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Mir hilft Theraflax


Wehner

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Hallo zusammen!

Seit April 2012 nehme ich zweimal täglich 10ml Theraflax ein und bin von meiner Psoriasis befreit. Nach 

einem Aufenthalt in der Haut-Akutklinik in Hersbruck, bei der ich als nicht therapierbar wegen der Ablehnung

von MTX ruckzuck entlassen wurde erklärte mich mein Hautarzt als 'austherapiert' und wies mich gegen meinen,

Willen wiederholt in die hiesige Haut-Klinik ein. Bei meinem Anblick meinte der Prof. nur, 'für sie habe ich kein

Bett frei'. Ich habe das begrüßt und bin mit einem Rezept für Cremes wieder gegangen.

Dann begab ich mich die Suche im Internet. Beim 4. ,probierten Produkt gelangte ich an Theraflax, welches mir bis 

heute hilft. Die drei vorherigen haben nicht gebracht. - Außer Kosten.

So geht es sicherlich vielen suchenden. Es wird aber wahrscheinlich nichts geben, was bei jedem hilft. Ich bin auf

jeden Fall mehr als zufrieden und werde die Einnahme weiterführen.

 

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Hallo @Wehner

Danke für deinen Bericht! Vielleicht macht er ja Leuten Mut, die auch auf der Suche sind.

Die Internetseite sah lange so "tot" aus, deshalb war ich mir nicht sicher, ob der Anbieter das noch macht. Hast du in letzter Zeit mal Theraflax nachbestellt?

Und nimmst du das Öl pur oder rührst du es irgendwo rein?

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  • 1 month later...

Sorry dass die Antwort auf sich warten ließ.

Ich habe heute wieder Theraflax erhalten, hat etwas länger gedauert als sonst.

Ich nehme es seit 2012 sehr erfolgreich ein. Pur, zum Frühstück und Abendessen.

Bei Schmerzen im Knöchel habe ich es auch mit Karottensaft gemixt. Sehr 

erfolgreich. Ich werde nie mehr darauf verzichten.

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Hallo,

Vielen Dank Wehner für den Tipp. Werde es auch mal ausprobieren,

unter www.messmer-naturoel.de kann man Theraflax auch bestellen, da die 

Homepage gesperrt ist.

Liebe Grüße

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….warum ist die Homepage gesperrt?

Bin bei solchen Sachen eher kritisch, wobei es hier ja wohl keine versteckten "Schweinereien" gibt. Die alten Hasen hier wissen was ich meine. Bei leichten Fällen von PsA mag es ja noch helfen, aber später wenn es sich verschlechtert sollte man wg. der Spätfolgen zu einem Basistherapeutikum wechseln. Wie es sich bei der Pso verhält, mag ich nicht beurteilen.

Gruß Lupinchen

Edited by Lupinchen
  • Upvote 1
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Hallo Minze, hallo Lupinchen!

Theraflax bestelle ich grundsätzlich über Messmer-Naturoel.de, 

Theraflax.de ist schon jahrelang verwaist, Messmer ist ein 1-Mann-Betrieb

und der hat alle Hände voll zu tun.

Ich nehme es seit 7 1/2 Jahren.

Es hatte sich täglich eine Schaufel voll von Schuppen in Schlaf und Badezimmer

angehäuft. Ich hatte Pso von Kopf bis Fuß und mir hat es nebenwirkungsfrei

geholfen. - Übrigens, das 1. Mal die Diagnose Psoriasis bekam ich im Dezember 2000!

Liebe Grüße, und wer es probiert, viel Erfolg! (Ich verdiene nichts dran)

 

Wehner

 

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Hallo Claudia,

das Öl nehme ich nur wegen der Schuppenflechte. Meine Gelenke sind in Ordnung. Seit Mai 2012 keine

Beschwerden mehr. Davor im November 2011 in Hersbruck die Diagnose: Polyarthritis, hatte Schmerzen in

beiden Fußgelenken (Knöchel). Im  Frühjahr 2012 Theraflax mit Karottensaft angewendet und die

Schmerzen waren binnen kürzester Zeit verschwunden.

Liebe Grüße

Wehner

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halber Zwilling

Hallo Wehner

Das klingt gut. Ich finde nur leider nirgends genauere Infos, was genau Theraflax ist. Bei Messner Öl ist es momentan auch gar nicht lieferbar. 

Hast du mir noch genauere Informationen? Kannst mich auch gerne über PN kontaktieren.

Danke und  schwäbische Grüße ganz aus deiner Nähe 😉

vom halben Zwilling 

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Grüße Dich halber Zwilling!

Zu Theraflax laut Ettikett: Kombination von Leinsamenöl, Schwarzkümmelöl und Borretschsamenöl als Quelle von Omega-3 und

Omega-6 essentiellen Fettsäure zur diätetischen Behandlung der Psoriasis.

Pro 100g Produkt:

Brennwert kj: 3700kj

Brennwert kcal: 900kcal

Eiweiß: 0

Kohlenhydrate: 0

Fett: 100g

OImega-3-Fettsäure*) (Linolensäure) :  46g

Omega-6-Fettsäure*) (Linolsäure9 22g

*) unterliegt natürlichen Schwankungen

Verzehrsempfehlung: Zweimal täglich je 10 ml zu den Mahlzeiten.

Theraflax wird in Südafrika für Deutschland hergestellt und von

Messmer-Naturöl in der zur erwarteten Bestellmenge importiert.

Steigen die Bestellungen in Deutschland an, muss man etwas länger warten.

Schwäbisch Grüße zurück

 

Wehner

 

 

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  • 2 weeks later...
halber Zwilling

Also...geschmacklich finde ich es gar nicht so übel. Ich esse aber auch gerne Fladenbrot mit Schwarzkümmel.

Dann warten wir mal die nächsten Wochen ab, ob und wenn ja, was sich so tut...

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Hallo halber Zwilling,

ich wünsche Dir ganz viel Erfolg! Bitte berichte uns, ob und wie es gewirkt hat. Ich  denke , es ist ein interessantes Produkt  und zum Ausprobieren allemal gut. LG Waldfee

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halber Zwilling
Gerade eben schrieb Waldfee:

Hallo halber Zwilling,

ich wünsche Dir ganz viel Erfolg! Bitte berichte uns, ob und wie es gewirkt hat. Ich  denke , es ist ein interessantes Produkt  und zum Ausprobieren allemal gut. LG Waldfee

Danke ! Und ja, mach ich gerne! 

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

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  • 1 month later...
halber Zwilling
Am 20.11.2019 um 18:49 schrieb halber Zwilling:

Danke ! Und ja, mach ich gerne! 

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

Sodele ( wie der Schwabe sagt),

Ich wollte Euch auf dem Laufenden halten, das tu ich hiermit: meine Pustulosa palmoplantaris ignoriert leider meine Versuche  mit Theraflax🤨.

Die Flasche ist jetzt leer, meine Hände sind aber momentan ganz übel. 

Schade! Aber einen Versuch war es wert.

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Kann eine Schuppenflechte gelindert werden, indem die Zusammensetzung der Bakterien des Mikrobioms von Haut oder Darm verändert wird? Das versprechen Hersteller von entsprechenden Kosmetika oder Nahrungsergänzungsmitteln. Was ist dran?
      Es gibt nur wenige Studien, bei denen untersucht wurde, welche Bakterien typischerweise bei Psoriasis-Betroffenen vermehrt oder vermindert zu finden sind. Ungeklärt ist auch, ob bestimmte Bakterien eine Schuppenflechte aufrechterhalten – oder ob es nicht umgekehrt ist: Genauso gut könnte es sein, dass erst die Erkrankung dazu führt, dass bestimmte Bakterien vermehrt oder vermindert auftreten.
      Kritiker halten die Behandlung von Erkrankungen mit Bakterien-Extrakten für einen Modetrend, vergleichbar mit der Diskussion über Vitamin D. Die meisten Experten verweisen darauf, dass konkrete Wirkungen von Mikrobiotika auf den Körper nicht belegt seien. Andere dagegen prognostizieren, dass mit Hilfe immer genauerer Analyse-Methoden künftig tatsächlich Erkrankungen über das Darm-Mikrobiom geheilt oder gelindert werden könnten.
      Mikroorganismen halten den Körper funktionsfähig
      Mikrobiom ist der Oberbegriff für Kleinstlebewesen (Mikroben), von denen Menschen und Tiere besiedelt sind. Dazu zählen Bakterien, Pilze und letztendlich auch Viren. Sie leben im Darmtrakt, auf der Hautoberfläche, in den Schleimhäuten von Mund, Nase, Ohr und Scheide.
      Jeder Körperbereich hat ein unterschiedlich zusammengesetztes Mikrobiom. Denn Bakterien auf der Haut haben völlig andere Funktionen als die im Darm oder im Mund. Sie wandeln Stoffe um (Stoffwechsel) und ernähren und schützen damit die menschlichen Zellen.
      Die jeweiligen Mikrobiome sind so ausbalanciert, dass sie die Körperfunktion optimal steuern können. Verändert sich die Zusammensetzung, kann es zu Funktionsstörungen kommen. Das ist dann der Fall, wenn einzelne Bakterienstämme dominieren, während es an anderen mangelt. Sind Haut oder Schleimhäute verletzt oder geschädigt, können Keime (Krankheitserreger) ins Gewebe oder in die Blutbahn gelangen und Krankheiten auslösen.
      Mikrobiom und Immunsystem beeinflussen sich gegenseitig
      Jedes Mikrobiom wird von Immunzellen dauerhaft überwacht: Mast- und T-Zellen (T-Lymphozyten) kontrollieren, ob einzelne Mikrobenstämme gefährlich sind. Bakterien zum Beispiel bilden Antibiotika und Enzyme, können aber auch Infektionen, Vergiftungen oder Entzündungen verursachen. Erkennen Immunzellen eine Gefahr, aktivieren sie Entzündungs-Botenstoffe. Dadurch werden Proteine (Eiweiße) gebildet, die anti-bakteriell wirken. Ist das Immunsystem zum Beispiel durch Medikamente geschwächt, kann es diese Mikroorganismen nicht mehr in Schach halten.
      Es gibt aber umgekehrt Bakterienstämme, die beruhigend auf die Immunzellen einwirken, d.h. ihre Aktivitäten hemmen. 80 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm. Das erklärt, weshalb das Darm-Mikrobiom Entzündungen im gesamten Körper beeinflussen kann.
      Haut-Mikrobiom bei Psoriasis
      Bei verschiedenen Krankheiten hat man festgestellt, dass das Mikrobiom der Haut nicht mehr im Gleichgewicht ist (Dysbiose). Es unterscheidet sich von dem einer gesunden Haut. So sind in den Psoriasis-Stellen („Läsionen“) vermehrt Bakterienstämme festgestellt worden, die die Interleukine IL-17 und IL-23 aktivieren [1]. Diese Entzündungs-Botenstoffe sind direkt am Ausbruch einer Psoriasis beteiligt:
      Staphylococcus aureus (Firmicutes) Proteo-Bakterien Andererseits wurde festgestellt, dass deutlich weniger Bakterien in den Läsionen vorhanden sind, die einen hohen Fettanteil haben, gegen oxidativen Stress wirken, Antibiotika bilden können und insgesamt die T-Zellen-Aktivität herunterregulieren – wie Actino-Bakterien.
      Für die Neurodermitis konnte nachgewiesen werden, dass die Patienten umso schwerer betroffen waren, desto mehr Staphylococcus aureus (S. aureus) sie auf der Haut hatten. 
      Wie mikrobiotische Kosmetika eingesetzt werden
      Es gibt zwei Ansatzpunkte, die natürliche Zusammensetzung des Haut- Mikrobioms wiederherzustellen:
      Probiotika sind ursprünglich Produkte mit lebensfähigen Mikroorganismen. Die sollen die fehlenden Mikroben ersetzen. Werbewirksam werden „probiotische Kosmetika“ angeboten. Sie enthalten aber keine lebenden Bakterien, sondern lediglich Extrakte. Sonst müssten sie nämlich gekühlt werden. Außerdem gibt es eine Obergrenze für vermehrungsfähige Keime in Pflegeprodukten. Als Wickel oder Auflagen können probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut aufgetragen werden. Die enthalten aber nur dann die Vielfalt der Bakterien, wenn sie natürlich fermentiert sind und nicht industriell. Präbiotika sind Produkte mit Sacchariden (Zucker). Die sollen „gute“ Mikro-Organismen füttern, um „schlechte“ zu verdrängen. Die wenigen „präbiotischen Kosmetika“, die angeboten werden, enthalten entweder gar keine Saccharide oder die stehen bei den Inhaltsstoffen sehr weit hinten, so dass es sich nur um minimale Mengen handeln kann. Es ist nicht erforscht, wie es langfristig wirkt, wenn man die Zusammensetzung des Haut-Mikrobioms mit äußerlichen Präparaten verändern will. Könnte sich das Mikrobiom gegen diesen Reiz wehren oder könnte es unempfindlich (resistent) werden? Bleibt das Haut-Mikrobiom in der gesunden Balance, wenn man das Präparat absetzt?
      Helfen mikrobiotische Hautprodukte?
      Die angebotenen Kosmetika sind keine Arzneimittel. Es handelt sich um Pflege- oder Medizinprodukte, die in geringen Mengen Wirkstoffe enthalten (Cosmeceuticals). Damit unterstützen sie eine Therapie, ersetzen sie aber nicht. Trotzdem ist es vorstellbar, dass sie in leichten Fällen sogar wirken können.
      Für die Psoriasis gibt es kein Pflegemittel mit Mikrobiotika, bei dem ein Effekt nachgewiesen werden konnte. Anders bei der Neurodermitis: Da gibt es Produkte, die das entzündungsfördernde Bakterium S. aureus zurückdrängen. In Studien hat sich damit die entzündete Haut bei nur mild betroffenen Kindern verbessert. Die Cremes enthalten Keimextrakte des Aquaphilus Dolomiae oder des Vitreoscilla filiformis. Die Europäische Behandlungsleitlinie empfiehlt sie als therapiebegleitendes Pflegemittel.
      Weitere Verfahren bei Neurodermitis sind bisher nicht über das Experimentierstadium hinausgekommen. So wurden zum Beispiel lebende Keime in einer Lotion auf die Haut aufgetragen. Danach verbesserte sich der Hautzustand. Aber schon in der ersten Studienphase blieb unklar, wie oft das wiederholt werden muss und wie lange der Effekt anhält.
      Als erfolgreicher Staphylokokken-Killer erwies sich das Antibiotikum Mupirocin. Damit konnte die Haut verbessert werden. Doch eine „Langzeitanwendung bei Neurodermitis verbietet sich“, weil damit resistente Stämme gebildet werden können.
      Nun kommt das Bakterium S. aureus ebenfalls in den Läsionen der Schuppenflechte gehäuft vor. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass äußerlich aufgetragene Mikrobiotika ähnlich gut wirken. Denn Neurodermitiker haben mit krankmachenden Bakterien, Viren oder Allergenen zu kämpfen, weil die äußerliche Hautbarriere verletzt ist und nicht mehr ausreichend schützt. Bei der Psoriasis dagegen entwickelt sich die Entzündung von innen, weil das Immunsystems gestört ist. Das zeigt sich zwar hauptsächlich auf der Haut; ist aber nicht darauf beschränkt. Es ist unwahrscheinlich, dass vermehrte S. aureus Bakterien auf der Haut die Ursache für eine Psoriasis an Nägeln, Gelenken oder Hand- und Fußflächen sind. Vermutlich sind vermehrte S. aureus eher die Folge der immunologischen Vorgänge.

      Der Darm als Ziel mikrobiotischer Therapien
      Im Magen-/Darm-Trakt befinden sich 80 Prozent der Immunzellen. Ein gesundes Darm-Mikrobiom gilt als Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Deshalb werden schon seit vielen Jahren bei Immunkrankheiten wie Schuppenflechte „darmbereinigende“ Methoden propagiert: Heilfasten oder Darmsanierung, aber auch „Entgiftung“ (Detox) oder „Autohomologe Immuntherapie (AHIT)“. Aber lediglich fürs Heilfasten gibt es solide Anhaltspunkte dafür, dass es positiv auf Hautkrankheiten wirken kann. Wer fastet, kann damit die Behandlung seiner Psoriasis unterstützen, sie aber nicht ersetzen.
      Seit den 2000-er Jahren boomt die Mikrobiom-Forschung, vor allem die des Darms. Man will wissen, ob und wie ein gestörtes Darm-Mikrobiom krank machen kann. Vor allem soll herausgefunden werden, ob und welche Erkrankungen durch ein ausbalanciertes Darm-Mikrobiom gelindert oder geheilt werden könnten. 
      Für die Neurodermitis liegen einige Ergebnisse vor. So berichtete Dr. Annette Jänsch 2014 von einer „seriösen“ mikrobiologischen Therapie, mit der bestimmte Bakterienstämme im Darm gestärkt würden [2]. 2017 zeigte eine Studie, dass ein Darmbakterien-Mix in Tablettenform die Neurodermitis bei Kindern erheblich verbessern konnte. Erfolgreich war auch, vorbelasteten Kleinkindern vorsorglich Probiotika zu geben. Das wird in einer Auswertung von 2021 berichtet. Damit sollte verhindert werden, dass eine Neurodermitis ausbricht.
      Welche Bakterienstämme wie wirken und in welcher Dosis sie gegeben werden sollte, ist weiterhin unklar. Präbiotische Nahrungsergänzungsmittel sind bisher kaum erforscht.
      Rolle der Darm-Bakterien bei Psoriasis
      Die meisten Studien sind an Mäusen gemacht worden, die künstlich an Psoriasis erkrankt wurden. Wenn solche Studien nicht an Menschen wiederholt werden, bleibt offen, ob deren Ergebnisse übertragbar sind. In mehreren Fällen wurden lebensfähige Laktobazillen gegeben, so zum Beispiel in einer Studie das Lactobacillus pentosus GMNL-77. Das verringerte bei den Mäusen Entzündungen, Schuppungen und Hautverdickungen. In einer Studie mit Menschen wurden 26 Psoriatikern acht Wochen mit lebensfähigem Bifidobacterium infantis 35624 behandelt. Bei denen gingen die Entzündungswerte von TNF-α sichtbar zurück. Die besten Ergebnisse wurden, wie bei der Neurodermits, mit Breitband-Antibiotika erreicht. Dadurch vermehrte sich in einer Studie die Gattung der Laktobazillen deutlich. Als Psoriasis-Therapie verbietet sich das aber, da schon jetzt viele Bakterienstämme nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. 
      Bisherige Aussagen über das Darm-Mikrobiom bei Schuppenflechte oder Psoriasis Arthritis sind nach einer 2020 erschienenen Auswertung widersprüchlich. So sei es noch offen, ob die Vielfalt der Bakterienstämme überhaupt vermindert ist. Es gäbe zwar Studien, nach denen bestimmte Darmbakterien bei Psoriasis häufiger vorkommen. Man sei sich aber nicht darüber einig, welche genau das sind. Ungeklärt sei auch, ob das Ursache der Entzündung oder ihre Folge ist. Wegen aller dieser Ungewissheiten halten die Autoren eine Stuhl-Transplantation für das bessere Verfahren, um das Darm-Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Fäkale Mikrobiota-Transplantation ist aber bisher viel zu aufwendig, als dass sie schon breit angewendet werden könnte.
      Analyse der Darmbakterien
      Die vorhandenen Studien bieten keine sicheren Daten, um zu entscheiden, ob und wie eine mikrobiotische Behandlung bei Psoriasis sinnvoll wäre. Die Studien mit Patienten hatten zu wenig Teilnehmer, um seriöse Aussagen zu machen. Studienergebnisse von Mäusen dagegen sind nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragbar. Außerdem war es bisher sehr aufwendig herauszufinden, welche Bakterien tatsächlich den Darm besiedeln. Man musste vorher wissen, welche Bakterien man sucht. Für die wurden passende Kulturen angelegt, um ihre Existenz zu überprüfen. 
      Seit einigen Jahren werden Stuhltest angeboten, aus denen hervorgehen soll, an welchen Darmbakterien es im individuellen Fall mangelt. Die prominente Hautärztin Dr. Yael Adler gibt ihren Patienten anhand von solchen Laboranalysen Ernährungstipps und rät zu zusätzlichen Prä- und Probiotika aus der Apotheke. Damit würde sie „fantastische Erfolge erzielen“ und sei „auf dem aktuellen Stand der Mikrobiom-Forschung“.
      Dagegen bestätigt der Gastroenterologe Professor Heiner Wedemeyer in 2021 erneut die Zweifel seiner medizinischen Fachgesellschaft: Von teuren Stuhltests wird abgeraten. Aus „bakteriellen Verschiebungen“ könne man weder einen krankhaften Zustand noch eine chronische Erkrankung ableiten, d.h. diagnostizieren.  Aktuell, so Prof. Wedemeyer, könne man seriös noch keine Ernährungshinweise daraus ableiten, dass bestimmte Bakterien nachgewiesen werden oder andere fehlen. Ganz davon abgesehen, seien die Ergebnisse zwischen den verschiedenen Laboren nicht vergleichbar [3]. 
      Anders sieht das Philipp Franke. Er ist Leiter eines kommerziellen Labors, das sich auf den Darm spezialisiert hat. Franke verweist  auf den wissenschaftlichen Fortschritt: Erst in den vergangenen fünf Jahren sei ein Großteil der heute bekannten Darmbakterien gefunden worden. Das war möglich durch eine neue Analyse-Technik, der „Next-Generation-Sequency“. Damit könne man die komplette DNA-Sequenz des Mikrobioms analysieren; auch von nicht mehr lebenden Bakterien. In einer wissenschaftlichen Datenbank habe man die Funktion jedes bekannten Bakteriums für den Darm gesammelt. Damit könne man das Profil des Mikroms einer Person erklären und daraus Hinweise für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel ableiten. Durchaus: Da im Darm 80 Prozent des Immunsytems sind, könnte sich ein ausbalanciertes Mikrobiom auch positiv auf Immunrektionen auswirken. 
      Helfen Nahrungsergänzungsmittel?
      Es ist unbestritten, dass das Mikrobiom des Magen-/ Darmtrakts bei den verschiedensten Erkrankungen verändert ist. Das Konzept, schädliche Bakterien des Darm-Mikrobioms durch nützliche zu verdrängen und damit konkrete Krankheiten zu behandeln, ist aber bisher nicht belegt. Es ist nur teilweise bekannt, welche Bakterien bei welcher Erkrankung wirken könnten. Nicht klar ist, weshalb die gleiche probiotische Gabe bei manchen Patienten anschlägt, bei anderen aber überhaupt keine Wirkung zeigt. Der Gastroenterologe Professor Thomas Frieling weist darauf hin, dass man nicht messen könne, ob diese Präparate ansprechen würden. Es fehle ein „klinischer Biomarker“. Er rechnet bei diesen Präparaten mit einem Placebo-Effekt bei 40 Prozent der Anwender, nicht zuletzt wegen der Werbung und des Hypes darum. 
      Professor Frieling rät er zu einer „fundierten Zurückhaltung“. Die Daten seien derart unterschiedlich, dass man noch nicht alle Risiken kenne. So hätten Probiotika nach Antibiotika-Behandlungen verhindert, dass die Darmflora sich natürlich wiederaufbaut. Bei langfristiger, hochdosierter Probiotika-Gabe können bisher wenig bekannte Nebenwirkungen auftreten, wie US-Forscher herausgefunden haben: Fehlbesiedlungen, Konzentrationsstörungen, psychische Beschwerden, Todesfälle bei Bauchspeichelentzündung. 
      Wer Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich aufnimmt, sollte ärztlich betreut und regelmäßig kontrolliert werden.
      Gesunde Lebensmittel und Heilfasten
      Naturheilkundler wie Dr. Bernhard Uehleke empfehlen vor allem, den Darm mit „guten“ Bakterien zu versorgen. Die finde man in Lebensmitteln, die viele lebendige Bakterienkulturen enthalten. Wichtig sei vor allem, einmal täglich Fermentiertes aufzunehmen: Sauermilchprodukte (Joghurt, Kefir, Ayran, Lassi, Dickmilch) oder Milchsauervergorenes (Bohnen, Möhren, Sauerkraut). Es würden schon kleine Mengen reichen.
      Das Problem ist, dass bei industriell gefertigten, fermentierten Lebensmitteln ein Großteil der Mikroorganismen durch Erhitzen abgetötet wird. „Probiotisch“ hießen früher Produkte, denen nachträglich ausgewählte Zuchtkulturen und Hefen zugesetzt wurden. Diese gesundheitsbezogene Bezeichnung ist inzwischen nicht mehr zugelassen. Bei der natürlichen Fermentierung dagegen bleibt eine „üppige Vielfalt an Bakterien, Pilzen oder Hefen im Essen.“ Es gibt solche Lebensmittel zu kaufen, aber man kann sie auch leicht selber herstellen – zum Beispiel frischen Joghurt aus Bio-Joghurt oder Sauerkraut aus Bio-Kohl.
      Heilfasten, so Dr. Uehleke, sei der beste Weg, den Stoffwechsel umzustellen und für die Bildung einer gesunden „Darmflora“ vorzubereiten. Dazu hat er eine eigene Methode entwickelt.
      Helfen probiotische Lebensmittel?
      Der Bundesverband der Verbraucherzentralen verweist darauf, dass überprüft wurde, ob industriell fermentierte Lebensmittel tatsächlich einen Gesundheitseffekt zeigen würden. Das konnte aber nur für Rotschimmelreis und lebende Joghurtkulturen nachgewiesen werden. Es sei unklar, wie diese Lebensmittel bei Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder immungeschwächten Personen wirken würden. Die sollten sicherheitshalber mit dem behandelnden Arzt sprechen, bevor sie vermehrt zu Fermentiertem greifen.
      Es war bisher nicht möglich zu zeigen, dass bestimmte Bakterien aus Lebensmittel tatsächlich im Darm angekommen sind. Trotzdem gehören fermentierte Lebensmittel zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Sie enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe und andere wichtige Inhaltsstoffe.
      Heilfasten könnte tatsächlich das Magen-Mikrobiom verändern. Das jedenfalls ergab eine Studie aus 2020. Die Veränderung, die in diesem konkreten Fall festgestellt wurde, betraf Bakterien, die mit dem Übergewicht zusammenhängen. Eine Reihe von Erkrankungen bzw. Leiden können durch therapeutisches Fasten gelindert werden. Das sei wissenschaftlich nachgewiesen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Unbestreitbar ist regelmäßiges Fasten gesund, steigert das Wohlbefinden und könnte sogar „die Lebensspanne verlängern“ [4]
      Quellen
      [1] „Haut – Mikrobiome und Psoriasis“, Prof. Dr. Karin Loser (Münster), Vortrag am 2. 12.2016 beim Wissenschaftlichen Treffen zur „Mikrobiome und Haut“ der Fondation René Tourainein Paris.
      [2] Dr. Annette Jänsch (Hochschulambulanz für Naturheilkunde, Berlin) auf der 48. Medizinische Woche, Baden-Baden
      [3] E-Mail-Antwort von Professor Dr. med. Heiner Wedemeyer, Mediensprecher der DGVS, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, 25.03.2021
      [4] „Heilen mit der Kraft der Natur", Professor Andreas Michalsen, 2007, S. 95
    • Beere
      By Beere
      Hallo,
      mir wurde empfohlen, zusätzlich zu den bestehenden Medikamenten ( Skyrizi, Leflumonid, IBU),es mit Gerstengras und Kurkuma zu versuchen. 
      Habt ihr Erfahrungen damit?
      LG 
    • nadin
      By nadin
      Hallo ihr Lieben, also jetzt finde ich gerade die Zeit von mir und meinem Leben mit der Schuppenflechte zu berichten, vielleicht kann ich dem ein oder anderen ermutigen etwas "neues zu probieren.
      Erstmal kurz zu meiener Geschichte. Meine Geschichte begann mit 17Jahren, Ich bekam Stellen an den Ellenbogen und auf der Kopfhaut, es war für mich aber nicht ganz so tragisch, da ich die Stellen von meinem Papa und auch Opa kannte. Der Zustand blieb so bis ich vor 5 Jahren Schwanger wurde und dann begann ein wirklicher Horrortrip, die Schuppenflechte war im Grunde auf über 85% der Haut und sah aus wie Verbrennungen 3. Grades, den Juckreitz hatte ich zum Glück nur auf der Kopfhaut, dafür rieselte ich aber wie ein vertrockneter Tannenbaum, diesen Zustand mußte ich fast 1,5 Jahre "ertragen", da ich auf Grund meiner Schwangerschaft und danach der Stillzeit keine Medikamente innerlich sowie äußerlich nehmen durfte.
      Als ich abgestillt habe bin ich dann wieder zum Hautarzt, natürlich an einen völlig unerfahrenen geraten, aber das würde hier den Rahmen sprengen.. Ich bekam alles glaub ich an Medikamenten was es hier in Deutschland so auf den Markt gibt und was soll ich sagen, ich glaube ich hatte auch alle Nebenwirkungen die es gibt.
      Damals erfuhr ich auch von Biologics und kam auch hier auf die Seite. Mein Hautarzt wollte mir nicht diese Medikamentengruppe verordnen, da er Angst hatte, die Krankenkasse würde die Kosten nicht übernehmen, immerhin leiherte er eine Kur an, ich mußte zu einem anderen Arzt, der von der Krankenkasse bestimmt wurde und der mich erneut untersuchte. Er schlug die Hände über den Kopf zusammen und fragete mich gleich warum ich keine Biologics bekäme, er selbst konnte es mir zu dem Zeitpunkt ja nicht verschreiben, weil er ja nicht mein behandelnder Arzt war.
      Lange Rede kurzer Sinn, ich bekam die Kur, es ging nach Davos in die Hochgebirgsklinik, ich kann euch sagen völlig Sinnlos, es dauerte fast 4 Wochen und wieder fast alle äußerlichen Salben, Lotionen, Bäder, keine Ahnung was noch bis wir die passende Zusammenstellung betraf, das Ergebnis war 6-8 mal am Tag Ganzkörperbehandlung was im täglichen Leben ja auch wirklich umsetztbar ist und vor allem an den Stellen wo man so gut ran kommt, also ich war 2 Wochen zu Hause und sah so aus wie vorher.
      Ich war aber nach dem Klinikaufenthalt zumindest psychisch stabil und wollt nicht so weiter leben. Ich fuhr wieder zu dem Arzt der von der Krankenkasse verordnet wurde, dieser verschrieb mir sofort das Mittel Stelara, der ein oder andere hier kennt es ja. Die Injektion bekommt man alle 3 Monate, ich hatte so gut wie keine Nebenwirkungen und nur die 1. 3 Tage ging es mir gut.
      Meine Schuppenflechte ist von 85% auf sagen wir mal 2% gesunken ein Traum Ergebnis, wie ich fand, für mich war das aber nicht ausreichend, ich wollt mehr nämlich die Spritze viel seltener bekommen, ich fing an mich Nahrungsergänzungen zu beschäftigen, da ich sehr viel über meinen Körper in der Klinik gelernt habe. Ich habe für mich die optimale Lösung gefunden, meine letzte Injektion ist jetzt 8 Monate her meine Schuppenflechte ist auf dem gleichen Stand also ca 2%, ich habe keinen Juckreitz und fühle mich einfach nur unglaublich gut. Ziel für mich ist es, die Injektion nur noch einmal im Jahr zu bekommen und ich bin mir sicher, dass klappt :-).
      Ich möchte hier keine Werbung machen, aber vielleicht, hilft es dem ein oder anderen und nachweislich kann man man bei der Schuppenflechte ja durch inneres Gleichgewicht im Körper viel erreichen.
      Möchtet ihr mehr wissen, ich freue mich sehr wenn ihr mich anschreibt, ich gebe euch mal einen Link, da könnt ihr euch informieren, wichtig zu wissen, vielleicht noch, ich habe 3 Firmen ausprobiert und die besten Ergebnisse mit dieser hier und den Zusammensetzungen erreicht, wichtig ist die "Powerkur mindestens 3 Monate zu nehmen, da die normale Zellerneuerung im Körper 90Tage dauert und man dann erst wirklich eine Aussage treffen kann. Glaubt mir ich hab alle ausprobiert :-), deshalb schreibe ich auch erst jetzt.
      Hier der Link : www.well24.com
      ich nehme das FitLine Optimal-Set.
      Also fragt mich einfach! Ich freue mich wenn ich euch helfen kann...
      P.S. wie gesagt, ich möchte keine Werbung machen, sondern helfen und das ist eben meine Erfahrung,
      bitte seht mir meine Rechtschreibfehler nach, mein Zwerg kaspert hier gerade neben mir und ich bin etwas unkonzentriert :-)

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