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Christopher

NEULING - FRAGEN ZUR BEHANDLUNG ..

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Christopher

Hallo User!

Ich bin Chris, 17 Jahre alt und habe seit ca. 10 Monaten Schuppenflechte an meinem Kopf.
- Das ganze hat mit zwei kleinen Stellen an der linken Kopfseite angefangen.
Diese zwei Stellen sind dann nach einigen Wochen zu einem größeren Bereich zusammen gewachsen.

Mittlerweile haben sich zusätzliche Bereiche gebildet, die mittlerweile zu einer "Platte" geworden sind:

Diese Platte befindet sich direkt auf dem Kopf, in Richtung Stirn - sie wächst mir auch etwas in die Stirn.
Sprich die typische "verkrustete" und rissige Haut ist an meiner Stirn oben rechts sehr gut sichtbar.
(Das ist eigentlich das, was mich am meisten belastet, da es sonst nicht von außen erkennbar wäre)

War jetzt das zweite mal bei meinem Hausarzt, da ich erst im April einen Termin beim Hautarzt bekomme!
Er hat mir jetzt eine Cortison-Lösung verschrieben, die ich Morgen abhole und dann auch das erste mal auftrage.

Heute ist auch das Shampoo angekommen das ich mir im Netz bestellt habe:
Es handelt sich dabei um das "normale" (nicht das Forte) Shampoo von Linola (mit Linolsäuren).
Das werde ich heute das erste mal verwenden und hoffen das ich dadurch eine Besserung bekomme ..

Jetzt zu den Fragen meinerseits:
> Hat Jemand Erfahrungen mit Kortison-Lösungen? (Gut/Schlecht)
> Hilft es die betroffenen Stellen über Nacht mit warmem Öliven-Öl einwirken zu lassen?
> Hat Jemand Erfahrungen mit dem "normalen" Shampoo von Linola? (Gut/Schlecht)
> Sieht die geheilte Kopfhaut jemals wieder aus wie vorher? 

Freue mich auf eure Antworten und wünsche jedem Betroffenen viel Glück auf seinem Weg zur Heilung.

Gruß,
Chris




 

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Garvin

Hallo Chris,

zu den Kortison Lösungen kann ich Dir nix sagen, da ich diese bisher nicht gebraucht habt. Habe nur gehört, dass Kortison auf der Kopfhaut wohl angeblich nicht ganz so schlimm wäre, wie woanders.

Ich mache im Mommt alle 1-2 Wochen eine Olivenölpackung (habe gerade wieder eine drauf, da ich freitags früher Feierabend habe, da kann die Pampe länger drauf bleiben). Ich verteile das Olivenöl mit einer Pipette großzügig auf dem Kopf (kaltes Öl, ich erwärme da nix), dann kommt ein Kosmetikmülleimerbeutel drauf und zum Schluss ein Handtuch drum. Das Ganze lasse ich so etwa 5 bis 6 Stunden drauf. Heute Abend bevor ich ins Bett gehe, kommt die Pampe wieder runter. Dann habe ich mir so einen Nissenkamm gekauft, damit hole ich unter der Dusche vorsichtig die Placke runter.

Wenn es ganz arg verkrustet auf dem Kopf ist habe ich mir in der Apotheke folgende Mischung rühren lassen:

Salicylsäure 5 g

Oleum Ricini raff. 22,5 g (raff. Rizinusöl)

Eutanol G ad 50 g

Durch die Salicylsäure lösen sich die Krusten sehr gut, aber die Pampe ist schwieriger runter zu bekommen, als das Olivenöl und wenn es ohne Salicylsäure auch geht, umso besser. Wie gesagt nur so für ganz arg verkrustete Stellen.

Und nun zum Shampoo: Da habe ich auch schon einiges probiert. Das Linola Shampoo hatte ich auch mal eine zeitlang und fand es wirklich klasse.

Nur ich glaube, dass das Shampoo die Kopfhaut ein wenig austrocknet. Das Shampoo hat einen PH Wert von knapp 7,0 also PH neutral. Ich hatte die Firma angeschrieben, weil ich es wissen wollte. Und ich arbeite in einem Labor (bei Eubos und wir stellen u.a. auch Shampoos her) und habe es selber nach gemessen. Unsere Shampoos haben alle so einen PH Wert um die 5,5, das ist PH hautneutral.

Ich habe mir jetzt bei Rossmann das Tote Meer Shampoo von Schaebens gekauft und im Labor einen PH Wert von 4,52 gemessen, also sehr im saurem Bereich. Und ich persönlich finde, dass die Kopfhaut weniger austrocknet. Auf der Flasche steht: PH hautneutral, medizische Hautpflege, für empfindliche Kopfhaut und die Hauttypen Neurodermitis und Schuppenflechte.

Ich achte bei den Inhaltsstoffen (Ingredients) darauf, dass kein Sodium Laureth Sulfate (sehr austrocknend) und kein Parfüm enthalten ist. Beides ist auch nicht bei Linola und dem Toten Meer Shampoo drin.

Sorry, dass der Text jetzt was länger geworden ist. Viel Glück beim Testen.

LG

Ulrike

 

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Bibi

hallo, Christopher -

schön, dass du dieses informative Forum gefunden hast - lies dich durch die vielen Themen durch, dort bekommst du sicherlich Hilfe -

du bist ein junger Mensch und ich kann mir vorstellen, wie es dir geht - aber einer meiner Sprüche ist immer - Aufgeben gilt nicht - also 'kämpfe' dich durch, auch wenn es schwer sein mag -

ich wünsche dir viel Hilfe und Anregungen von etlichen Usern beim Lesen im Forum - und hoffe, dass du dich hier wohlfühlst -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Christopher

Danke für die Antworten!

Werde jetzt erstmal die Kortison-Lösung testen und dann Feedback geben. :)

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sia

Hallo Christopher,

willkommen hier auch wenn's kein schöner Anlass ist.

Ich hatte eine Weile auch eine starke Kopfpsoriasis. Mein Hautarzt hat mit zwei Tinkturen behandelt - Cortison und Salicylsäure. Wie Garvin schrieb ist es wichtig die Plaques zu lösen, sonst kann die Cortisontinktur gar nicht richtig zur Haut vordringen und wirkt viel schlechter.  Vielleicht kann dir dein Hautarzt die noch verschreiben. Das ist auch eine wässrige Tinktur, daher klebt auch nichts. Ich habe die abends aufgetragen, morgens Haare mit weicher Bürste durchgebürstet und dann gewaschen und anschließend die Cortisontinktur einmassiert (danach Hände waschen nicht vergessen). Das hat sehr gut geholfen. Schon nach 14 Tagen war der Kopf fast Schuppenfrei. Dann habe ich das nur noch nach Bedarf, vielleicht 1 -2 mal alle 10 Tage gemacht. Im Winter etwas öfter als im Sommer.

Erfolg.

 

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Christopher

Update von mir:
Schuppenflechte durch Daivobet fast komplett geheilt, fast unsichtbar.
(ca. 4 Wochen angewendet, nach 4 Tagen schon Verbesserung gehabt)

Schmiere jetzt seit ca einer Woche nicht mehr, die Kopfhaut zeigt leichte Rückfälle (juckreiz, kleine rote Stellen).
Werde jetzt erstmal abwarten ob sich daraus etwas entwickelt, falls ja schmier ich wieder Daivobet einmal am Tag.

 

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Christopher

Jap, die Schuppen sind zurück, mist.
- Werde ab morgen wieder mit Daivobet einsteigen.

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arni

Das Problem hatte ich mit Daivobet oder Xamiol ebenfalls gehabt. Es half gut, solange man es regelmässig benutzt. Nach dem Absetzen oder Aussetzen, kommen die Stellen zurück. Ich mache für diesen Rebound Effekt, dass Kortison verantwortlich. Ich habe nach Alternativen gesucht und gefunden. Mein Hautarzt hat sie mir dann verschrieben. Sie Salbe heißt Curatoderm.  Dies ist ebenfalls ein Vitamin D3. Nur oben das Kortison. Seitdem sind die verschwunden Stellen auch weg geblieben. Dier Handhabung dieser Salbe ist identisch mit Daivobet und Xamiol. 

 

 

bearbeitet von arni

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Waldfee

Hallo arni,

es freut mich, daß Curatoderm Dir genauso gut hilft wie Daivobet.

Diese Salbe ähnelt den Salben wie Daivonex, Psorcutan  oder früher die Silkis, sind alle ohne Kortison. Vorsicht aber auch bei diesen Salben, sie dürfen nicht auf empfindliche Hautpartien und im Gesicht verwendet werden. Viel Efolg auch weiterhin! LG Waldfee

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arni

Danke Waldfee! :)

Schade ist nur, dass der Hautarzt auf solche Dinge nicht kommt. Obwohl er zugegeben hat, dass Kortison nun einmal diesen Effekt hat. Und zu Beginn einer Erkrankung ist Kortison durchaus sinnvoll ist. Erstaunlich fand ich, dass er Curatoderm nicht kannte. Es ist doch ein gebräuchliches Medikament. Vielleicht ist er noch zu jung. 

Ich musste schon grinsen, als er wie wild in seiner Datenbank danach gesucht hatte und stolz wie Bolle es gefunden hatte. Beim letzten Besuch hatte er mir erzählt, dass er Curatoderm nun auch ein paar anderen Patienten als Folgemedikament verschrieben hat. 

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nice123

arni

Am 20.3.2018 um 09:55 schrieb arni:

chade ist nur, dass der Hautarzt auf solche Dinge nicht kommt. Obwohl er zugegeben hat, dass Kortison nun einmal diesen Effekt hat. Und zu Beginn einer Erkrankung ist Kortison durchaus sinnvoll ist. Erstaunlich fand ich, dass er Curatoderm nicht kannte. Es ist doch ein gebräuchliches Medikament. Vielleicht ist er noch zu jung. 

Ich würde dir empfehlen einen großen Bogen um den Arzt zu machen. Hautärzte brauchen viel Erfahrung. Es ist ja auch sinnlos dahin zu gehen, wenn der Patient mehr weiß als der Arzt. Ich war auch mal bei einer sehr jungen Hautärztin die meine  Psoriasis als Syphilis Diagnostiziert hat. Die wollte mir noch einen Bluttest auf Syphilis andrehen, hatte ich abgelehnt und gesagt das Sie kein Plan hat und nochmal zur Uni soll. Da war Sie sehr erstaunt. Anschließend bin ich danach zum HA der sich kaputt gelacht hat

  • konfus 1

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arni

Naja...wenn jeder Patient so denken würde, dann könnte kein junger Mediziner seine Erfahrungen machen. Gerade als Arzt bist auf "Learning by doing" angewiesen. Viel wichtiger finde ich den Umgang mit dem Patienten. Wenn ein Arzt mir offen sagt, dass er dieses oder jenes nicht kennt, aber völlig offen für die Ideen seiner Patienten ist, dann kann ich ein Gespräch darüber führen. Im Idealfall macht der Arzt sich schlau darüber und es profitieren am Ende beide Seiten davon. 
Da mein junger Dermatologe sehr wohl weiß, dass ich diese Erkrankung bereits über 2 Jahrzehnte habe  und meistens relativ gut informiert bin, blockt er auch meine Vorschläge oder Ideen nicht sofort ab. 

Auch ich habe schon öfter den Hautarzt wechseln müssen. Etwas nicht zu wissen ist keine Schande. Kein Arzt kann alles wissen.

Aber Behandlungen zu blockieren, Therapien oder Behandlungen mal zu überdenken, mit Ignoranz/Arroganz dem Patienten gegenüber zu treten, nicht Gesprächsbereit zu sein oder gar beleidigt oder einfach sich weigern, dem medizinischen Kenntnisstand mal ein Update zu gönnen...das geht bei mir gar nicht. 

Wenn ich so arbeiten würde, dann wäre ich ja ständig meinen Job los. 

bearbeitet von arni
  • + 4

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