Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo liebe Boardies,
seit Tagen beschäftige ich mit dem Thema „Schuppenflechte“ - allerdings bin ich nicht erkrankt, sondern meine Freundin. Das Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen, denn auch wenn sie es nicht wirklich „durchsickern“ lässt – die Schuppenflechte belastet sie sehr.
Leider auch mich, denn es ist nicht wirklich schön sein Leben so stark einzuschränken und viele Dinge einfach auszulassen (Schwimmbad, Urlaube …)
Aktuell macht sie eine Fumaderm-Therapie mit 3 Tabletten täglich. (3 Monate) Leider mit geringen bzw. gar keinem Erfolg. Gestern hat sie mich ganz "geknickt" angerufen und mir erzählt, dass der Arzt in Erwägung zieht die Tabletten im Januar abzusetzen. Für mich persönlich ist das jedoch zu kurz, denn bei meinem Zug durch die Foren habe ich gelesen, das Fumaderm bei einigen Personen erst ab 6 Tabletten oder mehr wirkt? Bei dem Äußerlichen Therapiemöglichkeiten half nur vereinzelt das Cortison, doch dieses „unterdrückt“ ja leider nur die Symptome …
Leider hat sie in der Vergangenheit ihren Körper sehr geschädigt, Solarium besuche, Rauchen und natürlich der starke psychische Stress auf Arbeit. Alles passt natürlich in das klassische Bild der Schuppenflechte. Durch das Solarium und auch die ausgiebigen Sonnenbäder hat sich damals ein Hautkrebs gebildet - (Gott sei Dank im Frühstadium) und konnte dementsprechend ohne Streuung von Metastasen entfernt werden.
Problem an der Sache ist natürlich, dass viele Behandlungsmethoden wie Bestarhlungen, MTX und Co. bei einer solchen Vorgeschichte nicht eingesetzt werden dürfen (sollen) und die Therapiemöglichkeiten jetzt immer geringer werden bzw. gleich null sind – auch leider meine Hoffnung in Sachen "heilung"! Ihr Hautarzt hat gestern mit einem Professor „Rücksprache“ gehalten und diesen nach weiteren Therapiemöglichkeiten gefragt. Leider empfiehlt auch er nur die Behandlung mit Fumarderm …
Ich bin aktuell sehr Ratlos und weiß nicht weiter wie ich meiner Freundin helfen soll. Rettungsversuche von meiner Seite aus (sind manchmal vielleicht wirklich ein wenig zu hart) enden meist in Tränen und Streit. Dabei merkt sie aber nicht, dass es sich immer nur um sie dreht. Wenn ich persönlich Schuppenflechte habe und mich „behandeln“ lasse tue ich alles mir mögliche um die Therapie zu unterstützen. Ich höre mit dem Rauchen auf bzw "versuche"! es, ernähre mich gesund usw.
Was meint ihr? Soll sie die Tabletten weiter einnehmen bzw. durchhalten? Gibt es weitere Behandlungsmöglichkeiten aus eurer Sicht?
Ich danke euch für eure Hilfe!
LG
André