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Welches Shampoo?

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Hallo Leute,

ich bin mir unsicher bei der Shampoo-Wahl und wollte euch um Rat bitten.

Als ich hier mal gelesen habe, dass Teebaum-Öl gut für die Psoriasis am Kopf sein soll, habe ich mir folgendes Shampoo gekauft:

Swiss-o-Par Teebaumöl Kulturshampoo
https://www.amazon.de/Swiss-Par-Teebaumöl-Kurshampoo-Pack/dp/B008JCP0YC
Inhaltsstoffe: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Melaleuca Alternifolia Oil, PEG-7 Glyceryl Cocoate, Sodium Chloride, Coco Betaine, Glycol Distearate, Benzoic Acid, Laureth-4, Limonene, Benzyl Alcohol, Formic Acid, Methylchloroisothiazolinone, Methylisothiazolinone, Propylene Glycol, Triethylene Glycol, Magnesium Chloride, Magnesium Nitrate

Nach dem dies nun langsam alle ging, bin ich auf folgendes Shampoo aufmerksam geworden. Dort ist angegeben: "speziell für Neurodermitis und Psoriasis":

Schaebens Totes Meer Salz Shampoo
https://www.amazon.de/Schaebens-Totes-Meer-Salz-Shampoo/dp/B003JZH6O6
Inhaltsstoffe: Aqua, Sodium Myreth Sulfate, Lauryl Glucoside, Maris Sal, Hydrolyzed Keratin, Panthenol, Propylene Glycol, Menthol, Benzoic Acid, Benzyl Alcohol, Citric Acid, Piroctone Olamine, Sorbic Acid. (Maris Sal=hier: Totes Meer Salz)

Jetzt hatte ich noch einen Termin beim Hautarzt, und der legte mir "Head and Sholders" ans Herz. Wahllos habe ich mir jetzt erst mal folgendes angelegt:

Head & Shoulders Instant Milde Pflege Bei Trockener Kopfhaut
https://www.amazon.de/Head-Shoulders-Trockener-Kopfhaut-Anti-Schuppen/dp/B01J81M91E/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1477737692&sr=8-11&keywords=head+shoulders
Inhaltsstoffe: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, Dimethicone, Cocamide MEA, Zinc Carbonate, Glycol Distearate, Zinc Pyrithione, Sodium Xylenesulfonate, Cetyl Alcohol, Parfum, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Sodium Chloride, Hydrochloric Acid, Glycerin, Magnesium Sulfate, Sodium Benzoate, Sodium Hydroxide, Magnesium Carbonate Hydroxide, Linalool, Hexyl Cinnamal, Benzyl Alcohol, Benzyl Salicylate, Magnesium Nitrate, Paraffinum Liquidum, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Sodium Polynaphthalenesulfonate, Methylchloroisothiazolinone, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone

Der behandelnde Arzt sagte, jeder Hautarzt würde das empfehlen. Ich bin ein wenig skeptisch. Hat er vielleicht nur ein Vertriebs-Vertrag mit denen? Im Internet ist die Resonanz zu dem Head&Shoulders-Shampoo eigentlich nicht so gut. Es wird eher als "scharf" beschrieben, und soll die Situation nur verschlimmern.

Ich weiß, die Psoriasis wird meist ziemlich individuell behandelt, aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem einen Rat geben, welches Shampoo gut oder nicht so gut geeignet ist. Vielleicht könnt ihr ja auch noch eine andere Empfehlung aussprechen.

LG
 

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kuzg1

Hallo chpo7234, 

Sicherheit wird Dir hier vermutlich niemand geben können; da hilft nur ausprobieren. Gute Erfahrungen, bzw. gute Empfehlungen werden dem Sorion-Shampoo" nachgesagt - aber auch das ist nur Makulatur, denn wie bei jedem Mittelchen gegen die Pso gilt - "was dem einem hilft - muss dem nächsten leider gar nichts helfen".

Zu Sorion findest Du sicher einige Beiträge über die Suchfunktion. Meine eigenen Erfahrungen zu Head und Shoulders: Ich lasse die Finger davon, weil es eben eher das Gegenteil bewirkt hat. 

Viel Erfolg und nette Grüße 

Uli 

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baerbel

Ich benutze freiwillig, also ohne Empfehlung, das Head and Shoulders "Milde Pflege bei juckender Kopfhaut". Ich finde das toll, es kühlt auf der Kopfhaut durch den Eukalyptus Extrakt und lindert somit den Juckreiz. 

Meine PSO geht allerdings durch das Shampoo auch nicht weg ^_^

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arni

Da hilft wirklich nur probieren. Und es ist natürlich auch eine Frage des Geldbeutels.

Ich habe mit den Schuppenshampoos zumeist keine gute Erfahrungen gemacht. Hier gibt es jede Menge Empfehlungen. Ich bin allen nachgegangen. So sieht mein Badezimmerschrank auch aus :D

Von den Schuppenshampoos oder Shampoos die speziell für Psoriasis (freiverkäufliche)  werden, habe ich überwiegend Haarausfall bekommen. Und die Flechte geht davon natürlich auch nicht weg. Und ich kann auch nicht sagen, dass diese Shampoos die Schuppen leichter lösen. Aber da kommt es wohl auch die Stärke des Befalls an. Bei leichten Befall kann es durchaus etwas bringen. Bei stärken Befall sind diese Shampoos sinnlos. Da gilt es nur ein Shampoo zu finden, welches den Juckreiz mildert und die Kopfhaut nicht zusätzlich angreift. Da habe ich die beste Erfahrungen mit Sensitive Shampoos von z.B. Eubos oder Alpecin gemacht.

 

Ja, die Hautärzte oder Kliniken empfehlen gerne Head&Shoulders oder auch Kertyol von Ducray. Ich bin mit beiden nicht gut klar gekommen. Aber für Dich ist es vielleicht genau das Richtige.

 

Mein Hautarzt empfiehlt gar kein Shampoo. Er sagt, ich soll mir einfach ein mildes Shampoo suchen und ein spezielles Shampoo sei nicht nötig.

 

 

 

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Goppi
  • In der Uni-Klinik hat man mir "Lygal"-Shampoo (rezeptfrei in Apotheken) gegeben.

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arni

Hast Du dieses Shampoo auch benutzt?

 

Ich bin etwas verwirrt. Ist Lygal nicht Salicylsäure? Kenne ich zumindest als Lygal Kopfsalbe

Aber in dem Shampoo scheint keine Sali drin zu sein...

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Catriona

Head&Shoulders hat bei mir die Sache noch schlimmer gemacht, Swiss-o-Par vertrage ich auch nicht besonders gut und das Salzshampoo war für eine ganze Weile gut, hat aber auf lange Sicht Haut und Haare zu sehr ausgetrocknet. Ich benutze seit zwei Wochen das Milk Shampoo und den Cream Conditioner von MooGoo. Beides nicht explizit für Pso, aber für empfindliche Haut. Es sind keine ätherischen Öle oder Salicylsäure drin, aber dafür u.a. Milchprotein, Oliven- und Jojobaöl. Meine Kopfhaut fühlt sich seither sehr viel entspannter an, als vorher und meine Haare bleiben wieder auf dem Kopf. Beide Flaschen kosten je 15€ für 500ml, damit kommt man eine ganze Weile hin. Man kann aber auch zum Ausprobieren erstmal 100ml kaufen, allerdings nur im Set mit Duschgel und Feuchtigkeitspflege (auch je 100ml). Die genauen Inhaltsstoffe sind folgende

Milk Shampoo: Aqua, Decyl Glucoside (Glucose Derived Cleanser), Cocamidopropyl Betaine (Coconut Derived Cleanser), Sodium Cocoyl Sarcosinate (Coconut Derived Cleanser), Sodium Lauroamphoacetate (Coconut Derived Cleanser), Behentrimonium Methosulfate (Canola Derived De-Tangler), Lauryl Glucoside (Glucose Derived Cleanser), Cetearyl Alcohol (Plant Based Emulsifying Wax), Glyceryl Oleate (Natural Ester), Coco Glucoside (Glucose Derived Cleanser), Piroctone Olamine, Allantoin, Hydrolysed Milk Protein, Fragrant Oil (Phthalate free).

Cream Conditioner: Aqua, Cetearyl Alcohol (Plant Emulsifier), Behentrimonium Methosulfate (Canola Based Detangler), Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Piroctone Olamine, Allantoin, Hydrolysed Milk Protein, Fragrant (Phthalate free).

Liebe Grüße und gute Besserung

Katharina

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Reiki

Head&Shoulders hat bei mir immer super geholfen. Nach ein paar Haarwäschen war ich meine schuppen los. Gut, sie kamen dann auch immer ganz brav und artig wieder. Aber das ist ja nunmal so bei Psoriasis. Wenn dir einer treu bleibt dann die Schuppen.

 

Leider habe ich davon ziemlich starken Haarausfall bekommen. Erstmal drauf kommen das es am Shampoo liegen könnte....da war ich leider nicht die schnellste und der Gedankengang kam erst recht spät. Nachdem ich Shampoo gewechselt habe erholt sich jetzt aber alles wieder. Ich hatte von meinem Hautarzt einen ganz tollen Schaum für die Schuppung auf der Kopfhaut bekommen. Der war echt supi. Wenn du magst kann ich mal gucken wie der heißt. Ist allerdings mit Kortison.

Da ich aber ziemlich auf kortison stehe bzw. gestanden habe war mir das egal. Mir war immer nur wichtig das es wirkt....

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milvus

Kennt hier jemand ein gutes Naturkosmetik-Shampoo was bei Schuppenflechte hilft?

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cherrymaus

Milvus....mir hat immer alles geholfen , was mit Rosmarien versetzt war, muss aber nicht bei jeden helfen, einfach testen...Alles hilft nur eine bestimmte Zeit und dann muss man wieder was neues probieren. So war es immer bei mir..und ist immer noch so . Einfach nicht aufgeben und testen..irgendwann gewinnt man für kurze Zeit oder auch länger...  Kopf hoch

LG cherrymaus

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milvus

Das Gewürz Rosmarin hilft? Dann muss ich mal Ausschau halten! Gibt es da was in der Drogerie oder muss ich zur Apotheke?

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cherrymaus

ist in vielen Haarwaschprodukten enthalten, kannst Du Dir auch selbst herstellen, als Tee und damit Haar spülen und  gut einwirken lassen. Pur ist bestimmt besser.:daumenhoch: kannst ja mal versuchen

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Garvin

Hallo,

also ich vermeide Shampoos, wo Sodium Laureth Sulfate enthalten (SLS) ist. Und ich schaue, dass kein Parfüm und  auch keine Konservierungsstoffe drin sind. Das o.g. Shampoo enthält leider SLS. SLS ist ein Tensid, was die Haut austrocknet. Ausserdem ist Parfüm und Konservierungsstoff (Phenoxyethanol) enthalten.

Ich nehme das Linola Shampoo.

http://www.linola.de/de/produkte/trockene-kopfhaut/linola-shampoo.html

Das hat keine der o.g. Inhaltsstoffe. Als Tensid ist Sodium Myreth Sulfate enthalten, was nicht ganz so sehr austrocknet (finde ich zumindest).

 

LG

 

Garvin

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    • Derena80
      By Derena80
      Hallo liebe Community,
      dies ist mein erste Post und möchte euch einfach mal meine Erfahrung erzählen und ich zu meinem Problem aktuell etwas gefunden habe.
      Ich bin 37 Jahre alt, männlich, ganz leicht übergewichtig und leide seit der Pubertät an Hautproblemen. Ich fange mal von ganz vorne an: In der Pubertät war mein Gesicht überzogen von Pickeln und hatte ständig damit zu kämpfen. Ich weiß gar nicht wie oft ich beim Dermatologen musste, es war immer ein ständiger Begleiter in meinen jungen Jahren. Ich hatte damals erst mit äußerlichen Salben und Cremes versucht, meine Hauptprobleme in den Griff zu bekommen, bis ich dann mit so c.a. 15 Jahren von meiner damaligen Dermatologin so ne Art Hefetabletten bekommen habe. Damit ging es ganz gut weg. Sie mussten aber ständig mein Blut kontrollieren, da diese Therapie wohl auch mein Blutbild verändern würde. War aber nie der Fall, zum Glück.
      Irgendwann dann Mitte 20 war ich befreit von Pickeln. Aber meine Gesichtshaut war immer noch rau, vor allem um die Nase rum. Auch an manchen Stellen vernarbt. Und da ich seit meinem 10ten Lebensjahr nur lange Harre trage, habe ich natürlich (!) auch mit Schuppen zu kämpfen gehabt. AntiSchuppen-Shampo war also tägliche Pflicht. Dann ab 30 fing es so langsam an, bestimmte Bereiche des Haaransatzes zu jucken und natürlich kratzte ich gerne an diesen Stellen. Was für eine Offenbarung!!! Ging dann aber nach ein zwei Tagen wieder weg, ich dachte, ok hat wieder was mit meinen Schuppen zutun …"is halt so!". Es war auch immer sehr sporadisch auch nicht unbedingt viel, aber es hat gejuckt und die Stellen waren rot. Nach einer Weile gabs diese Stellen immer mehr und wanderten auch um meine Nase und vor allem Augenbraue herum und Jahr für Jahr wurde es immer mehr und schlimmer. Dann auf einmal waren Hautschuppen um die roten Stellen herum.
      Es ging wirklich über Jahre so weiter, mal mit starken Schüben mal mit weniger und auch mal ne Zeit lang rein Garnichts. Irgendwann, Mitte 30 hatte ich so richtig Probleme mit meiner Kopfhaut. Anfangs meistens als „Schuppen" abgestempelt, wuchsen die Probleme immer mehr an und ich hatte z.B. mein kompletten Hinterkopf voll mit roten juckenden Stellen und es schuppte wie bekloppt. Am Haarscheitel auch, ständig am kratzen gewesen. Die Schuppen waren auch nicht klein, wie damals, nein, da waren auch mal so richtig große dabei und dabei noch fettig. Ich trage, wie gesagt, langes Haar, meistens als Zopf gebunden und kann somit die Problemstellen gut vertuschen, aber wenn dann mal eine riesenschuppe im langen Haar steckt, es ist einfach nur frustrierend! Die Schultern mussten auch öfters mit der Hand weggewischt werden, damit mans Schuppenfrei bekommt. Ich bin da ziemlich penibel. …. Und das ständige gekratze hat mich und vor allem meine Kopfhaut verdammt noch mal fertig gemacht. Aber ihr kennt das bestimmt zugut! Gerne trage ich mein Haar auch mal offen, vor allem auf Festivals! 🤘🥳  Da war aber manchmal nicht dran zu denken, je nachdem wie der Schub abging.
      Der eigentliche Antrieb zum Arzt zu gehen, entstand eher von einer Dame, die ich beruflich immer mal wieder angetroffen habe. Dieser Dame verdanke ich sehr viel. Ich kann auch sagen, das diese Dame sich für Psoriasispatienten stark gemacht hat und es schon so weit gebracht hat, vor großem Publikum (Große Pharmavertretern, renommierte Ärzte) ihre Ansichten und Anliegen vorzutragen und das selbst vor Politiker, die in den Reihen saßen. Leider war ihr Vorhaben von der Industrie nicht gern gesehen und wurde buchstäblich weggeekelt, weswegen sie leider vor gut einem Jahr das Handtuch fallen ließ. Leider! Der Druck war wohl doch zu groß. Na auf jeden Fall, diese Dame hatte eine Sprechstunde für Psoriasis & Co und kam immer mal wieder über meine Arbeitswege. Irgendwann mal sprach ich sie an bzgl meines Problems. Sie ist sofort darauf eingegangen und hat mir allerlei Infos gegeben die ich brauchte. Es war das erste Mal, dass ich Anklang gefunden habe, jemand, der mich verstanden hatte und mir einige Lösungen anbieten konnte.
      So nun, ich bin dann mal zum Arzt gegangen. Die Ärztin sagte zu mir dann, es sei Rosazea. Rosawas? Hatte ich ja noch nie auf dem Schirm! Sie hat es angeblich sofort gesehen, ohne auch nur annähernd mal meine Haut näher anzuschauen. OK, könnte ja sein, weil, ja, vom Gesichtsbild her könnte es ja passen. Sie verschrieb mir Soolantra Creme fürs Gesicht und für meine Kopfhaut gabs Lygal Kopftinktur. Sie sprach von einer Mixtur von Rosazea und Seborrhoisches Ekzem. Na komm. Testen schadet nicht. Ich war sehr skeptisch, aber auch irgendwie froh den ersten Schritt gemacht zu haben.
      Ich sage, die Haut war dann nach 4 Wochen mit Solaantra ASTREIN! Kein einziges Problem mehr damit gehabt und habe die Tube bis zum Schluss benutzt. Nach einer Weile kamen die Probleme aber wieder und die zweite Tube Soolantra hilf leider nicht mehr so gut bis garnicht. Das Lygal hat sehr gut geholfen. Lygal beinhaltet Prednisolon und das ist ein schwach wirksames Corticosteroid. Es war mir eigneltich klar, dass diese Therapie nur für eine Weile Besserungen bringt, aber ich musste mich ja dann doch zu einer anderen Methode bzw. für ein anderes Mittel entscheiden, welches nicht unbedingt Richtung Kortison geht und wollte generell von der Chemie mehr Abstand nehmen. Das war auch der Grund, warum ich nicht mehr zu meiner Ärztin gegangen bin. Ist vllt. etwas Oberflächlich zu sagen, Ärzte würden dir immer nur Chemie andrehen, aber ich habe aktuell einen Weg gefunden, um meine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich habe dann auch mal ein paar Foren, natürlich auch dieses hier, durchwühlt und habe von einem Forum-User hier gelesen, dass Apfelessig hilfreich sein soll… Damals direkt versucht und ich muss sagen: Wenn ich einen Juckreiz in meinem Gesucht verspüre, kommt bei mir SOFORT Apfelessig auf ein Wattepad und die Stelle wird gehörig einmassiert. Ich habe SOFORT kein jucken mehr. Die rote Stelle ist vllt. am nächsten Tag noch da, aber meistens am nächsten Tag komplett verschwunden. ICH DANKE DIESEM FORENUSER! Ich kaufe mir immer gutes Apfelessig vom Reformhaus / Bioladen, trüb und ungefiltert. Ich benutze den Essig sogar als Peeling und ich versuche generell meine Haut immer mehr sauer, als alkalisch zu bekommen, also niedriger ph Wert und dazu nehme ich Apfelessig. Wenn die Schübe krasser sind, kommt bei mir jeden Morgen oder Abend Apfelessig auf die Haut. Wie gesagt, schönes peeling. Ich benutze absolut keine Seife (!!) oder gar Natron z.B. fürs Peeling, denn die knallen den ph-Wert wieder hoch . Meine Haut mag auch keine Warm – Kalt Loopings. Wenn ich schwitze, z.b. wenn ich eine längere Motorradtour gemacht habe (Unterm Helm wird’s warm!) knalle ich mir danach sofort Apfelessig auf die Haut.. Damit habe ich meine Gesichtsprobleme super in den Griff bekommen.
      Wegen meiner Kopfhaut, müsste ich noch ein wenig ausholen:
      Anfangs habe ich Terzolin-shampoo genommen, das lief aber nur eine Weile gut. Dann hatte ich noch andere Produkte wie von Dermasence probiert, bei manchen wars Wirkungslos und bei manchen gings ganz gut, ihr kennt das ja, aber mir gingen diese Chemiedinger ziemlich auf den Zeiger …. Aber erstmal hatte ich eine andere Methode versucht: Ich habe es geschafft, meine Kopfhaut so zu trainieren, dass ich fast zwei Wochen ohne Haarwäsche auskomme, ohne das meine Haare fettig aussehen. Oh ja! Das klappt mit intensiver Haarwäsche mit Roggenmehl. Ich wollte mein Haarwaschintervall so weit nach hinten verschieben, weil ich dachte, je weniger ich meine Haare/Kopfhaut wasche, desto besser wird der Schutzschirm gebildet und dieser könnte bei zu häufigem Haarwäschen gestört werden und dieser Schutzschirm könnte meinen Juckreiz aufhalten! Ist fast wie beim Aluhut!
      Das war dann sozusagen erstmal ein Erfolgserlebnis und konnte meinen Nachfetten der Kopfhaut erstmal eindämmen. Aber wären da doch nicht immer diese Juckattacken und diese krassen Hautschuppen …. Diese kommen nämlich immer dann, wenn mein Haar eigentlich, so fühlt es sich zumindest an, schon fettig sein sollte und zwar nach gut 6 – 7 Tagen. Ich vermute es liegt an den ph-Wert. Also wieder Richtung saure. Und da war wieder Apfelessig im Spiel, diesmal als Shampoo …. Ich suchte und fand als Shampoo eine Art Paste mit Apfelessig. Da gibt es einen Anbieter der Kesselpaste mit Apfelessig anbietet. Alles Inhaltstoffe aus der Natur. Unter der Dusche massiere ich mir die Paste so richtig schön lange in die Kopfhaut ein. Die Schuppen lösen sich dabei und die darunterliegenden roten Flecken werden stimuliert. Schön einwirken lassen. Die roten Stellen, na ok, sind nach dem auswaschen gut zu erkennen, und ähneln eher einem Granatenwurfstand. Heidewitzka! Na is halt so. Ich massiere auch echt nur ganz leicht, man erkennt einfach wie sensibel diese Hautstellen sind. Danach, im Handtuchtrockenem Haar, jetzt kommts, kommt mir eine Chemiebombe ins Haar! Ja, hier mache ich eine Ausnahme aber die hats auch wirklich in sich:
      Medicinal Forte Intensiv Kopfhaut- und Haartonikum - Firmenname fängt mit "A" an und hört mit "n" auf! (Ich will ja hier keine gezielte Werbung machen)
      Beim einmassieren des Tonikums BRENNT die Kopfhaut wie bolle und das ist für manchen bestimmt nicht Ohne. Aber genau DAS liebe ich so dermaßen, ja, klingt bekloppt, aber danach ist der Juckreiz sofort Geschichte und habe für 5 - 6 Tage, manchmal auch mehr, Ruhe. Nach einem Tag sind manche Schuppenflechten zwar vorhanden und sitzen fest am Haaransatz, kann sie aber bei sichtbaren Problemecken wie z.B. Mittelscheitel o.ä. mit einem Nissenkamm sehr gut rauskämmen. Keine Schuppen mehr auf den Schultern. Somit habe ich meinen Rhythmus seit 3 Jahren gefunden und läuft bis heute sehr gut. Das Zeug ist aber ziemlich teuer. Ich glaub 8 EUR für 500ml. Die Kesselpaste dagegen ist sehr ergiebig.
      Kleiner Tipp noch zum Apfelessig: Der stinkt, ja das tut er! Mittlerweile liebe ich den Geruch 🥰 Meine Freundin schwört auch schon auf Apfelessig für auf die Haut. Die hat natürlich nicht solche Probleme wie ich, aber ihr Hautbild ist auch besser geworden. Und wegen dem Geruch, man gewöhnt sich ja doch dann schnell dran. Wenn ich Abends noch auf die Rolle will, einfach Gesicht mit Wasser durchwischen, somit is der Essiggeruch weg. Die Paste riecht übrigens himmlisch! 🤩
      Ich hoffe ich komme mit diesen Mittelchen noch viele Monate, gar Jahre damit aus. Ich hoffe es so sehr! Ich werde berichten. Ich vermute übrigens, dass ich eine Psoriasis Typ 1 habe. Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf und werde versuchen über meine Dermatologin aus eine Überweisung für die Dermatologische Klinik in der Uni-Düsseldorf zu bekommen um gänzliche Klarheit zu bekommen. Hat hier wer Erfahrung mit der Hautklinik Düsseldorf?
      Ist jetzt auch alles ziemlich lang geworden, aber ich danke euch herzlich für eure Aufmerksamkeit. Wir müssen durchalten!
      Edit: Ich habe die Markennamen mal umgeschrieben, wie gesagt, ich möchte ja keine Werbung machen und bevor das Forum Probleme bekommt ... Falls wer den Namen nicht errät, kann mich gerne per pm anschreiben. Auch bzgl der Kesselpaste und dessen Anbieter.
    • Claudia
      By Claudia
      Das letzte Heft von Stiftung Warentest (Juni 2020) enthielt für unsereins zwei interessante Themen, finde ich. Das Heft gibt es bestimmt auch in Büchereien  
      Der eine interessante Test war einer von Omega-3-Kapseln. Da fand ich aber gar nicht den Test an sich interessant, sondern die ganz plastische Information, wie man seinen Omega-3-Bedarf ohne die Kapseln decken kann, nämlich mit
      1- bis zweimal Fisch pro Woche (fetten Seefisch wie Hering, Lachs oder Makrele) ODER 1 Teelöffel Leinöl pro Tag ODER 1 bis 2 Esslöffel Rapsöl pro Tag ODER 4 bis 5 Walnüsse pro Tag Vielleicht findet ja jemand einen der Vorschläge besser als die Kapseln
      Zum anderen wurden Shampoos getestet. Vor allem ging es um einen Vergleich zwischen flüssigem Shampoo, festem Shampoo und Haarseife. Ich hab mir da nie groß Gedanken drum gemacht. Was ich aber gelernt habe: Feste Shampoos und Haarseifen kommen ohne Konservierungsstoffe auf und belasten das Wasser weniger.
      Verwendet von euch denn jemand festes Shampoo oder Haarseife und kann dazu seine Erfahrungen hier aufschreiben?
       
    • Claudia
      By Claudia
      Liebe Frau Martens,
      ich gebe hier Fragen weiter, die uns auf anderen Wegen erreicht haben oder die immer mal wieder gestellt werden.
      Welche frei verkäuflichen Cremes werden in Ihrer Apotheke denn von Kunden mit Schuppenflechte am häufigsten oder immer wieder gekauft, also was scheint sich bei den Leuten bewährt zu haben? Hätten Sie da vielleicht drei Beispiele für uns?
      Und könnten Sie die gleiche Frage auch für Shampoos beantworten?

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