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MiavB

Seit ungefähr 2 Jahren habe ich Psoriasis an Kopf, Bauch, Rücken und Armen. Ich habe schon verschiedene Therapeansätze ausprobiert - äußerlich mit Salben, Cremes, Schaum und Tropfen und auch innerlich mit Fumaderm und Cortison. Es wurde mal besser und mal schlechter, ging aber nie weg. Als ich anfing schlecht zu hören, da die Psoriasis meinen Gehörgang befiel, beschloss ich, eine recht strenge Ernährungsumstellung zu beginnen: kein Zucker mehr (d.h. keine Glucose --> Obst, keine Lacoste, keine Kohlenhydrate, keine Stärke) und esse jetzt also seit 4 Wochen nur Gemüse, Fisch und Fleisch. Das ist zwar erstmal hart, hilft mir aber extrem. Die Haut schuppt nicht mehr, sie ist lediglich noch entzündet an manchen Stellen. Ich werde in den nächsten Wochen langsam wieder anfangen zuckerhaltige Lebensmittel nach und nach einzuführen und schauen, worauf meine Haut schlecht reagiert. Ich freue mich im Moment vor allem darüber, dass es Woche für Woche besser wird und bin gespannt, wie es weiter geht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße, Mia

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Kitty1389

Hallo Mia,

 

bei mir scheint die Ernährung eine große Rolle - wenn nicht sogar die Hauptrolle - zu spielen, sowohl bei meiner Pso als auch bei der PsA, wobei ich immer den Eindruck habe, dass die PsA besser drauf reagiert.

Im Januar habe ich, als ich grad einen dollen Schub hatte, auf Anraten meines Hausarztes heilgefastet, ich sollte 10 Tage, und habe 13 Tage gemacht.

 

Jetzt bin ich bei einer Ärztin für Naturheilkunde, die meine Ernährung individuell an mich anpasst und gleichzeitig meinen Darm saniert. So ist meine jetzige Ernährung nicht grade so streng, wie die nach dem durchgeführten Unverträglichkeitstest vom Hausarzt, da hab ich mich fast nur von Reis- und Maiswaffeln ernährt. 

 

Ich darf nicht: Schweinefleisch, Kartoffeln, Paprika, Weizen, weißer Zucker, Zwiebel, Hülsenfrüchte, Haselnuss, Soja, Apfel, Banane, Oregano, Muskat.

Die letzten 2 Monate durfte ich auch keine Zitronensäure, das war schwierig, weil die wirklich fast überall drin ist.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

 

Nette Grüße

Kitty1389

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Pinie

Liebe Mia,

 

mein Mann hat ähnliche Erfahrung gemacht wie Du. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Einschränkungen auf sich zu nehmen, wenn man dafür mit Erfolg belohnt wird.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Durchhaltekraft und Motivation und berichte uns gern weiterhin über Deine Fortschritte.

 

Viele Grüße

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Yuna

Hallo Mia,

Ich habe mir als Ziel gesetzt auch endlich in meiner Ernährung nach Auslösern zu suchen. Bis jetzt habe ich nur Weißwein als eindeutigen und stark wirkenden Faktor ausfindig gemacht. Momentan bin ich jedoch etwas überfordert was die Herangehensweise angeht, denn jedes Nahrungsmittel nach und nach auszuschließen kommt mir sehr schwierig und langwierig vor. Da ich versuche mich vegan zu ernähren, könnte unter Umständen nicht mehr viel für mich zum Essen übrig bleiben. Ich denke darüber nach mit einer Fastenkur zu starten, weiß aber noch nicht wie es danach weiter gehen soll.

 

Viele Grüße,

 

Wiebke

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Guest

@Yuna:

 

Liebe Wiebke, ich habe soeben deinen Beitrag gelesen bzgl. dem Weglassen der Lebensmittel bzw. wieder anfangen nach einer Fastenkur.

Ich musste mit 12 auf Anordnung meines Allergologen 3 Wochen eine Kartoffel-Reis-Diät machen. Damals habe ich Kartoffeln noch sehr gut vertragen und habe das auch 3 Wochen durchgezogen. Dazu habe ich sehr viel getrunken (Wasser und Kräutertee). Nach 3 Wochen musste ich jede Woche 1 neues Lebensmittel aus einer Gruppe hinzunehmen. In der ersten Woche habe ich 1 Gemüsesorte ergänzt und wenn ich nicht reagiert habe, konnte ich das auch weiterhin essen. So ging das dann ganz langsam weiter. Es war ganz schön hart, aber es hat mich für mein Leben geprägt und ich kann auch heute sehr konsequent mit Weglassen sein. Dazu kommt, dass man nach so einem Aufbau ein völlig anderes Körpergefühl bekommt - ich spüre sofort was mir nicht gut tut und darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh.

 

Seit vergangenen Herbst hatte ich einen sehr schlimmen Schub meiner Pso inversa. Ich hatte nun schnell heraus, dass Gemüse der Gattung Solanum (Nachtschattengewächse) - also Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Paprika,... - meine Pso inversa enorm verschlechtern. Nun lasse ich dieses Gemüse bereits seit mehreren Wochen weg und habe eine 70% ige Verbesserung meiner Beschwerden (auch bei der PSA und Pso vulgaris). Zwischendrin habe ich dann die Probe gemacht mit 1x Kartoffeln essen - das Resultat war nach 2 Tagen eine offene Pofalte. Nach weiteren 4 Tagen war sie wieder zu. Ich verwende zudem eine ayurvedische Creme und Seife - beide enthalten einen sehr guten entzündungshemmenden Wirkstoff.

 

Vielleicht magst du auch mal in dieses Thema schauen: http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/22905-nachtschattengew%C3%A4chse-verschlimmern/page-2#entry369569

Hier spricht Andreas76 die sogenannte "Pagano-Diät" an - vielleicht wäre auch das etwas für dich ?

 

Liebe Grüße

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Yuna

In diesem Thread habe ich gerade auch schon parallel gelesen. Der Link zur Erläuterung dieser Diät ist schon ein guter Startpunkt,  jedoch stellenweise zu unwissenschaftlich da dort von Heilung der Krankheit die Rede ist.

Ich werde es jetzt erst einmal mit den Nachtschattengewächsen versuchen, vielleicht bemerke ich da schon einen Unterschied. Bei mir kommt leider erschwerend hinzu dass ich an einer weiteren Erkrankung (PCOS) leide, die oft zusammen mit PSO auftritt und ebenfalls durch das Essverhalten beeinflusst werden kann. 

 

Liebe Grüße

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Guest

Wenn du auf der Suche nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu der Psoriasis bist: http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/22956-forscher-der-lmu-entschl%C3%BCsseln-psoriasis-mechanismus-dezember-2015/

 

Hier findest du auch die neuesten Links und die Info, dass - nicht wie bisher vermutet von den Wissenschaftlern - nicht die Hautzellen für die Autoimmunreaktion bei der Psoriasis verantwortlich sind, sondern die Pigmentzellen (was für PCOS sicher nicht uninteressant ist). Wir haben unter dem o.g. Link bereits etwas ausführlicher diskutiert über das Vorkommen von Pigmentzellen in unserem Körper, welche Körperbereiche davon "betroffen" sein können usw. und sind gespannt, was rein wissenschaftlich gesehen in den kommenden Wochen und Monaten weiter passieren wird.

 

Liebe Grüße

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Hardy

Das Leben ist kurz uns sollte auch mit angenehmen Dingen zugebracht werden...  Bei vielen Beschränkungen kann mann etwas später lesen, dass es nun doch ganz anders ist, als man bisher angenommen hat...

 

Zucker ist ( nach meinen Erfahrungen) gut für die Psyche und das Wohlbefinden....   Wenn man nicht gerade die Kugelform annimmt und sich wohl fühlt, der HB1C ok ist und diue Haut nicht gerade blüht wie eine Rose, dann rein mit dem Zeug....   Wohlfühlen sollte man sich in der relativ kurzen Spanne seines Lebens. Einfach nur gut mit sich umgehen.

 

Soweit ich das weis, wird die Bedeutung der Ernährung bezüglich dieses Krankheitsbildes meist überschätzt...   Und, wer will sich schon gerne kasteien...

Da auch gerne Grenzwert - Parameter verkürzt werden, weil die Pharmaindustrie mal wieder Geld braucht, ist eine lockere Umgehensweise mit den Blutwerten vielleicht besser...  Egal, das muss jeder selbst wissen....

 

Und...   wenn es mal kein Fleisch mehr gibt, essen wir halt die Vegetarier  ;-)

 

Nix für ungut.....

 

Hardy

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Köln

Hallo Hardy,

 

Zucker zu verharmlosen ist nach heutigem Wissenstand doch gar nicht mehr möglich.

Zucker gar positive Effekte anzudichten grenzt schon an Naivität.

 

Jaja ich weiß, jetzt kommt der Sturm, aber bei deinen ganzen Plattitüden konnte ich nun wirklich nicht an mich halten.

 

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,

Gina

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beautifully

Hallo Hardy....Der war gut....Dann essen wir halt die Vegetarier. ..Lol

Ich habe jetzt so einiges gelesen keinen Reis,Kartoffeln,Nudeln,Brot und jede Menge andere Kohlenhydrate...Und dann kommen noch Nachtschattengewächse hinzu....Und dann noch meine leckeren Tomaten die ich jeden Tag esse....Sollen gut gegen Krebs und so sein und jetzt leider schlecht für Schuppenflechte geschädigte Menschen

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Hardy

Hallo Hardy,

 

Zucker zu verharmlosen ist nach heutigem Wissenstand doch gar nicht mehr möglich.

Zucker gar positive Effekte anzudichten grenzt schon an Naivität.

 

Jaja ich weiß, jetzt kommt der Sturm, aber bei deinen ganzen Plattitüden konnte ich nun wirklich nicht an mich halten.

 

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,

Gina

 

 

Hallo Gina,

 

entschuldige bitte ;-)  Hab das erst heute gelesen....

Kann schon sein, das es so ist, wie Du es siehst. 

 

Wie ich immer wieder feststellen muss, braucht vieles nur einige Zeit, um genau in das Gegenteil umgekehrt zu werden. Besonders in der Medizin und gerade bei den Grenzwerten der "Normal-Parameter" der Blutlatte.

 

Bist hat ein intelligentes Mädchen...   Das "Plattitüden" hättest Du Dir klemmen können, aber ich kenne Dich ja.. Daher weis ich, wie Du um Dich beißt...

 

Gruß:

 

Hardy

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cherrymaus

 

 

Und...   wenn es mal kein Fleisch mehr gibt,

Nix für ungut.....

 

Hardy

 

 

Das wäre ja entsetzlich....kein Schnitzel mehr?????   Das würde ich nicht überstehen....brrrr.

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Hardy

Das wäre ja entsetzlich....kein Schnitzel mehr?????   Das würde ich nicht überstehen....brrrr.

 

 

Hallo Cherry, ich komme nochmal zum Grillen  ;-))

 

Gruß von der Ostsee:

 

Hardy

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cherrymaus

Hallo Cherry, ich komme nochmal zum Grillen  ;-))

 

Gruß von der Ostsee:

 

Hardy

 

 

dann musst Du Dich beeilen, es wird kalt hinter den Bergen :wacko::D

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Hardy

Das wird knapp....   Nicht nur hinter den Bergen ;-)   Der nächste Sommer kommt bestimmt   ;-)))))

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Cilli77
Am Tuesday, September 27, 2016 um 09:25 schrieb beautifully:

Hallo Hardy....Der war gut....Dann essen wir halt die Vegetarier. ..Lol

Ich habe jetzt so einiges gelesen keinen Reis,Kartoffeln,Nudeln,Brot und jede Menge andere Kohlenhydrate...Und dann kommen noch Nachtschattengewächse hinzu....Und dann noch meine leckeren Tomaten die ich jeden Tag esse....Sollen gut gegen Krebs und so sein und jetzt leider schlecht für Schuppenflechte geschädigte Menschen

 

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nice123

Hallo zusammen,

sicher ist es ratsam Zucker zu meiden. Ich habe sehr gute Erfahrung damit seit ca. 1,5 Jahren. Ich verzichte auf Süßigkeiten und Kristallzucker. Trinke nur Wasser. Auf Obst verzichte ich nicht, esse es aber in Maßen. Ich konnte den Verlauf meiner Psoriasis abbremsen bzw. in Schach halten. Ich nehme keinerlei Medikamente, auch keine Cremen, rein gar nichts. Das einzige was ich gemacht habe, war auf Zucker und Milch zu verzichten. Ich habe zwar noch PSO am Kopf, Rücken, Arm, Intimzone und unterm Auge. Es ist aber nicht schlimmer geworden, aber  auch nicht weggegangen. 

Insofern werde ich weiterhin auf Zucker verzichten, es ist ja auch vollkommen sinnlos und gibt keinen Mehrwert. 

 

Gruß

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AlexanderM.

Ich versuche auch so gut wie möglich den Zucker aus dem weg zu gehen, aber da ist auch noch der versteckte Zucker da versuche auch drauf zu achten was eingekauft wird. Kaffee trinke ich schon lange ungesüßt, Tee sowieso.

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elvensheep

Liebe Leute,

Ich hab schon seit 13 Jahren PSA und Pustola-Ausschlag hauptsächlich an Handinnenflächen und Fußinnenflächen....Es wurde aber erst jetzt nach einem extrem schlimmen Schub seit Weihnachten richtig diagnostiziert.Ich habe aber die ganzen Jahre ( als ich noch an ein Hand-Fußekzem glaubte) schon immer gemerkt, dass meine Ernährung einen großen Einfluss auf die Haut hat..Das Problem ist blos, dass jeder von uns etwas anderes gut verträgt und dass es keine " Liste " gibt, an die man sich halten kann. Bei mir ist es eindeutig Weizenmehl, (zuviel) weißer Zucker und vor allem alle künstlichen Zusätze wie Glutamat, etc...Das bedeutet natürlich, dass ich immer selber frisch kochen muss. Ich fahre gut mit viel Fisch, Gemüse, Dinkelprodukten, Reis, auch Kartoffeln vertrag ich ebenso Paprika, Obergine, Zuccini.  

Tomaten sind bei mir kritisch, Obst geht z.b. Äpfel, Birnen, Heidelbeeren,  gar nicht gehen Zitrusfrüchte...

Und Fleisch geht auch nicht mehr. Ich hab die Jahre über noch Pute oder Hühnchen ganz gut vertragen, da streikt aber meine Verdauung mittlerweile total. Und ganz wichtig finde ich, dass man sich einmal in der Woche einen " Sündentag" gönnt, wo man mal Nudeln, Süßes etc...ist, weil sonst ist das Ganze ja gar nicht durchzuhalten. Ich hab auch gemerkt, wenn ich dann wieder konsequent zu meiner verträglichen Ernährung zurückkehre, nimmt mir mein Körper den Sündentag nicht besonders übel. Vielleicht krieg ich ein paar ganz winzige Wimmerl,,,das war es dann...

Und bei mir ist ganz ganz wichtig, welche Stoffe ich am Körper trage ! Kein Leder auf nackter Haut, kein Polyester etc...auf der Haut, nur Baumwolle und Viskose mind. 80% ! Und keine einengende Kleidung.....das kann bei mir sofort einen Schub auslösen...

Also : Mühevoll,  aber jeder muss für sich austesten, was geht und was nicht !

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AlexanderM.

Ja da finde ich auch, dem einen passt das dem anderen das.

Was es die Kleidung angeht ich kann nichts anderes außer Baumwolle tragen, es muss 100% sein. Und den ganzen anderen Rest schwitze ich und meine Haut Juckt extrem.  

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Steffl2018

Hallo,

 ich mache auch viel mit Ernährung gegen Psoriasis. Hab schon mit Experten drüber gesprochen und nachgelesen. 

 Aktuell ernähre ich mich vegan, glutenfrei ohne Zucker. 

 Im Handel (Internet) werden gute Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Psoriasis angeboten. 

 In jedem Fall nutze ich aber auch die schulmedizinische Unterstützung von Hautärzten.

 Mittlerweile geht es mir ziemlich gut.

LG

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Waldfee

Was hast Du für eine schulmedizinische Unterstützung?

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Richard-Paul
Am ‎21‎.‎03‎.‎2018 um 14:11 schrieb AlexanderM.:

Ich versuche auch so gut wie möglich den Zucker aus dem weg zu gehen, aber da ist auch noch der versteckte Zucker ….

Da müsst ihr mal im Internet nachschauen, aus "was" der Körper alles Zucker macht/umwandelt; - je nach Bedarf. - Früher haben wir darüber auch schon ganze "Romane" hier im Forum geschrieben.

Ohne z.B. Zucker, Tomaten, Fleisch + Wurst, täglich Obst, Gemüse, Käse, viel Milch (aber nur Rohmilch), Käse, Salz (obwohl ich Nieren geschädigt bin) … geht nichts. Ich trinke - nur - jeden Morgen 2 Tassen dünnen Kaffee mit Milch; Kaffee tut meinem Immunsystem für 1 Std. nicht gut (Tee ist besser).  

Was bei mir nicht geht, sind  Medikamente (muss natürlich nach Nebenwirkungen zwangsweise sein).  >> Dafür habe ich keine PSO mehr.

LG  Richard-Paul

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Guest
vor 2 Stunden schrieb Steffl2018:

Hallo,

 ich mache auch viel mit Ernährung gegen Psoriasis. Hab schon mit Experten drüber gesprochen und nachgelesen. 

 Aktuell ernähre ich mich vegan, glutenfrei ohne Zucker. 

 Im Handel (Internet) werden gute Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Psoriasis angeboten. 

 In jedem Fall nutze ich aber auch die schulmedizinische Unterstützung von Hautärzten.

 Mittlerweile geht es mir ziemlich gut.

LG

@Steffl2018Bei „Ernährungsexperten“ bitte darauf achten, dass sie auch wirkliche sind. Die Bezeichnung ist nicht geschützt und es kann sich leider jeder so nennen, der schon mal gegessen hat.:tw_smirk:

Bei deinen Ernährungseinschränkungen fällt mir ein Spruch ein: „jetzt habe ich so lange gebraucht um meinem Hamster das Essen abzugewöhnen, nun ist der doofe Kerl einfach gestorben als ich ihn soweit hatte“ :rolleyes:

Bitte, ich meine das nicht böse. Doch für mich wäre das sehr eingeschränkte Lebensfreude. Und dann anstatt gesunde, frische Lebensmittel zu kaufen, mit Lebesmittelzusatzstoffen arbeiten? Die sind ja auch chemisch oft noch mit anderen Zusätzen gemischt, jede Menge Zusatzstoffe drin, damit es hält, fließt, schöne Farbe hat usw..

ich bekam, damals vom Arzt ein teures Vitamin B Präperat verschrieben. In der Hülle fand sich dann ein Stoff, der Vitamin B im Körper zerstört. Das macht doch keinen Sinn, oder?

Gesunde, natürliche Dinge weglassen und durch Chemie ersetzen? Und in natürlichen Hüllen(Früchte, Gemüse, Kerne und..) hat die Natur alles eingebaut, was der Körper zur optimalen Verwertung der gesunden und nötigen Inhaltsstoffe braucht. Die Ergänzungsmittel werden oft nicht komplett aufgenommen, manchmal sogar garnicht.

über Meeresalgen, deine Form der Diät, Nahrungsergänzungsmittel usw., findet sich sehr viel im Internet. Auch wie oder wo das dann  eher schädlich sein kann.

ich freue mich für dich, dass du deine wirkungsvolle Diät gefunden hast. Da wünsche ich dir auch weiterhin Guten Erfolg. 

Sonnige Grüße von OSE

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Sastu77

Also mal ganz ehrlich wenn ich hier lese auf was ich alles verzichten müßte um meine PSO vielleicht abzumildern dann könnte ich mir gleich einen Strick nehmen.

Ich habe diese Krankheit (Psoriasis Gutatta) seit meinem 14 Lebensjahr, und bin mittlerweile 41.

Ich bin mir sicher wenn ich so vier bis sechs Wochen GAR NIX essen würde, dann hätte ich die Krankheit definitiv geheilt und bräuchte mir dann keine Gedanken mehr über rote Punkte auf meiner Haut machen.

Na gut Scherz beiseite ich finde auch das Leben ist zu kurz um auf alles zu verzichten.

Sicherlich will ich jetzt nicht sagen das Zucker oder Schweinefleich etc. zu einer gesunden Ernährung zählen.

Aber komplett darauf zu verzichten wegen meiner Autoimmun Erkrankung, gegen die sowieso kaum was hilft weil die Krankheit nunmal mit einer Genetischen Komponente zusammenhängt, macht für mich wenig

Sinn. Außerdem können bei Verzicht von Lebensmitteln auch wieder Mangelerscheinungen auftreten, die vielleicht die PSO auch wieder verschlechtern.

Allerdings muß das jeder für sich selbst entscheiden.

Ich finde man kann ruhig alles Essen und Trinken nach dem Motto

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

 

 

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    • Loury
      By Loury
      Hallo allerseits!
      Ich habe mich soeben angemeldet und schildere hier nun mein Problem.
      Ich habe seit Oktober 2013 Schuppenflechte, seit meinem 19. Lebensjahr. Davor hatte ich schon mehrere Jahre lang immer wieder kleine Bläschen an den Händen, die ich für ein dishydrotisches Ekzem hielt (was es nun ist, hat sich nie aufgeklärt). Ich war bei mehreren Ärzten, die die Schuppenflechte zunächst gar nicht erkannt haben oder mich nach 2 Minuten mit der schlichten Diagnose "Ekzem" aus dem Behandlungszimmer geschubst haben. Schließlich wurde mir dann Momegalen Salbe verschrieben, die nicht geholfen hat. Auch nach weiteren Nachfragen bei der Ärztin, die mir dies verschrieb, merkte ich, dass sie ein Ratespiel betrieb und mir wahllos irgendwelche Medikamente verschreiben wollte, die bei Irgendwelchen Hautproblemen eventuell helfen könnten, mich aber weder aufklären noch kompetent beraten konnte. Ich versuchte daraufhin, einen Termin in einer darauf spezialisierten Klinik zu erhalten. Unmöglich als Kassenpatient. Durch meine Hausärztin konnte ich aber eine stationäre Behandlung im März 2014 erwirken. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die Psoriasis bereits auf meine Hände, Füße, Beine und meine Intimzone sowie meine Kopfhaut ausgebreitet.
      Der Krankenhausaufenthalt war der Horror. Man wurde menschenunwürdig behandelt (wenn man überhaupt behandelt wurde, der Begriff ist noch sehr nett ausgdrückt). Die Assistenzärzte, die teilweise noch nichtmal richtig Deutsch konnten, sagten wörtlich es sei "lächerlich, dass ich mit so einem "geringen" Befall statinär dort" wäre und dass es "peinlich" wäre, dass die anderen Hautärzte mir nicht helfen konnten. Das war ein Eigentor, da mir im Krankenhaus auch keiner helfen konnte. Mir wurde Folgendes verordnet:
      Eine Cremé, die mit F beginnt (leider habe ich den Namen vergessen) morgens und Daivonex abends. Lustigerweise steht im Krankenhausbrief, dass eine Behandlung mit völlig anderen Medikamenten fortgeführt werden soll, die ich im Krankenhaus nie erhalten habe und von denen ich noch nie etwas gehört habe.
      Und zwar " Dermatop Fettsalbe" abends und "Silkis Salbe" morgens. Ich hoffe, es handelt sich um Austauschprodukte, aber da die Hälfte meines Briefes fehlerhaft ist, will ich mich lieber nicht darauf verlassen.
      Des Weiteren wurden meine Werte vertauscht und in meinem Brief steht irgendwas von Urinuntersuchungen - ich habe nie Urin abgegeben. Die Ärztin hat sogar nochmal gefragt nach dem Urin bei der Übergabe des fertigen briefs (sie wusste also, dass das im Brief stand) und als ich verneinte, hat sie ihn mir trotzdem schweigend übergeben, ohne den Fehler zu erwähnen. Ob meine anderen Werte echt sind, konnte nie geklärt werden. Das Statement des Krankenhauses dazu: "Tja, da kann man jetzt auch nichts mehr machen."
      Kleiner Rat am Rande: Bitte liebe Leute, besucht niemals das Josef Hospital in Bochum. Dieser Haufen von gebrochen sprechenden "Ärzten" ist an Inkompetenz ist nicht zu übertreffen. Sowas habe ich noch nie erlebt. Über den Aufenthalt könnte ich ein Buch schreiben... und es wäre eine Horror Story.
       
      Aber ich schweife ab... hier sind meine Fragen an euch. Es würde mir viel bedeuten, wenn mir endlich jemand helfen könnte nach den vielen Enttäuschungen.
       
      - Hat eine Ernährungsumstellung euch geholfen? Ich habe gelesen, dass es helfen könnte, die Ärzte meinten das Gegenteil (denen ich allerdings auch nicht mehr vertraue).
      - Konntet ihr Veränderungen der Nägel anders als mit Fumaderm behandeln? Oder ist das der letzte Ausweg?
      - Kann ich Fumaderm eventuell wieder absetzen nachdem alles abgeklungen ist und bei neu auftretenden Schüben dann wieder versuchen, mit Cremés ein komplettes Ausbrechen zu verhindern?
      - Was sind die stärksten Cremés, die ihr kennt?
      - Was sagt ihr zu "Dermatop" (eventuell Äquvalenzpräparat zu Daivonex?) und "Silkis"? Die (vermutlichen?) Austauschprodukte konnten mir ja nicht helfen..
      - Was hilft euch außerhalb der üblichen Medikamente beim Kampf gegen die Psoriasis? Sport, Bewegung, bestimmte Nahrungsmittel oder Beschäftigungen?
      - Wie färbt ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie wascht ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie pflegt ihr die betroffenen Stellen generell (außerhalb der direkten Behandlung)?
      - Wie enthaart ihr eure Beine mit Psoriasis?
      - Kennt ihr gute Hautärzte für Kassenpatienten in Bochum und Umgebung?
       
      Ich freue mich auf eure Antworten! Vielen Dank im Voraus!
      Eure Loury
    • loppy
      By loppy
      Hi Ihr,
      da ich so viele Beiträge über unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel, Pflanzen, Kräuter und Naturprodukte hier finde, dachte ich dass dieses Video, auch wenn der Sprecher aus der Schweiz kommt und Schulmediziner ist und vielleicht etwas wie in den Absinth gefallen klingt ;-)) bietet dieses Video auch wenn es sich neben Autoimmunerkrankungen auch "hauptsächlich" mit Krebs beschäftigt über alle dieser Naturprodukte eine ganz gute Übersicht.
      Ich fand als Video bisher keine umfangreichere bzw. bessere.
      "Dr. med. Manfred Doepp: Heilmittel, die klüger sind als Chemotherapie und Bestrahlung"
      https://www.youtube.com/watch?v=BTcst7XHDbI
      Gruss aus Erlangen,
      Andy
    • Ratinacage
      By Ratinacage
      Wieviel, Kaffee trinkt Ihr und seht ihr eine Wirkung auf die Psoriasis?
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