Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo,
ich möchte hier mal meine Bedenken über Versicherungen und Gerechtigkeit äußern. Als wäre es nicht genug, daß ich mich seit über 15 Jahren mit einer schweren Erythodermie und diverse Psorvarianten rumschlagen muß. Von den laufenden Kosten für Medikamente und Pflegemittel will ich hier erst gar nicht reden. Stattdessen betrachten wir mal Krankenkassen und Zusatzversicherungen. KEINE VERSICHERUNG mit Gesundheitsfragen würde mich nehmen - das Risiko, so die lapidare Antwort auf eine formlose Anfrage, sei nicht tragbar. Von einer privaten Krankenversicherung oder gar Berufsunfähigkeitsversicherung will ich erst gar nicht reden. Mir ist klar, daß es in meinem Fall problematisch ist mich zu versichern, daß stört mich aber nicht mehr, über das Ding bin ich hinweg. Oho, das mögliche Risiko impliziert jedoch, daß jeder Mensch mit einer Hautkrankheit (primär Psor und Neuro), egal welcher Art und Befallstärke PRO FORMA ausgeschlossen ist, und falls es widererwartend gut läuft, muß er mit erheblichen Aufschlägen rechnen. Lest euch mal die Gesundheitsfragen ganz genau durch. Ironischerweise fällt mir nur dazu das Grundgesetz §3 Abs. 3 bzw. das LGBG Berlin ein - ich habe einen Schwerbehindertenausweis. Im Idealfall sollte eine Versicherung eine solidarische Gesellschaft darstellen, jedoch gibt es die Solidarität und Leistung nur für Gesunde (Kosten ja nix), Kranke (Kostenfaktor) sollen ruhig alles selber zahlen. Mir kann keiner Erzählen, daß die großen Versicherungskonzerne bankrott gehen würden, müßten sie alle Ihre Leistungen auch den chronisch Kranken anbieten, aber es würde Ihren Profit schmälern - na, wenn das mal nicht zum Nachdenken anregt.
Mfg.
100869