Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo zusammen,
nachdem ich hier schon etwa ein halbes Jahr als stiller Mitleser registriert bin, wollte ich mich nun doch vorstellen.
Kurz und knapp zu meiner Person. Mein Name ist Salvatore, aktuell 37 Jahre jung, verheiratet, habe ganz tolle 4-jährige Zwillingsjungs und komme aus der wunderschönen Region Heilbronn-Franken. 🙂
Zu meinem Problem...
Probleme mit Hautschuppen hatte ich schon länger, jedoch fing es so richtig an erst vor etwa 8-9 Jahren. Gefühlt wurde es schlimmer als ich einen angeschwollenen rechten Fuß hatte, wegen dem ich im Krankenhaus lag. Nach meinem Aufenthalt im Krankenhaus ging ich regelmäßig zur Fußpflege, um mein Problem mit eingewachsenen Fußnägeln in den Griff zu bekommen. Als es gefühlt nicht besser wurde und wir dann eh umgezogen sind, suchte ich mir eine neue Fußpflege um nicht immer so weit fahren zu müssen und bin dann auf eine Podologie gestoßen. Im Nachhinein hätte ich viel früher zur Podologie gehen sollen und nicht zur kosmetischen Fußpflege... Dort wurde mir wesentlich besser geholfen und ich wurde auch spezieller beraten. Um mein Problem mit den eingewachsenen Fußnägeln in den Griff zu bekommen, hatten wir einiges versucht, auch Nagelspangen. Es wurde jedoch nur zeitweise besser, aber dann auch wieder schlimmer. Wie in Schüben...
Eine neue Mitarbeiterin der Praxis hatte mich ein paar mal in Behandlung und empfahl dann schlussendlich das, was ich vermeiden wollte. Ab zum Chirurgen und Emmert-Plastik... Da ich das Problem an beiden Seiten hatte, mussten (natürlich nicht gleichzeitig) beide großen Fußzehen beidseitig dran glauben. Seit dem habe ich keine Probleme mehr mit eingewachsenen Fußnägeln und meine Füße sehen besser aus, auch wenn hin und wieder bei einem ein Sporn raus wächst und beim anderen der Nagel nicht mehr richtig aufliegt.
Als meine Frau schwanger war und kurz vor der Entbindung stand, wurde meine Haut immer schlimmer. Das Foto meines Gesichts, als ich nach der Entbindung im Auto saß um Sachen von zuhause zu holen, habe ich immer noch und es erschreckt mich, wie ich da ausgesehen habe... Von da an wurde es mal besser, mal schlimmer, in Schüben halt. Aber es war nie ganz weg. Damit war ich bei zwei Hautärzten. Jedoch ohne Erfolg. Der eine musste mit mir gemeinsam am PC in der Praxis erst mal "googlen", was bei meinen Hautschuppen helfen könnte und der andere verschrieb mir Augensalbe, warum auch immer diese helfen sollte...
Meine Podologin, die auch Altenpflegerin war, kannte das Krankheitsbild und wusste sofort, Psoriasis.
Von einem anderen Papa aus einer Papa Gruppe, bekam ich zum Ausprobieren eine Creme die, soweit ich mich erinnern kann, Dermatop hieß. Diese half mir gut, sehr gut sogar. Damals hatte ich es erst nur im Gesicht und es war fast komplett weg. Leider war mir nicht bewusst, dass diese Salbe Cortison enthält und habe diese dauerhaft genutzt, weswegen meine Flecken wieder kamen... Dann hab ich diese wieder weggelassen und natürlich wurde es schlimmer...
Versucht hatte ich es dann mal mit der Ernährung. Meine Frau und ich hatten diese schon länger umgestellt. Da ich morgens Probleme hatte meine Hände auseinander zu bekommen und in meiner Familie Gicht Fälle bekannt sind, liesen wir einfach mal Fleisch weg und hatten uns eine Zeit lang nur vegan ernährt. Siehe da, meine Hände waren morgens nicht mehr steif. Allerdings war damals Vegan noch nicht so gehyped und man musste wirklich noch "suchen", was man denn essen kann. Inzwischen gibt es ja fast alles in vegan... Seit der Schwangerschaft meiner Frau essen wir jedoch auch oft vegetarisch, aber Fleisch hat nie wieder Einzug gefunden und vermissen wir auch nicht. Jedenfalls wurde es damit auch etwas besser.
Um es nicht noch mehr in die Länge zu ziehen, als ob ichs nicht schon getan hätte, Hautschuppen habe ich inzwischen an den Knien, Ellbogen, auf der Brust, hinter den Ohren, auf dem Kopf und im Gesicht... Aktuell in der Winterzeit natürlich wieder mehr Flecken...
Eine Creme habe ich für mich inzwischen, dank Internet und diesem Forum, auch gefunden. Sorion. Wie kann es sein, dass man erst selber googlen muss um etwas zu finden, was einem helfen kann? Ganz weg geht es damit zwar auch nicht, aber gefühlt wird es besser. Nach Auftragen am morgen, fallen meist am Abend die inzwischen losen Hautschuppen von alleine weg. Tolle Creme. Habe inzwischen immer einen Vorrat davon zuhause. Suche noch ein geeignete Shampoo und Duschgel für mich, aber bis dahin bin ich mit der Creme alleine zufrieden. Damals als ich noch nicht wusste was ich habe, hab ich oft Schuppenshampoo verwendet. Damit wurde es jedoch irgendwann schlimmer... So schlimm, dass beim letzten Schuppenshampoo meine Kopfhaut gebrannt hat... Aktuell verwende ich Sensitive Shampoo von der Rossmann Hausmarke.
Trage inzwischen auch Vollbart, gefühlt ist es so für mich trotz Schuppen im Bart auch besser, die ich aber mit meiner Bartbürste gut raus bekomme. Zumindest schont es die Gesichtshaut etwas, wenn man da nicht mit dem Rasierer komplett drüber fahren muss, sondern nur bei den Konturen.
Freue mich schon auf den nächsten Sommerurlaub in Italien am Meer. Dort wird es auch meist besser mit meiner Haut. Sollten wohl doch irgendwann mal auswandern... 😄
Sorry für den langen Text, der wahrscheinlich etwas durcheinander getippelt ist. Wenn ich einmal angefangen habe zu tippen und in meinem Tunnel bin, ist es gefühlt wie eine Lawine. Unaufhaltbar... 🙈