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Bin mir nicht sicher...


elchi
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Hallo allerseits,

ich bin neu hier, 44 Jahre alt und weiblich.

Seit einigen Monaten habe ich zusehends trockene, verhornende Hautpartien an den Händen.

Begonnen hatte es im Sommer 2008 mit einem von oben "eingedellten" Daumennagel an der rechten Hand.

Da ich die dumme Angewohnheit habe, an den Fingern gelegentlich zu pulen und sehr viel handwerklich arbeite, habe ich gedacht: Na gut, Nagelbettschaden, das wächst raus.

Dann wurde die Haut auf der Fingerkppe trocken und spröde, Schrunden entstanden.

Eincremen half nur sehr bedingt, es breitete sich aus.

Inzwischen sind die Kuppen von beiden Daumen und Zeigefingern befallen und es "wächst zusammen", sprich wandert die Finger entlang aufeinander zu.

Außerdem sind verdickte Hornhautplacken auf den Handflächen entstanden und zwar an der Fingerbasis, wo ich vom Arbeiten Blasen hatte.

Diese sind aber nicht rissig und auch nicht von Schrundenbildung betroffen, einfach nur verhornt und heilen nicht ab.

Ich war Anfang Oktober erstmals beim Hautarzt, der fragte nach Schuppenflechte in der Familie.

Dazu konnte ich als Adoptivkind keine Angabe machen - ich weiß es nicht.

Er verschrieb eine Cortison haltige Salbe, die erst in der Ausschleichphase in der zweiten Woche kurzfristig Erfolg zeigte, also eine leichte Besserung.

Das war aber nur vorübergehend, 3 Tage später war es so schlimm wie vorher.

Ich bin also wieder hin, diesmal war die Kollegin da.

Ergebnis: Eine schwächere Cortison haltige Salbe 2x tgl. und Salicylsalbe mit Handschuhen nachts.

Hat auch nichts geholfen, dasselbe wie letztes Mal.

Also habe ich die Salben nach 4 Wochen abgesetzt und wende momentan Scholl Schrundensalbe mit 25 % Urea sowie Neutrogena mehrfach täglich an.

Leider kein wirkicher Fortschritt.

Dann bin ich auf diese Seite gestoßen und habe mich erstmal eine Woche lang durch gelesen und mich informiert.

Ergebnis:

Ich bin mir nicht sicher, ob die Diagnose stimmen kann.

Der Erscheinungsform nach könnte es nur Psoriasis Pustolaris vom Typ Königsbeck-Barber sein.

Dazu passen aber die Symptome und die Beschreibung nicht.

Das äußerliche Bild stimmt zwar durchaus überein, aber ich habe KEINE Probleme mit den Füßen, der Kopfhaut, den Schleimhäuten im Mund und mit der Zunge.

Es entstehen auch keine Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind und es juckt überhaupt nicht.

Der Verlauf (von den Außenseiten beginnend) stimmt auch nicht.

Ich würde mich daher gerne über diese Seite (oder auch auf anderem Wege, wenn gewünscht) mit Leuten austauschen, die SICHER WISSEN, dass bei ihnen die Königsbeck-Barber-Variante vorliegt, um es möglicherweise doch zu akzeptieren oder eben ausschließen zu können.

Darüberhinaus würde ich mich natürlich über Behandlungstipps freuen.

Ich nehme überhaupt keine Medis (bisher) außer mal eine Kopfschmerztablette pro Halbjahr.

Ich werde es nun mal mit Schüsslersalz probieren, gehe nächste Woche mal wieder zum Doc und habe auch vor, eine Dame in meiner Nachbarschaft zu besuchen, die erfolgreich Gürtellrosen, Warzen etc. bespricht.

Das hat bereits bei meiner Mutter bei Gürtelrose funktioniert und ich werde sie einfach mal fragen.

Ich bin kein Eso-Freak, ganz im Gegenteil, aber für alles offen, nach dem Motto: Wer heilt hat recht.

Ich bin Raucherin und trinke auch gern ein Proseccolein am Abend, das ist für mich - bis jetzt - auch ein Stück Lebensqualität, auf das ich ungern verzichten möchte.

Fragen über Fragen.

Habe ich Pso? Kann es nicht auch ein Kontaktekzem, eine Allergie oder was ganz Anderes sein?

Und was könnte helfen?

Ich habe schon geschnallt, wie das hier läuft und dass man sich "totlesen und -schreiben" kann.

Deshalb frage ich auch gezielt nach gesicherten "Königsbeck-Barber"-Erfahrungen.

Ich würde mich über Kommentare, Tipps, Anregungen und Erfahrungsberichte sehr freuen.

Liebe Grüße und ein positives Jahr 2009 an Alle wünscht

elchi

PS: Kann man hier in die Textrubriken eigentlich auch Fotos reinstellen?

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Ich kenne das Problem mit einer sicheren Diagnose. Ich habe seit Monaten Hände und Füße, die sich röten, jucken, total verhornen und dann abschuppen. Die Diagnose war Pustulosa (welcher Typ weiß ich nicht) und ich habe keine einzige Blase gesehen. Ein anderer Hautarzt hat ein chronisches Hand- und Fußekzem diagnostiziert. Ein Pilz wurde ausgeschlossen.

Allerdings ist die Behandlung bei beiden gleich - daher war es mir irgendwann egal was ich habe. Man fängt mit Kortison an, dann Bestrahlung (Puva) und wenn das nichts bringt und bei schweren Fällen, Tabletten - Neotigason. Da diese Tabletten üble Nebenwirkungen haben können, muss man genau abwägen. Seit Oktober ist ein neues Medikament auf dem Markt, das bei chronischen Hand und Fußekzemen helfen soll, und zwar besonders bei Verhornungen, weniger bei Bläschenbildung. Toctino oder Troctino - allerdings mit ähnlichen Nebenwirkungen.

Ich weiß, dass ich jetzt genau das gemacht habe, was du nicht wolltest - schreiben ohne mich auszukennen - aber vielleicht war es dennoch nützlich.

Beate

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