Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
13.05.2026 16:00
Hi,
habe per Zufall auf Psoriasis-Seiten gesurft, um zu schauen, ob es Erfahrungen über Zusammenhänge von Kaffee (Cappuchino) und Psoriasis gibt. Dabei bin ich auf das Stichwort "Candida albicans" gestoßen. Wer seine Schuppenflechte wirklich weg haben will und dafür keine Mühe scheut, der sollte es mal mit einer Radikalkur versuchen.
Ich selbst habe Schuppenflechte hauptsächlich an den Händen, meistens an den Fingerkuppen, was höllisch weh tut.
1994 war es so schlimm - damals hatte ich auch etliche Stellen an den Ellenbogen und Knöcheln - das meine Hände total rot und aufgesprungen waren: ein Riss am andern. Ich konnte kaum noch etwas anfassen. Manchmal musste meine Frau mir die Hose zuknöpfen, weil die Finger sofort zu bluten anfingen. Also:
Ich habe das 1994 einmal die besagte Radikalkur durchgezogen, aber es war wirklich hart. Ich war bei einem Homöopatix in Behandlung (der hatte keine Ahnung, aber egal). Den habe ich gefragt, ob meine Hautkrankheit (damals sind nicht einmal die Leute an der MHH auf die Idee gekommen, dass es Schuppenflechte sein könnte) etwas mit "Candida albicans" zu tun haben könnte. Für ihn war das neu, aber er sperrte sich nicht, mal eine Stuhlprobe daraufhin untersuchen zu lassen. Und siehe da: der Pilz wucherte nur so.
Daraufhin verschrieb er mir ein Medikament (ich weiß nicht mehr welches), das die Darmflora radikal zerstörte. Also: alles wurde abgeräumt. Das für mich Unvorstellbare: innerhalb von drei Tagen!!!!!!!!! waren meine Hände wieder heile! Kein Riss mehr. Das war für mich wie ein Wunder. Dann aber wurde es richtig hart. Ich bekam irgendwelche Ampullen verschrieben, die ich zwei oder drei Wochen lang trinken musste. Das diente zunächst dazu, wirklich alles im Darm abzutöten. Der nächste Satz Ampullen war dann dafür da, die Darmflora komplett wieder aufzubauen. Nur: Diese Therapie wurde von einer, ich glaube, siebenwöchigen Diät vom Feinsten begleitet. Denn ich durfte nicht ein Fitzelchen Zucker mehr essen, auch keinen Fruchtzucker. Nur Sacharin. Dann war Hefe verboten, kein Alkohol, kein Obst (Fruchtzucker!). Das bedeutete: Morgens aß ich Knäckebrot (es gibt da zwei oder drei Sorten, in denen weder Zucker noch Hefe drin ist) mit einem Nutella-Ersatz, der auf Kunstzuckerbasis aufgebaut war (gibt es aber heute nur noch ganz selten). Mittags habe ich ordentlich geraucht, während meine Kollegen beim Essen waren. Denn auswärts muss man ganz vorsichtig sein: da ist in allen Soßen und Gemüsen gerne Zucker als Geschmacksverstärker dran. Und ich wollte da nichts riskieren... Abends habe ich dann wieder Knäcke gegessen, aber nur mit Käse, von dem ich hundertprozentig wusste, dass da auch kein Zucker dran ist. Wurst war gestrichen, weil fast in jeder Wurst auch Zucker als Geschmacksverstärker drin ist. Oft steht auch nur Süßstoff auf der Verpackung, aber das konnte ja auch Fruchtzucker bedeuten. Also: keine Wurst. Zu trinken gab's nur Kaffee und Wasser. Auf die Idee, Cola-Light zu trinken, bin ich erst nach vielen Wochen gekommen. Wein, Bier etc. war alles tabu. Ich habe natürlich in der Zeit enorm abgenommen. Aber: Meine Haut war wieder in Ordnung. Nach etlichen Monaten habe ich dann mal wieder ein Stück Kuchen gegessen. Und irgendwann durfte ich auch wieder Weißwein trinken. Seit der Zeit war es nie mehr so schlimm. Nach ein paar Jahren traten dann mal wieder ein paar Hautrisse auf. Aber es hielt sich dann immer in Grenzen. Die Radikalkur habe ich nicht wiederholt. Ich war zwischenzeitlich auch wieder jahrelang völlig beschwerdefrei. Im Moment, obwohl ich eigentlich keinen Stress habe, sind zwei, drei Finger wieder etwas betroffen. Und weil ich seit Sommer wieder Kaffee trinke (ich war jahrelang nur Teetrinker) sind wieder etwas vermehrt ein paar Stellen aufgetreten. Deshalb wollte ich einmal nachschauen, was andere Leute für Erfahrungen mit Kaffee gemacht haben. So bin ich hier gelandet.
Andererseits habe ich die ganze Zeit während der Diät Kaffee getrunken, und es hat mir nicht geschadet. Von daher kann es eigentlich nicht der Auslöser sein. Ich werde also weiter in mich hinein horchen.
Aber: Wer wirklich am Ende ist - der sollte wirklich einmal seinen Darm ausräumen lassen und eine neue Darmflora aufbauen. Es lohnt sich bestimmt. Nur - es ist eben auch sehr hart.
Wer mehr wissen will, kann über den Admin meine e-mail-Adresse anfordern.