Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
„Eigentlich weiß ich ja, ich müsste aufhören, aber...“ – dieser oder ein ähnlicher Gedanke blockiert vielleicht seit Jahren den Kopf und verhindert Veränderung zum Besseren. In Teil 1 des Kurses wird das „eigentlich“ und das „aber“ genau angesehen und gelernt, andere Gedanken zu denken: Gedanken, die die Kraft geben sollen, die Veränderung durchzuhalten.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
28. Oktober 2026 17:00
bis
18:00
Hallo miteinander
Wann ist die Händedesinfektion erforderlich ?
Die hygienische Händedesinfektion ist erforderlich vor
· · Arbeitsbeginn auf Station (nach dem Umziehen).
· · Kontakt mit infektionsgefährdeten Patienten.
· · dem Essen, dem Arbeiten in der Küche, dem Essenausteilen.
· · invasiven Eingriffen, auch wenn sterile Handschuhe benutzt werden.
· · vor dem Verbandswechsel.
Die hygienische Händedesinfektion ist erforderlich nach
· · jedem direkten Patientenkontakt, wenn vom Patienten eine Infektionsgefährdung für andere (auch für Mitarbeiter) ausgehen kann.
· · dem Verbandswechsel.
· · Kontakt mit kontaminierten Flächen oder Gegenständen (15,16) (Beatmungsschläuche, Wasserfallen, Inhalationsgeräte, Trachealtubus etc.).
· · Dem Naseputzen und der Toilettenbenutzung.
Bei sichtbarer Verschmutzung empfehlen wir, erst die Hände mit Seife zu waschen, gründlich abtrocknen und dann zu desinfizieren (5). Realistischerweise wird niemand offensichtlich beschmutzte Hände erst desinfizieren und dann waschen. Vor Verlassen des Zimmers das Waschbecken mit der Wischdesinfektions-Lösung ( bei uns Incidin extra N 0,5% aus dem Automaten) abwischen.
Häufige Anwendungsfehler bei der Händedesinfektion:
· · Einwirkzeit (30 sec.) wird nicht eingehalten.
· · Desinfektionsmittel wird zu "sparsam" verwendet.
· · Fingerkuppen, Daumen, Handinnenfläche werden unbewußt ausgespart.
· · die Hände werden erst mit Seife gewaschen, dann vor dem Abtrocknen "desinfiziert" (Inaktivierung durch Verdünnung und Seifenzusatz).
· · häufig benutzte Instrumente (Stethoskope!) werden nicht desinfiziert.
Probleme der Händehygiene, die aus dem Arbeitsumfeld stammen
· Zu wenig Desinfektionsmittelspender (in jedem Zimmer, auf Intensivstationen an jedem Bett), zu weit vom Patienten entfernt.
· Desinfektionsmittelspender leer (Hygieneplan ?) oder bakteriell besiedelt (Einwegflaschen, regelmäßige Reinigung der Pumpgriffe).
· Wasserhähne müssen mit den Händen auf und zu gedreht werden.
· Pseudomonas u.a. Keime im Leitungswasser.
· der Wasserstrahl des Waschbeckens ist direkt in den Siphon gerichtet und wirbelt Feuchtkeime auf (10).
· keine Einmalhandtücher. Handtuchspender leer (Hygieneplan ?).
· Personalmangel, Überforderung, Arbeit unter starkem Zeitdruck..
· fehlendes Problembewußtsein durch unzureichende Aus- und Weiterbildung.
· fehlende Hautpflegemittel oder große, bakteriell kontaminierte Vorratsgebinde.
Unverträglichkeiten gegen Händedesinfektionsmittel werden meist nicht durch das Desinfektionsmittel selbst, sondern durch Zusatzstoffe ausgelöst. Zwischendurch sollten die Hände mit Pflegecreme oder Hautschutzlotion eingerieben werden, damit die Haut nicht zu stark angegriffen wird. Leicht verletzliche, trockene oder insgesamt schlecht gepflegte Haut begünstigt die Besiedlung mit pathogenen Bakterien. Außerdem sinkt die Motivation zur Händedesinfektion, wenn diese Schmerzen verursacht.
Zur Hautdesinfektion kommen Präparate auf Alkoholbasis, Chlorhexidin 2% in wässriger Lösung und bei älteren Kindern ohne Kontraindikationen (Jodresorption!) PVP-Jod 10% zur Anwendung. Das Besprühen der Haut mit Desinfektionsmittel ist aus verschiedenen Gründen unzureichend bzw. ungünstig, es begünstigt die Entstehung von Allergien beim Pflegepersonal und bei Patienten, die häufig solche Maßnahmen benötigen (13). Besser ist, den zu desinfizierenden Bereich mehrmals mit sanftem Druck mit desinfektionsmittelgetränkten Tupfern abzuwischen (23).
Hautdesinfektionsmittel sind nach Möglichkeit in verschließbaren Einmalflaschen aufzubewahren, die nicht mehr als 250ml enthalten. Aus den Erfahrungen mit zentralen Desinfektionsmittelspeichern ist bekannt, daß bestimmte Bakterien in Desinfektionsmitteln persistieren und sich sogar vermehren können (13). Für die Hautdesinfektion bei sehr unreifen Frühgeborenen (vor der vollendeten 26. Schwangerschaftswoche) gelten spezielle Regeln (siehe Rundbriefe: ELBW-Standard).
Was mir ganz besonders auffiel ist die unhygienische Wirtschaft in den Hautkliniken. Die Teersalbenverbände müssen aus Sparmaßnahmen 3 Tage getragen werden. Die Wannen werden nicht geputzt und gereinigt für den nächsten Patienten, nicht zu vergessen die Kakerlaken. Abgelaufenes verpacktes Essen, z.B. Käse usw.
Grüßle Siggi <img src="http://img.homepagemodules.de/oh2.gif"><img src="http://img.homepagemodules.de/oh2.gif"><img src="http://img.homepagemodules.de/oh2.gif">