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fimatex

Schuppenflechte - meine (Fast)Heilung

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fimatex

Servus miteinander,

ich wollte kurz meine Geschichte teilen, vllt. hilft es ja anderen mit ihrem Schuppenflechte Problem. Bin heute 48 Jahre, habe bis vor einem Jahr ca 110 kilo (einiges an Übergewicht!) gewogen und mich "normal" ernährt (soll heißen ich habe alles gegessen und getrunken).

Vor ca 20 Jahren fing die Schuppenflechte bei mir an, wurde über die Jahre über größer und juckender bis es irgendwann den ganzen Hinterkopf betroffen hat und an den Ohren "herauswuchs".

Erst nach dem "herauswachsen" bin ich zum Arzt gegangen und bekam Shampoo und ein Gel verschrieben. Geholfen hat es wenig, das Jucken wurde allerdings weniger. 

Vor ca. 9 Monaten habe ich meine Ernährung komplett auf eine umgestellt, seitdem esse ich nur noch tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Käse, Eier / die sogenannte Carnivore Ernährung). Dies hat nicht nur mein Gewicht auf heute 90 Kilo fallen lassen, auch meine Schuppenflechte hat sich um einiges gebessert. Vor ca 2 Monaten bin ich dann zusätzlich auf ein Video von Dr. Berg gestoßen welcher sagt das Psiorasis durch das "leaky gut synrom" (durchlässiger Darm) entsteht. Seitdem nehme ich L-Glutasamin und Vitamin K2/D3 zusätzlich zu mir. Und heute ist meine Schuppenflechte nahezu weg (früher war die Haut feuerrot, heute ist nur noch eine ganz leichte Rötung zu sehen, Schuppenbildung um gefühlt 95% weniger).

Ps: Alkoholkonsum habe ich auch auf nahe null zurück gefahren, hat sicherlich seinen Teil zur Heilung des Darms beigetragen.

 

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Poenia

Danke für deine Rückmeldung hier!

Auch wir haben mit Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzung unsere verschiedenen Autoimmunerkrankungen in Remission bekommen. Ich vermute jedoch, dass eine langaltende hauptsächlich fleischbasierte Ernährung zu Mangelerscheinungen führen könnte. Da solltest du gut aufpassen, dass du nicht Mängel erzeugst. Aber wer weiß, vielleicht kommt dein Körper damit auch gut zurecht.

Wir essen aber tatsächlich seit der Ernährungsumstellung auch wieder Fleisch (vorher viele Jahre vegetarisch aus politisch ethischen Gründen).

Kennst du das Autoimmunprotokoll? Das ist eine Ernährungsform, die bei AI Erkrankungen immer wieder Erfolge zeigt. Man kann damit recht streng anfangen und dann nach und nach versuchen, wieder mehr Nahrungsmittel aufzunehmen, in dem man austestet, was gut oder auch nicht gut vertagen wird. Im ganz Groben meidet man Gluten, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nachtschattengewächse., isst aber Fleisch (aber keine Wurst) und keine verarbeiteten Lebensmittel (also nichts mit Etikett). Wir machen das in etwa auch, aber kommen bspw. sehr gut mit Nachtschattengwächsen zurecht. Dazu gibt es noch (nach Laborbefund) Nahrungsergänzungsmittel. Und alles ist zur Ruhe gekommen, seit mehr als drei Jahren bei mir und meinen beiden jugendlichen Kindern.

Ich wünsche dir weiterhin Erfolg mit deinen Experimenten und Durchhaltevermögen beim Austesten!

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Blubb76

Hallo Fimatex,

herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg, klarer Daumen hoch. Ich habe meine Ernährung auch umgestellt und erziele beachtlichte Erfolge damit. Jedoch ernähre ich mich fast Vegan.

Meine entzündlichen Stellen sind fast weg nur noch ein paar kleine Püncktchen, sehe wieder normale Haut.

 

LG Andreas

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loppy

Hi Fimatex,

erstmal herzlichen Glückwunsch! Hast Du das alleine geschafft oder wurdest Du ärztlich bzw. homöopathisch begleitet?

Bei mir hats am Ende auch an der Ernährung bzw. ja an verschiedenen Stoffwechselproblemen gelegen und ich esse im Moment wieder alles (bzw. kann alles essen) und bin jetzt das vierte Jahr in Folge beschwerdefrei. Allerdings musste ich durch die Hölle gehen, um die Schäden der vorhergegangenen schulmedizinischen Wege wieder gut zu machen. Eine carnivore Diät kann in meinem Verständnis genauso gut wirken. Ich meine auch dass jede Psoriasis so verschieden sein kann, wie wir alle sind, oder doch so gleich ;) !

Für die letzten 5% wenn Vit D3 / K2 so gut anschlägt und die carnivore Diät Dein Mikrobiom so gut in den Griff bekommen hat, hast Du Deinen Magnesium- / Calciumspiegel vielleicht für die letzten 5% schon mal unter Kontrolle gehabt?

Leaky gut probieren wir gerade bei meiner Freundin in den Griff zu bekommen und das ist nicht leicht.

Schau Dir mal zum Thema Darmsanierung den Dr. Probst an. Ich kann berichten, dass es bei Bekannten von mir sehr gute Erfolge mit dieser Methode gab:

https://www.youtube.com/watch?v=aGZr8p42CYA

Gruss aus Erlangen und viel Erfolg (!!!!) weiterhin,

Andy

P.S. Alkohol habe ich nie viel getrunken, habs aber auch nie aufgehört und nie eingestellt und nie übertrieben. Ein Glas Rotwein pro Tag schadet nie, eine Flasche pro Tag allerdings schon ^^.

Edited by loppy

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    • Endlichgeheilt
      By Endlichgeheilt
      Hallo Zusammen,
       ich litt viele Jahre unter Afterjucken ohne sichtbare Rötung, welches abends immer sehr stark wurde, und ich mich im Schlaf dann immer wieder gekratzt haben muss. Der Proktologe behandelte dies immer wieder mit weicher Zinkpaste, und bei Juck-Schüben mit selbst angemischtem Hydrocortison + Basiscreme oder + weicher Zinkpaste, bis dies einfach nicht mehr half. Durch das jahrelange nächtliche willenlose Kratzen im Schlaf kam dann irgendwann doch eine sichbare Rötung dazu, die immer stärker und größer wurde.
       Ich hatte dann anschließend die letzten fünf Monate ein stark gerötetes und brennenden sowie juckendes Ekzem am Hintern. Besser gesagt vier Ekzeme, nämlich je Seite zwei gerötete mindestens daumengroße Stellen, und zwar nicht direkt an der Afteröffnung, sondern eher drumherum, sowie um das Steißbeim herum.
      Da mir diverse Ärzte - Dermatologen, Proktologen, darunter mindestens zwei Professoren – nicht helfen konnten, und ich mich am Ende selbst geheilt habe, möchte ich anderen ratlosen Menschen helfen, die vielleicht das gleiche Problem haben wie ich, und dem Universum so für meine Heilung danken.
       Alle Ärzte haben mir, ohne eine Diagnose zu stellen bzw. zu bestätigen, ständig nur neue Salben, Cremes und Pasten mit und ohne Cortison verschrieben, wobei diese immer nur ein paar Tage und auch nur sehr wenig hinsichtlich der Rötung geholfen haben. Teils dachten Ärzte auch an Schuppenflechte, eine Biopsie wurde jedoch nie gemacht, sondern nur fleißig weiter die Symptome behandelt, und nicht die Ursache, da es ja ohnehin keine Heilung für bspw. Schuppenflechte gibt.
      Starke Cortisone (Betamethason, Triancinolonacetat) haben gut geholfen, wobei nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen eine ganz leichte Rötung wieder da war, auch wenn der Juckreiz weg war.
       Irgendwann habe ich dann in meiner Hinflosigkeit selbst gegooglet und bin auf die Stewardess-Krankheit gestoßen, die eigentlich periorale Dermatitis heißt und in Kurzform bedeutet, dass die Haut einfach keine Lust mehr auf den ganzen Schmierkram (Cortison, Cremes und Salben mit diversen Wirkstoffen) hat, und deshalb in Form von Rötung, Juckreiz und Wundgefühl protestiert.
       Da dies fürher bei Stewardessen der Fall war, die ihre stark durch Pflegeprodukte und Kosmetik beanspruchte Haut mit dem damals gerade frisch entdeckten Coastison aus USA behandelten, was das Hautbild erstmal verbesserte, aber dann zunehmend verschlechterte. Die Google-Bilder dieser Krankheut und die Beschreibung des Verlaufes erinnerten mich an meine Krankengeschichte und mein Krankenbild.
       Ich ließ also wirklich ALLES weg, und siehe da, es wurde immer besser und nach ca 14 Tagen war der Ausschlag komplett verschwunden und der Juckreiz war weg. Mittlerweile ist das schon ca. einen Monat her, und ich bin ohne Symptome.
       Ich bin mittlerweile auch weiter, was die Ursache des jahrelangen Afterjuckens angeht, also wie mein Krankheitsverlauf angefangen hat…
      Was mir nicht klar war: Nahrungsmittel - bei mir Kichererbsen und Linsen – können auch ohne starken Durchfall und Allergiesymptome eine allergische Reaktion auslösen und mal kann dagegen eine Hautunverträglichkeit haben. Ich habe nämlich mal alles Essen weggelassen und nur Kartoffeln und Karotten und Thunfisch gegesen, und dann nach einer Woche immer mehr Sachen dazugenommen.
      Einmal habe ich dann Kichererbsen gegessen, was erstmal nur unangenehme Blähungen direkt 20 min nach den Essen mit sich brachte. Die Haut hat bei den Blähungen stark gebrannt, und nach dem Stuhlgang am nächsten Tage ist dann nahezu eine ganze Woche lang trotz Hydrocortison wieder ein starker Juckreiz dazugekommen.
       Was ich daher kritisiere an allen Ärzten:
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, dass Nahrung trotz fehlender Allergiesymptome einen starken Juckrein (nur!) am Hintern auslösen kann.
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, mal alles wegzulassen und den Hintern nur mit Wasser in Berührung kommen zu lassen, sonst keine Cremes, etc.
      Ich hoffe das hilft dem ein oder Anderen, ich selbst habe fast nciht mehr daran geglaubt jemals geheilt zu werden!
    • schladerer
      By schladerer
      Guten Tag!
      Ich wollte mich hier informieren ob einer / eine von euch diese Buch schon gelesen hat und was ihr davon haltet.
      Arthritis und Psoriasis heilen durch einen gesunden Darm: Die Mikrobiom-Kur gegen Autoimmunerkrankungen
      https://www.amazon.de/gp/product/B07LFCPVH6
      Ich probiere gerade die zweite Stufe der Stärkearmen Diet dieses Buches aus, finde es grundsätzlich gut, denke zwar das Psoriasis bei mir mehr mit Stress zu tun hat als mit der Ernährung, denke aber das der Fokus auf entzündungshemmende Lebensmittel dem heilungsprozess sehr gut tut.
      Ja, vielleicht kann ja jemand von euch noch was dazu sagen,  ob ihr positives oder kritisches dazu äußern könnten,
      vielen dank und liebe grüße
      Andi
    • Claudia
      By Claudia
      Vortrag "Ernährung und Naturheilkunde bei Kindern mit rheumatischen Erkrankungen"
      Referent: Dr. Christian Kessler, Abteilung Naturheilkunde, Immanuel Krankenhaus Berlin-Wannsee
      Anmeldung und Information: Daniela Beyer, Tel. 32 290 29 23 oder beyer@rheuma-liga-berlin.de
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