Zum Inhalt

Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Krankenkassen-Reform: Das bedeuten die Vorschläge für Dich

Einige von Euch haben schon große Sorge, was da auf uns alle zukommen mag. Deshalb habe ich hier den Link zu einem Beitrag von finanztip zum Thema. 

Es ist ziemlich viel Text - lesen lohnt sich.

__________________________________________________________________________

Quelle: Emil Nefzger, und Nathanael Häfner bei finanztip

Wer ist das? Über uns - Finanztip

 

bearbeitet von DaisyII

Neu hier? Ein guter Start.

Du liest gerade eine Diskussion von Betroffenen. Das kann anfangs überfordern – jeder Verlauf ist anders.

Als Gast liest du mit. Als Mitglied fragst und antwortest du.

Deine Wegweiser:

» Die Grundlagen: Was du wissen musst
» Forum-Hilfe: So funktioniert's
» Kostenlos registrieren & mitmachen


Geschrieben

Liebe @DaisyII,

Danke fĂĽr den Link. Die haben das ganz gut zusammengestellt.

Ich hatte mir auch gleich nach der Veröffentlichung die ersten Vorschläge heruntergeladen (das geht hier) und angesehen.

Das sind die ersten Vorschläge, und erwartbar haben die Pharmafirmen, die Zuckerindustrie, die Zigarettenindustrie, die Ärzte und andere sofort ihre Argumente rausgekramt, warum bei ihnen nicht gespart werden darf oder die Vorschläge überhaupt falsch sind.

Ich bin sehr gespannt, was von den Vorschlägen übrigbleibt. Die höhere Zuzahlung, die kommt bestimmt 🙄

  • Danke 1
  • Wirklich schlecht 1
Tenorsaxofon
Geschrieben

Was Daisall eingestellt hat habe ich noch nicht gelesen. Allerdings verfolge ich dieses Thema seit es zum ersten mal in den Nachrichten war. Manches ist sicher nicht schlecht, aber das was wirklich notwendig wäre wird sicher nicht umgesetzt. Die Leidtragenden werden sicher wieder mal die Pflichtversicherten sein.

Genau genommen wäre es endlich mal Zeit auf die Straße zu gehen, denn es kann doch nicht sein, dass unsere Regierung den Krankenkassen 10 Milliarden € schuldet, die wir dann mit Zusatzbeiträgen bezahlen müssen. Dafür wird uns dann auch noch immer mehr gestrichen.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Das wird bei vielen Leuten mit kleinen Geldbeutel eng werden. Momentan zahlt die Krankenkasse die Zahnreinigung jedes halbes Jahr, das wird dann auch weg fallen.

Bei meiner Tochter hatten sie Ende die Kontrolluntersuchung in der Schweiz nicht alles übernehmen wollen ( für das Kind). 

Nächstes Jahr gehe ich in Rente, davon kann ich nur die Miete bezahlen.

 

Tenorsaxofon
Geschrieben
Am 2.4.2026 um 13:31 schrieb Claudia:

Die höhere Zuzahlung, die kommt bestimmt 🙄

Was ungerecht wäre, denn diese wurde erst erhöht und nur die, die in den Gesetzlichen KK versichert sind tragen die Differenz die für die Staatliche Beitragszahlung, die nicht den Tatsachen gerecht werden.

 

Geschrieben

Na das mit der Zweitmeinung wird spannend! Wenn der 1. Die OP macht, der 2. abrät...was passiert dann? Lehnt dann die Kasse die OP ab? Oder muss man dann klagen? Oder was soll das ändern? Damit können 2 Ärzte für eine Behandlung abrechnen...und bei einer geplanten OP sprechen wir von Spezialisten!  Also doppelte Kosten und für den Patienten noch längere Wartezeiten...

Sehr gut!

 

Geschrieben

Hallo olio911,

bisher bin mit der sogenannten Zweitmeinung gut gefahren. Letztes Beispiel war eine OP neues Schultergelenk. 2 Ärzte hatten dazu verschiedene Meinungen. Letztendlich liegt es am Patienten, wie er sich entscheidet, in meinem Fall hatte  ich das erstmal abgesagt ohne irgendwelche Kosten. Spannender wird es demnächst: 2 Termine bei unterschiedlichen Neurochirugen, bin über die Meinungen gespannt. Also warte erstmal  ab, wie sich die Sache entwickelt. LG Waldfee

 

piel 

Geschrieben

Hallo Waldfee,

Jo...habe ich auch! Mache ich schon immer! Also Zweitmeinung!

Klar...letztendlich ...entscheidet der Patient. Gegen den einen Arzt?! Meine hüfte ist durch...also coxarthrose grad 3...mein Orthopäde will eine neue einbauen. Der Prof. Vom endoprotetikzentrum..meint, es ist zu zeitig und nicht schlimm genug. Also für mich bei jedem Schritt schon...logisch,  wenn Knochen auf Knochen reibt. Aber ...er hat auch die LWS als Übeltäter im Auge...mein Neurochirurg aber nicht...und die Wirbelsäule ist schlimmer als eine neue Hüfte!  Also...Wahl? Eher nicht.

VG

Oli

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb oli0911:

Na das mit der Zweitmeinung wird spannend! Wenn der 1. Die OP macht, der 2. abrät...was passiert dann? Lehnt dann die Kasse die OP ab? Oder muss man dann klagen? Oder was soll das ändern?

Hallo @oli0911, 

ich habe es als ein Recht auf die Zweitmeinung verstanden; das gabs vorher auch. Und sie sollte nur die Entscheidungssicherheit des Patienten stärken. 

Im Notfall vertraue ich dem diensthabenden Arzt, werde ihn aber auch auf Besonderheiten und Wünsche aufmerksam machen und das weitere Vorgehen mit ihm absprechen; bis jetzt konnten wir uns fast immer einigen. 

Sollte eine mögliche Fehldiagnose* vorliegen, suche ich sofort einen anderen Arzt meiner Wahl auf und/oder verlasse das Krankenhaus (aus eigener negativer Erfahrung: Besser keine Therapie als die falsche). 

*Bei einer Fehldiagnose rief bei mir die KK an und wollte wissen, was da los war. 

Habe ich mehr Zeit für eine Entscheidung, recherchiere ich oder lasse in der Fachliteratur recherchieren, um mir einen Überblick zu verschaffen. Hilft mir auch das nicht weiter, bespreche ich meine Eindrücke mit dem Hausarzt. 

Bei der Zweitmeinung handelt es sich um eine ärztliche Meinung wie man vorgehen könnte, manchmal wie man vorgehen muss. - Manchmal haben unterschiedliche Meinungen auch unterschiedliche Vor- und Nachteile; das gilt es abzuwägen - das kann keine KK. 

Ein Ü90-Patient konnte 3 vorgeschlagene OPs ablehnen. Bei 2 gab es nach einer 3-wöchigen osteopathischen Behandlung keine Schmerzen in den Kniegelenken mehr und bei der 3. OP hatte sich der Patient  entschieden den Defekt an den Augen mit ins Grab zu nehmen. - Auch das ist möglich, dass der Patient sich selbst eine Zweitmeinung bildet.

vor 10 Stunden schrieb oli0911:

Damit können 2 Ärzte für eine Behandlung abrechnen...und bei einer geplanten OP sprechen wir von Spezialisten!  Also doppelte Kosten und für den Patienten noch längere Wartezeiten...

Deine Befürchtungen kann ich verstehen. Wollen wir mal hoffen, dass hier der Verstand siegen wird. LG Burg 

  • Like 1
Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb Burg:

Hallo @oli0911, 

ich habe es als ein Recht auf die Zweitmeinung verstanden; das gabs vorher auch. Und sie sollte nur die Entscheidungssicherheit des Patienten stärken. 

Im Notfall vertraue ich dem diensthabenden Arzt, werde ihn aber auch auf Besonderheiten und Wünsche aufmerksam machen und das weitere Vorgehen mit ihm absprechen; bis jetzt konnten wir uns fast immer einigen. 

Sollte eine mögliche Fehldiagnose* vorliegen, suche ich sofort einen anderen Arzt meiner Wahl auf und/oder verlasse das Krankenhaus (aus eigener negativer Erfahrung: Besser keine Therapie als die falsche). 

*Bei einer Fehldiagnose rief bei mir die KK an und wollte wissen, was da los war. 

Habe ich mehr Zeit für eine Entscheidung, recherchiere ich oder lasse in der Fachliteratur recherchieren, um mir einen Überblick zu verschaffen. Hilft mir auch das nicht weiter, bespreche ich meine Eindrücke mit dem Hausarzt. 

Bei der Zweitmeinung handelt es sich um eine ärztliche Meinung wie man vorgehen könnte, manchmal wie man vorgehen muss. - Manchmal haben unterschiedliche Meinungen auch unterschiedliche Vor- und Nachteile; das gilt es abzuwägen - das kann keine KK. 

Ein Ü90-Patient konnte 3 vorgeschlagene OPs ablehnen. Bei 2 gab es nach einer 3-wöchigen osteopathischen Behandlung keine Schmerzen in den Kniegelenken mehr und bei der 3. OP hatte sich der Patient  entschieden den Defekt an den Augen mit ins Grab zu nehmen. - Auch das ist möglich, dass der Patient sich selbst eine Zweitmeinung bildet.

Deine Befürchtungen kann ich verstehen. Wollen wir mal hoffen, dass hier der Verstand siegen wird. LG Burg 

Hallo...

Es geht nicht mehr um uns...den Patienten!  Nur ums Geld.

Verstand?

In der deutschen Politik?  🤣🤣🤣🤣

Gute Nacht!

VG

Oli

 

  • + 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Minuten schrieb oli0911:

Es geht nicht mehr um uns...den Patienten!  Nur ums Geld.

Hallo @oli0911, 

ist doch klar, wenn man auf der einen Seite zuviel ausgibt, fehlt es an der anderen Seite... Leute, die rechnen können, wissen das. Da hilft nix, da müssen wir jetzt als Gemeinschaft durch. (Ich bin ja preiswert, etwa 250€/Jahr für Pso.) 

Meine Schwester bekam vor etwa 10J ihr 2. künstl. Hüftgelenk. Sie sagte, es war ein Spaziergang gegnüber des 1. vor 40J. OP und danach direkt für 3 Wochen REHA; sie kam ohne Krücken nach Hause. Einige Wirbel ihrer WS wurden irgendwann mal versteift - diffuse Schmerzen hat sie trotzdem. LG Burg 

bearbeitet von Burg
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb Burg:

Hallo @oli0911, 

ist doch klar, wenn man auf der einen Seite zuviel ausgibt, fehlt es an der anderen Seite... Leute, die rechnen können, wissen das. Da hilft nix, da müssen wir jetzt als Gemeinschaft durch. 

Meine Schwester bekam vor etwa 10J ihr 2. künstl. Hüftgelenk. Sie sagte, es war ein Spaziergang gegnüber des 1. vor 40J. OP und danach direkt für 3 Wochen REHA; sie kam ohne Krücken nach Hause. Einige Wirbel ihrer WS wurden irgendwann mal versteift - diffuse Schmerzen hat sie trotzdem. LG Burg 

Oh...cool. rechnen? So mit Plus und minus..,? Ist in der 2. KLASSE dran.

Also sollten alle können?! Und warum fehlt dann so ein Loch?

Klappt doch nicht so....oder?

Und Gemeinschaft? Wo denn? Meinst du die gesetzliche Krankenversicherung?  Mit Solidargemeinschaft und so? Wo die Politiker nicht mal einzahlen? 

Witzig.

bearbeitet von oli0911
  • Like 1
Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb oli0911:

Und warum fehlt dann so ein Loch?

weil unsere Regierung für Leute, die selber keine Krankenkassenbeiträge bezahlen zu wenig bezahlt. Eine Gruppe davon bekommt auch noch Vollversorgung. Das kostet und zwar uns Pflichtversicherte. 

Ich finde es nicht mehr witzig, da ich bislang schon vieles aus eigener Tasche bezahlen muss, obwohl es Nebenwirkungen der Erkrankungen sind.

Gruss Anne

 

  • + 1
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb oli0911:

Und Gemeinschaft? Wo denn? Meinst du die gesetzliche Krankenversicherung?  Mit Solidargemeinschaft und so? Wo die Politiker nicht mal einzahlen?

Trotzdem gehören sie mit zu unserer Gesellschaft... 

  • Like 1
Geschrieben

Mag sein. Wenn sie jedoch einen Funken Anstand hätten würden sie sich an den Unkosten beteiligen.

Geschrieben

Oh...coole Diskussion! 

Ich will doch niemanden ausgrenzen! NatĂĽrlich sollten wir alle solidarisch sein!

Es gibt halt unterschiedliche Regeln ...für verschiedene Gruppen. Und jede Menge Gesetze. Für und gegen Alles! 

Und wenn das Geld nicht reicht, erhöhen wir die Beiträge, direkt und indirekt. 

Wenn das Gesundheitswesen 66 teilweise gravierende Änderungen braucht, stimmt doch am Ganzen was nicht (mehr)?!  Und alles auf explodierende Kosten zu schieben ist einfach. Wer hat denn Regelleistungen definiert, nach denen alles abgerechnet wird? Es gibt keine Kosten, die nicht definiert sind. Also wussten die Spezialisten schon vor Jahren, dass der finanzielle Kollaps kommt. 

Warum tut niemand etwas vorher?

  • + 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb oli0911:

Warum tut niemand etwas vorher?

Was genau schwebt Dir da vor?

Gruß - Uli 

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb kuzg1:

Was genau schwebt Dir da vor?

Gruß - Uli 

Ach, das ist ganz einfach, alle in eine Versicherung! Ohne Ausnahme, alle den gleichen Satz. Dann haben wir auch alle die gleiche Leistung. Noch einfacher. Und wer will...mehr Leistung, mehr Beitrag! Noch einfacher! 

Und dann ein völlig transparentes Abrechnungssystem. Heute gibt es immer Zuschläge...für Alles...also laut Abrechnung der Ärzte. Warum checkt das keiner? Oh..kann ich beantworten....die Kassen wissen gar nicht was sie bezahlen!  Machen ja Dienstleister, die prüfen offensichtlich nicht auf Inhalt...ist ja nicht Ihr Geld. 

Also, der eine gibt aus, was der andere gar nicht hat. Und dann schreien wir auf! Geld ist plötzlich alle....

  • + 1
  • Like 1
Geschrieben

Wir haben 90 Krankenkassen (!), könnte auf die Hälfte reduziert werden. 

Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Waldfee:

Wir haben 90 Krankenkassen (!), könnte auf die Hälfte reduziert werden. 

Spart 89 Vorstände mit Gehältern..die Angestellten...15 Mrd. Fehlen? Dann nicht mehr!

Geschrieben

Mich kotzt diese zwei Klassen-Medizin sooooo an. Und ich sehe die Unterschiede so deutlich, da mein Mann und meine Tochter privat versichert sind. Dieses System kostet die gesetzlich versicherten Menschen nachweislich echte Lebenszeit!!!! Ich verstehe nicht, warum nicht alle gesetzlich Versicherten mal an einem einzigen Tag streiken. 

  • Danke 2
Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb kuzg1:

Was genau schwebt Dir da vor?

Gruß - Uli 

Z.B. Was müssen Personen, die nicht in D leben, in der Familienversicherung mitversichert sein und das noch möglichst von Menschen die keine Arbeit haben. Wird das überhaupt überprüft ob es stimmt, oder läuft es wie damals mit dem Kindergeld von Gastarbeitern?

Gruss Anne

PS.: Zweiklassen-Medizin, kann doch nicht sein. Von der PKV bekommt jemand 50% erstattet und die Beihilfe oder wie es sich nennt, zahlt dann der STEUERZAHLER.   

Im Alter wird dann gejammert, da dann die Beiträge entsprechend hoch sind. 

bearbeitet von Tenorsaxofon
Nachtrag
Geschrieben

Klar...wir helfen erst allen anderen und dann uns ...also  vielleicht...aber erst kürzen wir noch einige Leistungen...

🤣

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto fĂĽr unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtig:

Diese Seite verwendet einige wenige Cookies, die zur Verwendung und zum Betrieb notwendig sind. Auf Werbetracker verzichten wir bewusst.