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j.b.o.fan

Juckreiz

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j.b.o.fan

Hallo

Meine Frage

Ich habe seit 27 Jahren Psoriasis

seit ca 6 Jahren erhöht sich der Juckreiz

Ich habe seit 1993   19 Reha Maßnahmen mit Balneo Photo,

hinter mir, immer erscheinungsfrei

Ich nehme z.Zt 

1x exforge 5mg/80mg

2xJanumet 50mg/1000mg

2x Ceritzin

nun Juckreiz wird nicht gemindert

Blutdruck ca 140/100

Blutzucker ca 7,2

gegen schmerzen Li Hand Arthritis Vimovo 500mg/20mg

 

was ist falsch ?

Danke

Hr.Kunte

 

 

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Dr.Peveling-Oberhag

Hallo Herr Kunte,

 

was Sie schreiben hört sich nach einer schweren Psoriasis an und die Schmerzen in der Hand lassen mich eine Gelenkbeteiligung vermuten. Ich weiß allerdings nicht, ob ich Sie richtig verstanden habe. Haben Sie derzeit auch Psoriasis an der Haut oder nur Juckreiz?

Die Behandlung der Psoriasis sollte grundsätzlich im Vordergrund stehen, wenn etwas an der Haut zu sehen ist und damit verschwindet normalerweise auch der Juckreiz. Die Balneo-Phototherapien wirken zwar häufig schnell gut, nach der Therapie kehrt die Psoriasis jedoch leider zurück. Vielleicht würde Ihnen eine Systemtherapie helfen um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

 

Sollte Ihre Haut jedoch keine Psoriasis-Zeichen haben, kann der Juckreiz aus ganz vielen Gründen vorliegen. Auch die Schmerztabletten können zu Juckreiz führen. Cetirzin hilft dabei nur gegen bestimmte Juckreizformen.

Einer der häufigsten Juckreiz-Gründe ist trockene Haut, insbesondere in den Wintermonaten. Sie sollten in dem Falle die Haut regelmäßig mit einer reinen Hautpflege eincremen. Von der Galenik sind Lipolotionen zu empfehlen. Es empfiehlt sich verschiedene Produkte auszuprobieren, denn jeder bevorzugt andere Produkte. Falsch machen kann man dabei nichts.  

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j.b.o.fan

Hallo Herr Kunte,

 

was Sie schreiben hört sich nach einer schweren Psoriasis an und die Schmerzen in der Hand lassen mich eine Gelenkbeteiligung vermuten. Ich weiß allerdings nicht, ob ich Sie richtig verstanden habe. Haben Sie derzeit auch Psoriasis an der Haut oder nur Juckreiz?

Die Behandlung der Psoriasis sollte grundsätzlich im Vordergrund stehen, wenn etwas an der Haut zu sehen ist und damit verschwindet normalerweise auch der Juckreiz. Die Balneo-Phototherapien wirken zwar häufig schnell gut, nach der Therapie kehrt die Psoriasis jedoch leider zurück. Vielleicht würde Ihnen eine Systemtherapie helfen um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

 

Sollte Ihre Haut jedoch keine Psoriasis-Zeichen haben, kann der Juckreiz aus ganz vielen Gründen vorliegen. Auch die Schmerztabletten können zu Juckreiz führen. Cetirzin hilft dabei nur gegen bestimmte Juckreizformen.

Einer der häufigsten Juckreiz-Gründe ist trockene Haut, insbesondere in den Wintermonaten. Sie sollten in dem Falle die Haut regelmäßig mit einer reinen Hautpflege eincremen. Von der Galenik sind Lipolotionen zu empfehlen. Es empfiehlt sich verschiedene Produkte auszuprobieren, denn jeder bevorzugt andere Produkte. Falsch machen kann man dabei nichts.  

Guten morgen

Frau Dr.Peveling-Oberhag

Danke für die schnelle Antwort

ca 60% Hautbefall aktuell,

Reha Antrag läuft

lasse ab Heute die schmerztabletten weg

Hatte 3 Jahre MTX,mußte absetzen

nun evtl.Stelara,brauche dazu wohl einen Rheumatologin/en in meiner Region

Nehme abwechselnd

Tomesa Fettcreme

und Ringelblumensalbe

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j.b.o.fan

Guten morgen

Frau Dr.Peveling-Oberhag

Danke für die schnelle Antwort

ca 60% Hautbefall aktuell,

Reha Antrag läuft

lasse ab Heute die schmerztabletten weg

Hatte 3 Jahre MTX,mußte absetzen

nun evtl.Stelara,brauche dazu wohl einen Rheumatologin/en in meiner Region

Nehme abwechselnd

Tomesa Fettcreme

und Ringelblumensalbe

post-15382-0-38209300-1452666912_thumb.jpgpost-15382-0-01208900-1452666934_thumb.jpg

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Dr.Peveling-Oberhag

Vielen Dank für die weiteren Informationen!

Damit haben Sie eine mittelschwere bis schwere Psoriasis und würde ich Ihnen unbedingt eine Systemtherapie empfehlen. Damit wird auch der Juckreiz besser! Sie haben absolut Recht, Stelara ist eine Möglichkeit. Bei einer Gelenkbeteiligung kämen aber mindestens genauso gut Enbrel, Humira oder Remicade in Betracht.

Ich hoffe Sie finden zeitnah einen Arzt, der Ihnen diesbezüglich weiterhilft. Sie können es ansonsten gerne über das Psoriasis Netz oder über den Deutschen Psoriasis Bund um Hilfe bitten bei der Arztsuche.

Gute Besserung!   

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j.b.o.fan

Vielen Dank für die weiteren Informationen!

Damit haben Sie eine mittelschwere bis schwere Psoriasis und würde ich Ihnen unbedingt eine Systemtherapie empfehlen. Damit wird auch der Juckreiz besser! Sie haben absolut Recht, Stelara ist eine Möglichkeit. Bei einer Gelenkbeteiligung kämen aber mindestens genauso gut Enbrel, Humira oder Remicade in Betracht.

Ich hoffe Sie finden zeitnah einen Arzt, der Ihnen diesbezüglich weiterhilft. Sie können es ansonsten gerne über das Psoriasis Netz oder über den Deutschen Psoriasis Bund um Hilfe bitten bei der Arztsuche.

Gute Besserung!   

Vielen Dank

Fr.Dr:Peveling-Oberhag

auch Danke ans Psoriasis netz

es ist für jeden eine gute gelegenheit

Auskünfte zu erhalten

Es kann keiner sagen es gibt keine hilfe,man muß nur fragen

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    • littlesocka
      By littlesocka
      Hey, 
      ich bin 18 Jahre alt, komme aus Mannheim und die Pso ist meine Wegbegleiterin seit gut sieben Jahren (ununterbrochen), sie besetzt meinen halben Körper, von dem kompletten Kopf über das Gesicht, die Arme, Rücken, Beine und die Brust. Schon in meiner Kindheit erlebte ich einige Dinge, die so nicht sein sollten. Dennoch war und bin ich ein glückliches Kind dem man dies eigentlich nicht anmerkte. Angefangen hat alles so ca. nach dem Tot meines Vaters, was irgendwie eine Befreiung war, mich trotz allem innerlich aber sehr belastete. 
      Nachdem ich dann gut ein Jahr lang mit schlimmster Psoriasis und Schmerzen in der Uniklinik in Mannheim sein durfte, bekam ich MTX in Tablettenform verschrieben, jedoch war das nicht das Gelbe vom Ei und ein stationärer Aufenthalt kam für meine Mutter nicht in Frage, da ich wohl zu jung war. Nachdem ich dann weitere zwei Jahre anfing es zu akzeptieren, mir die schmerzen abgewöhnte etc., kam ich so richtig in die Pubertät. Ob es mich nun belastete? Nein, zumindest nicht wirklich. Es nervte mich eher.
      Ein weiterer Besuch der Uniklinik stand an, daraufhin ein 6 Wöchiger Besuch der Insel Sylt inklusive Kur. Brachte mir das die Erlösung? Natürlich nicht 😉. Ein paar stationäre Aufenthalte, Schwestern die mich mit einem lachenden und einem weinendem Auge begrüßten wenn sie mich wieder auf der Liste der "Neuzugänge" sahen und etliche Medikamente von Humira über Stelara zu Skilarence später, sitze ich hier bin nun 18 Jahre alt, wohne alleine und muss leider sagen, dass meine Haut mich langsam wirklich belastet. Nicht unbedingt die Schmerzen, das Jucken oder die Schuppen, nein, die Tatsache, dass ich mich teilweise schäme wenn ich in die Stadt muss, die Blicke der Leute, die darauffolgenden Fragen und die Angst, dass meine Bewerbungen um mein Dualen Studiums abgelehnt werden, weil man eben doch nicht alles auf einem Foto retuschieren kann, so wie ich es immer auf Instagram versuche. Ich merke, wie ich mich immer mehr daheim isoliere und ich hoffe, dass ich durch euch ein wenig Mut finde und eventuell meinen Frieden finden kann. 
      Liebe Grüße littlesocka 🐼
    • Charlotte_20
      By Charlotte_20
      Hey ihr Lieben,
      Ich bin seit einigen Monaten stille Leserin von vielen hochgeladenen Erfahrungsberichten und nun wollte ich selber mit Euch meinen Weg mit dem Medikament "Skyrizi" teilen (da es ja auch noch nicht so viele Berichte drüber gibt).
      Kurz zu meiner Geschichte... Ich bin 21 und leide seit ca. meinem 10. Lebensjahr an Schuppenflechte (zu Beginn besonders stark am Kopf, Oberschenkel & Arme). Im Laufe der Jahre gab es immer mal wieder bessere Zeiten, aber natürlich auch die altbekannten Schübe, sodass ich mich an das Leben mit langen Oberteilen und wenig Haut im Sommer ziemlich gewöhnt habe. Natürlich habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche Cremes (zu viel Cortison), Lichttherapie, Baden im Meersalz und vor einigen Jahren Fumaderm durchlaufen. Fumaderm musste ich allerdings nach einem Monat absetzen, da ich die Magenkrämpfe nichtmehr ausgehalten habe. Meine Eltern sind beide selber Ärzte (keine Hautärzte) und seit meinem 18. Lebensjahr stand der Beginn eines Biologica immer mal wieder im Raum, wovon meine Eltern jedoch nicht wirklich begeistert waren (auf Grund der ja doch reichlichen Nebenwirkungen, nicht unbedingt immer so dollen Langzeitstudien etc.). Seit einem guten halben Jahr ist allerdings mein persönlicher Leidensdruck und einfach der Wunsche "normale" Haut zu haben immer stärker geworden, sodass ich mich an zahlreiche Hautärzte gewandt habe, die mir (auf Grund der Ausprägung meiner Psoriasis) Skyrizi empfohlen haben. Nach diversen Schritten, die ich jetzt davor noch durchlaufen musste habe ich also gestern die ersten beiden Spritzen Skyrizi erhalten. Ich glaube keiner kann mich so gut verstehen wie Ihr: der Gedanke eine gute, gesunde, unbefallene Haut zu haben ist für mich mittlerweile so absurd und eine Art "Traumvorstellung", dass ich mir einfach kaum vorstellen kann keine Schuppenpflechte mehr zu haben und mich im Sommer einfach so zu kleiden, wie ich es möchte.

      Lange Rede, kurzer Sinn. Bisher habe ich keine Nebenwirkungen verspührt (weder trockener Mund, noch dollen Juckreiz), konnte die Nacht nur irgendwie kein bisschen schlafen. Mein Hautarzt meinte, dass sich bei vielen Patienten schon nach einigen Tagen eine Veränderung der Haut zeigt, deshalb bin ich sehr gespannt. In vier Wochen bekomme ich dann die nächsten beiden Spritzen und dann jeweils im Abstand von drei Monaten. Ich will nicht so viel Hoffnung haben, da die Enttäuschung dann noch viel größer ist, aber ich werde Euch auf dem Laufenden halten und Euch (sobald es Veränderungen, Verschlechterungen etc. gibt) berichten.

      Ganz liebe Grüße,
      Charlotte
    • think.positive
      By think.positive
      Hallo meine Lieben!
      Ich leide seit über 10 Jahren an Psoriasis vulgaris und habe vor 4 Wochen das erste Mal eine systemische Therapie begonnen.
      Ich nehme 2x wöchentlich jeweils 5mg MTX und 1x wöchentlich Folsäure (also Montag 1 Tablette, Dienstag 1 Tablette und Mittwoch Folsäure). Jetzt habe ich überall gelesen, dass ich die ersten 48h nach Einnahme gänzlich auf Alkohol verzichten sollte, was ich natürlich mache. Meine Werte wurden bis jetzt auch schon 2x kontrolliert und es war alles in Ordnung. Nun stände heute eine Geburtstagsfeier einer Freundin an und ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich es riskieren könnte, einmal die Abstinenz zu brechen, obwohl erst 24h vergangen wären seit der letzten Einnahme.  Die Ärztin hat mir keine  genaue Auskunft zum Thema Alkohol gegeben, eher geschmunzelt. 
      Und noch eine Frage hätte ich: mich machen diese Tabletten manchmal extrem müde. Hat jemand dieselben Erfahrungen und wenn ja, vergeht das irgendwann?
      Vielen lieben Dank im Voraus!
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