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Meckerkasten der Schulmedizin


Guest Chan
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Hier ist eine Sammelstelle, wo Fehler und Entscheidungen, Ungereimtheiten, Fehldiagnosen, Falschinterpretationen, Fopas, bewiesene Mängel, Anmaßungen, gefühlte und bewiesene Mißachtung von Natur und Mensch, Verdrießlichkeiten, Verletzungen und Standesdünkel von Personal, etc.etc.etc. der Schulmedizin und deren Vertreter aufgelistet werden können. Einfach ein Meckerkasten.

Mal sehen was daraus wird. Das kann durchaus einen positiven Effekt haben.

Edited by Chan
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Guest kaschek

Hi Chan,

gute Idee mit dem Thread. Ich hab gute und schlechte Ärzte kennengelernt. Sie machen natürlich auch Fehler, wie jeder andere Mensch auch. Leider sind es dann oft Fehler mit fatalen Folgen.

Einen hab ich mal gefragt, ob er bei Neckermann promoviert hat. Ich war außer mir, weil er meine Mutter mit einer schweren Lungenentzündung nicht ins Krankenhaus einweisen wollte. Ich habe sie nachts hingefahren, weil ich nicht mehr weiter wusste. Das war ziemlich schlimm, weil sie bei jedem Holperstein starke Schmerzen hatte. Sie hatte zusätzlich noch eine doppelte Rippenfellentzündung. Sie hätte unbedingt liegend transportiert werden müssen. Der Arzt wollte mich anzeigen und drohte mit Gericht. Ich sagte ihm: Das machen sie mal, dem sehe ich gelassen entgegen. Sie bekommen eine Anzeige von mir wegen unterlassener Hilfeleistung. Hab nie wieder was von dem gehört. :wein

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An so einen Knaller bin ich in der HAutklinik geraten. Sechs Wochen nur rumprobiert und nix hats gebracht.

Kam mit PSO und einer Dermatose hineien und ging mit PSO und Dermatose wieder hinaus!:mad:

Mein HAusarzt hat nur den Kopf geschüttelt.

hab mich dan selber behandlet und nach drei Wochen war die Dermatose verschwunden und die PSO auch viel besser.

Soviel dazu.

Dem Professor damals habe ich auch eine vor den Latz geknallt. HAt sich aufgeführt als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Mich kriegt dorthin auf jedenfall keiner mehr.

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Ich bat meinen Hautarzt um Rat: "Gemäß Packungsbeilage soll die Kortisonsalbe nur über einen bestimmten Zeitraum angewendet werden. Was mache ich danach?" Die Antwort war: "Na dann warten Sie einfach drei bis vier Tage und weiter geht's." -.-

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Guest bruno1234

.... bei mir endete eine nicht erkannte Sinusitis fast tödlich. Resp. ging fast in eine Meningitis über. In der Sinus frontalis war eine Entzündung. Über 41 Grad Fieber.

Gott sei Dank gab es Penicillin, spätere Operation über 4,5 Stunden, wobei ich aus der Narkose fast nicht zurückkam. Ich lebe noch, Gott sei Dank schon über 50 Jahren danach.:smile-alt:

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Hallo Chan

Mein Hausarzt ist prima, aber für Hautprobleme nicht zuständig. Ich hatte einen Schub, das geht aber oft wieder zurück. Mein Kopf quälte mich und so fragte ich den Hautarzt. Er meinte es hätte sich verschlechtert (klar ich hatte ja einen Schub). Von Salz und UV Kamm und was ich hier so gesammelt hatte, hielt er nichts. Ich bekam MTX Hexal. Schon mal den Beipackzettel gelesen? Ich kannte das Zeug nicht mal. Er klärte mich nicht über die Nebenwirkung auf. Stellte keine Fragen. Dann hätte er nämlich gewußt, das er mich mit dem Zeug hätte umbringen können. Ich kann auch nicht mit einem Arzt reden der weg läuft, der offensichtlich irgendwie keine Zeit hat, außerdem hatte ich meine Hosen noch um die Knöchel. MTX bloß um für eine kurze Zeit eine Linderung zu erzielen, wobei das Zeug ein Risiko für mich ist? Seit wann reden Ärzte nicht mehr mit ihren Patienten und schieben einfach teure Medis rüber?

Gruß

Freddy

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Guest bruno1234

zum Nachdenken, noch etwas.

ich fühle mich seit Tagen hundemiserabel. Bekomme Blutdrucksenker. Da wurde vor einigen Tagen die Dosis erhöht. Heute früh messe ich, der ist ziemlich unten, aber noch normal. Da ich die letzten Tage nicht gemessen hatte, (und blöderweise auch nicht auf die Idee kam zu messen, da ja die Dosis des Bluttdrucksenkers erhöht wurde wäre das sinnvoll gewesen) kann diese Übelkeit vom Blutdruck kommen. Also denke ich: -Wenn mein Blutdruck generell (wie man sagt von Haus aus) höher war, -ich mich wohl fühle und mein Körper gesund ist, weshalb also Blutdrucksenker nehmen, bloß weil die WHO sagt, welcher Druck normal ist und diese Werte nach unten korrigiert wurden. Gedanke= Arzt ist ein Ar....*

Nun, wenn aber Arzt denkt Blutdruck von mir ist erhöht, aber für den Menschen normal, ergo muß ich nicht behandeln und ich bekomme Folgeschäden, denke ich wieder: Arzt ist ein Ar...* , hat nix gemerkt und bin regelmäßig in Behandlung. Aber was soll Arzt tun??:confused:

Edited by bruno1234
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Die Idee finde ich im Prinzip gut. Nur habe ich ein anderes Verständnis von Schulmedizin, nämlich dass sie die Gesamtheit der mit wissenschaftlicher Methodik erfassten Erkenntnisse umfasst und nicht deren ungenügende oder fehlerhafte Umsetzung. Die Fehler des Gesundheitssystems, Ärzte, die ihre Patienten schlecht oder unangemessen behandeln, mögen Anhänger der "Schulmedizin" sein, verlassen aber gerade deren Spielregeln, wenn sie so handeln. Die Gegenüberstellung "schlechte Schulmedizin" und "gute alternative Medizin", die hier im Hintergrund schwingt, ist m. E. so nicht korrekt. Wenn aber gemeint ist, dass es um die Fehler, die von den Anhängern der "Schulmedizin" gemacht werden, handelt es sich vermutlich um das was hier gemeint ist. Dann wäre es logisch das Pendant über die Fehler der Alternativmedizin einzurichten.

Bei mir wurde fast 40 Jahre die Psoriasis nicht erkannt. Zunächst hieß es, es sei Fußpilz, der zu starken Verhornungen an meinen Hacken geführt habe. Außerdem habe dieser zum Nagelpilz geführt. Andere Symptome wie Jucken und Schuppen der Kopfhaut blieben unbeachtet. Ebenso blieben meine meist raue und trockene Haut und die immer wieder auftretenden überschießenden Verhornungen mit Auflösung der glatten Oberflächenstruktur der Haut an Stellen, die mechanisch oder chemisch belastet waren unbeachtet. Einige kg Fußpilzsalbe habe ich auf meiner Haut verstrichen, die jeweils wegen der guten Salbengrundlagen vorübergehende Besserungen brachten. Unangemehm war die Behandlung mit fettiger Salizylvaseline. Sie trocknete meine Haut aus und machte sie hart, spröde und brüchig.

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Auch hier einkleiner Beitrag.

Hatte Weihnachten einen Schub "irgenwas" alle Glieder taten weh fast keine Kraft und ich war richtig fertig.

Geblieben ist von dem Spuk , mein linker Daumen schmerzt mal mehr oder weniger seit dem.

Habe einen Rheumatologischen Internisten aufgesucht Wartezeit 2 Monate,sein Befund Die Schmerzen der Patientin ist auf Verschleiß auf ihr Übergewicht

zurückzuführen.

Die erhöten Entzündungswerte könnten auf eine Nierenentzündung deuten.

Wie bitte? verschleiß Erscheinung im Daumenglied, Ursache Übergewicht.Bei solchen Diagnosen kommt mir die Galle hoch

Nun kann ich weiter suchen , und dann wundern wir uns warum das Geld nicht reicht für eine ordendliche Behandlung.

Gruß irmi

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Hallo Kuno,

hier geht es ja nicht allein um Fehler der Schulmedizin. Fehler müssen immerhin nachgewiesen werden. Und keiner will Alles niedermachen. Aber eine Meckerecke, wo es um Nichtachtung der Persönlichkeit, um Diagnosen, die hanebüchen sind, geht, hilft bestimmt weiter, über manche Dinge nachzudenken. Mir wäre es lieb, wenn diese Meckerecke auch Fachärzte lesen, damit sie sich dem Patienten so widmen, wie sie selbst behandelt werden wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Arzt gern mit Mißachtung behandelt werden würde.

Alle Interessenten,

ich hatte ja schon oft mitgeteilt, wie es mir in den Rehas erging, eingebildeter Schmerz, nur Abnutzung an Knien und so, Leistungssport schuld. Und was ist mit den Papageienschnäbel an den Wirbelgelenken, oder den Stierhorn-typischen Anbauten bei PSA, den zahlreichen in den Spinalkanal ragenden Bandscheiben? Auch eingebildet? Mir scheint, die Reha-Ärzte waren betreffs Sichtung von MRT´s nicht gebildet genug, sonst hätten sie gesehen, was los ist. Ein Papageischnabel vorn an der HWS piekelt ständig gegen den Kehlkopf. Aber das ist ja alles wegen dem Leistungssport. Warum wird der dann nicht verboten? So blöde Antworten können nur Ärzte geben, die sich mit der Materie nicht richtig beschäftigt haben, dafür sorgen wollen, daß der Psychiater der Reha-Klinik reichlich Arbeit bekommt. Welch Hohn, 3 Stunden am Tag hören zu müssen, daß die auas nicht da sind, nur im Kopf statt finden. Trotz dieser Intensiv-Therapie sind die PSA-Bescherden noch da. Waren wohl doch nicht eingebildet. ;)

Hallo Bar,

betreffs des MTX habe ich dir an anderer Stelle geantwortet.

Gesegnetes Osterfest allen

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@ Fuchs

So wie Du es beschrieben hast, habe ich das auch verstanden. Es geht mir nur darum, dass schlechte Behandlung (im doppelten Sinn) durch Ärzte nicht mit Schulmedizin gleich gesetzt wird. Zwar sehen tatsächlich die "alternativ" orientierten Ärzte meistens tatsächlich mehr den ganzen Menschen aber es ist nicht typisch für die "Schulmedizin", dass dort der Mensch auf kranke Organe reduziert wird. Auch die "Schulmedizin" müsste nach ihrem Grundkonzept ganzheitlich angewendet werden. Darüber, dass dies in der Praxis aus vielfältigen Gründen unter den Tisch fällt, ist mir klar.

Herzliche Ostergrüße von Kuno

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Guest kaschek

Man kann ja vielleicht auch Positives berichten. ;)

Den besten Arzt, den ich in meinem Leben getroffen habe, war ein farbiger Amerikaner. Er hat 1968 erfolgreich meine Augen operiert. Damals eine kleine Sensation. Nach der 2. OP, die 1. war ein Misserfolg, ist er meinem Vater um den Hals gefallen und beide haben geweint. :)

Allerdings habe ich damals fast 12 Wochen in der Kieler Augenuniversität verbracht, 2 Wochen davon mit zugeklebten Augen. Allein! Das war schrecklich mit 8 Jahren. Elternbesuche waren nicht erwünscht. Man wusste es eben nicht besser und hielt das für gut.

Diesem Arzt bin ich heute noch sehr dankbar und meinem Papa auch, der das durchgesetzt hat.

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Man kann ja vielleicht auch Positives berichten. ;)

Hallo Kaschek

Positiv klar habe ich ja auch gemacht. Mein Hausarzt ist Spitze. Er klärt mich sogar über medizinische "Umstände" auf. Der Rest ist Erfahrung bei Ort "Hautarzt".

Gruß

Freddy

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Hallo Moderator Kuno

Moderator .. prima gefällt mir. Schulmedizin oder nicht. Laß doch bitte mal kurz dein Fachwissen weg. Der Patient ist krank, hat Angst, ist oft zu recht verunsichert. Hier ist für manchen Arzt Bedarf für Nachschulungen. Wie behandle ich einen Menschen. Bei meinem Hausarzt fühle ich mich wohl und geborgen. Es ist ein Verhältnis Mensch zu Mensch. Es interessiert mich nicht das ein Arzt keine Zeit hat. Ich suche mir meine Krankheit nicht aus. Und erwarte Hilfe vom Arzt, keine Ausreden, keine Routine, keine Gebärden die deutlich genug nur den Verdienst am "Kunden" spüren läßt. Als ehemaliger Computer Techniker hat sich ein Bullshit Sensor bei mir entwickelt. Und der täuscht sich selten und klingelte viel zu oft in letzter Zeit, bei Hautarzt Besuchen. Ich kann meiner Intuition jedenfalls noch vertrauen.

Gruß

Freddy

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1: Hallo Kuno, hier geht es ja nicht allein um Fehler der Schulmedizin. Fehler müssen immerhin nachgewiesen werden. Und keiner will Alles niedermachen .......

2: Hallo Bar, betreffs des MTX habe ich dir an anderer Stelle geantwortet.

Hallo Fuchs

Zu 1: Ich sehe das genauso.

Zu 2: Danke habe ich gelesen. Tobe mich wenn ich Zeit habe auf meiner "Spielwiese" Stand der Pso aus. Erfahrungen und so. Lesen erwünscht, vielleicht hilft es ja anderen, besser klar zu kommen.

Gruß

Freddy

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Nun ja, ich bin schon längere Zeit Patientin der Hautklinik. Wenn ich stationär dort war, hatte ich keine Probleme.

Eine Etage höher ist die Tagesklinik. Der Oberarzt ist so ein Negativ-Schätzchen. :zwinker-alt:

Er: MTX spritzt man sich nicht selbst!

Ich: Eine Treppe tiefer wurden mir die Spritzen auf den Beistelltisch gelegt.

Leicht verunsicherter Blick, aber kein Kommentar dazu.

Nach mehr als vier Wochen auf seiner Station:

Ich: Ich habe Neotigason mit MTX gleichzeitig bekommen.

Er: Solch eine Therapie macht kein Arzt. Sie irren sich.

Ich: Oh, der Herr G. ist gar kein Arzt?

Er: Ich komme nachher noch einmal bei Ihnen vorbei.

Super, nach so langer Zeit hat er mal in meine Krankenakte geschaut. Nach über sechs Wochen haben sie mich dann rausgeworfen - mit einem Rezept für eine Packung N3 Neotigason, obwohl schon dokumentiert war, dass ich das Medikament nicht vertragen hatte.

Mit meinem Rheumatologen habe ich dagegen sehr viel Glück gehabt, obwohl es der einzige Arzt war, der mich damals noch als Patientin aufgenommen hat. Er gehört zu der Sorte Mediziner, die so wenig wie möglich und so viel wie nötig verschreiben. Und jede Therapie wird besprochen, Wirkungen (erwünscht oder unerwünscht) werden genau erklärt.

Gruß

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Wo soll ich da nur anfangen... :confused:

...und wie werd ich dann wieder aufhören können... :confused:

Tja ist bei mir genauso.............. :confused:

ich könnte hier erzählen...........fragt sich nur welche solche Romane liest;)

LG Heike

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ich habe nichts zu meckern, sondern nur eine nette Anektote zum Besten zu geben -

vor Jahren war ich bei meinem Hausarzt und er hat geniesst wie sonst was -

ich habe ihm ein Heuschnupfenmittel empfohlen - das konnte er mir vor 6 Jahren meine ich, noch auf Rezept verschreiben.

Ich habe noch gesagt, dass er vielleicht mal zum Arzt gehen sollte -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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@ bar 2010

Du hast schon Recht, wenn du feststellst, dass es vielen Ärztinnen und Ärzten nicht gelingt, mit ihren Patienten menschlich korrekt umzugehen. Wenn ich zum Arzt gehe, erwarte ich beide Seiten: Fachliche und menschliche Fähigkeiten. Da ich 3 chronische Erkrankungen habe, bin ich auch regelmäßig bei meinem Arzt.

Gruß Kuno

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Ich find die Schulmediziner innerhalb ihrer eng gesteckten Grenzen immer redlich bemüht. Manche arrogant, das lässt mich schmunzeln, manche unbeholfen, das nütze ich mit dem Griff in ihren Chemokasten gnadenlos aus, manche kompetent, dann komm ich mir wie ein Trottel vor.

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Ich find die Schulmediziner innerhalb ihrer eng gesteckten Grenzen immer redlich bemüht. Manche arrogant, das lässt mich schmunzeln, manche unbeholfen, das nütze ich mit dem Griff in ihren Chemokasten gnadenlos aus, manche kompetent, dann komm ich mir wie ein Trottel vor.

Hey, Peter, du hast in den Chemokasten gegriffen? Erwischt! :)

Beispiele zum Meckern hab ich auch ´ne Menge parat. Eins, von dem ich heute noch was habe, ist ein nicht erkannter Armbruch (im Kindesalter) eines Orthopäden. :mad: Wie das sein kann? Es wurde vermutet - ich drück mich mal vorsichtig aus - dass dieser dem Alkohol besonders stark zugesprochen hat. ... Fest steht, dass ich einige Berufe nicht ausüben könnte, weil ich den betreffenden Arm kaum belasten kann.

Hab sogar nach der Wende versucht, eine Entschädigung o.ä. anzustengen. Da hieß es nur: Verjährt.

Grundsätzlich hat sich mein Bild von den Ärzten gewandelt. Weg vom Allwissenden und jederzeit Heilenden (ein ziemlich naives Bild - ich weiß), hin zum "gesundheitlichen Berater".

PS: Ich kenne einige auf ihrem Gebiet kompetente Ärzte. Die find ich dann - durch Zufall? ;) - auch noch symphatisch.:D

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Tja , Kuno, Patient und Mediziner zugleich,

der Zeitfaktor sollte in einer Rehaklinik doch keine Rolle spielen. Die Ärzte dort sollen doch bemüht sein, die arbeitsfähige Seite des Pat. zu stärken, daß die Auas diagnostisch abgeklärt, mittels Therapieprogramm erst mal eine gründliche Vertreibung erfahren.

Und warum werden dann von dem Pat. mitgebrachte Befunde mit großem Kopfschütteln ad absurdum geführt, die MRT´s mangelhaft betrachtet, sichtbare Befunde fehlgedeutet, nur um dem Pat. zu sagen: "Du bist nur knallbunt im Kopf, bildest dir alles ein !" Sogar einem Pat. mit Morbus Bechterew , dessen Diagnose seit 20 Jahren erwiesen war, wurde gesagt: "Kann nicht sein, dann müßten Sie rund wie ein Buslenker sein". Ich könnte noch mehr Beispiele aus dieser Klinik nennen.

So was darf nicht vorkommen. Dadurch geraten Rehakliniken in Verruf und der BfA wird unterstellt, an der Gesundung der Pat. sei sie nicht interessiert. Wäre das so, müßten berechtigte Erwerbsunfähigkeitsrenten doch nicht vom betreffenenden Pat. eingeklagt werden müssen.

Rehakliniken sollen eine Diagnostik unterstützen, nicht wegfegen. Sie sollen helfen, den Pat. ernst nehmen, nicht verurteilen und verarschen. Ob ich das mal erlebe? Werds in der 3. Reha merken.

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@ Fuchs

So wie Du es beschrieben hast, habe ich das auch verstanden. Es geht mir nur darum, dass schlechte Behandlung (im doppelten Sinn) durch Ärzte nicht mit Schulmedizin gleich gesetzt wird. Zwar sehen tatsächlich die "alternativ" orientierten Ärzte meistens tatsächlich mehr den ganzen Menschen aber es ist nicht typisch für die "Schulmedizin", dass dort der Mensch auf kranke Organe reduziert wird. Auch die "Schulmedizin" müsste nach ihrem Grundkonzept ganzheitlich angewendet werden. Darüber, dass dies in der Praxis aus vielfältigen Gründen unter den Tisch fällt, ist mir klar.

Herzliche Ostergrüße von Kuno

Hallo Kuno, hallo @ all

ich sehe diesen Thread ähnlich kritisch wie Du, Kuno! Mir ist nicht ganz klar, um was es hier gehen soll. Jeder der mal irgendwann beim Arzt oder im KKH war, kann von schlechten Erlebnissen berichten. Dagegen stehen aber immer auch zig Besuche, in denen effektiv geholfen wurde, so manches Mal auch Leben gerettet wurde.

Natürlich passieren Fehler, davon ist niemand ausgenommen. Nur dass es gerade bei medizinischem Personal besonders fatal sein kann. Aber liegt das an der Schulmedizin? Liegt das am Arzt oder der Pflegeperson selbst? Ich glaube nicht.

Nach wie vor werden in Deutschland alle Personen die im engeren als auch im weiteren Sinn mit Krankheit und Gesundheit von Patienten zu tun haben, sehr gut und sorgfältig ausgebildet. Auch eine persönliche Eignung zum Arzt, Assistenten, Pfleger, Sanitäter, Physiotherapeuten, Heilpraktiker etc. ist Grundvoraussetzung!

Woran es "krankt" - und da sind wir uns sicherlich alle einig - ist das Gesundheitssystem selbst. Zu wenig Geld, zu wenig Personal, zu wenig Zeit für immer mehr Patienten!

Beispiel:

Wenn ein Unternehmer zwischen 12 und 14 Stunden in seinem Betrieb mit ca. 5 Mitarbeitern rödelt und sich die Auftraggeber die Klinke in die Hand geben, dann hat er finanziellen Erfolg. Wenn ein niedergelassener Arzt bei der gleichen Arbeitszeit und gleichen Mitarbeiterzahl am Monatsende schaut - "Kunden" hat er ja genug! - kann er kaum die Pacht für die Praxisräume aufbringen. Einzige Abhilfe: noch mehr Patienten - ergo weniger Zeit für den einzelnen.

noch ein Beispiel:

Wenn ein LKW-Fahrer erwischt wird, der seine Lenkzeiten überschritten hat, werden er und sein Chef empfindlich bestraft. Mit vollem Recht, denn die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen lassen nachweisbar nach, was den Straßenverkehr erheblich gefährdet. Ein Krankenhausarzt kann 2 - 3 Ambulanz-Schichten a 8h hintereinander ableisten oder 20 Stunden im Operationssaal stehen, ohne dass jemand mit der Wimper zuckt. Ich weiß, dass die Ärzte sehr diszipliniert mit ihren Pausen umgehen und die langen Arbeitsschichten regelrecht trainieren, um durchzuhalten. Aber dennoch....

Das sind nur zwei von unendlich vielen Beispielen. Schlechte Erfahrungen liegen selten an '"der" Schulmedizin oder "dem" Arzt. Manchmal stimmt das "Angebot" des Arztes einfach auch nicht mit der eigenen Erwartungshaltung überein. Nicht selten stimmt aber auch die Chemie zwischen Patient und Behandler nicht, besonders deutlich wird das ja oft im Bereich Psychotherapie.

Aus diesem Grund erschließt sich mir der Sinn dieses Threads zunächst einmal nicht, denn ich halte es wie Kuno nicht für richtig.

Ich wünsch Euch frohe Ostern und lg

tamma

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Hallo Kuno, hallo @ all

Das sind nur zwei von unendlich vielen Beispielen. Schlechte Erfahrungen liegen selten an '"der" Schulmedizin oder "dem" Arzt. Manchmal stimmt das "Angebot" des Arztes einfach auch nicht mit der eigenen Erwartungshaltung überein. Nicht selten stimmt aber auch die Chemie zwischen Patient und Behandler nicht, besonders deutlich wird das ja oft im Bereich Psychotherapie.

Aus diesem Grund erschließt sich mir der Sinn dieses Threads zunächst einmal nicht, denn ich halte es wie Kuno nicht für richtig.

Ich wünsch Euch frohe Ostern und lg

tamma

Hallo Tamma,

sorry aber das sehe ich anders

wenn ein Arzt zwei Salben nicht voneinander unterscheiden kann und somit dafür sorgt daß ich mit Verbrennungen im KH lande hat das nichts mit "Chemie" von Arzt und Patient zu tun sondern eher mit mangelnder Sorgfalt.

Oder:

Wenn ein Chirurg nach einem Schlüsselbeinbruch einen Rücksackverband verschreibt OBWOHL der am Hals liegende Knochen schon nach hinten verschoben ist und eine Lücke von 1,5 cm klafft dann frage ich mich was das soll. Im Endeffekt war der Knochen noch weiter von der anderen Hälfte entfernt (3cm) und es wurde endlich operiert.

Doppeltes Leid für die Patientin.

Oder :

Wenn man mit Verdacht auf Krebs operiert wurde und das Ergebnis vorliegt und die nette Ärztin bei der Visite sagt "wir sprechen uns dann nachher unter 4 Augen" Und "nachher" dann 8 Stunden später ist frag ich mich manchmal ob die Nachdenken. Ich war an diesem Tag total fertig weil ich nicht wußte was nun ist und mir das "unter 4 Augen" eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Weißt du was in einem Menschen vorgeht der sooooooooo im Ungewissen gelassen wird? Als ich dann endlich mit ihr sprechen durfte kam der lapidare Satz" Wenn ich gewußt hätte daß sie sich solche Sorgen machen, hätte ich mich schon früher um sie gekümmert"

BITTEEEEEEEEEEE ich war mit Verdacht auf Krebs da. Nicht mit einer Grippe!

Das finde ich unmenschlich und bringt meines Erachtens ein so ein bischen

"Mir doch egal was mit dir passiert" ins Spiel.

Keine Frage unser Gesundheitssystem sorgt für eine solche Stimmung, weil eben die Ärzte u.a. schlecht bezahlt werden. Allerdings auch nicht sooooooooooooo schlecht wie es oft behauptet wird.

Liebe Grüße Heike

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