Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Der dritte Teil des Kurses behandelt das Thema „Nichtraucher bleiben“. Er vermittelt Strategien, um vor einem Rückfall gewappnet zu sein oder mit einem Rückfall umzugehen.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
16. September 2026 04:00 PM
Hallo zusammen!
Ich bin ganz neu hier und generell das erste mal in einem Forum aktiv, weiß noch nicht so genau, wie alles funktioniert..
Nach Jahren traue ich mich nun endlich auch mal darüber zu reden, im Kreise von Betroffenen. Viel zu oft muss ich mich erklären und rechtfertigen.. Nun erstmal zu mir:
Ich bin 30 Jahre alt und habe seit ca. 8-10 Jahren Schuppenflechte. Wann und wie das angefangen hat weiß ich nicht mehr. Ich habe mich anfangs nicht damit auseinandergesetzt, ich hatte Salben bekommen.. Mir wurde immer gesagt, es ist Stress. Also habe ich versucht den Stress "wegzulassen" (ich hatte sehr viel) haha, die Ärzte machen es sich echt einfach! Ich fühlte mich nach 3 Ärzten alleingelassen und habe einige Jahre nur versucht, mich damit abzufinden, naja, eher damit verbracht mich zu schämen und zu hassen. Vor 2 Jahren bekam ich vom 6. Hautarzt eine Überweisung in eine Akutklinik und war nach 16 Tagen das erste Mal nach 8 Jahren frei! Ich hatte Haut! Weiche Haut! Ohne Juckreiz. Man sah mir für ca. 3-4 Wochen nichts mehr an und das war die glücklichste Zeit in den letzten Jahren.. Ich fühlte mich so befreit. Naja, die Flecken (wie ich sie liebevoll nenne) kamen dann wieder und zwar mit einer solchen Wucht, dass ich ganz oft am Rande der Verzweiflung war.. Vor 6 Monaten bekam ich dann auch endlich mal wieder eine Kortisonsalbe (habe ich selten bekommen) damit der Juckreiz aufhört, ich bin fast wahnsinnig geworden. Im Juni habe ich meinen nächsten Termin und schaue mal, was sich der bislang 8. Arzt so ausdenkt.. Ich habe relativ "wenige" Stellen: An den Händen/Fingern, Ellenbogen und an einem Knie, und Zehen.
Momentan reibe ich mich fleißig mit Cremes und Öl ein (bade in Salz und Öl) und stelle meine Ernährung um. Und genau das ist das Schwierige, ich weiß nach so vielen Jahren immer noch nicht genau, was ich vertrage und was nicht. Ich bin mir sicher, dass ich auf Lebensmittel reagiere, aber ich kann einfach nicht genau sagen, welche und wie viel. Weil ich einfach zu schwach bin das alles auszuprobieren. Ich weiß nicht mehr was ich wann wie tun soll. Ich habe den Überblick über Lebensmittel, Salben, Cremes, Bäder verloren.. Menschen geben mir komisch die Hand und nehmen auf Partys nicht aus der selben Chipstüte die Chips, man fragt mich was ich habe, aber schlimmer sind die Menschen, die nicht fragen, sondern nur gucken. Mit diesem Blick. Dieser "iih, was ist das denn? Die arme".
Ich musste das alles mal loswerden und hoffe, dass ich auf dieser Seite ein wenig ankommen kann und einige Dinge besser verstehen lerne.
:-)
Sue.