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Guten Abend liebe Community, 

 

nun möchte ich mich auch mal bei euch vorstellen und euch herzlich grüßen aus dem wunderschönen Wien. 

Ich bin Marcel und 25 Jahre alt, Pharmaziestudent und leidenschaftlicher Yogi ;)

Ich habe nun seit einer Woche offiziell die Diagnose Psoriasis und bin schon aufgrund eines akuten Schubs am rumprobieren was ich am besten machen kann um meine Haut und vor allem diesen Juckreiz zu lindern! 😣

Wirklich abgeschreckt oder schockiert bin ich jetzt nicht von der Diagnose und habe auch keinerlei Berührungsängste damit, da ich durch meine Mutter die  schon immer sehr schlimm von der Schuppenflechte heimgesucht wird, an diese lästige Krankheit gewohnt bin. 

Leider hab ich doch noch einige unangenehme Fragen, die ich jetzt nicht direkt mit meiner Mutter besprochen will 😁

Meine momentane Induktionstherapie ist Enstilar 1x abends ein Monat lang und eine Fungoral/Nerisona Rezeptur 1x morgens auch ein Monat lang!  

Dadurch dass ich leider gleich von Beginn mit einem Befall in der Pofalte und perianal sowie an meinem Intimbereich kämpfen muss frag ich mich ob ihr eventuell Tipps habt wie ich diese sensible Haut abgesehen von der Therapie pflegen kann. 

Soll ich eine Basispflege (OptiDerm oder Ultabas) auch während der Therapie dort nutzen oder es erstmal nur mit den Medis behandeln , wie macht ihr das ? 

Außerdem befürchte ich bei so fetthaltigen Salben Cremes eher einen Hitzestau der Haut, gerade in der Pofalte , habt ihr da besondere Produkte die ihr empfehlen könnt ? 

 

Danke für ein paar Tipps! 

Schönes langes Wochenende!

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  • 2 weeks later...

Hallo @Cellworscht

Willkommen nochmal.

Ja, der Bereich in der Pofalte ist schon ganz schon tricky zu behandeln und zu pflegen. Für Letzteres würde ich eher auf Cremes wie Tannolact setzen (und / oder ein Bad mit Tannolact Pulver). Die gibt's als Fettcreme, aber eben auch anders.

  • Upvote 1
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Liebe @Claudia

Danke für die Grüße! 

Tannolact kommt gleich mal meine Liste von Dingen die ich ausprobiere. 

Momentan bin ich bei einer Mirfulan Zinksalbe, die mir ein wenig das Gefühl gibt tagsüber was für meine Haut zu tun. 

Ich finde es muss auch immer möglichst praktisch sein. 

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hallo, Cellworscht -

ich habe auch an einigen Stellen sehr dünne Haut - und die Pospalte gehört dazu - im Sommer blüht das mal öfter auf -

ich bin Humira-Patient - aber die Vorschäden habe ich immer noch -

ich weiss nicht, ob ich dir helfen kann - es ist ganz sicherlich keine Werbung oder so - vielleicht probierst du es einfach mal aus -

Bepanthen-Creme mit Diavobet mischen - nur mit einem Wattestäbchen, also nicht voll fett auftragen - und wenn du Sorge hast, dass etwas auch von deiner Mischung vielleicht fettig wird im Slip - dann klemme dir einfach ein Stückchen Toilettenpapier nach der Salbe in deine Pofalte -

ja, entschuldigt bitte, so habe ich es gemacht - und es war gut - vielleicht sind die einfachsten Dinge noch die Besten -

ich hoffe, ich konnte helfen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

 

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Hallo Cellworscht,

ich empfehle dir vor allem nach dem Duschen bzw. Baden die Hautfalten zu föhnen. In den empfindlichen Bereichen wird auch empfohlen KEINE Seife zu verwenden. Seit ich dies mache ist es bei mir recht gut geworden. Statt Toilettenpapier habe ich vorher immer Watte, auch zum trocken halten, verwendet.

Gruß Anne

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Meinen akuten Intimbereich habe ich gepflegt mit Eigenurin (geschickt pinkeln), Sitzbädern mit Schwarzem Tee, nach Toilettengang mittels Reisebidet abspülen und kl. Handtuch trocken tupfen statt Klopapier. Gegen den Juckreiz/Spannungsgefühle an der Eichel hat mir auch Vagisan Feuchtcreme geholfen und, wenn es doch wund wurde (Anus), Zinksalbe.

Und wenn ich bade, gieße ich einen Liter Vollmilch ins Wasser. Das verändert den ph-Wert ins Basische und enthält keine Seife. Man kann aber trotzdem lange liegen und Schuppen ablösen. Als es besonders heftig war, habe ich auch Eichenrinden-Extrakt genutzt, würde aber jedem dazu raten, erstmal mit Schwarzem Tee einzusteigen. Der enthält ja auch Gerbstoffe, macht aber nicht so eine Sauerei in der Wanne.

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      Ich weiß, Ich mache es mir mit dieser Negativdenkerei nur noch schlimmer... ich glaube auch fast, dass der Druck meiner Familie und dem Versprechen, dass ich gab, den Führerschein zu machen (obwohl ich den eigentlich für unnötig halte, da Berlin eine gute Verkehrsanbindung hat) eine Seelische Belastung war... zumal ich durch mangelnden Schlaf wieder am Rande eines Epilepsie Anfalls bin, den ich seit 15 Jahren nicht hatte. Neben der Epilepsie leide ich zudem seit einigen Jahren an Tinnitus und Diabetes ist in meiner Familie verbreitet. Also auch in der Hinsicht, weiß ich schonmal, dass ich später Spritzen darf... das ist aber OK. Mein Opa kommt ganz gut damit zurecht und er ist schon über 80 (hat es seit mehr als 20 Jahren).
       
      Wie sieht es eigentlich mit der Ernährung aus, muss ich da tiefe Einschnitte machen? Ich trinke kein Alkohol und rauche nicht.... außerdem bin ich nicht übergewichtig, aber dafür sehr dünn. Ich ernähre mich meistens von Mischbrot, abgepacktem Scheibenkäse + Kalbsleberwurst und Käsereicher Tiefkühlkost wie z.B. Pizza, Camembert, Fischstäbchen + hin und wieder mal ein Gericht aus der Dose. Relativ regelmäßig esse ich auch Bananen. Und seltener mal einen Apfel. Ich koche nicht allzu gern, da meine Küche wirklich sehr winzig ist und ich so gut wie keine Ablageflächen habe. Ich trinke an sich nur H-Milch (schon immer) und hatte damit bisher auch keine Probleme.. sollte ich das in Zukunft lieber zum Wasser hin wechseln? Sollte ich die Nahrung mit täglich mehr Obst ergänzen? Sind konservierte Produkte weiterhin OK?
       
      Nunja.. ich musste mir einfach mal alles von der Seele reden... bitte entschuldigt die 'Wall of Text'. Vielleicht hat ja jemand einen Rat für gute (nicht zu teure) Pflegemittel, Verhalten im Alltag, Ernährung (s.o.) + Sport ohne Schuppung/Verschlimmerung zu riskieren und wie ich im Allgemeinen mit meiner Situation umgehen sollte. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass die betroffenen Stellen nicht dauerhaft verbleiben bzw nicht ständig wiederkehren... aber an den Augenbrauen habe ich es ja quasi auch permanent geschuppt. Die ständigen Bildschirmtätigkeiten trocknen wohl die Haut in dem Bereich zu sehr aus.
    • Meerhexe
      By Meerhexe
      Hallo alle zusammen,
      bei meinen Sohn der fünf jahre alt ist breitet sich die PSO immer weiter aus. Jetzt haben wir auch entdeckt das er dies am After hat. Gleichzeitig hatte er dort 6 komische pusteln oder pickel. Da bei uns im Kindergarten im moment die Windpocken herschen hatte ich zuerst angenommen das dies die windpocken sind. Aber mein Kinderarzt hat dies nicht bestätigt.
      Entweder waren das rote flatschen oder die sahen so aus wie dicke eiterpickel die mein sohn am po hat.
      Hat jemand von euch ähnliche erfahrungen gemacht oder kann mir jemand tipps geben wie ich die pso am after am besten behandeln kann.
      über viele tipps und antworten dazu würde ich mich freuen
      Bis dann
      Sabine

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