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Aziraphale

"Neukunde"

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Aziraphale

Hallo,

ich bin neu hier, habe seit einem Jahr Pso, bin seit Januar in Behandlung, hab damals Soderm bekommen und als das leer war eine größere Tube. Nach 10 Wochen, 3 Kilo mehr auf den Rippen, einer massiven Zyklusstörung (nein die kann unmöglich vom Cortison kommen) und keiner wirklichen Verbesserung der Pso hab ich die "Behandlung" abgebrochen und hatte dann bis Ende Mai (bis das Cortison raus war und der Zyklus wieder halbwegs nomal) relative Ruhe. Dann kam der nächste Schub, der bis heute andauert. Jetzt war ich bis letzten Dienstag in der Psorisol in Hersbruck zur stationären Behandlung (was schon alles sagt wenn der Hautarzt einen beim 3. Besuch "einliefert"). Dort wurde dann eine zwar flächenmäßig noch relativ geringe aber sehr hartnäckige Pso diagnostiziert, die neben cortisonfreien Mitteln nun auch mit Fumaderm behandelt wird. Bei meiner Rückkehr und Vorstellung bei meinem Hausarzt wollte dieser mir doch glatt wieder ein Cortison-Mittel verschreiben. Nun bin ich dabei, den Hautarzt erstmal zu wechseln...

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Fischi

Hallo,

ein herzliches Willkommen !

Klaus...

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Evi600

hallo aziraphale,

ich habe die krankheit seit nun mehr als 7 jahren. leider wirst du immer von den ärzten mit irgendwelchen salben oder anderen therapien abgewimmelt, die nur von kurzweiliger dauer sind. :/

mittlerweile bin ich einen anderen weg eingeschlagen, den weg der homöopathie. chemie kann dem körper nicht gut tun und vor allem bringt es nicht langfristig was, und wer möchte scon sein lebenlang nur cremen oder therapien machen? ich habe viel gelesen und geforstet und sehr viele interessante beiträge gefunden, wo homöopatische mittel, vitamine und schüßler salze gute wirkung gezeigt haben. bei dir ist es vill in den griff zu bekommen da du es erst siet einem jahr hast. vill solltest du es ausprobieren. ich habe unter anderem gelesen von sehr vielen medizinerseiten, das die schuppenflechte mit der leber und dem stoffwechsel stark zusammenhängt. der körper sendet ein falsches signal " haut ist beschädigt und muss geschützt werden" daher diese vemehrte hornhautverdickung.die haut schuppt ja für gewöhnlich immer (für uns nicht sichtbar, und ganz langsam) , psoriasis befallene stellen 7 mal schneller als die gesunde haut.

ich hab auch immer wieder gehört das man von innen entgiften soll um den stoffwechsel in schwung zu bringen. ich fange mit den ganzen kräuter geschichten und globuli-kügelchen auch jz erst an, daher kann ich dir nicht sagen OB und wieviel es hilft, aber viele haben von großartigen erfolgen berichtet :) lg

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Kuno

Hallo!

Nach heutigen Erkenntnissen ist Die Psoriasis eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das Immunsystem seine Kräfte gegen körpereigenes Gewebe richtet. Das führt dazu, dass z. B. die Keratozyten, es handelt sich um Hautzellen die die Hornschicht erzeugen, früher absterben und schneller nachwachsen. Mit der Leber hat das erst einmal nichts zu tun.

Hintergrund dieser Fehlentwicklung sind genetische Anlagen, die man mit auf die Welt bringt. Wenn man eine solche Veranlagung hat, reagiert man auf eine Reihe von verschiedenen Reizen mit Hautreaktionen. Ein bekannter Auslöser sind z. B. bakterielle Infekte, z. B. bei Mandelentzündungen. Es kann aber auch seelischer Stress den Anstoß geben, dass bei bestehender Veranlagung zum Ausbruch kommt.

Menschen mit Psoriasis neigen zum metabolischen Syndrom mit Übergewicht und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Das metabolische Syndrom ist mit einer Fettleber verbunden. Die Zusammenhänge sind noch nicht so eindeutig geklärt. Es könnte auch mit den Genen zusammenhängen. Beim metabolischen Syndrom spielt die zu reichliche Ernährung mit übermäßigen Mengen Fleisch und den falschen Fetten eine Rolle.

Die Behandlungsansätze sind im einfachsten Fall eine Pflege der Haut, die diese geschmeidig hält und Schuppen ablöst. Weitergehende Behandlungen zielen auf die entzündlichen Prozesse ab, indem diese medikamentös gebremst werden. Eine Heilung ist nicht möglich, wohl aber eine Linderung der Symptome.

Da die Psoriasis schubartig verläuft, kommt es manchmal zu Ausbrüchen, die sich nicht eindeutig mit einer Ursache in Verbindung bringen lassen, ebenso aber auch zu Verbesserungen.

M. E. helfen Homöopathie und viele alternative Methoden nicht. Ein wissenschaftlich nachvollziehbarer Wirksamkeitsnachweis konnte bisher für die meisten dieser Behandlungsformen nicht erbracht werden. Alternative Behandlungen werden oft aus Furcht vor den Nebenwirkungen von zahlreichen Medikamenten angewandt. Oft kommt es auch vor, dass eine bisher wirksame Behandlung nicht mehr so erfolgreich ist. Auch das hat Resignation zur Folge, die dann dazu führt, dass auf alternative Behandlungsformen zurückgegriffen wird.

Nun muss es jeder selbst wissen, was sie / er tut. Ich kann es sehr gut verstehen, dass mögliche Nebenwirkungen erschrecken und abschrecken. Leider ist es so, dass man sich mit einem scharfen Messer auch erheblich verletzen kann, was mit einem durch und durch stumpfen Messer nicht geschehen wird.

Trotzdem wünsche ich Euch viel Erfolg - gleich was Ihr ausprobiert

Grüße von Kuno

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