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Hallo liebe Community,
Als langjähriger Pso-Leidenskollege (ca. 10 Jahre) bin ich nun an einer Stelle angelangt, welche mich psychisch enorm belastet.
Mein Körper scheint mich immer mehr im Stich zu lassen, mit meinen "jungen" Jahren (27 Jahre) fühle ich mich bereits wie ein 70 jähriger.
Dank Fumaderm habe ich einen zu ca. 40% bedeckten Körper mit PSO und zusätzlich cronische Urtikaria (musste das Medikament wegen letzterer absetzen und daher hat sich die Pso explosionsaritg ausgebreitet)
Meinen Beruf als Elektriker musste ich wegen meiner Handgelenke aufgeben (lt. Diagnose ein intraosieres Anglion....)
Meine Knie tun mir weh und es gibt beim Treppensteigen ständig ein "knacksen"
Damit noch nicht genug habe ich noch einen Tinitus, meine Brust sticht beim Atmen ab und zu (sehr selten) und ich habe bereis verinzelt graue Haare
Ich fühle mich als würde ich im falschen Körper stecken.
Die Psoirais hat sich auf meinen gesamten Körper ausgebreitet (kompletter Rücken, Beine, Intimbereich, Arme, Hände, Hals, Gesicht und Kopfhaut)
Durch die Urtikaria muss ich nun ständig Antiallergietabletten schlucken und kratze mich trotzdem immer wieder Blutig, was der Pso natürlich weitere Flächen zur Verfügung stellt...
Die Bettwäsche ist dadurch ständig mit Blutflecken übersät.
In den letzten Jahren habe ich unendlich viele verschiedene Therapiemöglichkeinte versucht, wobei keine zu einer Verbesserung beitragen konnte. (Fumaderm musste ich zu früh absetzen)
Lediglich die UV Bestrahlung brachte mir kurzzeitig Abhilfe...
Ich fühle mich am Ende angelangt,... der Hautarzt in meiner Nähe nimmt keine Patienten mehr und das Krankenhaus ist ein unpersönliches und unfreundliches Institut.
Dank dieser Konstelation leidet sowohl mein Berufs- als auch mein Privatleben, denn durch die Beeinträtigungen fehlt der Antrieb und die Lust.
Jetzt kommt auch noch der Sommer, welcher zusätzliche Belastungen mit sich bringt. (Baden gehen etc.)
In meinem jetztigen Zustand möchte ich mich nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen, die Seitenkommentare sind mittlerweile ein zu schweres Laster.
Vor der chronischen Urtikaria konnte ich, dank meines eher emotionslosen Inneren, immer gut über die Runden bringen, doch durch diese zusätzliche Krankheit und das extreme hervortreten der Pso habe ich kein Intresse mehr so weiter zu machen. Ich möchte nicht mein Leben lang auf das öffentliche Leben verzichen (zumindest tlw.) und ständig Medikamente schlucken und eine Creme auftragen von der ich weiß, das sie meine Haut nur noch beruhigt, aber keine Hilfe mehr ist.
Ich fühle mich gebrochen und es fehlt mir der Antrieb