Erkenntnis
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Hallo Ihr Lieben, ich würde gerne den Thread hier wiederbeleben, falls noch Interesse besteht. Im Moment versuche ich, meinen Konsum und vor allem den Müll zu minimieren, leider nicht immer erfo
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Hallo Catriona, ich bin ja auch ein penibler Mülltrenner und gehe nur mit dem Stoffbeutel einkaufen. Schaut man in die Müllcontainer, kann man sich nur ärgern. Für was trenne ich eigentlich - nu
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Hallo Pinie, ja, Du hast Recht, als Einzelperson bin ich da wahrscheinlich wirklich flexibler. Ich hab auch festgestellt, dass bei den Mengen, die ich alleine verbrauche, es einfach mehr Sinn mach
Okay, ich war noch nie ein Fan von Plastik. Es fasst sich nicht gut an, es riecht unangenehm, es versaut die Umwelt. Ich hab es bisher vermieden, überflüssige Plastik zu kaufen. Meistens zumindest. Irgendwann letzte Woche streifte mich die Erkenntnis, dass (mir) das nicht reicht. Zu oft greife ich zu, ohne nachzudenken. Unser Plastikmüll zu Hause muss alle 2-3 Tage geleert werden. Das kann einfach so nicht weitergehen!
Ich habe also beschlossen, mein Leben soweit wie möglich plastikfrei zu gestalten. Zufällig musste ich am Tag der Erkenntnis/Entscheidung in den Supermarkt und wurde gleich vor eins der Hauptprobleme gestellt: Was kann ich eigentlich noch essen? Die üblichen Griffe und Gänge fielen weg. Am Ende ging ich mit einer Flasche Milch, einem Glas Joghurt und zwei Bananen nach Hause (bevor jetzt Kommentare kommen: Bis auf wenige Ausnahmen kaufe ich nur regionales Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt). Milch und Joghurt waren zwar doppelt so teuer, aber dafür auch extrem lecker. Nur Bio im Glas scheint man im normalen Supermarkt nicht zu bekommen. Wie auch immer, ich gehe nun also mit einem etwas aufmerksameren Blick durch die Regale und staune, wie viel Plastik es tatsächlich gibt, aber auch, wie viele Alternativen. Oft sind die zwar etwas teurer, aber dafür qualitativ auch um Längen besser. Geld spart man dann wiederum an dem, was man nun freiwillig im Regal liegen lässt. So kann man die Balance im Haushaltsbudget halten. Für Käse etc. muss man sich Behälter mitnehmen, um die Plastiktüten zu vermeiden. Tragetaschen aus Plastik hab ich noch nie gekauft, allerdings hab ich die kleinen Plastiktüten für Obst und Gemüse eher unbedenklich verwendet. Jetzt nehme ich sie nur noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt (warum gibt es eigentlich keine Papiertüten im Gemüsebereich in normalen Supermärkten?) und benutze sie so oft wieder, bis sie auseinanderfallen. Plötzlich haben sie einen totalen Wert für mich erhalten. Über kurz oder lang werde ich sie komplett ersetzen. Muss nur noch überlegen wie …
Essen ist die eine Geschichte, Drogerieartikel eine ganz andere. Meine Güte, jeder Spülitab, alle Taschentücher, selbst mein Froschwaschmittel stecken in der Plastiktüte. Das erfordert noch etwas Recherche und Ausprobieren.
Fakt ist, die ganze Sache ist wirklich spannend und macht mir großen Spaß. Die reinste Entdeckungs- und Erinnerungstour. Man fragt sich ständig, wie das früher eigentlich gemacht wurde und macht es jetzt wieder so. Z.B. keine Mülleimerbeutel, sondern Zeitung in den Eimer und nach dem Leeren auswaschen, usw. Ich denke, im Herzen bin ich Minimalistin/Puristin. Ich mag es, wenig zu haben, aber das Wenige von guter und nachhaltiger Qualität. Von daher gefällt es mir, alles auf das Notwendigste/ Wesentliche zu beschränken. Auch beim Essen ist es so. Fertiggerichte haben mich von jeher abgeschreckt, weil die Zutatenliste völlig unübersichtlich ist (vom Geschmack mal ganz abgesehen). Zumindest muss ich mir da keine zusätzlichen Gedanken über den Müll machen.
Wer Ideen zur Plastikvermeidung hat, immer her damit.