Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Moin zusammen,
ich setze mich heute mal als Sprachrohr für meine Bekannte ein,leider hat diese keinen PC zu Hause.
Folgendes Problem:
Sie leidet seit vielen Jahren an Pso,vorrangig im Gesicht und auf der Kopfhaut.Vor einigen Jahren wurde bei einem Krankenhausaufenthalt festgestellt,das sie unter einer "Mischform" zwischen Neuro und Pso leidet.Zu dem Aufenthalt kam es,weil ihr ,im wahrsten Sinne des Wortes,bei einem Schub die Luft weg blieb.
Seit dieser Zeit nimmt sie täglich Kortison in Tablettenform zu sich,immer ein bestimmtes Level und wenn es zu einem Schub kommt,der sich bei ihr meist über Nacht durch starken Juckreiz und unerträgliche Schmerzen im Gesicht ankündigt,kommt es vor,das sie sich vom Arzt noch zusätzlich eine Kortisonspritze verpassen ließ.
Da sich in den letzten Monaten die Pso auch an den anderen Körperregionen breit macht,startete sie vor 4 Wochen einen Versuch mit Furmaderm.In den ersten 3 Wochen nahm sie Furmaderm initial ein und vertrug dieses auch einigermaßen.Ab der 4.Woche begann die Einnahme mit dem "richtigen" Furmaderm.Bereits ab dem ersten Tag ( 1 Tablette täglich) bekam sie Kreislaufprobleme und zwar so massiv,das sie kaum in der Lage war,noch geradeaus zu laufen.Diese äußerten sich in mehreren Hitzewallungen und massivsten Kopfschmerz-attacken,Übelkeit und das ihr ständig "schwarz vor Augen" wurde.
Nach ein paar Tagen hat sie die Therapie abgebrochen,weil es für sie ein unerträglicher Zustand war.Auch die Bluttests beim Arzt fielen schlecht aus,so das ihr Arzt eh zum Abbruch geraten hätte.
Irgendeine Auswirkung auf die Pso hatte diese "Kurzzeit-Therapie" natürlich nicht.
Momentan nimmt sie gar keine Medikamente um sich erstmal zu erholen.
Ehrlich gesagt,weiß ich auch nicht so recht,was ich ihr raten soll.Sie kennt meine Einstellung zu den "Hämmern" und ich hab auch im Vorfeld mir ständig den Mund fusselig geredet wegen der ständigen Einnahme von Kortison.Dazu kommt,das sie gerade durch die jahrelange ständige Kortison-Einnahme starkes Übergewicht hat.
Auf der anderen Seite versteh ich sie,weil ich schon selbst miterlebt habe,wie sie sich während eines Schubes quält und welche Schmerzen sie dann hat...
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und in der gleichen Schwere die Pso? vor allem diese "Mischform"?
Gruß Mone