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Ich leide bereits seit fast 10 Jahren an der Psoriasis vulgaris, mit teils sehr großflächigen Herden.

Ich habe wie wahrscheinlich sehr viele hier schon Einige Ärzte und Methoden durch.

Nun bin ich am recherieren und überlegen über das Medikament Taltz(Ixekizumab), weil ich in vielen Komentaren und Fachberichten durchweg positive gelesen habe.

Über die bekannten Nebenwirkungen hinaus würde mich interressieren was man zudem noch erwarten kann, wenn man dieses Mittel nimmt, falls es einem ein Arzt überhaupt verschreibt, da diese ja sehr teuer sind.

Ich habe am Donnerstag einen Termin bei einem für mich neuen Hautarzt und bin positiv gestimmt.

 

Vielleicht könnten Sie mir zu diesem relativ neuen Stoff eine Einschätzung geben.

 

Danke im Voraus

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Ioanna.Charitidou

Hallo,

das Ixekizumab ist ein IL-17A-Antagonist und hat eine sehr gute Wirkung auf die Haut und Gelenke. Wie alle Biologika, auch Ixekizumab kann Nebenwirkungen haben, ist aber generell eine sichere Option. Das Risiko für Infektionen ist erhöht, insbesondere Pilzinfektionen. Die Laborwerte müssen im Verlauf kontrolliert werden. Wenn Sie keine chronischen entzündlichen Darmerkrankungen haben, können Sie ein Kandidat dafür sein.

Grüße,

Charitidou

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    • Mama 3
      By Mama 3
      Hallo zusammen,
      muss man bei einem Allergietest aus dem Blut das Taltz absetzen? Die Helferinnen beim Rheumatologen meinten Nein. Den Allergietest habe ich bereits gemacht und bin jetzt verunsichert ob überhaupt was gemessen werden kann an IGE. Denn ich habe gelesen das man bei Allergien auch Biologika einsetzen könnte. Dieses Interleukin hängt das nicht mit allergischen Reaktionen im Körper zusammen? Wäre dankbar für Antworten. 
      Grüße Alex 
    • DerDavid
      By DerDavid
      Hallo miteinander,
      das ich schreibe ist schon viele Jahre her. Aber ich dachte ich gebe mal ein kleines Update und höre mich um bzgl. Taltz (siehe weiter unten)
      Mittlerweile bin 37 Jahre jung, seit 16 Jahren mit Psoriasis verflucht und arbeite mich von Biologika zu Biologika. Da die Aufzählung aller Therapie-Ansätze und Medikamente vermutlich für viele nichts neues ist, hier nur die aus den letzten Jahren:
      - Otezla (war garnix)
      - Kyntheum (kleiner Sprinter, Pso kam nach 3 Monaten aber wieder)
      - Humira (hat einige Jahre gut funktioniert, dann Wirkungsverlust)
      - Cosentyx (war nicht wirklich erfolgreich)
      - Stelara (hiel 1-2 Jahre gut, dann starker Wirkungsverlust) 
      Aktuell werde ich noch mit Kyntheum behandelt, dazu Enstilar sowie bis gestern ein 3-4 Monate Bade-PUVA. Jetzt sollte man meinen das die Pso mal verschwindet. Tatsächlich war das für 2 Wochen fast der Fall. Aber aktuell kommt es trotz aller Behandlungen immer stärker wieder. Einfach zum Mäuse melken. Also hat mein aktuell behandelnder Arzt die Überlegung, Kyntehum noch auslaufen zu lassen, 4 Wochen zu warten und mit Taltz zu starten, was wieder den IL-17 ansteuert aber anders als Cosentyx. Ein wenig habe ich mich schon reingelesen. Ich wollte aber gerne noch eure Erfahrungen/Meinungen dazu aus erster Hand hören. Es ist Sommer und an kurze Hosen ist mal wieder nicht zu denken. Die Arme gehen halbwegs, deswegen immerhin T-Shirts. Kopf und Ohren hinterlassen mal wieder eine einzige Schuppenspur, einfach und es tut auch wieder weh. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar.
      Und kleines OT-Thema zum Schluss: Seit 16 Jahren höre ich mir immer wieder die gleichen Geschichten an: Probiere doch mal die Knabberfische, schon mal Globulis probiert, hast viel Stress ja?, ändere doch mal deinen Lebensstil, mir hat ja Pflegesalbe xy bei trockener Haut geholfen etc. pp. Mittlerweile reagiere ich da schon sehr aggressiv drauf. Denn mit den Aussagen wird immer vermittelt, dass man da auch selbst dran Schuld ist und was machen kann. Bei anderen Auto-Immun Erkrankungen wie z.B. Morbus bekommt man doch auch nicht solche Kommentare. Wie reagiert ihr darauf? 
      Liebe Grüße in die Community und ein angenehmes sonniges Wochenende  
      David 
    • Struwweliese
      By Struwweliese
      Hallo dann mal an alles Leser hier 🤗
      Ich bin Kate, 44 Jahre jung, geplagt und geduldig mit einer Psoriasis von Kopf bis Fuß, die jedoch seit knapp einem Jahr durch die Anwendung von Taltz spurlos unsichtbar geworden ist.
      Viele Jahre konnte ich kein Gluten, Lactose, Fruchtzucker und Konservierungsstoffe zu mir nehmen, da meine Schuppis es als erstklassige Nahrung wiederspiegelten. 
      Nun kann ich bis auf 🐷 alles essen und die Optik beim Fotografieren grault sich auch nicht mehr, wenn sie mich in den Fokus nimmt.
      Und vermutlich würde ich weiterhin ohne die geringste Kenntnis über dieses Forum mein Dasein als Rentnerin frönen, wenn sich nicht nach und nach vermutete Nebenwirkungen melden würden, die schon einschränkend, schmerzhaft und behandlungsnotwenig sind.
      Also, plumps, da bin ich 🙃
      Mich durstet nach Euren Erfahrungen Rund um die Schuppis und den Medis.
      Allen ein schönes Wochenende,
      Struwweliese
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