo Barbie,

Ich habe generell kleine Stellen der Pso die ich mit dem Schaum behandle.. ich bin quasi ein „leichter Fall“ wenn man das so ausdrücken möchte. Zumindest habe ich keine großflächigen Stellen. Vielleicht sieht es meine Ärztin deshalb anders. 

Der Schaum ist das erste was bei mir wirklich hilft. Grade was die Kopfhaut betrifft. Ich nutze es aber auch schon länger nicht täglich. 

Vor kurzem hatte ich wieder einen stärkeren Schub, daher nutze ich momentan den Schaum alle zwei Tage abwechselnd mit einer Calcipotriol Lösung. Zusätzlich verwende ich einen Lichtkamm für die Kopfhaut täglich. 

Natürlich muss ich jetzt drüber nachdenken, wie es weitergeht. 

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Liebe Sandra,

ich hatte das Vergnügen letztes Jahr den Schaum für meine Kopf-Pso zu benutzen. Ich habe ihn von Juni 2018 - Januar 2019 benutzt. Im Juni sollte ich es komplett eine Woche immer wieder Abends auftragen und morgens auswaschen. Nach der Woche war meine Kopfhaut Erscheinungsfrei und ich wie ein neuer Mensch. Nach 1,5 Monaten kam die Schuppenflechte zurück und ich hab es wieder eine Woche lang nehmen sollen.

Lange rede kurzer Sinn, meine Pso kam in immer kürzeren Abständen zurück, bis der Schaum einfach mal keine Wirkung mehr gezeigt hat, sodass ich Januar diesen Jahres etwas anderes ausprobieren durfte. Ich hatte also den klassischen Rebound - meine Pso hat sich dran gewöhnt und kam noch schlimmer wieder. 😑 Nebenwirkungen hatte ich tatsächlich bei der Behandlung nicht wirklich. Einmal nur am Anfang hatte ich für ein zwei Tage eine Hautirritation am Kinn. Danach hab ich immer darauf geachtet mir die Hände lange und gründlich zu waschen nach der Behandlung, weil das Zeug klebt ja auch wie Hölle an den Pfoten und ich tatscht ja doch recht oft wo hin 😅 Ob es jetzt wirklich daher gekommen ist oder etwas anderes war - ich weiß es nicht... Es ist nicht wieder aufgetaucht oder hartnäckig geblieben.

Ja Erythromycin hat ein ähnliches Wirkspektrum wie Penicillin und daher wird deine Creme wohl nur gegen eine bakterielle Entzündung sein - was ja nicht unbedingt der Fall sein muss. Viren und Pilze - vor allem gerne die Candida - wird es nicht so sehr beeindrucken und die können auch Hautentzündungen hervor rufen. 

Ach ich kenn das, meistens denkt man an solche Sachen nicht beim Arzt und sobald man länger drüber nachdenkt oder zu Hause ist kommt es erst. 

War zuletzt auch so platt beim Arzt, dass mir erst im verlauf des Tages klar geworden ist - wie wenig ernst ich genommen worden bin. Und das von einen Professor...  Gute Ärzte zu finden ist manchmal wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen aber da gibt es hier im Forum genug Geschichten 🙂

Ich hoffe sie konnten dir heute in der Praxis nochmal helfen und Mut machen!

Liebe Grüße, Chrisi

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  • 6 months later...
WasWäreWenn

Hallo,

wie wendet man das Enstilar denn am Kopf an? Meine Haare sind nicht grade lang, vielleicht 11 mm oder so, und dennoch habe ich das Gefühl, dass da kaum was bis zum scalp gelangt.

Kann man den Schaum mit etwas Wasser verdünnen? Aber soweit ich das verstanden habe, kommt es ja grade auf die Galenik an?!

Ich habe eigentlich keine Lust mir eine Glatze zu schneiden.

Wäre für Ratschläge dankbar.

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vor 5 Minuten schrieb WasWäreWenn:

wie wendet man das Enstilar denn am Kopf an?

Kann man den Schaum mit etwas Wasser verdünnen?

Verdünnen würde ich nicht. Ich hatte mal zusammengeschrieben, was ich vom Hersteller bezüglich der Anwendung auf dem Kopf erfahren hatte:

https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/salben-cremes-gels/enstilar-grundlagen.html#Anwendung_auf_dem_Kopf

Kurzform: Es geht auch, Enstilar erst auf die Hand zu sprühen und dann mit dem Finger auf dem Kopf zu verteilen. Händewaschen danach nicht vergessen ;) 

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    • AHH
      By AHH
      Nach 2 dosen a 60 g fast vollständiges verschwinden der schuppenflechte am körper und ellbogen. Jedoch empfahl mir nephrologe vom kh barmherzige brüder, auf grunde eingeschränkter nierenfunktion, keine systemtherapie wie diese. Was einen konflikt mit der hautärztin ,hervorrief " ich will gar nicht wissen, warum sie diese sauteure Therapie für die gkk nicht anwenden".
      Auf jeden fall nach absetzten des schaumes hat sich die schuppenflechte wesentlich vergrößert. Resümee: " sauteuer wird bezahlt" wesentlich kostengünstiger und nachhaltiger eine mehrwöchige kur am toten meer nicht.
      Ps. Das war mein eigentlicher anlass zur besuch der hautärztin der wgkk....
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      By Talinka
      Hallo zusammen,
      gerade eben habe ich mich vorgestellt und habe auch gleich eine Frage 🙂
      Leider bin ich im Moment ziemlich ratlos und weiß nicht so recht, was ich tun soll.
       
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      Leider bin ich jetzt ein bisschen ratlos. Bevor ich mich auf innere Therapien stürze, würde ich es natürlich gern auf einen Versuch mit der Balneophototherapie ankommen lassen. Habt ihr Erfahrungen mit dieser Therapie bei voller Berufstätigkeit? Die Praxis ist nur zwischen 8:30-17:00 geöffnet, das fällt inklusive der Anfahrt auf jeden Fall in meine Arbeitszeiten. Muss mich mein Arbeitgeber dafür freistellen und bekommt man die Zeiten dafür angerechnet? Ansonsten käme das leider zeitich nicht in Frage.
      Zu Skilarence und MTX fand leider keine wirkliche Beratung statt. Der Arzt meinte, auch Biologics wären eine Option, jedoch müsse man erst zumindest eins der beiden genannten ausprobieren, da sonst die Krankenkassen meckern. Gut, sehe ich auch ein, dass er einer neuen Patientin nicht sofort eine Therapie für tausende Euro aufschreiben kann.
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      Klar könnte ich mir eine Zweitmeinung einholen, jedoch gestaltet sich das bei uns in der Region leider ziemlich schwierig. Eigentlich kann ich froh sein, überhaupt einen Arzt in erreichbarer Nähe gefunden zu haben, der noch Patienten annimmt.
      Vom Gefühl her und von dem, was ich bisher gelesen habe, scheint mir Skilarence einen versuch wert zu sein, aber sollte so etwas wirklich vom Patineten mehr oder weniger im Alleingang entschieden werden?
    • SarahW
      By SarahW
      Hallo ihr Lieben,
      mein Name ist Sarah, ich bin 23 Jahre alt und mir wurde erst vor zwei Wochen Psoriasis „diagnostiziert“.
       
      Es war eine verrückte Geschichte, denn die Pso liegt in meiner Familie und daher kenne ich es. Ich bekam vor ein paar Jahren eine seltsame Stelle am Nacken, am Haaransatz quasi. Ganz klein und nur rot. Ich hatte mir anfangs nichts dabei gedacht. Ein Jahr lang blieb es so klein und unscheinbar, kein Juckreiz, kein Wachstum, keine Schuppen.
       
      2018 fing es an, schlimmer zu werden. Es fing an zu Jucken und hart zu werden. Am Anfang sah es gar nicht aus wie Schuppenflechte. Ich bin zum Hausarzt gegangen und der tippte auf einen Hautpilz. Er gab mir austrocknende Salbe mit und das war mein Untergang. Rasant brach die Pso aus und ich bekam Flechten am Hinterkopf unter den Haaren. Ich habe die Notbremse gezogen, was das Medikament angeht. Leider leide ich unter Angststörungen, was mich oft daran hindert, sofort wieder zum Arzt zu gehen. Ich dachte dann, dass ich vielleicht nur blöd auf die Salbe reagiert hab oder so.
       
      Es vergingen ein paar Monate, ich zeigte die Stelle oft meinem Vater, der von Pso am ganzen Körper betroffen ist. Uns kam zwar der Verdacht, aber wir haben ihn immer wieder verworfen. 

      Im Herbst bekam ich über Nacht einen Schub und plötzlich war die Stelle riesengroß, deutlich schuppig, sehr trocken, spannte und bekam kleine Risse. Ich ging zum Arzt, holte mir eine Überweisung zum Dermatologen und bekam durch Zufall relativ schnell einen Termin. Der war sich genauso schnell sicher, dass es psoriasis ist. 
      Ich bekam Enstilar verschrieben und ich muss zugeben, dass ich zuerst nicht unbedingt darauf geachtet habe, was dadrin ist. Ich wollte nur dass dieses fürchterliche Jucken ein Ende hat. Vorher habe ich versucht mit Feuchtigkeitscremes und milden Shampoos dagegen zu steuern, aber das half alles nichts. 
      Ich muss sagen, dass der Schaum schon wunder wirken kann. Die Stellen wurden sofort nach der ersten Anwendung besser, man fühlt vor allem keine flechte mehr, es ist nur noch rot. Ich war so begeistert. Sorge bereitet mir nur, dass es ein Kortison Präparat ist und mein Vater mich davor gewarnt hat. Es wird meistens danach nur noch schlimmer, habe ich auch gelesen und jetzt habe ich Angst.
       
      Noch dazu ist dieser Schaum für die Anwendung am Kopf wirklich kritisch... ich habe zwar nur schulterlanges Haar aber man kann es nicht vermeiden, dass etwas von dem sprühschaum in die Haare gelangt. Nicht nur dass es fürchterlich für Haar und Kopfhaut ist, sie jeden Tag waschen zu müssen. Ich bekomme das Zeug auch nicht aus den Haaren. Laut Dermatologe soll ich es auftragen, umwickeln und zwei Stunden einziehen lassen. Das umwickeln hab ich schon nach dem ersten Mal gelassen, nachdem ich in der packungsbeilage las, dass man dies auf keinen Fall tun soll. Und mittlerweile lass ich es nicht mehr volle zwei Stunden einwirken, dann wird es nur noch schlimmer. 

      Ich bin wirklich dauerhaft meine Haare am waschen, abends um das Zeug auszuwaschen und morgens wieder um es endgültig aus den Haaren zu kriegen. Leider ohne Erfolg. Und es sieht wirklich schlimm aus. Ich habe noch Glück dass es nur der Hinterkopf ist. Ich laufe jetzt einfach ständig mit Zopf rum. 
       
      ich habe mich hier angemeldet, weil ich überfordert mit der Situation bin. Ich leide ebenfalls an Epilepsie und psychischen Krankheiten. Die psoriasis raubt mir gerade den letzten Nerv. Ich habe angst, dass ich das nicht schaffe. 
       
      genug zugetextet, ich wollte das einfach mal an Gleichgesinnte loswerden... 
       
       

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