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Neue Folge der Ernährungs-Docs zur Psoriasis arthritis


Claudia

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In der Serie der Ernährungs-Docs ging es vor kurzem um Psoriasis arthritis. Ich hinterlasse hier mal ein paar Links dazu:

Die Folge: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Psoriasis-Arthritis-So-geht-antientzuendliches-Essen,ernaehrungsdocs562.html

Wie man eine Ernährungsumstellung schafft: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fahrplan-fuer-eine-erfolgreiche-Ernaehrungsumstellung,ernaehrungsumstellung100.html

Fakten und Lebensmittelempfehlungen bei Rheuma: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/rheumatherapie100.pdf

Wie man ein Ernährungstagebuch führt (und wie besser nicht): https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrungstagebuch-Vorlage-und-Ausfuelltipps,ernaehrungstagebuch100.html

Wir hatten am Tag nach der Sendung eine Frau am Telefon, die von den Aussagen der Ärztin sehr erschrocken war, sie eher angsteinflößend fand.

Was geht euch durch den Kopf bei der Folge?

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Hallo, 

Ich habe die Sendung der Ernährungsdocs auch gesehen. Es gab ja schon 2 Sendungen zu PSA. Den Beitrag zum Thema psoriatischer Marsch, darüber wusste ich bis dahin tatsächlich nichts. Darüber hinaus wird man nachdenklich. Man hat eben eine Erkrankung, die alles andere als nur ein Schnupfen ist. Alle möglichen Folgeerkrankungen für die es ein erhöhtes Risiko gibt. Die Medizin wartet mit vielen Therapiemöglichkeiten auf. Zum Glück. Mit der richtigen Ernährung einiges selber in der Hand zu haben und dann ggf. Medikamente reduzieren zu können macht mir jedenfalls Mut. Ärztlicher Seits wurden mir Fehlverhalten durch Ernährung, Vor- oder Nachteile nie so erläutert. Die Web Seite vom NDR und die Rezept-Vorschläge gefallen mir sehr gut. Meistens bin ich insgesamt zuversichtlich und manchmal kann ich es nicht annehmen diese chronische Erkrankung zu haben. Schon vor etlichen Jahren sagte ein Hautarzt zu meinem Bruder (ebenfalls PSA) die Menschen fliegen schon zum Mond aber gegen Schuppenflechte ist noch kein Kraut gewachsen. 

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Ein Ernährungstagebuch führe ich auch. Das Gute, - alles wird aufgeschlüsselt (Eiweiss, Fett usw.). An manchen Tagen fällt mir vor Schreck die Kinnlade herunter. Nicht wegen den Kalorien, sondern die Zusammensetzung. Wie es einem nach dem Essen geht kann man dort leider nicht eintragen. Aber man schaut sich alles noch genauer an.

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ich habe mich dazu durchgerungen, wöchentlich die Ernährunsdocs anzuschauen -

jeweils Montag im NDR (HD) - 21.00 h bis 21.45 h -

ich meine, die Sendung macht Hoffnung, aber an die schnellen Heilungschancen bei einigen Patienten glaube ich nicht -

nach einer Woche sollte bei einer Patientin mit PSO eine Besserung eingetreten sein - aber mal ganz ehrlich gesagt, das sollte PSO - sein - schaut euch mal die Bilder hier im Forum an - da waren und sind etliche von uns Usern hier doch viel mehr befallen -

ja, das nur mal Rande -

die Ernährungsdocs können Hoffnung geben - für mich erklärt sich das nicht - ich meine, es ist eine Sendung, die unter Doko-'Suppen'  einzustufen ist -

die Sendung z.B. zeigte eine Frau, die Übergewicht hatte - sie wurde nach ihren Ernährungserfahrungen gefragt - sie mochte gern Lachs - und hat schon mal mageres Fleisch gekauft , dass allerdings nicht so sehr nach Lachs geschmeckt hat -

ja, kein Wunder - es war ja Schweinefleisch -

ich weiss nicht, wie man so eine Frau vorführen darf im Fernsehen, das tut mir echt weh -

es ist eine sehr sympathische Frau, aber ich habe ehrlich gesagt auch gedacht , oh menno - wie kann das denn sein, dass man den Unterschied nicht erkennt -

ja, es gibt noch viele Beispiele der Ernährungsdocs -

wie gesagt, es gibt gute Ansätze - aber ich mache lieber mein Ding -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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vor 13 Stunden schrieb Bibi:

 

ich meine, die Sendung macht Hoffnung, aber an die schnellen Heilungschancen bei einigen Patienten glaube ich nicht -

nach einer Woche sollte bei einer Patientin mit PSO eine Besserung eingetreten sein - aber mal ganz ehrlich gesagt, das sollte PSO - sein - schaut euch mal die Bilder hier im Forum an - da waren und sind etliche von uns Usern hier doch viel mehr befallen -

 

ich weiss nicht, wie man so eine Frau vorführen darf im Fernsehen, das tut mir echt weh -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bibi, die Leute bewerben sich für die Sendung und höre mal genau hin. Zwischen dem ersten und zweiten Besuch liegen oft Monate.

Gruss Anne

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  • 3 weeks later...
aleajactaest

bitte entschuldigt, daß ich mich hier zum ersten Mal einbringe ohne mich genauer vorgestellt zu haben, aber dieses Thema liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich habe seit 25 Jahren PSA, bin männlich 49, die ersten ca. 15 Jahre ohne genaue Diagnose und gezielte Therapie, da ich ziemlich ohne Hauterscheinungen bin und an die weniger gründlichen Ärzte geraten bin. Ich habe sicher keine aggressive Verlaufsform, habe anfangs auch ziemlich lange Remmisionsphasen gehabt, mittlerweile habe ich schon ständig und am ganzen Körper Probleme, seit 5 Jahren Dauerkortison (5-2.5mg), da ich MTX vor 10 Jahren nicht vertragen habe. Ich habe schon immer nach Lösungen abseits der Medikation gesucht und beachte zum Beispiel den Schweinefleischtipp seit über 20 Jahren. Antiendzündliche Ernährung ist ja nichts neues, nur hat das Ärzte noch nie interessiert. Die Informationen sind sehr gut, natürlich wird im Rahmen der medialen Wirksamkeit einiges überzeichnet dargestellt... aber im Kern ist das alles richtig. Da ich vieles hiervon schon beachte, aber noch deutlich zu viele Kohlehydrate esse, was auch bezüglich Wirkkette Kortison-Blutzucker nicht günstig ist, möchte ich da als nächtes ansetzen. Auch der Tipp mit der Autofagie und der Ruhe für den Darm ist super, aber eben nicht so leicht umzusetzen, wenn man wie ich eher schon fast untergewichtig ist und wegen Zwerchfellbruch eher mehrere Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen soll. Tatsache ist auch, daß ich mich wegen des moderaten Verlaufs außer gescheitertem MTX noch zu keiner richtigen Basistherapie durchringen konnte und auch nicht sicher bin, ob das langfristig gut wäre. Ich habe seit ca. 2 Jahren ziemlich komplett auf Milchprodukte und noch mehr Fleischprodukte verzichtet und konnte erst dann von 5 in Richtung 2.5 mg Cortison runter. Das mag aber sehr individuell sein, daß das funktioniert hat. Aber ich bin mir sicher, daß die antientzündliche Ernährung bei mir für ca. 50% oder mehr der Verbesserungen bisher verantwortlich ist. Aber ich weiß auch, wie schwer das teilweise umzusetzen ist, kein Thema. Wir haben Kinder, meine Frau hat meine Wünsche am Anfang ignoriert bzw. es war schwer umzusetzen (auch jetzt manchmal noch). Ich gehe eben nicht oft selbst einkaufen und war darauf angewiesen, daß sie mitmacht.

Also kurzum möchte ich Mut machen, in Richtung Ernährung zu experimentieren. Ich finde, es hilft deutlich, zumindest bei moderatem Krankheitsverlauf.

Es würde mich freuen, wenn hier noch mehr Meinungen oder Erfahrungen dazu geäußert würden.

Gruß, Michael.

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  • 2 weeks later...

Hi, 

Ich wollte auch mal berichten wie meine Erfahrungen mit meiner Ernährung sind. 

Leider habe ich noch keine Diagnose. Ich habe jedoch eine starke Vermutung das meine Schmerzen von der Psa kommen. Pso habe ich schon lange. 

Ich bin jz 33 und meine Hautärztin sagte vor ca 5 Jahren es könnte sein das die Psa meine Rückenschmerzen verursacht. Nun sind aber auch schon 2 Bandscheiben im Prolapse Stadium daher gibt mir iwie keiner eine Diagnose. Endlich habe ich gestern Post erhalten. Eine Überweisung zu einer Szintigrafie! 

Ok nun zum Thema. Meine körperlich schwere Arbeit musste ich vor 4 Jahren aufgeben. Die Schmerzen konnte ich tagsüber nicht aushalten. Da begann ich alles zu überdenken, ich bekam Krankengeld und hatte Zeit zum Testen. 

 

Meinen Kaffee trinke ich jeden Morgen mit Kurkuma und Pfeffer, mal auch mit ein wenig Honig. In meinem Aquarium züchte ich selber Barsche und oben drüber Kräuter (Aquaponic) wie zb. Tulsi der Indische Basilikum (sehr entzündungshemmend) auch sehr super finde ich Gift Lattich "Lactuca Virosa" er wirkt gegen Schmerzen so stark wie eine Diclo 50. Auch in der Natur kann man tolle Kräuter finden zb Spitzwegerich und Brennessel. Ich habe tests gemacht über jeweils 6 Monate. Keine Milch, kaum Zucker, kein Fleisch nur Hänchen, Glutenfrei. 

Heute sind meine Schmerzen viel weniger. Durch Joggen und Joga schaffe ich manche Tage schmerzfrei zu sein! Meine Schmerzen werden verstärkt durch viel Zucker und Fleisch. Und Alkohol ist eine Katastrophe ein Glas Wein und ich hab abends Sodbrennen und am nächsten Tag aua. Als nächstes möchte ich Nachtschatten Gewächse testen.

Aber ich kann euch sagen das alles ist viel Arbeit und Disziplin! 

Vorallem Zucker ist der alltägliche Feind! Manchmal gewinnt er. 

Lieben Gruß 

Lumber 

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    • Nico02
      By Nico02
      Hallo liebe Psoriasis-Community,
      ich habe mich hier angemeldet, um euch an meinen Erfahrungen mit der Schuppenflechte-Therapie teilhaben zu lassen und mich mit euch auszutauschen. Ich bin M 32 Jahre und habe Psoriasis seit ca. meinem 13. Lebensjahr. Meine Mutter hat ebenfalls Schuppenflechte, von daher war es nicht besonders überraschend, dass ich es auch bekommen habe. Im Grunde habe ich seitdem die Schuppenflechte immer auf einem recht hohen Niveau gehabt (zwischen 10-25% der Haut waren - besonders die gängigen Stellen: Knie und beinabwärts, Füße, Kopf, Gesicht und Ohren, Kopfhaut, Arme und vor allem Handrücken. 
      Während ich am Anfang noch recht motiviert war bei der Bekämpfung der Symptome (Bestrahlung, Dithranol, Teersalbe, Kortison, Bäder, Fumarsäure etc.), legte sich die Motivation mit der Zeit, da die Erfolge nur von kurzer Dauer waren. Nun ja, ich habe mich so damit abgefunden. In den künftigen Jahren bis so zum 20. Lebensjahr war ich ein regelmässiger Solarium-Gänger, da ich zum einen gern gebräunt war (heute nur schwer nachvollziehbar) und zum anderen das Solarium einfacher zu erreichen war als die Praxis vom Hautarzt. Die Schuppenflechte wurde so etwas erträglicher, da man sie m.E. auf gebräunter Haut weniger sieht bzw. sie eher als weißliche Flecken (ähnlich Vitiligo) erscheint.
      Im Verlauf meines Studiums war die Schuppenflechte trotz Stress und heftigem Alkoholkonsum nicht so ausgeprägt vorhanden (eher nur 10% des Körpers). Mit ca. 25/26 Jahren kam sie dann aber stärker zurück und hat ihren Höhepunkt von damals (13-15 Jahre) mit 30 Jahren wieder erreicht. Nun war ich natürlich am Rätselraten, wieso sie manchmal stärker und manchmal schwächer ist. Habe natürlich an Stress, Ernährung und aktuelle Gefühlslage gedacht, aber so richtig konnte ich keinen besonderen Grund ausfindig machen. Also erstmal die Hautärzte abgeklappert und nach neuen (oder auch alten), wirksamen Therapien gefragt. Bei den meisten Ärzten war ich ziemlich enttäuscht und die Erfahrungen haben mich wütend auf unser Gesundheitssystem werden lassen. Nach einer Vorstellung von 1-2 min wurde ich häufig gefragt, welches Mittel ich denn haben möchte (habe ja schließlich 15 Jahre Erfahrung mit der Krankheit). Da ich den Biologika nicht so aufgeschlossen gegenüberstehe und Salben eine ziemliche Sisyphusarbeit bei der Menge an Stellen sind, habe ich es dann mal mit Fumarsäure (erst Fumaderm, dann Skilarence - beides von den NW etwa gleich, besser wirksam fand ich Fumaderm, das nahm ich aber auch zuerst) versucht. Das half beim ersten Mal ganz gut und die Nebenwirkungen waren zu ertragen. Habe ich dann nach 6-8 Monaten abgesetzt und nach einem halben Jahr wieder begonnen. Ich bilde mir ein, dass das den Körper etwas entlastet, wenn man auch mal absetzt. Naja, nach dem 3. Mal war dann die Wirkung nicht mehr so gut - habe nur max. 2 normale Tabletten am Tag genommen, mehr konnte ich nicht ->zu starke Nebenwirkungen - vor allem, wenn es einen Tag mal vergessen hatte. 
      Im Sommer letzten Jahres hat die Schuppenflechte dann ihren Höhepunkt erreicht. Die Stellen schmerzten schon sehr (das war früher, als ich noch richtig jung war, noch nicht so) und ich bekam auch negative Gedanken deswegen. Also musste ein Lösung her. Ich informierte mich hinsichtlich alternativer Behandlungsmethoden. Einiges erschien mir sinnvoll und nachvollziehbar, anders wiederum erweckte den Eindruck von Scharlatan und Geldmacherei. 
      Ich wollte jedenfalls versuchen, etwas über meine Ernährung zu erreichen. Also ernährte ich mich mal ohne Gluten, dann ohne Zucker und dann mal wieder besonders basisch. Wobei ich sagen muss, dass ich ein äußerst schwacher Charakter bin und es nicht immer 100%ig  durchgezogen habe. Die Ergebnisse waren so bescheiden, ich weiß gar nicht, ob es überhaupt welche gab. 
      Nun ja, ich hab mich dann entschieden, das Thema noch mal richtig gründlich anzugehen und einen Heilpraktiker aufzusuchen und ich muss sagen, das war bislang ziemlich erfolgreich - woran es genau liegt, kann ich aber nicht sagen. Das wollte ich mal mit euch diskutieren.
      Was habe ich da gemacht:
      Blutanalyse (Vitamine, Mineralstoffe, etc.), Stuhlanalyse, Krankengeschichte erzählt (auch Dinge, die nicht in erster Linie was mit Pso zu tun haben).
      Auf Basis der Blut-Ergebnisse (die eigentlich alle im grünen Bereich auf der Skala waren) habe ich dann verschiedene Nahrungsergänzungsmittel genommen (v.a. Mineralstoffe und Vitamin D). Zudem habe ich eine Darmsanierung begonnen. Hier bin ich immer noch dabei - da das ganze einige Monate dauert. 
      Im Rahmen dieser Darmsanierung nehme ich in der ersten Phase ein Antiallergikum (Laves) ein und vermeide glutenhaltiges Essen. Parallel habe ich wieder mit Dithranol schmieren angefangen. Die Kombination dieser 4 Sachen hat für mich bislang wunderbar funktioniert. Ich schmiere seit 3 Monaten nicht mehr und bin stabil auf ca. 5% runter. Echt cool! :) Allerdings frage ich mich, woran es nun liegt - will der Sache ja auf den Grund gehen! Irgendwie habe ich dabei vor allem dieses Antiallergikum im Verdacht - denn meine Pso ist im Sommer stets deutlich stärker als im Winter - was m.E. für eine Allergie spricht. Vor allem der letzte Sommer war der Horror (ich hatte sogar Heuschnupfen - hatte ich vorher nie). Nun ist Winter und bislang ist es echt toll! Vielleicht spielt aber auch der Verzicht auf Gluten ein Rolle - ich habe damals bei Ausbruch der Schuppenflechte und auch in meiner schlimmen Zeit als Jugendlicher extrem viel Cornflakes gegessen (natürlich nur die leckeren Ungesunden von Kelloggs mit reichlich Zucker). 
      Was meint ihr ist am wahrscheinlichsten die Ursache?
      Jedenfalls habe ich jetzt natürlich etwas Angst, dass es wieder schlimmer wird und ich dagegen dann kein Mittel mehr finde. Jedenfalls schaue ich immer ganz intensiv auf meine Ohren, an denen kann ich nämlich immer als erstes sehen, wenn die Schuppenflechte wieder schlimmer wird. Habt ihr auch solche Stellen, die anzeigen, in welche Richtungen die übrige Pso sich entwickeln wird?
      PS: Sorry für so viel Text, ob das überhaupt wen interessiert?! Naja, ich dachte, ich teile mal meine Erfahrungen, vielleicht hilft es jemandem...
      Liebe Grüße und haltet immer den Kopf hoch! 
      Nico
       
       
       
       
       
       
       
       
       
    • skorpion-53
      By skorpion-53
      Kann ich mit einer totalen Umstellung meiner Ernährung meine Psoriasis verbessern oder sogar erscheinungsfrei werden ?
      Und helfen Nahrungsergänzungsmittel auch dabei ? 
      Seit längerer Zeit hilft nichts mehr bei mir, nur Linderung durch Kortison.
      Ich behandele mich auch mit Biologica mittlerweile auch ohne Erfolg.
       
    • DMan
      By DMan
      Hallo,
      ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Menschen die mir etwas beantworten können. Erfahrungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Experimente.
       
      Zu mir: Ich selbst habe seit meiner Kindheit Psoriasis am Kopf. Inzwischen auch in den Ohren und ein Fleck an der Lippe. Dass ich Psoriasis habe, weiß ich erst seit letztem Jahr. Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. Seitdem beschäftige ich mich mit Autoimmunerkrankungen, Ernährung, Entspannung, Sport, Schlaf, Meditation, EBV, nehme an Studien teil etc.
       
      Fumarsäure ist inzwischen auch als MS Medikament zugelassen.
       
      Es gibt diverse Autoimmunerkrankungen in meiner Familie. Alle haben was anderes. Erschreckenderweise hat jeder in meiner Familie was.
       
      Sehr schnell befasste ich mich mit ungeklärten Ursachen. Ich hörte auf zu rauchen, hörte auf zu trinken, fing an diverse Diäten auszuprobieren. Die logischste Diät war das Wahls Protocol. Sie war mir aber zu kompliziert und kein Arzt hat mich dabei unterstützt. Dann fing ich mit anderen Diäten an während dessen nahm ich einer Studie für ein Weihrauch Experiment teil und mir wurde bereits Monate vor Medikamenteneinnahme monatlich das Gerhirn gescant.
       
      Zur Zeit mache ich eine zyklische Ketogene Diät, antiinflammatorisch, Paleo Prinzipien und Low in Micotoxins. Dazu kommt alle 3-7 Tage ein Refeed Day mit Proteinfasten. Klingt mega kompliziert, ist es auch. Lohnt sich aber: http://www.bulletproofexec.com/
       
      Ergebnisse:
      Wesentlich mehr geistige Leistung
      Bessere Stimmung
      Mehr Muskeln bei weniger Sport
      Adrenal Fatigue Syndrom (burnout) überwunden.
      MS seit einem halben Jahr stabil
      Und noch viel mehr....
       
      Worauf ich hinaus will, wenn ich diese Diät befolge, wird meine Psoriasis fast schlagartig WESENTLICH besser. Wenn ich dann aus der Ketose rauskomme und Proteinfasten mache kommt Sie wieder. Aber nicht so doll wie in der Woche davor. Wenn ich diese Diät über mehrere Wochen bis Monate sehr diszipliniert befolge ist die Pso irgendwann ganz weg. Auch beim Proteinfasten Tag.... Als ich dann für 3 Tage im Urlaub war und gegessen habe was ich wollte, kam NACH 3 TAGEN alles wieder und zwar so schlimm wie eh und jeh... Jetzt geht sie erst langsam wieder zurück...
       
      Ich habe inzwischen super tolle Ärzte gefunden und die meinten es könnte mit einer Typ 3 Allergie zu tun haben. Sich darauf testen zu lassen ist in Deutschland nicht offiziell anerkannt und deshalb Selbstzahler Leistung. Ergebnisse stehen noch aus. Wir haben noch diverse andere Sachen getestet und herausgefunden dass ich  mit einem Darmparasiten befallen bin, der in DE nur ganz selten vorkommt.... und ich war seit Jahren nicht im Ausland.
       
      Ich habe 2 Threads zum Thema ketogene Ernährung gefunden in der Suche, beide sehr alt....
       
      Meine Frage: gibt es irgend jemanden in diesem Forum, der annähernd ähnliche Erfahrungen gemacht hat?

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