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Sams

Erkältungs-/Heuschnupfensymptome bei Fumaderm

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Sams

Hallo!

Ich nehme seit 11 Tagen Fumaderm Initial und bin aktuell bei einer Dosis von 2 Tabletten täglich. Seit dem Beginn der 2. Therapiewoche habe ich gelegentlich leichte Brustschmerzen und leichte Atemnot. Außerdem leichte Gelenkschmerzen, die ich aber auf körperliche Arbeit zurückführte. Heute morgen war ich dann überraschend verschleimt, hatte Rachenschmerzen und ein "verschlossenes" Ohr. Ich war dann den ganzen Tag abgeschlagen, und musste mich wegen klarem Schleim oft schneuzen. Nun sind beide Ohren "verschlossen" und ich habe m.A.n etwas erhöhte Temperatur.

 

Ich finde es schwierig, mir die Symptome zu erklären:

  • Sie könnten Auswirkungen einer verschleppten Nasennebenhöhlenentzündung sein: Ich habe seit Wochen (wie eigentlich jeden Winter) morgens beim Schneuzen kleine Mengen gelben Schleims gefunden. Dazu passt aber m.A.n nicht, dass das Sekret heute klar war.
  • Es könnte eine Art Heuschnupfen sein: Seit Jahren habe ich im Frühjahr leichte Heuschnupfensymptome, aber keine Diagnose und nie so starke Symptome gehabt.

 

Denkt ihr, es könnte einen Zusammenhang mit der Fumaderm-Initial-Therapie geben?

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sia

Wird im Prinzip bei Fumaderm nicht als Nebenwirkung aufgeführt. Hört sich erstmal wie eine leichte Erkältung an. Wärme, heißen Tee, früh ins Bett. Wenn''s nach drei Tagen nicht bessre ist nochmal Arzt informieren.

Gute Besserung.

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Der_Björn

Das mit den Ohren habe ich auch seit ewigen Jahren, Mindestens 3-4x im Jahr hab ich das. Ich mach dagegen rein gar nichts, es geht nach ein paar tagen meist von allein wieder. Ich nehme allerdings kein Fumaderm, sondern Stelara. Aber meine Ohren machten ihre Spielchen schon, bevor ich Stelara bekommen hab. 

 

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Richard-Paul

Habe diesen, älteren Beitrag gewählt:

Dieser Artikel aus Spiegel-Online hat mir gefallen; vor allem auch wegen der Erklärung mit T-Zellen. Wer gut in Englisch ist, kann auch mehr in dem Link erfahren. - Hinweisen möchte ich nur nochmals auf die Nieren (weil es mich selbst betrifft):  Eine chronische Nierenschwäche zeigt sich oft nur durch geringe Krankheitszeichen oder verläuft sogar völlig symptomfrei. Häufig werden die Nierenprobleme durch die Symptome der Grunderkrankung überlagert!! - Denkt an eure (häufig) still leidenden Nieren.

LG  Richard-Paul

Kopiert:

"Mittwoch, 13.02.2019   18:29 Uhr  in Spiegel-Online

Erkältung: Ist Schlaf die beste Medizin?

Wer erkältet ist, gehört ins Bett: Dass Schlaf die Abwehrkräfte stärkt, zeigt auch eine aktuelle Studie. Schon drei Stunden Schlaf zu wenig reichen demnach aus, um das Immunsystem zu schwächen.

Schlaf  ist oft die beste Medizin, weiß nicht nur der Volksmund. Auch deutsche Forscher sind sich sicher, dass er das Immunsystem unterstützt. In einer aktuellen Studie haben sie herausgefunden, dass Schlaf die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der sogenannten T-Zellen, unterstützt. "Einfach nur Hinlegen ist auch gut, aber Schlafen ist besser", sagt Tanja Lange von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie an der Universität Lübeck. Zusammen mit Stoyan Dimitrov und Luciana Besedovsky von der Universität Tübingen hat sie die Studie geleitet, die jetzt im Fachblatt "Journal of Experimental Medicine" veröffentlicht wurde.

Akuter Schlafmangel hemme dagegen die Arbeit der T-Zellen. Bereits drei Stunden Schlaf pro Nacht zu wenig können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. "Die Studie zeigt einen Pfad, wie Schlaf auf die Funktion von T-Zellen positiv Einfluss nehmen kann", sagt Immunologe Rainer Straub von der Universitätsklinik Regensburg, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die T-Zellen gehören zu den Hauptakteuren im Immunsystem. Wenn sie eine von Krankheitserregern befallene Zelle erkennen, aktivieren sie bestimmte Rezeptoren, sogenannte Integrine, mit denen sie ihr Ziel kapern und vernichten können.

Das Forscherteam hatte zehn Frauen und fünf Männern mehrfach Blut abgenommen - tagsüber, nachts und während einer Nacht mit Schlafentzug. Die Zahl der Studienteilnehmer sei zwar vergleichsweise klein, reiche aber aus, um Hinweise auf grundlegende Prozesse im menschlichen Körper zu liefern, argumentieren die Forscher.

Sieben bis acht Stunden Schlaf

Ein Ergebnis: Das Blut, das von Schlafenden um zwei Uhr nachts gesammelt wurde, enthielt eine hohe Menge aktivierter Rezeptoren, mit denen T-Zellen jeweils ganz spezifisch befallene Körperzellen kapern. Blut, das um dieselbe Uhrzeit bei Schlafentzug gesammelt wurde, enthielt wesentlich weniger aktive Integrine.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein paar Stunden Schlafverlust genügen, um die Anhaftungsfähigkeit von spezialisierten T-Zellen zu reduzieren", schreiben die Forscher. Tagsüber und bei Schlafentzug seien dagegen Hormone wie Adrenalin und Prostaglandin aktiv.

Dass Schlaf das Immunsystem beeinflusst, hatten auch vorherige Studien gezeigt. Laut einer Studie von 2009 erhöht Schlafmangel das Erkältungsrisiko. Forscher hatten 153 Probanden Nasentropfen mit Erkältungsviren gegeben. In der Gruppe der Menschen, die weniger als sieben Stunden schliefen, waren daraufhin dreimal mehr erkältet als in der Gruppe mit mindestens acht Stunden Schlaf. Das Gefühl, ausgeruht zu sein, spielte dabei keine Rolle."

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Waldfee

Da müßte ich ja laufend erkältet sein! 

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Salzstreuer

Ich verstehe das, habe seit der Einnahme bzw seit ich auf vier blau bin ständig das Gefühl krank zu sein, bin einfach schwach und mir ist immer kotzübel jetzt auch gerade im Moment, jeder reagiert auf das Zeug anders aber das hört sich stark nach Zusammenhang an, ich wünsche dir jedenfalls alles Gute, evtl solltest du auch die Dosis langsamer einschleichen

LG Chris

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Waldfee

Hallo Salzstreuer,

ich hoffe, Du meinst mich nicht.  Ich habe den Beitrag von Richard-Paul bezüglich Schlaf-Immunsystem gemeint. Ich wünsche Dir aber gutes Durchhaltevermögen und alles Gute! LG Waldfee

 

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Salzstreuer

Hallo Waldfee,

Nein garnicht das war auf Sams Initialpost runtergebrochen,

Um ehrlich zu sein entiehen sich manche Tipps bei mir der Realität und Praxisumsetzung, auch wenn eine gesunde Mütze Schlaf natürlich nicht verkehrt sein kann

LG

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      Z. B. Fumaria officiales, Fumaric acid, Erdrauchkraut-Tee, Oddibil-Tropfen, Bilobene, Infiderm Tropfen.
      Kennen Sie diese Präparate und deren Wirkung auf die Psoriasis??
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      Vielleicht kann mir ja irgendjemand die Frage beantworten
      LG grandjete
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