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Kombuchajoe

Kombucha gegen Schuppen

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Kombuchajoe
Posted (edited)

Ihr Lieben,

ich bin hier nicht da um für irgendwelche Firmen, oder sonst was Werbung zu machen, ich bin auch kein Wunderheiler, Guru, Scientologe, oder sonst wie wo was. Ich habe einfach nur mein Leben lang unter Schuppenflechte gelitten, angefangen mit Neurodermitis im Kindesalter, diese existiert nicht mehr, da wir immer an die polnische Ostsee gefahren sind (Meersalz halt). Das is ne andere Leidensgeschichte (Cortisonsalben etc). Ich schweife ab, was leider blieb und vor einem halben Jahr auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war meine Schuppenflechte, sowohl im Brustkorbbereich (Ekzeme) als auch Schuppenflechte und Plaque auf der Kopfhaut, sehr unangenehm wenn man noch eine Glatze trägt und man die Ekzeme dadurch erst recht sieht, inklusive trockener Haut hinter und an den Ohren. Meine Ärztin hat mich zum dermatologen geschickt, dieser hat mir daraufhin ein Kortison Shampoo verschrieben, was das ganze eher verschlimmbessert hat. In meiner Verzweiflung bin ich auf das Forum gestoßen und hab zufällig ein Beitrag gelesen in dem was von Kombucha stand. Ich habe recherchiert, mir gedacht ich hab eh nichts zu verlieren. Also Scoby (Kombuchapilz) von Privat gekauft, selbst gebraut, nach 14 Tagen dann die Ernte. Was soll ich sagen, innerhalb einer Woche ca. verschwand jegliche Ekzeme/Schuppen/Juckreiz von meinem Körper, die Haut wird straff, man wirkt wesentlich jünger und ich hatte nie wieder was. Bis ich meiner Prokrastination geschuldet, wieder zu faul zum brauen war, und dann ca. einen Monat nicht mehr getrunken habe. Kam alles zurück, jetzt habe ich wieder angefangen und binnen wenigen Tagen bin ich wieder komplett Beschwerdefrei. Die einzigen Pilze die ich jetzt züchte sind meine Kombuchapilze. 

Sorry wenn ich es so übertrieben bezeichne, aber Kombucha ist für mich persönlich der heilige Gral wenn es um die Problembekämpfung von Hautkrankheiten geht.

Edited by Kombuchajoe

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Kombuchajoe

Hier sind noch mal die Fotos von meinem erneutem Ausbruch der Flechte. Ich packe bei Gelegenheit gleich mal den “Ist“ Zustand bei, aktuelle Fotos.

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Poenia

Hallo Kombuchajoe,

vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen! Es freut mich sehr, dass dir das so gut geholfen hat. An Kombucha habe ich mich nie rangetraut, weil ich und meine Kinder Hefe nicht gut vertragen und ich davon ausgehe, dass dieser Pilz bei uns ähnlich ungünstig wirken könnte. Schön, wenn das für dich richtig ist und du das gefunden hast!

Im Autoimmunportal wird auch der Kombucha erwähnt:
https://autoimmunportal.de/kombucha/

Wir (meine halb/erwachsenen Kinder und ich) haben aber, ganz so wie auch du, unsere individuellen Wege aus unseren AI Erkrankungen gefunden und sind zur Zeit, das heißt seit inzwischen mehr als drei Jahren, symptomfrei und fühlen uns sehr gut. Wir haben ein paar Schräubchen mehr drehen müssen als du: Ernährungsumstellung (keine industriell verarbeitete Nahrung mehr, kein Gluten und Milchprodukte - letztere nicht ganz konsequent), das Auffüllen von Vitamin- und Mineralstoffmängeln nach Laborbefund und die Substanz Sulforaphan aus Broccolisprossen hat es bei uns gebracht. Uns geht es super, die ganzen Krankheitssymptome und ihre Begleiterscheinungen sind weg, vieles ist verschwunden, von dem wir gar nicht dachten, dass es AI bedingt ist!

Ich bin seither zutiefst überzeugt, dass es den Versuch wert, ist, über die Ernährung die AI runterzufahren. Alles andere scheint mir persönlich nicht mehr zeitgemäß und nur in schweren akuten Fällen angezeigt. Aber du wirst sehen, wenn du hier etwas mehr stöberst, dass es da sehr viele Vorbehalte gibt, dass das möglich sein soll, das so gut in den Griff zu bekommen, ohne Schulmedizin.

Alles Gute für dich und nochmal Danke für die Mühe, deine Erfahrung zu teilen!

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Claudia

Hallo @Kombuchajoe,

Willkommen nochmal von mir. Lustiger Nickname, den du gewählt hast. Und deine Begeisterung für Kombucha ist doch völlig okay :) Gut, dass du darüber hier schreibst. Das ist immer ein Denkanstoß, auch in die Richtung zu denken.

Hallo @Poenia

mit "AI-Erkrankungen" meinst du Autoimmun-Erkrankungen, oder? Ich dachte erst, du meinst Akne inversa.

Was an einer Therapie mit Medikamenten, auf die du vermutlich mit "alles andere" anspielst, nicht mehr zeitgemäß sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber zwischen deinem Weg der Ernährungsumstellung und einer Therapie mit Medikamenten muss man doch gar nicht so einen Gegensatz aufmachen, finde ich. Dem einen hilft dieses, dem anderes jenes und der dritte kombiniert es. 🤷‍♀️

Wer seine Krankheiten ohne "Schulmedizin" in den Griff bekommt, soll doch froh sein – aber auch aufpassen, dass er sich nicht selbst etwas vormacht und schwere Erkrankungen verschleppt, die dann doch behandelt gehören.

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jsdd
Am 5.3.2019 um 17:42 schrieb Claudia:

Wer seine Krankheiten ohne "Schulmedizin" in den Griff bekommt, soll doch froh sein – aber auch aufpassen, dass er sich nicht selbst etwas vormacht und schwere Erkrankungen verschleppt, die dann doch behandelt gehören.

Genau darum würde ich ALLES ANDERE außer hochprozentige Salzlösung und vom Arzt verschriebenen (NICHT drogerie-)Salben abraten. Ist nur Geldmacherei. Man zahlt viel für wenig bis gar keine (oder sogar negative) Wirkung.

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    • Booky
      By Booky
      Hallo ihr Lieben,
      mir sind wieder ein paar Fragen eingefallen:

      1.) Frauenfrage : Wie wirkt die Anti-Baby-Pille auf eure Haut? Hat sich da irgendwas getan (schlimmer?/besser?)? 
           Ich nehme seit ein paar Tagen die Pille. Eine Freundin meinte, ihre Haut (sie hat keine Pso), ihre Haare und Nägel wären davon sehr schön geworden. Nun habe ich Hoffnung das die Pille auch bei der Pso helfen kann.
          
      2.) Seit einiger Zeit stelle ich meine Ernährung um auf Low Carb. Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Ernährungsumstellung?

      3.) Wenn ihr euch die Beine rasiert habt, wie pflegt ihr sie danach? Welche Creme benutzt ihr damit es nicht zu jucken anfängt?

      4.) Habt ihr Tipps wie mein die betroffenen Stellen, nach dem eincremen, eintüten kann? Wenn man mit Kortison eingecremt ist, ist es manchmal sehr übel wenn man sie unabsichtlich an der Couch oder abwischt. 
            Frischhaltefolie hatte ich schon mal benutzt, ist nur blöd in den Gelenken,weil man dann kaum laufen kann. Habt ihr da Ideen?

      5.) Habt ihr euch mal eine "selbstgebastelte" Maske (wie eine Gesichtsmaske) aus Aloe Vera oder Totem Meersalz gemacht und die auf die Stellen aufgetragen? Was kann man da am besten nehmen? 

      6.) Nun die letzte: Pso ist ja eine Autoimmunkrankheit. Was fehlt dem Körper oder der Haut? Fehlt da überhaupt etwas? 

      Wie sind eure Erfahrungen dazu? 
      Lieben Gruß, Booky 
    • Guest Jens M.
      By Guest Jens M.
      Hallo,
      meine Ärztin meinte ich solle am besten auf Kohlenhydrate verzichten und nur Fleisch und viel Gemüse Essen. Ich habe jetzt allerdings schon öfter gelesen, dass es besser ist, wenig Fleisch zu essen also maximal 400g Pro Woche und Kohlenhydrate nicht zu meiden. Leider weiss ich dadurch nicht wirklich wie ich mich verhalten soll. Hinzu habe ich gelesen, dass Psoriasis Patienten häufig unter Vitamin E Mangel leiden. Das ist ja klasse, aber wie stellt man so etwas fest.
      Ich habe eine sehr starke Proriasis und diese auch schon seit Kindheit. Leider weiss ja jeder, was besser hilft... Und ich ja auch total unter Stress leiden muss... 

      Ich sehe das leider überhaupt nicht so... Ich habe einen Job, der eigentlich locker ist und ich arbeite auch nur 35 Std., hinzu treibe ich 3-4 mal die Woche Sport und spiele seit Jahren im Verein Tischtennis. Was kann ich selbst noch tun, damit ich nicht so blühe... Ohne Biologics ist es nicht erträglich mit der Haut.

      Lieben Gruß
      Jens M.
    • Dane.82
      By Dane.82
      Hallo Zusammen
      Ich habe für mich die Lösung gefunden und da dies nun schon länger anhält, möchte ich es hier mit anderen Betroffenen teilen!!
      Ohne lang drum rum zu reden. Bei mir ist es die Milch!! Es ging aber Monate dies herauszufinden.
      Nun zum Anfang. Ich habe seit 6 Jahren Psoriasis-Arthritis (Seit mein Kind zur Welt gekommen ist). Es fing an mit Rückenschmerzen am Morgen und erst nach ein paar Jahren fingen dann auch die Ausschläge an. Dank Internet wurde ich auf diese Krankheit aufmerksam und konnte dann meinen Arzt überreden mich zu einer Rheumatologin zu schicken. Bei dem MRI wurde es mir dann bestätigt. 
      Mir wurden Tabletten und Biologica angeboten. Ich wollte es aber erst einmal anders probieren und habe ein weiteres Mal das Internet durchforstet. Dabei bin ich auf sehr viele Interessante Möglichkeiten gestossen und habe alles mögliche ausprobiert, könnte voraussichtlich nicht mal alles aufzählen... Darunter aber Hypnose, Akupunktur, Drachenblut, Vitamine etc.
      Danach bin ich auf einen Artikel über die Ernährung (In diesem Fall Vegan) gestossen. Dies hat mich interessiert und ich habe alles mögliche ausprobiert. Mal einen Monat ohne Fleisch, einen Monat ohne Gluten, einen Monat ohne Milch und siehe da, es ging mir tatsächlich besser. Die Rückenschmerzen waren weniger geworden und so hat sich das ganze über Monate verbessert. Bei den Ausschlägen erkennt man nur noch wo sie mal waren aber es ist alles verheilt, der Rücken ist viel besser geworden. Es ist nicht ganz weg, aber ich kann sehr gut damit leben. 
      Wichtig ist, dass ich gar keine Milchprodukte mehr zu mir nehme, nichts was auch nur annähernd Milch enthält. (Ich sage euch Leute, das ist vorallem am Anfang sehr schwierig denn die Milch ist überall drin... z.B. Wurst, Kefir, div. Fertigprodukte, gewisse Brote etc).
      Nach ein paar Monaten Erfolg habe ich dann auch gemerkt, dass ich nun sehr stark auf Milchprodukte reagiere, wenn ich doch mal was zu mir nehme. (Bauchkrämpfe, Durchfall) Am Anfang ging das 4 Tage, mittlerweile auch schon früher.
      Achtung, ich sage hier nicht: Milch ist die Lösung, nehmt keine Milchprodukte mehr zu euch!!! Ich sage, probiert es aus an der Ernährung zu drehen. Es ist möglich, dass euer Körper irgendetwas nicht vertragen kann. (Gluten, Fleisch, Milch, Eier, Zucker, Zwiebel irgendwas, dass Ihr oft zu euch nehmt) Gebt dem Körper mindestens einen Monat Zeit um es auszuprobieren. (Macht es ganz oder gar nicht, wenn Ihr nicht komplett verzichtet also ganz strikt, funktioniert es NICHT). Es geht ein paar Monate bis Ihr alles durchhabt aber bei mir war es das Wert und es ist es für mich auch Wert auf die Produkte zu verzichten, es geht mir ja soooo viel besser!!! (By the way, einmal zu mir genommen geht das wieder ein paar Wochen, bis es mir wieder so gut geht wie zuvor).
      Ich hoffe wirklich, dass jemand durch diesen "Artikel" auch die Lösung finden wird und natürlich würde ich mich freuen, wenn Ihr eure Kommentare dazu abgebt!
      Ich wünsche allen viel Erfolg, ob nun mit der Ernährungsumstellung oder mit einer anderen Methode! Gebt nicht auf und bleibt am Ball!
      Liebe Grüsse
      Daniela
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